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Messe «Fischen Jagen Schiessen», 15. bis 18. Februar, Bernexpo

Das Experiment ist gelungen

Schiessen unter Beobachtung: Am <br>Regiofinal West an der Messe <br>Fischen Jagen Schiessen verfolgten <br>zahlreiche Zuschauer die Wettkämpfe.
Schiessen unter Beobachtung: Am
Regiofinal West an der Messe
Fischen Jagen Schiessen verfolgten
zahlreiche Zuschauer die Wettkämpfe.

17.02.2018 - Zum ersten Mal haben die besten jugendlichen Schützinnen und Schützen ihren Regiofinal an der Messe «Fischen Jagen Schiessen» ausgetragen – vor grosser Kulisse und umgeben von einem entsprechenden Geräuschpegel. Die Premiere ist geglückt.

 

Bildergalerie

 

 

In der Regel finden die drei Regiofinals West, Mitte und Ost, an welchen sich die besten Schützinnen und Schützen der Schweiz zwischen 10 und 17 Jahren für den Jugendfinal qualifizieren können, praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem Schiesskeller statt. Für einmal war das zumindest für die Nachwuchstalente aus der Region West anders. Statt wie üblich in Burgdorf zur Ausscheidung anzutreten, fanden sie sich am Samstag, 17. Februar, in den Bernexpo-Hallen ein. Dort, wo vom 15. bis 18. Februar, die Messe «Fischen Jagen Schiessen» stattfand. Der SSV war an den vier Messetagen mit einem Schützendörfli und 25 mobilen 10m-Scheiben von SIUS präsent. Die Schiessanlage, die insbesondere dazu dient, Schiessneulinge die Faszination Schiesssport zu zeigen, wurde am Samstag zumindest zum Teil von Jugendlichen in Beschlag genommen. In einer leeren Messehalle wurde der polysportive Part durchgeführt. Denn zum Regiofinal gehört (zumindest in den unteren Altersklassen) nicht nur das Schiessen, sondern eben auch ein Fitness- und Koordinationsparcours. Während die Nachwuchstalente beim Standsprung, beim Säckliwurf und beim Ballprellen weitgehend unter sich und ihren Angehörigen blieben, sah es im Schützendörfli anders aus: Rund um die Athletinnen und Athleten tobte das Messeleben – inklusive lauten Begrüssungsszenen, Jagdhorngebläse oder Volksmusikständli. Eine richtige Chilbi halt und mittendrin als grosse Attraktion die Schützen. Diese liessen sich vom Trubel kaum aus dem Konzept bringen. «Die Leute und der Lärm haben mich nicht gestört», sagte Gina Gyger, Siegerin in der U15-Kategorie, nach dem Wettkampf. «Das konnte ich alles ausblenden.» Schwieriger sei etwas anderes gewesen: «Die Lichtverhältnisse waren speziell. Darauf musste ich mich zuerst einstellen.» Das gelang der Solothurnerin. Sie gewann vor Daria Pochon und Tamas Göcze. Auch David und Raphael Locher liessen sich von der Messe-Stimmung anstecken. Das Schiessen vor soviel Publikum habe ihnen gefallen, sagten die beiden. Unbeeindruckt vom Drumherum war auch Svenia Amacher. Die Grindelwaldnerin siegte in der U17-Kategorie deutlich (zu den Resultaten).


Doch nicht nur den Schützinnen und Schützen gefiel der aussergewöhnliche Auftritt an der Messe. Auch das Publikum honorierte die Leistungen. Insbesondere an den Finals der U15- und der U17-Kategorien bildete sich eine Menschentraube, die mit grosser Spannung den Wettkampf verfolgte. Für Ruth Siegenthaler, Leiterin des Bereichs Ausbildung und Richter und damit oberste Chefin der Regiofinals, ist das Experiment damit geglückt. «Anfänglich war eine gewisse Nervosität angesichts der ungewöhnlichen Umstände spürbar. Das hat sich aber gelegt», sagte sie. «Die Schützinnen und Schützen sind sehr gut mit der speziellen Situation umgegangen.» Auch Paul Salathe, Projektleiter des SSV-Auftritts an der Messe «Fischen Jagen Schiessen», zog eine positive Bilanz über die Premiere: «Es hat allen gefallen. Einzig beim Publikumsschiessen gab es wegen der geringeren Anzahl Scheiben etwas längere Warteschlangen.» (van)


 

Positives Fazit

Der Schweizer Schiesssportverband zieht aus seinem Auftritt an der Messe «Fischen Jagen Schiessen» ein erstes positives Fazit. Eine genaue Auswertung steht noch aus. Für SSV-Präsident Luca Filippini, der am Eröffnungstag persönlich vor Ort war, sind insbesondere der grosse Zuschaueraufmarsch und die gemütliche Stimmung im Schützendorf sehr erfreulich. Dort habe man sich unter Gleichgesinnten über aktuelle Themen wie das EU-Waffenrecht oder die beginnende Outdoor-Saison austauschen können. Für Paul Salathe, Projektleiter des SSV-Auftritts, war insbesondere die Anpassung der Hallenaufteilung ein grosser Gewinn für den SSV. Erstmals lagen die Schützen- und die Jägerhalle auf derselben Ebene. 

