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CISM WM in Thun: Schweizer Gewehrschützen wieder nur Vierte

17.10.2005 - (Shd) In Thun/Bern sind die CISM-Weltmeisterschaften mit den Mannschaftswettkämpfen in den militärischen Schnellfeuerkonkurrenzen fortgesetzt worden. Die Schweizer Gewehr-Schützen wurden bloss Vierte.

Österreich gewann mit dem Gewehr und im Pistolenschiessen holten China bei den Männern und Weissrussland bei den Frauen die Titel, während Deutschland in der Teamwertung im Kleinkaliber Dreistellungswettkampf auf 50 m siegte. Die Schweizer Gewehrschützen wurden wieder nur Vierter, von den Pistolenschützen genügte nur Christof Gerber.

Wie schon im Präzisionsprogramm erreichten die Schweizer Gewehrschützen wieder nur einen achtbaren vierten Rang. Dabei waren die Voraussetzungen von Anfang an aussichtsreicher als in der ersten Mannschaftskonkurrenz. Teamneuling Marco Müller (Tegerfelden) zeichnete in der ersten Ablösung für das siebentbeste Resultat (559) und als Jürg Luginbbühl (Rudolfstetten) sein Pensum mit 564 Punkten abschloss, schien eine Medaille in Reichweite. Im Zwischenklassement nach zwei Ablösungen lagen die USA, die einen Nuller von Standardgewehr-Einzelweltmeister Jason Parker (Scheibenfehler) verkraften mussten, und Österreich auf gleicher Höhe, sechs Punkte vor der Schweiz und sieben vor Norwegen.

Mit Weltmeister Marcel Bürge(Lütisburg) als Schlussschütze rechnete man, zumindest den dritten Platz verteidigen zu können. Nach 198 Punkten Liegend schien die Rechnung aufzugehen, doch schon im Stehendschiessen war Bürge nicht mehr in Bestform (172). Weil die USA und Norwegen, neben Österreich das klar führte, zu diesem Zeitpunkt nur vier und fünf Punkte vorauslagen, blieb die Hoffnung auf Bürges Kniendstärke. Doch auch in dieser Stellung lief es ihm nicht wie gewohnt, sodass es letztlich erneut beim undankbaren vierten Teamplatz blieb.

In der Pistolen-Schnellfeuerkonkurrenz setzten wie schon im Präzisionsprogramm die Chinesen die Messlatte hoch und siegten als Titelverteidiger mit sechs Punkten Vorsprung überlegen vor Russland. Nachdem je zwei Schützen die gleichen Punktzahlen erreichten war es ausgerechnet Sergej Poljakow, der Schnellfeuer-Olympiazweite von Athen, der den Chinesen den Sieg ermöglichte. Mit Ausnahme von Christof Gerber (Schwarzenbach), der mit 575 Punkten wenigstens ein ansprechendes Resultat schoss, enttäuschten auf Schweizer Seite sowohl Martin Luchsinger (Wetzikon) und besonders auch Hansruedi Götti (Marbach). Die Beiden können deshalb auch nicht am Einzelwettkampf teilnehmen.

Thun/Bern. CISM-WM. Männer. Standardgewehr. Militärisch Schnellfeuer. Mannschaften:
1. Österreich 1691.
2. Norwegen 1690.
3. USA 1686.
4. Schweiz 1678 (Jürg Luginbühl 564, Marco Müller 559, Marcel Bürge 555).
5. Finnland 1675.
6. Türkei 1672.
7. Ägypten 1667.
8. Russland 1665.
-- 31 klassiert.

Zentralfeuerpistole. Militärisch Schnellfeuer. Mannschaften.
1.China 1747.
2. Russland 1741.
3. USA 1738.
4. Österreich 1726.
5.Türkei 1725.
6. Weissrussland 1724.
7. Deutschland 1723.
8. Norwegen 1722.
-- Ferner 14. Schweiz 1704 (Christof Gerber 575, Martin Luchsinger 572, Hansruedi Götti 557). -- 32 klassiert.

Frauen. Sportpistole. Militärisch Schnellfeuer. Mannschaften:
1. Weissrussland 1727/288.
2. Russland 1727/285.
3. Deutschland 1707.
4. Estland 1706.
5. China 1698.
6. Ungarn 1691.
-- 17 klassiert.

Gewehr 50m. Dreistellungswettkampf 3x20. Mannschaften:
1. Deutschland 1748, CISM-Weltrekord, bisher 1739/288 (letzte Kniendserien).
2. Russland 1748/287.
3. China 1733.
4. Ukraine 1731.
5. Norwegen 1723.
6. Italien 1714.
-- 14 klassiert.

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