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Eidgenössisches Feldschiessen

Über 5000 Schützen mehr am grössten Schützenfest

Feldschiessen im Kanton Solothurn
Feldschiessen im Kanton Solothurn

29.05.2016 - Mit 129 891 Schützen und Schützinnen am Eidgenössischen Feldschiessen 2016 war eine Steigerung um über 5000 Personen oder 4,12 Prozent zu verzeichnen. Dies dem regnerischem Wetter am Sonntag zum Trotz.

Gesamtbeteiligung 2006-2016
FS-Gesamtstatistik 2016
Höchste Einzelresultate

Schnappschüsse auf Facebook

Bei den Gewehrschützen auf 300m betrug der Zuwachs in diesem Jahr 3410 Personen auf insgesamt 96 218. Mit der Pistole auf die Distanzen 50 und 25m war bei der Beteiligung ebenfalls ein Plus von 1735 zu verzeichnen auf total 33 673 Schützen und Schützinnen. Nur in den Kantonen Luzern, Nidwalden, Schaffhausen, Uri und Zug ging die Beteiligung leicht zurück. In Zürich hingegen nehmen über 14 Prozent mehr Schützen und Schützinnen (15 993 total) teil, und auch in Obwalden war eine Steigerung der Beteiligung um über 10 Prozent zu verzeichnen. 28 Schützen aus elf Kantonen, darunter Bern (8) sowie St. Gallen (6) mit der höchsten Anzahl, und eine Schützin aus dem Tessin erreichten die Maximalpunkzahl 72 mit dem Gewehr 300m. Bei den Pistolenschützen wurde auf die 25m-Distanz 12 mal die Maximalpunktzahl von 180 erreicht, auf 50m kam Jürg Wohlgemut aus Arlesheim BL mit 85 Zählern am nächsten ans Maximum von 90 heran.

Feuertaufe für den neuen Feldchef Roland Rau

Am diesjährigen Feldschiessen erlebte mit Roland Rau der neue Feldchef im SSV seine Feuertaufe bei der Resultatauswertung aus den Kantonen. Rau, der erst vor Kurzem vom Vorstand offiziell im Amt bestätigt worden war und in Wuppenau im Kanton Thurgau wohnt, nahm am Samstag in seinem Heimatkanton am offiziellen Feldschiessen-Rundgang teil und versuchte sich dabei auch im Pistolenschiessen.   

Roland Rau neu mit SSV-Hemd und Krawatte... ...wagte einen Versuch im Pistolenschiessen.


Roland Rau (60) ist in Wiesendangen ZH aufgewachsen, hat Mechaniker gelernt und viele Jahre als Lokführer gearbeitet. Mittlerweile ist er pensioniert und hat mehr Zeit für seine Enkelkinder, Vorstandstätigkeiten und als Funktionär im Schiesswesen. Dort ist er JS-Leiter, Aktuar und Schiessbuchführer bei der SG Wilen-Rickenbach und Chef Meisterschütze 300m im TKSV. (atp) 

 

Schiessplatz Mühlebach ob Mühlethurnen/BE


Neuer Teilnehmerrekord

Jahr für Jahr kommen mehr Schützinnen und Schützen zum Pistolenfeldschiessen ins Gürbetal und viele kehren mit dem erhofften Kranz nach Hause. Obwohl hier nicht mehr wie früher auf offenem Feld geschossen wird, herrscht im Stand wie im Festzelt ein gutes «Klima», auch wenn es aus «Kübeln» giesst! Unsere Gäste schätzen die ausgezeichnete Betreuung und kommen immer wieder, zusammen mit neuen Interessierten.


Selbstverständlich darf dabei auch unser Nachwuchs mitmachen und dies mit beachtlichen Resultaten:


Bester Junior:
159 P. Messerli Remo, Riggisberg
Beste Juniorin:
157 P. Harri Tamara, Lohnstorf
Jüngster Junior:
142 P. Harri Janik, Lohnstorf

Jüngster Junior: Yanik Harri mit Betreuer Beste Juniorin: Tamara Harri

 

Vollständige Rangliste auf www.psguerbetal.ch 

 

Kanton Baselland


Beteiligungs-Zuwachs im Baselbiet

Früh am Morgen traf sich der Vorstand in der Schiesssportanlage in Pratteln am 28. Mai zum traditionellen Feldschiessen-Rundgang. Die Augen einiger Vorstandsmitglieder sahen noch ziemlich müde aus und liessen auf einen sehr festreichen Schützenabend vom Vortrag schliessen. Obwohl der Wetterbericht Regen voraussagte, war es noch trocken und die Temperaturen angenehm. 