Insgesamt sind an den vier Messetagen 27’000 Besucherinnen und Besucher in die Berner Messehallen geströmt. Das teilte die Messeleitung mit. «Wir freuen uns sehr, dass wir sowohl von Besucherseite wie auch von zahlreichen unserer rund 210 Aussteller viel positives Feedback erhalten haben», bilanzierte Projektleiterin Sarah Negro. 

 


Berichterstattung vom Eröffnungstag, 15. Februar

 

Fischen Jagen Schiessen: Die Messe ist eröffnet

 

Am Donnerstag, 15. Februar öffneten sich die Tore der Messe «Fischen Jagen Schiessen». Ein Publikumsmagnet war das Schützendorf des SSV. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler unternahmen die ersten Gehversuche im Schiesssport.


«Grüezi, möchted Sie Schüss?» Diese Frage hörte man sehr oft im Schützendorf des Schweizer Schiesssportverbands an der Messe «Fischen Jagen Schiessen», die am Donnerstag, 15. Februar 2018 ihre Tore öffnete. Und sie wurde bejaht – zahlreiche Schützinnen und Schützen wollten ihr Können unter Beweis stellen. Aber alles schön der Reihe nach.

Um 9 Uhr gings los: Die Messe auf dem Bernexpo-Gelände nahe dem Wankdorf war eröffnet, ein grosses Publikum strömte in die Hallen. Kein Wunder: Das Programm der 13. Internationalen Ausstellung «Fischen Jagen Schiessen» lässt sich nicht lumpen. Die bis am Sonntag, 18. Februar dauernde Messe, die alle zwei Jahre über die Bühne geht, präsentiert 200 nationale und internationale Aussteller und Verbände aus der Welt der Fischer, Jäger und Schützen. Naturlandschaften, Vorführungen zur Zucht und Haltung von Jagdhunden und Welpen, jagdliches Bogenschiessen und die Sonderschau «Fischerei-Handwerk» sind einige der Attraktionen.
 

        

 

Unter fachkundiger Anleitung: Mädchen und Jungen
im Schiessstand des SSV-Schützendorfes.

 

Im Zentrum des Interesses stand für die Schützinnen und Schützen jedoch zweifellos das SSV-Schützendorf. Rund um das «Raclettestübli» finden sich die Stände der diversen Partner und Ausrüster des SSV. Publikumsmagnet waren aber die fünf Schiessstände. Den Schützinnen und Schützen aber auch Besuchern, die sich das erste Mal überhaupt im Sportschiessen versuchen wollten, standen hier insgesamt 25 Luftgewehr- und Luftpistolenscheiben zur Verfügung. Mit fünf Franken war man dabei: Unter der Anleitung fachkundiger Betreuer konnte man 10 Schuss abgeben. Die Erwachsenen, unter ihnen viele Frauen, gingen hochkonzentriert zu Werk. Anschliessend wurde gefachsimpelt. Eines war offensichtlich: Die Stimmung im Schützendorf war entspannt und insgesamt ausgezeichnet.

Am Eröffnungstag der Messe «Fischen Jagen Schiessen» erhielten zudem zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich ein erstes Mal mit dem Schiesssport vertraut zu machen. Aus Bern war eine 6. Klasse in das Schützendorf des SSV gekommen. Die Mädchen und Buben waren mit grossem Engagement bei der Sache. Nachdem sie ihr Schiessprogramm absolviert hatten, standen sie in kleinen Gruppen beisammen und verglichen und kommentierten mit grossem Eifer ihre Resultate. Ihr Begleiter und Lehrer Matthias Eichholzer schätzt grundsätzlich, dass die Kinder hier «schlicht die Möglichkeit erhalten, etwas Neues allein für sich auszuprobieren, ohne Theorie», diese unmittelbare Erfahrung sei einfach positiv zu bewerten, so Eichholzer. Er selber sei kein Schütze, aber es ihm lieber, wenn sich einige seiner Schüler für den Schiesssport begeistern könnten, als für «irgendwelche Shooting-Games» auf dem PC.

Robert Arn (71) ist einer der erfahrenen Schützen, die den lernbegierigen Mädchen und Buben bei ihren ersten Schiessversuchen mit Rat und Tat bei Seite stehen. Und der gestandene Mann strahlt übers ganze Gesicht: «Haben Sie dieses Mädchen gesehen? Das erste Mal überhaupt hat sie ein Luftgewehr in der Hand und schiesst 70 Punkte», freut sich Arn. Wer weiss? Vielleicht hat heute im Idealfall das eine oder andere Schiesstalent seinen zukünftigen sportlichen Weg eingeschlagen.
Arn ist sehr erstaunt, wie ruhig und konzentriert die Schülerinnen und Schüler zur Sache gehen, zuhören und seinen Weisungen und Ratschlägen folgen. Vor allem die «Unbefangenheit» der Kinder hat es ihm angetan. «Bei den Erwachsenen ist das halt schon etwas anderes, die wissen eh alles besser», meint Arn lächelnd.
 

