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Selektion für die 50. CISM-Weltmeisterschaften, 29. Mai bis 6. Juni 2018, Thun

Volles Aufgebot für die Heim-WM

Petra Lustenberger war am CISM <br>Regionalturnier Anfang Oktober <br>in Thun die erfolgreichste Schweizerin.
Petra Lustenberger war am CISM
Regionalturnier Anfang Oktober
in Thun die erfolgreichste Schweizerin.

25.10.2017 - Die CISM-Weltmeisterschaften in Thun sind einer der Saisonhöhepunkte 2018. Für die Heim-WM nutzt die Schweiz alle verfügbaren Startplätze. Neun Athleten werden an den Jubiläums-Titelwettkämpfen auf der Schiessanlage Guntelsey um Medaillen schiessen.

 

Weitere Informationen

 

Zwar stehen die CISM-Weltmeisterschaften erst Ende Mai/Anfang Juni 2018 auf dem Programm, trotzdem hat der Trainerstab des Schweizer Schiesssportverbands bereits jetzt die Selektionen für einen der Saisonhöhepunkte 2018 vorgenommen. Damit sollen die selektionierten Athletinnen und Athleten genügend Zeit haben, um sich für die Wettkämpfe in der Thuner Schiessanlage Guntelsey vorzubereiten. Für die Schweizer Schützinnen und Schützen ist die Heim-WM ein wichtiges Schaufenster. Entsprechend hoch ist der Stellenwert. Erwartet werden an den Militärsport-Weltmeisterschaften rund 500 Athletinnen und Athleten aus 50 Nationen, die alle auch im «zivilen» Schiesssport zur internationalen Elite zählen.

Die Schweizer Schützinnen und Schützen haben die neun Startplätze für die Heim-WM an mehreren Testwettkämpfen und anlässlich des CISM-Regionalturniers von Anfang Oktober in Thun (der Hauptprobe für die WM) untereinander ausgemacht. Bei den Frauen haben sich Petra Lustenberger (Rothenburg LU), Nina Christen (Wolfenschiessen NW) und Vanessa Hofstetter (Neuenegg BE) durchgesetzt. Alle drei haben die Spitzensport-RS absolviert. Nina Christen ist zudem als Zeitmilitär-Sportsoldatin angestellt. Hofstetter und Christen haben bereits 2016 in Doha (Katar) CISM-WM-Luft geschnuppert. Die beiden waren Teil der ersten Schweizer Frauen-Delegation überhaupt an einer CISM-WM. Im Wüstenstaat war Myriam Brühwiler die dritte Schützin. Sie ist nun erste Ersatzfrau und wird sich bereithalten, sollte eine Teamkollegin aus dem selektionierten Trio ausfallen.

Knapp fiel die Entscheidung bei der Selektion der 300m-Schützen aus. Mit Gilles Dufaux (Granges-Paccot FR), Andrea Rossi (Dietfurt SG) und Rafael Bereuter (Müswangen LU) wurden drei Schützen ausgewählt, die allesamt grosse Erfahrung im 300m-Bereich ausweisen. Bereuter und der gebürtige Tessiner Rossi waren bereits 2016 in Doha mit dabei. Der Luzerner hat zudem an den CISM-Weltspielen 2015 in Südkorea bereits Edelmetall gewonnen. Gilles Dufaux hat an den Selektionswettkämpfen die besten Resultate geschossen. Über die Klinge springen mussten Pascal Loretan, René Homberger und Jan Lochbihler. Letzterer steht in Thun als Ersatzmann zur Verfügung.

Das Schweizer Pistolen-Team besteht aus Sandro Loetscher (Gelterkinden BL), Steve Demierre (Auboranges FR) und Guido Muff (LU). Als Ersatzmann wird sich Stefan Fuchs (Niederteufen AR) bereithalten. Fuchs ist neu Mitglied des Schweizer Nationalteams, konnte die Arrivierten in den Selektionswettkämpfen aber nicht verdrängen. (van)

 

 

Die selektionierten Athletinnen und Athleten

Frauen Gewehr 50m Dreistellung (3x20) und liegend

Petra Lustenberger

12.11.1990
Rothenburg (LU)

Nina
Christen

07.02.1994,
Wolfenschiessen (NW)

Vanessa Hofstetter

10.01.1995
Neuenegg (BE)

 

 

Männer Gewehr 300m Dreistellung (3x20) und militärisches Schnellfeuer

Gilles
Dufaux

13.12.1994,
Granges-Paccot (FR)

 

Rafael
Bereuter

09.12.1986,
Müswangen (LU)

Andrea
Rossi

05.03.1991,
Dietfurt (SG)

 

Männer Pistole 25m (militärisches Schnellfeuer und Zentralfeuerpistole)

Sandro
Loetscher

05.11.1992,
Gelterkinden (BL)

Steve
Demierre

20.02.1975, Auboranges (FR)

Guido
Muff

15.05.1969, Rothenburg (LU)

 

Der Conseil International du Sport Militaire (CISM)

Der Conseil International du Sport Militaire (CISM) ist der Internationale Militärsport-Verband. Dieser wurde Anfang 1948 in Nizza (Frankreich) durch die fünf Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg und Niederlande gegründet. Mit seinen heute 134 Mitgliedstaaten ist er eine der grössten internationalen Sportorganisationen der Welt. Die Schweiz ist seit 1968 Mitglied des CISM und macht dort vorab in aufgrund ihrer militärischen Bedeutung ausgewählten Sportarten mit. Neben dem Schiessen sind das Orientierungslauf, Triathlon, Moderner Fünfkampf, Fallschirmspringen, Fechten, Crosscountry, Leichtathletik, Judo, Schwimmen und Rettungsschwimmen sowie Ski im Winter. Die Schweiz ist regelmässig Austragungsort von Weltmeisterschaften: 2014 fanden in Tenero die Titelwettkämpfe im (Rettungs-)Schwimmen statt, 2016 war Uster Austragungsort der CISM-WM im Judo. Die CISM-WM im Schiesssport 2018 in Thun sind bereits die sechste in dieser Disziplin in der Schweiz.

 

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