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Projekt «Zwinky»

Erste «Zwinky»-Botschafter sind ausgebildet

Steven Bleuler (rechts) führt die <br>«Zwinky»-Botschafter durchs <br>Schützendorf.
Steven Bleuler (rechts) führt die
«Zwinky»-Botschafter durchs
Schützendorf.

20.02.2016 - Bis jetzt bestand das Projekt «Zwinky» vor allem auf dem Papier. An der Messe Fischen-Jagen-Schiessen in Bern wurde das Konzept zum Leben erweckt.

Alles zum Projekt «Zwinky»

Einen besseren Ort als die Messe Fischen-Jagen-Schiessen in Bern hätten die «Zwinky»-Projektleiter Steven Bleuler und Paul Salathe sich für den «Zwinky»-Startschuss nicht aussuchen können. Das dortige Publikumsschiessen ist ein Paradebeispiel dafür, wie Mitgliederanwerbung funktionieren kann. Und genau dieses Wissen sollen die ersten rund 30 «Zwinky»-Botschafter in die Kantonalverbände und in die Vereine tragen. Im Rahmen der Messe haben sie vom Projektteam das nötige Rüstzeug erhalten. Am Samstagnachmittag absolvierten sie eine Ausbildung, wie erfolgreiches Projektmanagement funktioniert. Wie plane ich einen Anlass? Wie kommuniziere ich richtig? Wie mache ich Werbung? Diese und andere Fragen erläuterten Steven Bleuler, Paul Salathe und Marlies Keller, die ebenfalls Mitglied des Projektteams ist, den 30 angehenden Botschaftern aus der ganzen Schweiz.

Bei der Theorie blieb es aber nicht. Luzia Ulmann aus Eggersriet stellte ein Beispiel aus der Praxis vor. Ulmann hat ein «Wyberschiessen» organisiert. «Die Frauen unserer männlichen Mitglieder haben zwar oft an den Wettkämpfen mitgeschossen, waren aber nie ganz vorne mit dabei», erzählt sie. Deshalb hat sie kurzerhand einen Schiesskurs für Frauen ins Leben gerufen. «Wir haben miteinander und mit der Unterstützung der Jungschützen trainiert und zum Abschluss an einem Wettkampf teilgenommen.» Das Echo sei gewaltig gewesen. Über Mund-zu-Mund-Propaganda konnten zahlreiche Frauen animiert werden. Dabei sei auch das Gesellschaftliche nie zu kurz gekommen. Das Know-how, das Luzia Ulmann gesammelt hat, soll bald allen Vereinen zur Verfügung stehen. «Zwinky» ist eine offene Plattform, die den Austausch von Ideen ermöglicht. Zum Download bereit stehen auch Vorlagen für Projektplanung, für Flyer und Plakate sowie für andere Hilfsmittel. «Wir müssen vom Konkurrenzdenken wegkommen», gibt Marlies Keller den Teilnehmern mit auf den Weg. Alle Schützen müssten am gleichen Strick ziehen.

 

Luzia Ulmann stellt das «Wyberschiessen» Eggersriet vor. SSV-Präsidentin Dora Andres: «Der Schiesssport hat Potenzial.»

 

Die Begeisterung für den Schiesssport und die Ideen für einen gelungenen Werbeevent sollen die Botschafter nun weitervermitteln. Ihre Aufgabe ist es, in ihrer Region einen Ausbildungsnachmittag für Vereinsvorstände und aktive Schützinnen und Schützen zu organisieren. Diese Animatoren sollen schliesslich auf lokaler Ebene Anlässe organisieren, sei es ein öffentliches Schiessen, einen speziellen Schiesskurs, einen Auftritt am Dorffest oder der Gewerbeausstellung.

Mit dabei in der Ausbildung war auch SSV-Präsidentin Dora Andres. Sie animierte die Botschafter, an der Basis gute Arbeit zu leisten. Die Schützen müssten auf allen Ebenen positiv zu denken beginnen. «Und dafür brauchen wir Multiplikatoren wie euch», erklärt sie. Ziel ist es bis 2018 den Mitgliederbestand zu stabilisieren und bis 2020 eine Trendwende zu schaffen. Der SSV unterstützt das Projekt «Zwinky» unter anderem mit einem jährlich stattfindenden Anlass. Heuer war dies die Messe Fischen-Jagen-Schiessen, 2017 wird es der Auftritt des SSV am Unspunnen-Fest in Interlaken sein (www.unspunnenfest.ch). Dora Andres ist überzeugt, dass mit «Zwinky» der Weg in eine erfolgreiche Zukunft vorgezeichnet ist. Denn, so die Präsidentin: «Der Schiesssport hat Potenzial.» (Silvan Meier)

 

Paul Salathe erläutert die Grundlagen des Projektmanagements. Marlies Keller ist Mitglied im «Zwinky»-Projektteam.

 

Wer Fragen zum Projekt «Zwinky» hat, kann sich an zwinky@swissshooting.ch wenden.

SSV-Partner

 

 

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Swiss Olympic ISSF
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