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ISAS Dortmund, 17. bis 25. März

Schweizer Duo unterliegt im Shoot-off

Petra Lustenberger und Jan Lochbihler <br>belegten im Mixed-Wettkampf <br>den vierten Rang.
Petra Lustenberger und Jan Lochbihler
belegten im Mixed-Wettkampf
den vierten Rang.

22.03.2018 - Das war knapp: Petra Lustenberger und Jan Lochbihler verpassten im Luftgewehr-Mixed-Wettkampf eine Medaille im Shoot-off. Sie sorgten damit für einen versöhnlichen Abschluss am Internationalen Saisonauftakt der Sportschützen (ISAS) in Dortmund.

 

Resultate
Luftpistole 10m Mixed: Qualifikation, Final
Luftgewehr 10m Mixed: Qualifikation, Final

 

Luftgewehr 10m Mixed: Petra Lustenberger und Jan Lochbihler verpassen im Shoot-off eine Medaille

Die Gewehrschützinnen und -schützen waren am Internationalen Saisonauftakt der Sportschützen (ISAS) in Dortmund bis anhin nicht vom Erfolg verwöhnt. Am Freitag, 23. März, setzten Petra Lustenberger und Jan Lochbihler dem ein Ende. Sie qualifizierten sich im Mixed-Wettkampf souverän fürs Finale und kämpften dort um die Medaillen mit. Doch statt sich auf dem Podest Edelmetall umhängen zu lassen, blieb den beiden Schweizern nur Leder – und das denkbar knapp. Sie unterlagen im Shoot-Off dem deutschen Duo mit Jana Erstfeld und Julian Justus, die sich über Bronze freuen durften. Silber ging an Elania Nardelli und Riccardo Armiraglio aus Italien. Auch dieses Duo lag absolut in Reichweite von Lustenberger und Lochbihler. Etwas absetzen konnte sich einzig das siegreiche ukrainische Team mit Anna Ilina und Oleh Tsarkov.

Schon in der Qualifikation hatten Petra Lustenberger und Jan Lochbihler aufgetrumpft. Petra Lustenberger zeigte mit 417.6 Punkten eine ganz starke Leistung, Jan Lochbihler erzielte 414.0 Punkte. Mit einem Total von 831.6 Punkten liessen sie die fünftplatzierten Italiener Elania Nardelli und Riccardo Armiraglio (828.8) deutlich hinter sich. Noch etwas besser als das Schweizer Duo waren Jana Erstfeld und Julian Justus (GER, 833.4), Martina Ziviani und Lorenzo Bacci (ITA, 833.2) sowie Anna Ilina und Oleh Tsarkov (UKR, 832.7).

Die anderen Schweizer Teams konnten nicht ganz vorne mithalten. Irene Beyeler und Pascal Loretan belegten mit 823.4 Punkten den 12. Rang. Mit 822.2 Punkten klassierten sich Andrea Brühlmann und Christian Alther auf dem 15. Rang. Mit Rang 24 mussten sich Fabienne Füglister und Sandro Greuter (811.7) zufrieden geben. Daneben waren auch Marina Schnider, Marina Bösiger und Vanessa Hofstetter mit ausländischen Partnern am Start. Marina Schnider und ihr deutscher Partner Michael Bargeron belegten mit 826.0 Punkten den 10. Rang. Marina Bösiger und der Brite Jack Bale klassierten sich mit 823.1 Punkten auf dem 14. Rang. Vanessa Hofstetter und der Deutsche Dominik Stader folgten mit 819.7 Zählern auf dem 18. Rang.

 

Luftpistole 10m Mixed: Verpatzter Start

190 Punkte in der dritten und 191 Zähler in der vierten Serie: Mit diesen Werten bewegten sich Sandra Stark (Münchwilen TG) und Steve Demierre (Auboranges FR) auf dem Niveau der Spitzenduos aus der Ukraine und aus Italien. Doch zwei Top-Serien reichen im Luftpistolen-Mixed-Wettkampf nicht aus, um zu den ersten fünf Duos zu gehören, die am Final teilnehmen dürfen. Die beiden Schweizer kamen zu Beginn nicht richtig in den Wettkampf. Insbesondere die 84 Zähler von Sandra Stark in der ersten Serie waren eine zu grosse Hypothek. Das Duo Stark/Demierre erzielte insgesamt 742 Zähler. Für den Final wären 750 Punkte und mindestens 17 Innenzehner nötig gewesen. Der neunte Rang entspricht nicht dem Potenzial des Schweizer Duos. Mit einer Leistung wie in den letzten beiden Serien hätten Sandra Stark und Steve Demierre gar um den Qualifikationssieg mitgeredet. Dieser ging mit 762 Zählern an Oleg Omelchuk und Kateryna Zelenska aus der Ukraine. Nur einen Zähler dahinter klassierte sich das italienische Duo mit Alessio Torracchi und Arianna Comi. Diese beiden Paare machten auch im Final den Sieg unter sich aus. Die Reihenfolge änderte sich nicht. Omelchuk/Zelenska gewannen mit 471.3 Punkten, 0.6 Zähler vor Comi/Torracchi. Bronze ging an Karine Pardon und Mathieu Perie aus Frankreich. (van)