Laufen erstmals mit personalisierten Schussblättern und Live-Leinwand

Als erstes ging es zur Schiesssportanlage Fluh in Laufen, wo bereits emsiger Betrieb herrschte. Erstaunlich viele Schützen und Schützinnen tummelten sich dort. Als Novum erhielt dort jeder Schütze ein A4-Blatt, auf dem all seine gemachten Schüsse verzeichnet waren. Im Festzelt hielt eine Leinwand mit Live-Übertragung der gerade erzielten Schüsse die Schützen auf dem Laufenden. Bei Kaffee und riesengrossen, herrlich schmeckenden Gipfeli liess sich der Vorstand von der guten Stimmung im Zelt anstecken und fieberte mit den Live-Resultaten von Vizepräsident Walter Schütz mit. Der straffe Zeitplan liess jedoch nicht allzu viel Zeit zum Plaudern, denn das nächste Etappenziel Rünenberg lag doch etliche Kilometer weit weg.

Novum in Laufen: personalisiertes Schussblatt für jeden Schützen

Autofahren ist nicht schwer...als Beifahrer doch um so mehr

Die Delegation, die mit Walter Harisberger fuhr, erreichte die Schiessanlage Cholholz in Rünenberg gerade, als intensiver Regen einsetzte. Vielleicht war dies auch mit ein Grund, dass so wenige Schützen dort anzutreffen waren. Leider traf die zweite Delegation mit Niklaus Guth nicht mehr ein. Diese hatte nämlich schwer mit Übelkeit zu kämpfen. Denn wer hinten im Auto sass, dem wurde es so übel, dass Niklaus Guth jedes Mal anhalten musste. Ob es am neuen Auto von Niklaus Guth lag, an seinen Fahrkünsten oder an den Nachwehen des Vorabends, blieb ein Rätsel. Auf jeden Fall musste man sich zur Rückfahrt nach Pratteln entscheiden. Schade, denn sie verpassten eine hervorragende Bewirtung mit leckeren Häppchen und gutem Weisswein und mussten sich anschliessend noch so den einen oder anderen Spruch über sich ergehen lassen.

Gemütliches Beisammensein: Alfred Brodbeck, Leiter Technik, und Niklaus Guth, Kommission GMS 50/25/20m. Angeregte Gespräche unter  Kantonalverbandspräsidenten: Walter Harisberger, KSG BL, und Benjamin L. Haberthür, KSV BS.

Isaac Reber versprach Rücksicht auf Baschi Dürr und hielt Wort

Regierungsrat Baschi Dürr, der zum Mittagessen einlud, wartete bereits mit seiner Delegation auf seine Gäste. Bei seiner Ansprache meinte sein Regierungsratskollege Isaac Reber, dass er zwar trainiert habe, sich aber beim Schiessen stark zurückhalten werde. Das hiesse natürlich auch, dass er allenfalls auf ein eventuelles Kranzabzeichen verzichte. Dies mache er aus Rücksicht auf das Wahljahr seines Kollegen. Baschi Dürr nahm‘s gelassen und konterte mit viel Witz. Nach dem Absenden der baselstädtischen Schützen und dem feinen Essen mit Suppe und Spatz, das dieses Jahr unverkennbar einen herrlichen, thailändischen Touch hatte, fuhren die Baselbieter Gäste, darunter Nationalrätin Daniela Schneeberger, unter der Leitung von Oberst Martin Büsser zu den Schiessständen Reigoldswil, Zunzgen und Diegten.

Isaac Reber mit Facebook-Eintrag

In seinem späteren Facebook-Eintrag zeigte sich Isaac Reber mit einem Foto von Daniela Schneeberger und seiner Anerkennungskarte. Damit bewies er sein Versprechen, sich zurückzuhalten. Baschi Dürr reagierte sofort und stellte klar: «Congrats! Aber ein Punkt mehr bleibt ein Punkt mehr...» und postete gleich noch süffisant den Hit von ABBA «The Winner Takes It All» dazu.

Facebook-Eintrag von Isaac Reber Nationalrätin Daniela Schneeberger und Regierungsrat Isaac Reber: Instruktionen durch Oberst Martin Büsser.

 

So ging ein weiterer Feldschiessen-Rundgang seinem Ende zu und man munkelt, dass so der eine oder andere wohl nicht gleich nach Hause gegangen sein soll. Aber so lautet ja schlussendlich das Motto des Feldschiessens: Die Teilnahme kommt vor dem Rang und damit ist auch das Festen und die Geselligkeit gemeint.

Erfreulicher Nachtrag

Die Teilnehmerzahl im Baselbiet konnte verglichen zum Vorjahr um 186 Teilnehmer auf 4‘161 Teilnehmer gesteigert werden. Vor allem bei den Pistolen konnte ein starker Zuwachs verzeichnet werden. Ein tolles Ergebnis. Béatrice Dürrenberger

 

Kanton Aargau


14‘000-Teilnehmer-Grenze wieder übertroffen

Das Feldschiessen hat im Aargau eine kräftige Steigerung um 775 Schützinnen und Schützen zu verzeichnen. 14‘102 Teilnehmer absolvierten das 18 Schüsse umfassende Programm mit dem Gewehr oder der Pistole. Patrick Gütiger (Holderbank) und Andreas Hunziker (Oberkulm) erzielten das Punktemaximum.

