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Skeet

Fabio Ramella setzt verstärkt auf internationale Zusammenarbeit

Fabio Ramella an den European Games<br> 2015 in Baku, wo er als 8. ein Diplom<br> gewann.
Fabio Ramella an den European Games
2015 in Baku, wo er als 8. ein Diplom
gewann.

28.12.2015 - Nach einem schwierigen Wettkampfjahr 2015 setzt Skeetschütze Fabio Ramella (Hallau) künftig auf die Zusammenarbeit mit dem Italiener Bruno Rossetti und sucht den Kontakt zum französischen und deutschen Verband.

Der Diplomrang an den ersten Europäischen Spielen im Juni in Baku war das Highlight für den besten Schweizer Skeetschützen, Fabio Ramella aus Hallau, im Wettkampfjahr 2015. Positiv war auch, dass mit über 17'000 Franken die Zielsumme beim Crowdfunding-Projekt «I believe in you» erreicht wurde. Ansonsten war die Saison 2015 für Skeetschütze Ramella «durchzogen». Als Erklärungen dafür nennt Vater Guido Ramella, der Trainer, Betreuer und Geldbeschaffer in einem für seinen Sohn ist, dass Fabio im zu Ende gehenden Jahr die Weiterbildung zum Berufsagogen abgeschlossen und das Wohnhaus für seine Familie in Eigenregie fertig umgebaut habe. Dazu kamen erschwerte Trainingsbedingungen auf dem Stand in Randegg im benachbarten deutschen Hegau. Das führte dazu, dass Fabio zum Training nach Cernay im französischen Elsass ausweichen musste, was drei Stunden Autofahrt von Hallau aus und ebenso viele zurück bedeutete.

Anschluss bei Franzosen und Deutschen sowie Trainingstage in Italien

Gemäss Vater Guido litt Sohn Fabio Ramella zudem darunter, völlig auf sich alleine gestellt trainieren zu müssen und keinen Anschluss an andere Athleten zu haben. «Da fehlt der Austausch und die Vergleichsmöglichkeit, aber auch der ungezwungene kollegiale Umgang», schreibt Guido Ramella. Dieser hat als Betreuer deshalb Kontakt zum Italiener Bruno Rossetti aufgenommen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit wieder zu intensivieren. Bruno ist der Vater von Gabriele Rossetti, dem aktuell Zweiten der ISSF-Weltrangliste im Skeet, und Trainer der französischen Flintenschützen. Wie Guido Ramella betont, habe Rossetti «sofort angeboten, dass Fabio fortan mit dem französischen Kader trainieren kann und sich auch bei den Unterkünften ihnen anschliessen kann». Diese Zusammenarbeit sei auch vom französischen Verband gutgeheissen worden. Wo die Franzosen nicht anwesend sein werden (z.B. beim Weltcup in Nikosia), hat Guido Ramella mit Axel Krämer, dem deutschen Nationaltrainer abgemacht, dass sich Fabio den Deutschen anschliessen kann. «Er ist auch dort jederzeit willkommen», hebt Guido Ramella hervor. Einmal monatlich werde Fabio zudem nach Montecatini ITA fliegen und zwei intensive Trainingstage mit Bruno Rossetti und seinem Sohn Gabriele verbringen. «Da gehört Fabio zur Familie, fühlt sich sehr wohl und ist gut aufgehoben», schreibt Guido Ramella und betont: «Bruno Rossetti ist nach wie vor überzeugt von Fabios Potenzial».

Zusammenarbeit mit Heinz Müller wird im Gegenzug stark reduziert

Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Bruno Rossetti habe zur Folge, dass jene mit Heinz Müller, Sportpsychologe und Mentaltrainer, stark eingeschränkt werden müsse, hält Guido Ramella fest, denn beides zusammen sei finanziell nicht tragbar. Der betreuende Vater zeigt sich abschliessend überzeugt, dass dank diesen Massnahmen Fabio Ramella sich bei den Wettkämpfen im Frühjahr 2016 wieder voll entfalten und damit seine zweite Olypiateilnahme sichern werde. In seinem Rück- und Ausblick gibt dieser auch seiner Hoffnung Ausdruck, auf weitere Unterstützung durch den 100-er Club und die Gönnervereinigung für Fabio Ramella. (atp)
 

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