 

Sandra Stark und Steve Demierre verpassten den Final um 8 Punkte.

 


Berichterstattung vom 22. März

 

Wieder fehlen nur ein paar Zehntel

 

Petra Lustenberger und Jan Lochbihler schnupperten in den Luftgewehr-Wettkämpfen am Internationalen Saisonauftakt der Sportschützen an einem Finalplatz. Jan Lochbihler verpasste den Final als Elftklassierter um 0.7 Punkte. Gar nur 0.3 Punkte fehlten Petra Lustenberger.

 

Resultate

Luftgewehr 10m Männer
Luftgewehr 10m Frauen

 

Luftgewehr 10m Männer: Wieder fehlt nur wenig

Das Schweizer Männer-Gewehrteam geht ohne Top-Ten-Klassierung vom ISAS Dortmund nach Hause. Im Luftgewehrwettkampf waren die Eidgenossen allerdings so nahe dran an einem Finalplatz wie noch nie. Jan Lochbihler begann mit 101.6 Punkten zwar nicht optimal, holte danach aber auf. Seine 619.7 Punkte sind im internationalen Vergleich kein Topwert, trotzdem fehlten Jan Lochbihler (Holderbank SO) nur 0.7 Punkte auf den Final. Er klassierte sich auf dem 11. Rang. Auch Pascal Loretan (Düdingen FR) hat etwas Finalluft geschnuppert. Mit 618.7 Zählern landete er auf dem 17. Rang. Weiter hinten in der Tabelle fanden sich die beiden Ostschweizer wieder. Christian Alther (Grub SG) erzielte 614.0 Punkte. Das reichte zum 31. Rang. Einen Platz dahinter reihte sich Sandro Greuter (Heiligkreuz SG) mit 613.5 Punkten ein. Qualifikationsbester wurde der Deutsche Julian Justus mit 627.4 Zählern. Im Final musste sich Justus von Naoya Okada übertrumpfen lassen. Der Japaner gewann mit 247.6 Punkten. Justus kam auf 246.3 Zähler. Rang drei ging an den Franzosen Pierre-Edmond Piasecki.

 

Luftgewehr 10m Frauen: Der 43. Schuss

Noch näher am Finalplatz dran als Jan Lochbihler war Petra Lustenberger (Rothenburg LU). Die Luzernerin klassierte sich mit 622.8 Punkten auf dem 9. Rang. Auf den finalberechtigten 8. Platz fehlten mickrige 0.3 Punkte. Ein Hauch von nichts also. Ein Blick auf das Schussbild von Petra Lustenberger zeigt ein äusserst kompaktes Bild – bis auf den 43. Schuss, eine 8.9, die etwas schief in der Landschaft steht und ihr den Finalplatz gekostet hat. Für die anderen Schweizerinnen lag eine Finalqualifikation nicht in Reichweite. Irene Beyeler (Schwarzenburg BE) belegte mit 619.8 Zählern den 21. Rang. Drei Plätze weiter hinten taucht Andrea Brühlmann (Arbon TG) mit 619.2 Punkten in der Rangliste auf. Die weiteren Schweizerinnen folgen auf den Rängen 30 (Marina Bösiger, Derendingen SO, 618.5), 33 (Fabienne Füglister, Aeschi SO, 617.8), 34 (Marina Schnider, Ennetbürgen NW, 617.8) und 40 (Vanessa Hofstetter, Neuenegg BE, 616.3). Überlegene Qualifikationssiegerin war die Dänin Rikke Ibsen  mit 630.2 Punkten. Die zweitklassierte Deutsche Jana Erstfeld (eine von fünf deutschen Schützinnen im Final) hatte einen Rückstand von 4.8 Zählern. Im Final beginnt aber alles wieder bei Null. Und das kam Jana Erstfeld zu Gute. Sie gewann mit 249.2 Punkten vor Manon Smeets. Die Niederländerin hatte einen Punkt weniger auf dem Konto. Bronze ging an Ayonika Paul aus Indien. (van)

 

 


Berichterstattung vom 21. März

 

Vierter Rang für Sandra Stark

 

Mit der Lufpistole hatte Sandra Stark am ISAS Dortmund den Finaleinzug knapp verpasst, mit der Sportpistole holte sie dieses Versäumnis nach. Die Thurgauerin schrammte als Vierte nur knapp am Podest vorbei. Dasselbe gilt für Vanessa Hofstetter: Die Berner Gewehrschützin wurde im Dreistellungsmatch gute Fünfte.