Der Aargauer Verantwortliche für das Feldschiessen, Werner Stauffer, hatte vorsichtig 13‘500 Teilnehmer als Ziel bekanntgegeben. Jetzt hat der Aargau das heimliche Ziel von 14‘000 Schützinnen und Schützen übertroffen. «Die Schützenvereine haben in diesem Jahr besser mobilisiert», freut sich Stauffer über den fast sechsprozentigen Zuwachs. Bei den Gewehrschützen zielten 11‘179 Männer und Frauen auf die 300-m-Distanz, was einer Zunahme um 668 entspricht. Hinzu kommen 2923 Pistolenschützen auf die 25- oder 50-m-Distanz, was einer Zunahme um 107 entspricht. Damit konnte der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) den massiven Rückgang im letzten Jahr nahezu wettmachen.

Schoss das Punktemaximum mit der Pistole: Andreas Hunziker (Oberkulm). 

Gesamtschweizerisch auf Rang 3

Hinter dem Schützenkanton Bern sowie Zürich belegt der Aargau national weiterhin Rang 3, was die kantonale Beteiligung betrifft. Stauffers heimlicher Wunsch, Zürich wieder vom 2. Platz zu verdrängen misslang. Die Zürcher haben noch besser mobilisiert als die Aargauer. Der östliche Nachbar steigerte sich um über 1500 Schützinnen und Schützen auf 15‘642. Damit lag eine Verbesserung in der Kantonewertung für den Aargau ausser Reichweite.

16-jähriger Spitzenschütze

Das herausragende Resultat bei den Gewehrschützen schoss der 16-jährige Holderbanker Patrick Gütiger. Der Sohn einer Schützenfamilie erzielte 18 Volltreffer, was die Maximalpunktzahl von 72 ergab. Das Resultat überrascht nur auf den ersten Blick, denn das Holderbanker Talent hatte schon vor vier Jahren für Aufsehen gesorgt. 2012 liess er sich am Eidgenössischen Schützenfest für Jugendliche als Schützenkönig feiern. Er absolvierte das Feldschiessen zusammen mit der ganzen Familie auf der Regionalschiessanlage Lenzhard in Lenzburg. In seinem Sog erzielten auch Vater und Mutter sowie die jüngere Schwester ein Kranzresultat.

Schoss das Punktemaximum mit dem Sturmgewehr: Patrick Gütiger (Holderbank).

Treffsichere Familie: die Gütigers aus Holderbank mit (von links) Mutter Annarös (62 Punkte), Tochter Nadja (65), Sohn Patrick (72) und Vater Hans (64); alle schossen ein Kranzresultat. 

Treffsicherer Regionalpolizist

Zum zweiten Mal in Folge schoss der Oberkulmer Regionalpolizist Andreas Hunziker am Feldschiessen mit der Pistole das Maximum von 180 Punkten. Der Wynentaler erzielte die 18 Volltreffer auf dem Pistolenstand in Teufenthal, wo er als Schiessinstruktor seine Polizeikollegen des Korps AargauSüd ausbildet. Hinter ihm erreichten nicht weniger als 8 Schützen 179 Punkte, was einmal mehr das hohe Niveau bei den Pistolenschützen im Aargau unterstreicht. Bei den Gewehrschützen kamen 4 auf 71 Punkte, darunter die Holderbankerin Silvia Plaz.

Die besten Schützen im Aargau

Gewehr. 300m: 1. Patrick Gütiger (Holderbank) 72 Punkte. 2. Willi Stäuble (Sulz), 3. Roland Arni (Niederwil-Nesselnbach), 4. Stefan Baumgartner (Leibstadt), 5. Silvia Plaz (Holderbank), je 71.

Pistole 25/50m: 1. Andreas Hunziker (Oberkulm) 180 Punkte. 2. Franz Sager (Baden), 3. Thomas Sandmeier (Suhr), 4. Andreas Tschachler (Spreitenbach), 5. Daniel Schmid (Endingen), 6. Gregor Broder (Spreitenbach), 7. Gregor Broder (Spreitenbach), 8. Dieter Grossen (Klingnau), 9. Daniel Dennler (Suhr), je 179 Punkte.

 

Verbandsgebiet des Mittelländer Schiesssportverbandes


Eine Beteiligungszunahme um insgesamt 400 Schützen sowie ein Maximumresultat waren die herausragenden Erkenntnisse des Feldschiessens im Mittelland.

