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Schützenabend der Zürcher Stadtschützen

Schützenabend der Zürcher Stadtschützen

Die Gesellschaftsmeister (v.l.): Oliver<br>Moraz, Markus Bacharach, Silvia<br>Guignard, Peter Frei, Patrick Wick.
Die Gesellschaftsmeister (v.l.): Oliver
Moraz, Markus Bacharach, Silvia
Guignard, Peter Frei, Patrick Wick.

20.11.2017 - Einmal mehr stand der traditionelle Schützenabend der Zürcher Stadtschützen, neben dem gesellschaftlichen Highlight, ganz im Zeichen der Absenden, der Verteilung der Gesellschaftstrophäen, Pokale, Gobelets, Medaillen und Diplome. Einmal mehr waren die Aktiven, Junioren und Jugendliche als Geehrte und Preisgewinner in den verschiedenen Waffensparten und Distanzen die eigentlichen Könige des Anlasses. Einmal mehr gab es Blumen und gute Tropfen für verdienstvolle Mitarbeiter. Einmal mehr war für die musikalische Umrahmung die Formation «hgh» zuständig und einmal mehr wurde als kulinarischer Höhepunkt ein exzellentes Büffet aufgedeckt.


Stimmungsvolles Ambiente

Es gehört zu den Gewohnheiten, dass der Festsaal im Albisgütli feierlich hergerichtet ist und dass die Schützenfamilie, ob als ältere oder als jüngere Garde, in feiner Robe erscheint und damit dem Anlass eine zusätzlich würdige, ehrenwerte und auch stimmungsvolle Atmosphäre verleiht. Es war wie gewohnt ein feierliches Stelldichein der Stadtschützenfamilie die der Einladung folgte, der Albisgütli-Festsaal war zum Abschluss der Saison 2017 «ausverkauft».


Souveräne Moderation

Der Schützenabend ist ein festverankerter Anlass im Terminkalender der Zürcher Stadtschützen und er gehört allein der Gesellschafts-Familie. Allen voran, unter dem Motto «Stadtschützen First», den Aktiven und Jugendlichen, die über die Saison mit grossartigen Leistungen aufwarteten und viel sportlichen Ruhm und Ehre für die Gesellschaft einbrachten. Der erste Schützenmeister Renzo Mühlebach, der wie gewohnt in souveräner Art die Verkündung der Ranglisten moderierte, hatte alle Hände voll zu tun, bis alle Preise und Trophäen an die richtigen Orte verteilt waren. Unterstützt wurde er dabei durch Gesellschaftssekretär René Hegner sowie Mitarbeiter aus dem Schützenmeisterkollegium. Dass es angesichts der zahlreichen Absenden nie langweilig oder eintönig wurde, sorgten während der Pausen die Auftritte der Tafelmusik oder die Gänge zu den verschiedenen «Büffetauflagen».


Viele Preisträger

Die Liste der geehrten Preisträger in den Einzel- und Gruppenmeisterschaften war wiederum beeindruckend lang. Geehrt wurden unter anderen die Gesellschaftsmeister: Peter Frei, 50 (Armeewaffen 300m), Patrick Wick (Sportwaffen 300m), Markus Bacharach (Pistole 25 und 50m), Oliver Moraz (Pistole 10m) und Silvia Guignard (Gewehr 10 und 50m). Besonders erwähnt wurden die Leistungen der Gewehrschützin Silvia Guignard die zum neunten Mal KK-Gesellschafts-Meisterin wurde seit 17 Jahren im Luftgewehrschiessen «den Ton» angibt. Dazu holten Gobelets und Trophäen: Patrick Wick (Bollinger-Gobelet für auswärtige Schiessen), Rudolf Bernet (Hager-Becher für Historische Schiessen), Stephan Buschor (Armeemeisterschaft Historische Schiessen), Patrick Bühler (goldene Manschettenknöpfe KK50m-Am Platz) sowie Martina Landis und Patrick Wick (Bogenschütze). Der grosse «Abräumer» war Patrick Wick, der gleich fünfmal als Preisträger auf die Bühne gerufen wurde.