 

Resultate

Sportpistole 25m Frauen
Luftpistole 10m Männer
Gewehr 50m Dreistellung Frauen

 

Sportpistole 25m Frauen: Sandra Stark schrammte knapp am Podest vorbei

Mit einer konstanten Leistung sicherte sich Sandra Stark (Münchwilen TG) am Internationalen Saisonauftakt der Sportschützen (ISAS) in Dortmund am Mittwoch, 21. März, den Finaleinzug mit der Sportpistole. Die Thurgauerin erzielte in der Präzision 280 und im Duell 285 Punkte. Die 565 Zähler reichten zum fünften Rang, punktgleich mit der sechstplatzierten Französin Laurie Pescayre. Auch an der Spitze der Rangliste nach der Qualifikation stand mit Karine Pardon eine Französin. Sie erzielte 570 Punkte. Im Final konnte sich Sandra Stark nochmals steigern. Mit 21 Treffern belegte sie den vierten Rang. Einen Podestplatz verpasste sie nur knapp. Den Sieg sicherte sich Kateryna Zelenska (UKR) vor Qualifikationssiegerin Karine Pardon. Bronze ging an die Einheimische Svenja Berge.

 

Gewehr 50m Dreistellung Frauen: Vanessa Hofstetter verpasste das Podest im letzten Moment

Auf den gleichen Pfaden wie Sandra Stark war Vanessa Hofstetter (Neuenegg BE) unterwegs. Die Bernerin qualifizierte sich im Dreistellungsmatch Gewehr 50m als Fünfte mit 1171 Punkten souverän für den Final. Denselben Rang belegte sie auch ganz am Schluss. Eine bessere Klassierung verpasste sie in den letzten beiden Finalschüssen. Eine 8.8 und eine 8.9 reichten auf diesem Niveau nicht, um um die Medaillen mitzureden. Um einen Hauch verpasste Petra Lustenberger (Rothenburg LU) den Final. Sie belegte mit 1165 Zählern punktgleich mit der achtplatzierten Deutschen Amelie Kleinmanns den 9. Rang. Zwei Zähler weniger hatte Andrea Brühlmann (Arbon TG) auf dem Konto. Dafür wurde sie mit dem 16. Rang belohnt. Etwas weiter hinten klassierten sich die weiteren Schweizerinnen: Irene Beyeler (Schwarzenburg BE) wurde mit 1154 Punkten 28., Fabienne Füglisters (Aeschi SO) 1143 Punkte reichten für den 41. Rang. Mit 1141 Punkten belegte Marina Schnider (Ennetbürgen NW) den 44. Platz. Der Sieg ging an die Deutsche Beate Köstel vor Lesya Leskiv (POL) und Polina Khorosheva (RUS).

 

Luftpistole 10m Männer: Schweizer Männer gehen leer aus

Sie waren gut, die Schweizer Luftpistolenschützen, aber nicht gut genug. Dylan Diethelm (Weinfelden TG) erzielte in der Qualifikation respektable 569 Punkte. Das reichte zum 16. Platz. Für den Final fehlten ihm 5 Punkte. Nur einen Punkt schlechter unterwegs war Sandro Loetscher (Gelterkinden BL). Er klassierte sich auf dem 18. Schlussrang. Nochmals einen Punkt weniger erzielte Steve Demierre (Auboranges FR). Damit reihte er sich auf dem 21. Rang ein. In einem hochspannenden Final setzte sich der Italiener Alessio Torracchi erst im Shoot-off gegen den Ukrainer Oleg Omelchuk durch. Beide hatten nach 24 Finalschüssen 242.4 Punkte auf dem Konto. Dank Giuseppe Giordano auf dem dritten Rang ging eine weitere Medaille an Italien. (van)

 


Berichterstattung vom 20. März

 

Silber für Sandro Loetscher

 

Am zweiten Wettkampftag am Internationalen Saisonauftakt der Sportschützen in Dortmund gab es den ersten Podestplatz für die Schweiz: Sandro Loetscher belegte mit der olympischen Schnellfeuerpistole 25m den zweiten Rang. Knapp nicht für den Final reichte es der Luftpistolenschützin Sandra Stark. Auch die Gewehrschützen gingen leer aus.

