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Final Luzern Indoor: Timo Studer Nachfolger von Jan Lochbihler

Impression vom 2. Luzern-Indoor-Cup.
Impression vom 2. Luzern-Indoor-Cup.

21.11.2017 - Eine Tradition beginnt sich in Luzern festzusetzen: Mitte November treffen sich die besten Kleinkaliber-Liegendschützen und kämpfen um den Luzern-Indoor-Cup. Obwohl einige Nationalkaderschützen absagen mussten, da sie am Shooting Masters teilnahmen, waren die geschossenen Resultate sehr hoch und die Spannung hielt bis zum letzten Finalschuss an.

Am Samstag 18. November war es für 2017 wieder soweit. Die 20 besten trafen sich zum zweiten Mal zum Final in der «Luzern Indoor»-Anlage. Es handelte sich dabei um die 20 Finalisten aus den Liegendmatches der Vereine von Adliswil, Balsthal, Ebikon, Fribourg, Lotzwil-Langenthal und Winterthur-Stadt. An den 6 vorgenannten Anlässen mussten die Teilnehmer im Schnitt 615,75 Punkte erreichen, um in Luzern dabei zu sein.

Muriel Züger und Jan Lochbihler mussten aus bekannten Gründen leider absagen, der Rest des Finalfeldes bestand aber aus lauter passionierten Sportschützen.

Die Liegendmatch-Wettkämpfe erfreuen sich in der Schweiz grösster Beliebtheit, dies obwohl dieser Wettkampf an den nächsten Olympischen Spielen von Tokyo nicht mehr im Programm steht. Die publikumsfreundliche Präsentation des Finals zieht viele Leute in ihren Bann. Schade, dass dies das IOC nicht so sieht.

Die 20 Teilnehmer bestritten zuerst einen kompletten Liegendmatch, um die 8 Schlussfinalisten zu ermitteln. Dabei war das Feld enorm ausgeglichen. Den Qualifikationssieger und den letztplatzierten Schützen (20.) trennten weniger als 8 Punkte. Die Finallimite betrug 617,1 Punkte. Der Final selbst war dann an Spannung kaum zu überbieten. Der Schwedische Internationale Sam Andersson zeigte von Beginn an sein grosses Können und lag bis zum letzten Schuss in Führung. Dann übertraf ihn Timo Studer um sage und schreibe 0,1 Punkte. Der Schütze von den Sportschützen Menznau konnte sich im Final laufend steigern: Nach 11 Schüssen noch auf Rang 3, nach 15 Schüssen auf Rang 2 und dank einer 10,2 gegenüber 9,6 von Andersson im letzten Schuss, überholte er seinen letzten Gegner mit dem knappmöglichsten Ergebnis. Ein interessanter Wettkampf, auch für die Zuschauer.

Die Preisverteilung in der Schützenstube bildete den Abschluss des Wettkampftages im Schiessstand Zihlmatt. Dank grosszügiger Sponsoren konnten total 2'700 Franken ausbezahlt werden, was deutlich höher ist, als in den Bestimmungen vorgesehen und die Teilnehmer dementsprechend freute. Auf den Gewinner wartete ein Preis von 500 Franken. Das gemütliche Mittagessen bot zudem Gelegenheit zu freundschaftlichen Gesprächen unter Gleichgesinnten.

Viele Teilnehmer haben uns bestätigt, auch im nächsten Jahr die verschiedenen Liegendmatches zu besuchen und um die Finalteilnahme vom 17. November 2018 zu kämpfen. Wir freuen uns bereits heute darauf. (Jacques Moullet)

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