Durch die Teilnahme des Inf Bat 16, welches unter der Führung der Feldschützen Stettlen-Deisswil (300m) und Muri-Gümligen (25/50m) das Feldschiessen in Montagne-de-Lussy absolvierte, resultierte für den Mittelländer Schiesssportverband eine Mehrbeteiligung von total 400 Schiessenden. Bei den Gewehrschützen waren es bei 247 Angehörigen der Armee 232 Teilnehmer mehr als im Vorjahr und bei den Pistolenschützen absolvierten 40 Soldaten den Wettkampf. Dort konnte ein Zuwachs von 168 Schützen verzeichnet werden. Dies nicht zuletzt der Pistolenschützen Gambach wegen, die mit 592 Schiessenden wiederum einen Teilnehmerzuwachs von 124 ausweisen konnten. Offenbar hat die Werbung mit dem pro Schützen abgegebenen Sackmesser bestens geklappt und deshalb kann den Verantwortlichen der Pistolenschützen Gambach ein grosses Lob und Dankeschön ausgesprochen werden. Bei den Gewehrschützen erreichten die Kreisleitungen in Muri-Gümligen und Rüeggisberg Mehrbeteiligungen von 43 und 31. Im Gegensatz dazu verloren die Schiessplätze Gelterfingen (-33) und Riedbach (-30) einige Schiessende. Insgesamt haben 3388 Gewehr- und 1576 Pistolenschützen das Feldschiessen im Mittelland absolviert.

Obschon in diesem Jahr über 300m (Gewehr) kein Maximumresultat erreicht wurde, kann von einem erfreulichen Ausgang des Feldschiessens gesprochen werden. Gleich sieben Schützen haben nur einen Punkt verloren. Darunter war mit Marc Suter (Wohlen) ein Funktionär, der zunächst als Schiessleiter im Einsatz stand, danach das Programm bewältigte und den Wettkampf mit einem Dreier als letztem Schuss beendete. Weitere 13 Teilnehmer schossen 70 Punkte. Alle dürfen sich als Gewinner des Fellerpreises in Silber oder Bronze bezeichnen. Beste Dame war mit 69 Punkten Rosmarie Pitsch (Rüschegg Schützen) und bester Junior Fabio Riesen (Schwarzenburg Schützen) mit 68.

Die Pistolenschützen konnten einen Maximumschützen ausweisen. Andreas Maurer (Bubenberg) schoss 18 Zehner. Alfred Hostettler und Martin Nydegger (Schwarzenburg) verloren je einen Zähler. Sechs weitere Schützen folgten mit 178 Punkten, darunter Elisabeth Sägesser (Bubenberg) als bestklassierte Dame. Sie werden Fellerpreise in Empfang nehmen dürfen.

Das Feldschiessen war wiederum von Mitgliedern der Geschäftsleitung und Ressortleitern des Verbandes besucht worden. Sie nahmen auf allen Schiessplätzen einen Augenschein, um die Verbundenheit mit der Schützenbasis zu dokumentieren und Anregungen aus den Schützenvereinen entgegen zu nehmen. Diese Besuche werden auch in Zukunft Bestandteil sein, mit der die Verbandsführung Anliegen aus den Schützenkreisen aufnehmen und gegebenenfalls umsetzen kann. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei den Kreisleitungen für die grosse Arbeit ganz herzlich. Ohne die Funktionäre könnte das Feldschiessen in dieser Form kaum mehr so erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen werden. (HPS)

 


Kanton Thurgau

Im Voraus und zum zweiten Mal zum Maximum

Bei veränderlichen äusseren Bedingungen fand am Wochenende das Feldschiessen im Thurgau statt. Beim offiziellen Rundgang liess es sich auch die Prominenz aus Politik, Militär und Schiesssport nicht nehmen, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. 

Bereits am Vorschiessen von letzter Woche erzielte Roger Groner (Steckborn) in Diessenhofen mit 180 Punkten das Maximalresultat bei den Pistolenschützen. Dieses «Kunststück» gelang dem treffsicheren Mann binnen weniger Jahre zum zweiten Mal, schoss er doch bereits im 2014 180 Punkte. Am eigentlichen Feldschiessenwochenende kam noch ein weiteres Maximalresultat hinzu: Richard Messerli, Hessenreuti, von der SG Leimbach schoss 72 Punkte über 300 Meter. Damit distanzierte er sechs Schützen und eine Schützin, welche je 71 Punkte totalisierten.

Richard Messerli

Komposch vs. Kramer

Wohl nach dem Motto «einmal ist kein Mal» trat in diesem Jahr Regierungsrätin Cornelia Komposch, Herdern, nach der letztjährigen Premiere als Neo-Schützin erneut über 300 Meter an. Das persönliche Ziel im Schiessstand der Tälischützen Arbon-Roggwil war klar: es musste kein Kranz werden, aber ein bisschen mehr als die 35 Zähler des Vorjahres «dürften es schon sein», scherzte die Vorsteherin des kantonalen Departements für Justiz und Sicherheit. Und tatsächlich: sie schoss zwar auch dieses Mal nicht den Vogel ab, doch mit 39 Punkten setzte sie den kleinen Trend positiv fort, der sowohl noch ein gehöriges Steigerungspotenzial verspricht als auch Motivation für ein «nächstes Mal» darstellen dürfte. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Magistratin beispielsweise mit dem neben ihr liegenden Kreiskommandanten Gregor Kramer mithielt. Wenige Schüsse vor dem finalen «Entladen – und dann ab in die Wirtschaft, wenn man es denn nötig hat»! des Schützenmeisters, lagen die beiden «Kontrahenten» praktisch gleich auf. Oberst Kramer nahm es gelassen: «Hauptsache es machen alle beim Feldschiessen mit und haben ihren Spass daran»!

