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Sportschützenverband beider Basel

SVBB befasst sich mit der Zukunft im Bereich Nachwuchs

Die Teilnehmer am Workshop<br> zur Nachwuchsförderung.
Die Teilnehmer am Workshop
zur Nachwuchsförderung.

29.11.2013 - Am Samstag, 16. November 2013 vormittags trafen sich 15 Personen (Präsidenten und J+S-Leiter) der Vereine, welche dem Sportschützenverband beider Basel (SVBB) angeschlossen sind, in der Schiessanlage Nau in Laufen zum Workshop mit dem Thema «Nachwuchsförderstufe lokal SSV». Der Workshop wurde unter der Leitung von Marcel Bleuler, Leiter Nachwuchs Gewehr 10m/50m, und seinen Kollegen aus der Juniorenkommission (JUKO) durchgeführt. Die Resonanz am Mittag war, dass die Teilnahme am Projekt sehr wünschenswert ist und der SVBB daran weiterarbeiten soll, jedoch unter der Bedingung, dass die aktuellen personellen Vakanzen im Verband besetzt werden müssen.

Um 08.00 Uhr begrüsste Marcel Bleuler mit seinem Team die anwesenden Präsidenten und J+S-Leiter. Um den Anwesenden einen Überblick über die Thematik zu schaffen, präsentierte Steven Bleuler, JUKO-Mitglied, die Nachwuchsförderstufe lokal SSV. Im Anschluss folgte eine Analyse über den IST-Zustand im SVBB. Hierbei wurde festgehalten, dass im SVBB aktuell kein offizielles Juniorenkader vorhanden ist. Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Nachwuchskonzepten bestehen, jedoch ist hier das Interesse eher bescheiden. Um die Zukunft optimal gestalten zu können ist es wichtig, sich vorerst mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzten. Dazu gehörte auch eine Erhebung von Leitern/Trainern und möglichen Schützen, welche in dieser lokalen Förderzelle zum Einsatz kommen sollen. Erfreulicherweise zeigte die Erhebung, dass der SVBB insgesamt 6 B-Trainer und 17 C-Trainer hat. Aktuell erfüllen 23 Schützen von insgesamt 38 Schützen die festgelegten Kriterien, um im möglichen Nachwuchskader lokal zu trainieren. Diese Erhebung zeigt: Potenzial ist im SVBB allerweilen vorhanden! Nun gilt es, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. 

Präsentation und Diskussionen im Plenum

Vor der verdienten Pause stand dann auch bereits das erste Stimmungsbarometer an. Hier galt es zu erfahren, wie die Teilnehmenden generell zum Projekt eingestellt sind. Das Barometer zeigte, dass zwei Personen sehr positiv, eine Person sehr negativ und die restlichen sich im Mittelfeld befinden. Nach der Pause standen Gruppenarbeiten an. Das Ausbildungsteam wollte, dass sich die Anwesenden vertieft mit der Thematik rund um das Nachwuchsförderkonzept lokal auseinandersetzten.

So kam es, dass eine Gruppe sich mit dem Selektionskonzept auseinandersetzte, da das Selektionskonzept in der Verantwortung des durchführenden Verbandes liegt. Die Gruppe erfasste schnell, dass es nicht so leicht ist, ein Konzept zu erstellen, welches faire, leistungsorientierte und dennoch machbare Kriterien enthält. Das Fazit der Diskussion war, dass die Selektion sicherlich über Punktelimiten in der Schiessleistung, über polysportive Leistungen (Übungen aus dem Regio-Final SSV) sowie einem Koordinationsparcours (PISTE SSV) zu erfolgen hat.

Die zweite Gruppe befasste sich mit dem möglichen Standort und der dazu nötigen Infrastruktur für den lokalen Förderstandort. Hierbei setzte die Gruppe auf das Augenmerk, dass die Anlage über eine Gewehr 50m- wie auch Gewehr 10m-Anlage verfügen sollte. Dadurch könnte auch im Sommer auf der Distanz Gewehr 10m trainiert werden. Eine Sporthalle für den sportlichen Teil der Ausbildung wäre ebenfalls wünschenswert. Die Gruppe eruierte auch noch, dass der optimale Trainingstag unter der Woche stattfinden sollte, zwischen Dienstag und Donnerstag, zeitlich am liebsten ab 18.00 Uhr.

Eine dritte Gruppe diskutierte über die Thematik der Finanzierung. Welche Einnahmequellen können erschlossen werden um die anfallenden Kosten zu decken. Hier entstand ein wirklich grobes Budget, dass aufzeigt, dass eine mögliche Nachwuchsförderstufe lokal im SVBB rund CHF 6‘100.00 kosten würde. Darin sind die Entschädigungen der Trainer, der Administrator, die Spesen wie auch Materialkosten enthalten. Die Gruppe ist der Meinung, dass die fixen Kosten so klein wie möglich gehalten werden sollen. Dadurch stellt sie sich vor, dass die lokale Förderzelle rotationsweise in verschiedenen Ständen die Ausbildung betreibt und dadurch die Anlagen kostenlos zur Verfügung gestellt werden können. Einnahmequellen sieht die Gruppe bei Jugend und Sport, dem Verein in welchem der Schütze Mitglied ist, bei den Eltern, bei Swisslos Sportfonds und möglichen Sponsoren, welche die lokale Kaderförderung unterstützen soll. 

Gruppe 3: Besprechung der Finanzen

Nach den Gruppenpräsentationen wurde nochmals konstruktiv diskutiert. «Zu viel Aufwand und keine Schützen die darin trainieren» waren vereinzelte Äusserungen. «Stehen überhaupt genügend Ressourcen zur Verfügung, um dieses Projekt durchzuführen?», konterten andere. Den Teilnehmenden wurde durch die Gruppenarbeiten bewusst, dass auf den SVBB und die zukünftige Arbeitsgruppe noch viel Arbeit wartet, bis der erste Schuss in der Nachwuchsförderstufe lokal SVBB fällt. Doch die Teilnehmenden sind sich einig, dass das Projekt weiterverfolgt werden muss und dass man weiter daran arbeiten soll. Die Option, am heutigen Punkt stehenzubleiben, wollte niemand nutzen und zudem besteht immer die Möglichkeit, aus dem Projekt auszusteigen, war das Fazit.

Durch das OK der Basis, vertreten durch diverse Präsidenten und J+S-Leitern, wird die Juniorenkommission das Projekt weiterverfolgen, jedoch unter der Bedingung, dass die bestehenden personellen Vakanzen sowohl in der Juniorenkommission wie auch im Matchwesen vorher zu besetzen sind. Denn dieses Projekt wird neue Ressourcen beanspruchen und nur wenn die bestehenden gedeckt werden können, kann auch der aktuelle Verbandsbetrieb aufrechterhalten werden. Nun gilt es, mit dem Vorstand und der Abteilung Ausbildung die nächsten Schritte Richtung Nachwuchsförderstufe lokal SVBB einzuleiten. Die Zukunft wartet mit spannenden Herausforderungen auf, die es zu meistern gilt. Steven Bleuler

Für weitere Auskünfte stehen folgende Personen zur Verfügung:

Marcel Bleuler, Leiter Nachwuchs Gewehr 10m/50m, 079 434 50 79

Steven Bleuler, Leiter Marketing + Kommunikation, 079 727 08 62

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