Der grosse «Abräumer» Patrick Wick


Bei den Gruppen/Mannschaften gab es national Gold- und Silbermedaillen zu feiern. Die Pistolen-50m-Mannschaft (mit Gruppenchef Albert Malähr) wurde Schweizer Sektionsmeister und das Frauenquartett Silvia Guignard, Jasmin Bernet, Franziska Stark und Martina Landis (mit Gruppenchef Alain Guignard), mussten im Eidgenössischen Final der Luftgewehr-Gruppenmeisterschaft nur Tafers den Vortritt lassen. In den Einzelwertungen holten Silvia Guignard (KK-3x20) eine Silber- und Martina Landis (G50-Liegend Frauen) sowie Franziska Stark (G50-Liegend Juniorinnen) Bronzemedaillen an den letzten nationalen Titelkämpfen.


Hoffnungsvoller Nachwuchs

Neben der älteren, verdienstvollen und treuen Schützengarde hatte der Tradition folgend auch eine stattliche Gruppe Jugendlicher am Schützenabend ihren Auftritt. Einige von ihnen wurden bereits auf die Bühne gerufen und durften voller Stolz Medaillen (gespendet vom Donatorenclub) in Empfang nehmen. Bei der Gewehrschützen 10/50m waren dies Franziska Stark (musste sich wegen Kadertraining entschuldigen), Patrizia Seiler und Marta Szabo und in der Sparte Pistole Anna Ehrensperger, Christelle Rösler und Yue Ding Tien. Medaillen bekamen zudem Marta Szabo mit zwei Kollegen von der Abteilung 300m. Man war sich einig, bei der Schützengesellschaft der Stadt Zürich wächst eine hoffnungsvolle neue Generation Sportschützen heran, sowohl im Schiessstand wie auch auf dem gesellschaftlichen Parkett.

Die hoffnungsvolle Jugend mit Donatorenpräsident John Hüssy (2.v.r)


Verdiente Mitarbeiter

Geehrt wurden letztlich auch die Mitarbeiter, die das ganze Jahr über mit grossem und ehrenamtlichem Einsatz im Dienste der Stadtschützen-Gesellschaft fleissig sind. Sie stehen nicht im Rampenlicht, sondern erledigen ihre Obliegenheiten ohne grosses Aufsehen im Hintergrund: René Hegner (Gesellschaftssekretär), Irene Bernet (Schiesssekretärin), Kurt Wick (Absperrdienst), Urs Kunz (der neue Standwart), das Schützenmeisterkollegium (Patrick Bühler, Daniel Povse, Stephan Peter, Céline Frei, Stefan Buschor, Reto Caviezel, und Martina Landis), sowie die Nachwuchs-Instruktoren Martina und Stefan Groshans, Silvia Guignard, Jasmin Bernet, Martina Landis, Alain Guignard, Bruno Seeholzer und Remo Lüscher. Sie durften sich verdientermassen feiern lassen und konnten kleine Geschenke in Empfang nehmen.


Beschwingter Abschluss

Was wäre der Schützenabend ohne die traditionellen Nebenschauplätze Büffet und Unterhaltungsmusik. Das von Albisgütli-Direktor Georges Tännler und seiner Crew hervorragend präsentierte Büffet liess wie gewohnt keinerlei Wünsche offen. Man tat gut daran, das «Kaloriendenken» für einmal zu vergessen. Die Köstlichkeiten von der Vorspeise bis zum Dessert in den verschiedensten Variationen «gluschtig» präsentiert, waren zu verlockend.

Schliesslich sorgte die bekannte «hgh-Formation» mit beschwingter Musik für die musikalische Unterhaltung des gelungenen Stadtschützenabends, ehe zum Abschluss als Dreingabe noch zum Tanz aufgespielt wurde. (Werner Hirt)

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