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Kaderschützen als Zeitsoldaten

20.11.2006 - (Shd) Athleten der nationalen Leistungskader im Sportschiessen können ab nächstem Jahr erstmals eine Anstellung als Zeitsoldaten in der Armee erhalten. Ferner werden als weitere Neuerung Aufwandentschädigungen für Juniorenkader ausgerichtet. Dies wurde anlässlich der Kadertagung der Abteilung Leistungssport (ALSP) des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) in Bern bekannt.

Gemäss einer auf vorerst fünf Jahre befristeten Vereinbarung zwischen dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und dem Schützen-Landesverband können maximal vier Kaderschützen mit jeweils einem 50 % und ein Trainer mit einem Vollzeit-Pensum berücksichtigt werden. Bedingung dabei ist dass Ausgewählten Dienstpflichtig und militärisch eingeteilt sind. Die Entlöhnung erfolgt aufgrund des jeweiligen militärischen Grades.

Die Abteilung Leistungssport will künftig die Juniorenarbeiten zielgerichtet unterstützen und den Angehörigen der Kader-Junioren (Gewehr und Pistole) ab 2007, ausserhalb der Ausführungsbestimmungen für die Entschädigungen des Kaders Leistungssport, eine Aufwandentschädigung von monatlich 200 Franken für Reisen und Ausrüstungsanschaffungen (Waffen, Bekleidung, Munition usw.) auszahlen.

Neben der Rückschau auf die etwas durchzogene Bilanz der Leistungskader in diesem Jahr standen an der Jahrestagung für Abteilungsleiter, Trainer und Angehörigen der Nationalmannschaften zum einen die Orientierungen über neue Leistungsvereinbarungen mit Swiss Olympic im Mittelpunkt und anderseits hielt Thomas Burri, als Swiss Olympic-Verbandsbegleiter der Schützen, eine interessante Ausschau auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking.

Im personellen Bereich wurden die beiden Nationaltrainer Gewehr und Pistole, der Österreicher Wolfram Waibel und der Pole Krzysztof Kucharczyk, zu Cheftrainern mit neu formulierten Kompetenzen befördert. Zudem wurde mit Peter Birchler (Rotkreuz) als Leiter der beiden wichtigsten Trainingszentren Brünig-Indoor und Kerenzerberg eine neue Vollzeitstelle geschaffen, während das Pensum von Jörg Müller (Schleinikon), als Pistolentrainer nicht olympische Disziplinen, mit weiteren Zusatzaufgaben aufgestockt auf 80 Prozent erhöht wurde.

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