«Bewusst gemeinsam geniessen»

Dieser «olympische Gedanke» betonte auch der neue Chef des Thurgauer Feldschiessens, Hanspeter Bamert. «Wir pflegen hier nicht einfach nur eine Schützentradition, sondern eine schweizerische Tradition, an der sich Jung und Alt zusammenfinden und das gemeinsame Erlebnis bewusst geniessen sollten». Ebenfalls mit von der Partie war Roland Rau, welcher bis zum letzten Jahr Bamerts Job innehatte, mittlerweile jedoch verbandsintern eine weitere Stufe hochgeklettert ist. Denn der Wuppenauer ist seit März 2016 der nationale Ressortleiter Feldschiessen und Feldstich. Kein Wunder, wurde bei ihm ein bisschen genauer hingeschaut: vormittags erzielte er über 300 Meter 58 Zähler, nachmittags, auf der Amriswiler Schiessanlage Almensberg, totalisierte er mit der Pistole 142 Punkte, womit er «ganz zufrieden» war.

Boden Roggwil, Bau Arbon

Für Roggwils Gemeindepräsident, Gallus Hasler, war indes etwas ganz Anderes an diesem Vormittag von Wichtigkeit – nämlich die Feststellung, dass «wir hier auf Roggwiler Boden und nicht auf Arboner Boden stehen». Letzteres meinten viele Nichteinheimische – schliesslich heisst der gastgebende Verein Tälischützen Arbon-Roggwil. Hasler korrigierte, wobei er auch die historische Leistung der Partnergemeinde herausstrich: «Wir haben den Boden gegeben, die Arboner haben das Gebäude erstellt».

Grösstes Schützenfest der Welt

Der Feldschiessen-Rundgang mit Prominenz aus Politik, Schiesssport und Militär wurde am Samstag in Roggwil (Gewehr) und in Amriswil (Pistole) abgehalten. Total nahmen im Thurgau dieses Jahr 5'682 Schützinnen und Schützen (4'424 Gewehr/1'258 Pistole) am Feldschiessen teil. Die verwendeten Gewehrtypen: Stgw 90: 3'448, Stgw 57: 922 und Karabiner: 54. Insgesamt wurden am grössten Schützenfestes der Welt im 2016 79'632 Schuss Munition verbraucht. Die Sektion mit den meisten Schützen war die SG Sirnach Busswil mit 143. Auf den weiteren Plätzen folgten ex aequo die Tälischützen Arbon-Roggwil und die SG Balterswil-Ifwil  mit je 125 und knapp dahinter die SG Weinfelden mit 123. (art.)

 


Kanton Zürich

Toller Aufmarsch der Zürcher Schützen

Das Eidgenössische Feldschiessen, das bekanntlich grösste Schützenfest der Welt, hat nichts von seinem grossartigen Renommee eingebüsst. So auch über das vergangene Wochenende, als sich gesamtschweizerisch rund 130‘000 Schützinnen und Schützen (5‘000 mehr als im letzten Jahr) an der friedlich-sportlichen Kundgebung aktiv für Tradition, Brauchtum und Sport einstanden. Auch die Zürcher Schützen sorgten für einen ganz tollen Aufmarsch. Mit der Mehrbeteiligung von über 2002 Schützinnen und Schützen (+14,31%) darf man mehr als zufrieden sein.

Bemerkenswerte Zürcher Bilanz

Im Kanton Zürich beteiligten sich 15 993 Schützinnen und Schützen (11 470 Gewehr und 4 523 Pistole) am Feldschiessen auf den 58 Schiessplätzen. In der Sparte Gewehr sind es gegenüber dem Vorjahr 1‘753 und mit der Pistole 249 mehr. Damit wurde nicht nur der Abwärtstrend der letzten Jahre gebremst, sondern es resultierte mit dem nicht erwarteten Zuwachs in den beiden Waffenarten eine ganz ausgezeichnete und erfreuliche Abrechnung.