Hochkonzentriert: Auch die Erwachsenen wollten es wissen.

 

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Vorschau 16.1.18

Der SSV lädt ein ins Schützendorf

Vom 15. bis 18. Februar 2018 treffen sich Schützen, Jäger und Fischer an der Messe «Fischen Jagen Schiessen» in Bern. Der Schweizer Schiesssportverband nutzt die Messe zusammen mit seinen Partnern für einen grossen Auftritt – und für einen Wettkampf.

An einem Regiofinal ist das Publikum in der Regel überblickbar. Die 8- bis 16-jährigen Nachwuchsschützinnen und -schützen können sich auf ihre Leistung konzentrieren. Im Hintergrund stehen die Eltern und vielleicht noch der eine oder andere Angehörige. Das wird für die Athletinnen und Athleten der Region West (Espace Mittelland und Westschweiz) am Regiofinal vom 17. und 18. Februar 2018 für einmal anders sein. Die Luftgewehr- und Luftpistolenschützen werden ihre regionale Ausscheidung für den Jugendfinal (17. und 18. März in Luzern) anlässlich der Messe «Fischen Jagen Schiessen» bestreiten – und damit vor hunderten Zuschauern und inmitten des Messetrubels. Am Samstag sind die Gewehrschützen im Einsatz, am Sonntag die Athleten mit der Luftpistole. Der Regiofinal mit den talentiertesten Schützen der Schweiz ist eine der grossen Attraktionen des Schweizer Schiesssportverbands an der diesjährigen Messe. Doch die Messebesucherinnen und Messebesucher können beim Schiessen nicht nur zuschauen. Sie können sich auch selber als Schützin und Schütze versuchen. Insgesamt stehen 25 Luftgewehr- und Luftpistolenscheiben zur Verfügung. Für lediglich 5 Franken können unter kundiger Anleitung 10 Schuss abgegeben werden. Am Donnerstag und Freitag, 15. und 16. Februar, erhalten zudem zahlreiche Schulklassen die Möglichkeit, ein erstes Mal Schützenluft zu schnuppern.

 

Gemütliches Restaurant

Das Schützendorf des SSV hat aber noch weit mehr zu bieten: Publikumsmagnet wird einmal mehr das grosse Restaurant sein, in dem man sich von den vielen Eindrücken an der Messe erholen kann. Rund um das Restaurant Schützendorf zeigen Partner und Ausrüster des SSV sowie weitere Firmen ausserdem ihre Produkte rund um den Schiesssport. Die Voraussetzungen sind also gegeben, dass sich während der vier Messetage im Schützendorf Schützinnen und Schützen begegnen und austauschen können.

 

 

 

Erlebniswelten Fischen und Jagd

Die Messe «Fischen Jagen Schiessen» beinhaltet – wie ihr Name schon sagt – nicht nur die Welt des Schiesssports. Für Schützen lohnt sich auch ein Abstecher in die Themenbereiche Fischen und Jagen. Der Schweizerische Fischerei-Verband sowie der Schweizerische Berufsfischerverband erschaffen eine Erlebniswelt und zeigen den Lebensraum der Fische in einer Sonderschau. Zudem gibt es Live-Vorführungen – sei es in der Küche oder im Fliegenfischerbecken. Die Jäger trumpfen mit Jagdhundevorführungen oder einer Präsentation der Präparatoren auf. Sowohl bei den Fischern als auch bei den Jägern besteht selbstverständlich die Möglichkeit, in ein Restaurant einzukehren.

Doch auch draussen vor den Bernexpo-Hallen ist etwas los. Für Kinder ist sicher das Tiergehege einen Besuch wert. Beeindruckend wird auch die Sportholzfäller-Show sein.

 

Ticketverlosung: die Gewinner

Wir verlosen 15 mal 2 Tickets für die Messe «Fischen Jagen Schiessen» vom 15. bis 18. Februar 2018 in Bern.

Das sind die Gewinner:

  • Rachel Buchs, 1712 Tafers
  • Jürg Meier, 4143 Dornach
  • Zoé Marcuard, 1543 Grandcour
  • Franz Baumann, 8240 Thayngen
  • Theo Imhof, 6472 Erstfeld UR
  • Timo Zurlinden, 4522 Rüttenen
  • Karl Waldispühl, 8219 Trasadingen
  • Claudia Marti, 2555 Brügg
  • Mareika Kluser, 3912 Termen
  • Anna Morisoli, 6746 Calonico
  • Urs Rauber, 4618 Boningen
  • Matthias Stöckli, 5525 Fischbach-Göslikon
  • Heinz Jakob, 5745 Safenwil
  • Paolo Grassi, 6945 Origlio
  • Eve Henchoz, 1660 Château-d'Oex


Die Tickets werden den Gewinnern per Post zugestellt.

 

Weitere Informationen und Vorverkauf

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