 

Resultate
Olympische Schnellfeuerpistole 25m Männer
Gewehr 50m Dreistellung Männer
Luftpistole 10m Frauen

 

Olympische Schnellfeuerpistole 25m: Souveräne Leistung von Sandro Loetscher

Pistolenschütze Sandro Loetscher (Gelterkinden BL) sorgte am ISAS Dortmund für den ersten Podestplatz der Schweizer Delegation. Als Zweitklassierter musste er nur Ruslan Lunev (AZE) den Vortritt lassen – sowohl im Final als auch in der Qualifikation. Lunev kam in der Endausmarchung auf hervorragende 30 Treffer. Schon vor der letzten Serie war klar, dass ihm Gold nicht zu nehmen ist. Mit 22 Treffern liess Sandro Loetscher aber den Inder Rajesh Kumar (17) hinter sich. Schon in der Qualifikation hatte sich angedeutet, dass es schwierig sein würde, an Lunev vorbeizukommen. Der Azeri erzielte starke 586 Punkte. Sandro Loetscher hatte als Zweiter 15 Punkte Rückstand.

 

Sandro Loetscher (links) musste sich nur Ruslan Lunev (Mitte) geschlagen geben. Rechts der Bronzemedaillengewinner Rajesh Kumar.

 

Gewehr 50m Dreistellung Männer: Jan Lochbihler vergibt Finalqualifikation in der letzten Serie

Lange sah es im Dreistellungswettkampf der Männer gut aus für Jan Lochbihler (Holderbank SO). Der Olympia-Teilnehmer von 2016 lag bis zum 110. Schuss auf Finalkurs. Mit 388 Punkten kniend und 398 Punkten liegend war er auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Die 92 Punkte in der letzten Stehend-Serie jedoch spülten ihn im Klassement zurück. 1168 Punkte im Total reichten für den 15. Rang. Zweitbester Schweizer war Sandro Greuter (Heiligkreuz SG) Mit seinen 1163 Zählern landete er auf dem 21. Platz. Noch etwas weiter hinten reihten sich Pascal Loretan (Düdingen FR) und Christian Alther (Grub SG) ein. Der Fribourger erzielte 1153 Punkte, das reichte zum 33. Rang. Fünf Plätze weiter hinten folgte der junge Sankt Galler. Er kam auf 1150 Zähler. Der Sieg ging an einen Einheimischen. Daniel Brodmeier gewann mit 460.0 Punkten vor dem Russen Nazar Luginets (459.0) und dessen Landsmann Denis Sokolov (447.9).

 

Luftpistole 10m Frauen: Sandra Stark fehlen vier Punkte

Mit Sandra Stark (Münchwilen TG) griff am Dienstag, 20. März, auch die einzige Schweizer Pistolenschützin in Dortmund ins Wettkampfgeschehen ein. In der Qualifikation Luftpistole 10m begann sie stark. Nach den ersten drei Serien (93/95/94) lag eine Finalqualifikation im Bereich des Möglichen. Mit drei etwas schwächeren Serien (91/90/90) verlor sie jedoch ein paar Punkte zu viel. Mit 553 Zählern klassierte sich die Thurgauerin auf dem 11. Rang. Für eine Finalqualifikation wären vier Zähler mehr nötig gewesen. Der Sieg ging mit 233.9 Punkten an die Polin Slawomira Szpek. Die zweitklassierte Kateryna Zelenska (UKR) hatte 5.1 Zähler Rückstand. Über Bronze durfte sich die Italienerin Arianna Comi freuen. (van)

 


Berichterstattung vom 19. März

 

Irene Beyeler ist beste Schweizerin

 

Das Schweizer Gewehr-Team der Frauen zeigte zum Auftakt des 34. Internationalen Saisonauftakts der Sportschützen (ISAS) in Dortmund eine ansprechende Leistungen. Beste eines ausgeglichenen Sextetts war Irene Beyeler. Nahe dran am Podest war auch Steve Demierre im Wettkampf Pistole 50m. Dafür gab es im Liegendmatch der Männer zumindest einen halben Schweizer Sieg.