Auf Inspektionstour in Meilen (vl) Paul Stutz (AL Pistole ZHSV), Daniel Bosshard (Kreiskommandant), Bruno Keller (KAPO), Daniel Schwab (Kantonsrat), Alessandro Masucchi (Obmann Pistole 25/50m) Urs Stähli (PUrs)

Die Teilnehmer an der Zürcher Feldschiessenrundfahrt auf der Strahlegg

Auch der sportliche Abschluss war aus Zürcher Sicht wiederum erfreulich. Nach dem Verzicht der Vereinsrangierung vor vier Jahren richtet sich heute der «sportliche» Blick auf die Einzelresultate. Vom Zürcher Verband schossen vier Gewehrschützen das Maximum von 72 Punkten, Alfred Altherr (Egg-Esslingen), Mario Ciocco (Stadtschützen Dübendorf), Beat Kientsch (SV Meilen) und Galaivanan Thayaparan (SV Volketswil) und mit der Pistole erreichten Paul Stutz (KAPO Zürich) und Markus Keller (PS Dietikon) das Maximum von je 180 Punkten in den jeweils 18-schüssigen kommandierten und zeitlimitierten Programmen. Noch nicht ausgewertet sind die Gewinner der «Stapfermedaille». Die im Kanton Zürich besonders begehrte Leistungsanerkennung für beide Waffensparten kann nur einmal gewonnen werden.

Volksnaher Schiessanlass

Weil bei den meisten Anlagen die Schützenstuben geöffnet oder kleine Festwirtschaften aufgebaut waren, kam es zwischen der Bevölkerung und dem Schützenvolk zu den beabsichtigten freund-eidgenössischen Kontakten, dies letztlich trotz dem leichten Hauch von Militär im Hintergrund. Das Feldschiessen bleibt ein uneingeschränkt deutliches Bekenntnis zum Schweizer Schiesswesen im Allgemeinen und zum sportlichen Schiessen im Besonderen, unter dem stets gleichen Motto: Mitmachen kommt vor dem Rang.

Kranzgeschmückte Prominenz

Es gehört zu den Traditionen dass der Zürcher Schiessportverband eine Reihe Ehrengäste aus Militär und Politik zu einer Inspektions- und Informationsrundfahrt einlädt. Ständerat Ruedi Noser, Nationalrat Bruno Walliser und die weiteren Gäste konnten sich in der Region Zürcher Oberland ein Bild von der Organisation und Abwicklung des Eidgenössischen Feldschiessens, welches als schiesssportliche Veranstaltung weltweit seinesgleichen sucht, machen. Insgesamt sieben Equipen besuchten 15 Schiessplätze, sieben davon boten neben dem 300m- auch das auch das Pistolenschiessen an.

Kranzgeschmückt im Stand Sternenberg (vl) Oberst iGst Thomas Bär (Amtschef AMZ), Jacqueline Hofer (Kantonsrätin), Ruedi Noser (Ständerat), Betreuer, Urs Stähli (ZHSV-Präsident), Walter Müller (Schützenverein Sternenberg) 

Die beiden Eidgenössischen Parlamentarier, Ständerat Ruedi Noser und Nationalrat Bruno Walliser, absolvierten das Feldschiessen während der Rundfahrt und beide verliessen kranzgeschückt und mit Anerkennungskarten den Schiessstand. Bruno Walliser schoss in Egg-Volllikon 61 und Ruedi Noser in Sternenberg 58 Punkte. Daneben gab es auch verschiedene Kantonsräte und hohes Militär die sich das Abzeichen an die Brust heften konnten. Einmal mehr zog Paul Stutz (Abteilungsleiter Pistole im ZHSV) die besondere Aufmerksamkeit auf sich. Mit der Pistole schoss er (nicht zum ersten Mal) das Maximum von 180 Punkten.

Beim ersten Fazit und Gedankenaustauch nach der Rundfahrt in der Schützenstube der Schiessanlage «Strahlegg» (auf 1‘000 m ü.M. das höchste Schützenhaus im Kanton Zürich) waren die Teilnehmer von den strikten Sicherheitsvorkehrungen und dem disziplinierten Verhalten der Schützinnen und Schützen aller Altersstufen sehr beeindruckt. Kantonalpräsident Urs Stähli, wie auch die beiden Feldchefinnen Regula Kuhn (Gewehr) und Marion Bächtold (Pistole) freuten sich über die wiederum gelungene Rundfahrt, die auch bei den Gästen und «Gleichgesinnten» nur positive Eindrücke hinterliess.

Nachgefragt: Ruedi Noser, Ständerat

Nach Felix Gutzwiler vor fünf Jahren hat mit Ruedi Noser zum zweiten Mal ein Zürcher Ständerat an der traditionellen Inspektions- und Gästerundfahrt des Zürcher Schiesssportverbandes (ZHSV) teilgenommen. Er besuchte zusammen mit Kantonalpräsident Urs Stähli, der Kantonsrätin Jacqueline Hofer und dem AMZ-Amtschef Oberst i Gst Thomas Bär die Schiessplätze Luckhausen und Sternenberg. Ruedi Noser beantwortet einige Fragen.