 

Resultate
Gewehr 50m liegend Frauen
Gewehr 50m liegend Männer
Pistole 50m Männer

 

Gewehr 50m liegend Frauen: Vier unter den besten Zwölf

Die Schweiz ist mit einer grossen Delegation an den 34. ISAS in Dortmund gereist. Als Das Frauen-Gewehr-Sextett griff als erstes ins Wettkampfgeschehen ein. Aufs Podest reichte es zwar keiner Eidgenossin, mit vier Schützinnen in den Top Zwölf gelang den Schweizerinnen aber ein ansprechender Auftakt. Bestklassierte war Irene Beyeler (Schwarzenburg BE) auf dem fünften Rang. Mit 620.5 Zählern verpasste sie das Podest um 2.3 Punkte. Zwei Plätze hinter Beyeler wurde Vanessa Hofstetter (Neuenegg BE) gute Siebte. Sie erzielte 620.2 Ringe. Knapp dahinter folgen mit Fabienne Füglister (Aeschi SO, 619.6) und Petra Lustenberger (Rothenburg LU, 619.3)  auf den Rängen 11 und 12. Nicht mit den Besten mithalten konnten Marina Schnider (Ennetbürgen NW) und Andrea Brühlmann (Arbon TG). Schnider belegte mit 614.1 Zählern den 24. Rang, Brühlmann musste sich mit 607.9 Punkten und Rang 33 zufrieden geben. Der Sieg ging an die Japanerin Ayano Shimizu mit 626.6 Punkten. Damit liess sie die zweitklassierte Lina Jones aus England um 2.9 Zähler hinter sich. Bronze sicherte sich die Russin Yulia Zykova.

 

Steve Demierre (hier am Weltcup München 2017) hat am ISAS Dortmund einen Podestplatz Pistole 50m nur knapp verpasst.

 

Pistole 50m Männer: Steve Demierre fehlen drei Punkte

Nur wenig fehlte Steve Demierre (Auboranges FR) zum Podestplatz mit der Freipistole. Der Fribourger zeigte eine konstante Leistung (90/91/90/89/91/92). Die 543 Punkte im Total reichten zum 6. Platz. Für Bronze wären drei Ringe mehr nötig gewesen. Dylan Diethelm (Weinfelden TG) wurde mit 532 Punkten 13. Eine bessere Klassierung verpasste er in der letzten Serie (83), in der er eine Sechser- und fünf Achter-Wertungen kassierte. Überlegener Sieger war Oleg Omelchuk aus der Ukraine. Er gewann mit 568 Punkten und distanzierte den Italiener Giuseppe Giordano um 17 Zähler. Bronze ging an den Franzosen Mathieu Perie.

 

Enrico Friedemann siegt in Dortmund im Liegendmatch. Der Deutsche arbeitet seit Anfang Jahr als Leiter der Abteilung im Schweizer Schiesssportverband. Deshalb trägt er auch die offizielle Schweizer Bekleidung.

 

Gewehr 50m liegend Männer: Ein halber Schweizer Sieg

Weiter weg vom Podest waren die Schweizer Männer im Liegendmatch Gewehr 50m. Bester Eidgenosse wurde Jan Lochbihler (Holderbank SO) mit 620.4 Punkten und Rang 27. Sandro Greuter (Heiligkreuz SG) landete mit 618.7 Punkten auf dem 35. Platz. Noch etwas weiter hinten reihten sich Christan Alther (Grub SG) und Pascal Loretan (Düdingen FR) ein. Alther totalisierte 614.2 Punkte. Das reichte für den 46. Rang. Zwei Plätze weiter hinten klassierte sich Loretan mit 613.4 Punkten. In Dortmund ebenfalls am Start waren drei Schützen des Solothurner Kantonalschützenverbands. Marc-André Häfeli erzielte gleich viele Punkte wie Sandro Greuter und kam damit auf den 34. Rang. Patrick Krenger (60., 608.8) und Marco Baumgartner (77., 595.0)  mussten mit hinteren Platzierungen vorlieb nehmen. Ein bisschen Grund zum Jubeln hatten die Schweizer dennoch: Denn der Sieger war quasi ein halber Schweizer. Der Schweizer Nachwuchsnationaltrainer Enrico Friedemann gewann mit 630.0 Punkten vor Lionel Cox (BEL, 627.7) und Maximilian Dallinger (GER, 627.0). Friedemann hat am Wettkampf teilgenommen, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Seine Betreuungsaufgaben wurden dadurch nicht beeinträchtigt: Er hat in einer früheren Ablösung als die Schweizer am Wettkampf teilgenommen. (van)

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