Ruedi Noser, Ständerat schoss 58 Punkte in Sternenberg

Nationalrat Bruno Walliser schoss in Egg des Kranzresultat von 61 Punkten.

Ihre Eindrücke zur Rundfahrt.

Da muss ich den Organisatoren ein Riesenkompliment machen. Ich war zum ersten Mal an einem Feldschiessen und es war ein einmaliges Erlebnis. Die gesamte Abwicklung, die strikte Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, das nahezu professionelle Arbeiten der vielen Funktionäre und schliesslich auch das Treffen vor und nach dem sportlichen Einsatz in den Schützenstuben «und Festbeizlis» war sehr beeindruckend, Miliztradition in Reinkultur. Schliesslich entstanden auch einige interessante Gespräche mit aktiven Schützinnen, Schützen und Funktionären.

Ruedi Noser und Sportschiessen

Abgesehen von den Jungschützenkursen gehörte das Sportschiessen nicht zu meinen Hobbys. Als Soldat im Militär – ich wurde früh Selbständig und da hatte eine Militärkarriere kein Platz – habe ich das Obligatorische als Pflichtkonsum absolvieren müssen und damit hatte es sich schon. Mein Grossvater und mein Vater waren zwar beide Schützen, doch davon habe ich offensichtlich nichts geerbt. Nun freue ich mich natürlich über meinen ersten Feldschiessenkranz.

Unsere Armee

Wir brauchen eine starke und funktionierende Armee. Das Parlament hat mit dem Ja zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) die nötigen Rahmenbedingungen für eine glaubwürdige Milizarmee mit 100 000 Armeeangehörigen geschaffen und gibt ihr mit jährlich fünf Milliarden Franken auch Mittel dazu. Nun müssen die Bürgerlichen und auch die Schützen gegen das Referendum zusammenstehen, am gleichen Strick ziehen und Ja zu einer starken Armee mit Zukunft sagen. Wir müssen uns vorsehen, die Gruppe «Giardino» ist gefährlicher als die «GSOA». (wht)


Kanton Solothurn

Zwei Maximalschützen mit Gewehr 300m

Auf knapp 30 Anlagen im ganzen Kanton Solothurn hörte man am Wochenende unzählige Male das Kommando «Feuer». Diesem Kommando leisteten 6283 Schützinnen und Schützen folge und haben zur Freude des Kantonalschützenmeisters am Feldschiessen 2016 teilgenommen. Zwei Schützen haben gar die maximale Punktzahl erreicht.

«Es Volksschiesse für alli» war das diesjährige Motto des Solothurner Schiessportverband SOSV für das Feldschiessen 2016. Diesem Aufruf sind Jung und Alt gefolgt. So etwa der älteste Teilnehmer Sägesser Hans (Oensingen) mit Jahrgang 1921, welcher auf die Distanz 300m, die hervorragende Punktzahl von Total 50 Punkte erreichte. Doch auch die Jüngsten zeigten eine hervorragende Leistung. Mit Jahrgang 2006 erreichte Husmann Jan (Messen) mit 54 Punkte das höchste Resultat der jüngsten Teilnehmenden. Auf der Distanz 25 m erreichte der älteste Teilnehmer Müller Fritz (Bärschwil-Grindel) mit Jahrgang 1925 hervorragende 151 Punkte. Ramstein Jamie (Nuglar-St.Pantaleon) mit Jahrgang 2006 tolle 77 Punkte.

Helmut Nadig (Hägendorf) und Daniel Uebelhard (Neuendorf) gelangen das Maximalresultat auf Distanz 300m. Bei den Pistolenschützen erreichte niemand das Maximum. Gernot Seitz (Bärschwil) erzielte jedoch das hervorragende Resultat von 179 Punkten. Den vielen organisierenden Gesellschaften und Vereinen ist es auch in diesem Jahr gelungen, sehr gute Rahmenbedingung für die 6283 Schützeninnen und Schützen zu schaffen. Erfreulich war auch die Beteiligung der 846 Juniorinnen und Junioren unter 21 Jahren, welche das Wettkampfprogramm absolviert haben. Im Gegensatz zu früheren Jahren wurde das Feldschiessen im Kanton Solothurn bereits am Mittwoch mit einem Kick-off Event in Zuchwill eröffnet (wir berichteten). Dabei stellten die Spitzenschwinger und Funktionäre des Solothurner Kantonalen Schwingerverbands ihre Fähigkeiten im Schiessstand unter Beweis und absolvierten so eine eher ungewöhnlich Vorbereitung auf «ihr» Kantonales.

Eine Tradition im Kanton Solothurn ist der Feldschiessen-Rundgang, an welchem zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Militär und Schiessverbänden teilnehmen. So konnte sich unter anderem auch der «höchste Solothurner», Kantonsratspräsident Albert Studer, ein Bild von den insgesamt sieben besuchten Schiessplätzen und den Schiessfertigkeiten der Solothurnerinnen und Solothurner machen. Wie in den vergangenen Jahren zeigte Regierungsrätin Esther Gassler ihr Interesse mit ihrer Teilnahme am Rundgang und freute sich über die Gastfreundschaft und die sehr gute Stimmung auf den Schiess- und Festplätzen. Auch Regierungsrat Remo Ankli liess es sich nicht nehmen in seinem Bezirk Thierstein das Feldschiessen zu absolvieren.

Mit Divisionär Hans-Peter Walser, Brigadier Alex Kohli, Brigadier Hans Schatzmann und Brigadier Peter Stocker nahmen vier höhere Stabsoffiziere am Rundgang teil, was die Verbundenheit der Armee mit den Schützenvereinen manifestiert. Zudem liess es sich Katrin Stucki, Chefin Schiesswesen VBS, nicht nehmen, am Sonntag ebenfalls am Rundgang teilzunehmen. Wie jedes Jahr nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit und absolvierten das Programm anlässlich des Rundganges und zeigten sowohl mit Pistole als auch mit dem Gewehr ihre Treffsicherheit. 

 Kantonsratspräsident Albert Studer als Karabinerschütze

«Die Steigerung der Teilnehmerzahl ist sehr erfreulich, vor allem da sie dank der Beteiligung der Junioren zustande kam. Dies zeigt, dass sich Nachwuchsarbeit in den Vereinen lohnt. Zudem durften wir auf unserem Rundgang bestens organisierte Schiessplätze, gute Betreuung der Schiessenden und grosse Kameradschaft und Geselligkeit erleben. Und genau dies gehört zu einem Volksschiessen wie das Feldschiessen und muss so auch in Zukunft erhalten bleiben», äussert sich SOSV-Präsident Heinz Hammer zum diesjährigen Feldschiessen.

Das Feldschiessen nahm in allen Bezirken mit dem Absenden am Sonntagabend einen würdigen Abschluss. Die Schützenkönige wurden gekrönt und freuen sich sicher bereits jetzt wieder auf das Feldschiessen 2017, wo es für sie gilt den Schützenkönigstitel zu verteidigen. Matthias Graber, Ressortleiter Bundesübung SOSV


Kanton Schaffhausen

Leichter Beteiligungs-Rückgang zu verzeichnen

Das Eidgenössische Feldschiessen ist bereits wieder Geschichte und mit insgesamt 1267 Schützen haben nur 15 Schützen weniger als letztes Jahr teilgenommen. Mit dem Gewehr versuchten 918 Schützen das begehrte Kranzabzeichen zu gewinnen, und auf der Kurzdistanz waren es 349 Pistolenschützen. Die höchsten Resultate, nämlich hervorragende 70 Punkte,  durften sich bei den Gewehrschützen Reto Bührer aus Bibern und Stefan Tanner aus Merishausen schreiben lassen.

Bei den Pistolenschützen war auf der 25m Distanz Stefan Schneidewind aus Hemmental mit 176 Treffern der Beste und bei den 50m Schützen gewann Thomas Brüntrup aus Siblingen mit 72 Zählern. Für das traditionelle Feldschiessen „Reisli“ lud auch dieses Jahr der Schaffhauser Kantonalvorstand (SHKSV) Gäste aus Politik, Armee, Medien und Sponsoren des Verbandes ein. Am letzten Samstag wurde zuerst der Pistolenschiessstand in Neuhausen besucht. Auf die 25 Meter Distanz versuchten es Ständerat Hannes Germann, Major Lukas Hegi als Präsident der Kant. Offiziersgesellschaft, Mario Widmer als Bezirksverbandspräsident von Stein am Rhein, Jean Waldvogel als Ehrenmitglied des SHKSV und last but not least Angela Weiss vom Radio Munot, die notabene zum ersten Mal mit einer 9mm Waffe ihre Treffsicherheit auf die Probe stellen wollte. Die Frau mit dem Mikrophon wurde vorgängig vom SHKSV-Pistolenchef Alain Schneider gut instruiert. Leider fanden die Kugeln bei ihr und auch bei den männlichen Kollegen teilweise das Ziel nicht ins Scheibenzentrum.

 Ständerat Hannes Germann im 300m-Stand

In Hallau wartete jetzt noch eine zweite Gelegenheit. Nach einer herzlichen Begrüssung von der zukünftigen Hallauer Schützenmeisterin Michelle Meichtry und einer kulinarischen Stärkung in Form eines lecker zubereiteten «Spatz» in der schönen Hallauer Schützenstube, versuchte nun, neben den Herren Germann und Hegi, auch noch Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel das begehrte Kranzabzeichen zu gewinnen. Auch hier wurde das Scheibenzentrum geschont und die Kranzlimite verpasst. Getreu dem Feldschiessen Leitspruch: «Die Teilnahme kommt vor dem Rang» hatten alle das diesjährige «Reisli» genossen. Markus Stanger

 

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