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DV 2018 Bündner Schiesssportverband

Politische Prominenz an der Delgierten-<br>versammlung des BSV in Falera (v.l.):<br>Martin Aebli, Standespräsident,<br>Christian Rathgeb, Regierungsrat<br>und Carl Frischknecht, Präsident BSV.
Politische Prominenz an der Delgierten-
versammlung des BSV in Falera (v.l.):
Martin Aebli, Standespräsident,
Christian Rathgeb, Regierungsrat
und Carl Frischknecht, Präsident BSV.

05.03.2018 - Der Bündner Schiesssportverband (BSV) hat an seiner Delegiertenversammlung in Falera die Weichen für die Zukunft gestellt. Die 140 Abgeordneten aus den Vereinen beschlossen ohne Diskussion die Einführung einer professionell ausgerichteten Verbands-Geschäftsstelle.

An seiner ersten Delegiertenversammlung als Präsident, durfte Carl Frischknecht nebst den 140 Delegierten auch eine Anzahl Vertreter aus Politik und Militär begrüssen. Besonders erfreut war er von der Anwesenheit des Standespräsidents Martin Aebli, des Regierungsrats Christian Rathgeb, aber auch vom Besuch des Divisionärs Lucas Caduff. Ihr Erscheinen, so wie die Anwesenheit weiterer Vertreter der kantonalen und nationalen Politik zeige die Wertschätzung gegenüber dem BSV und dem Schiessport. Für die gute Organisation der Delegiertenversammlumg zeichnete die «Uniun da tir Laax-Falera». Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Musikgesellschaft Falera.


Näher an die Basis

In seinem ersten Jahr als Präsident des BSV habe er mit seinen Vorstandskollegen - und Kolleginnen einige strategische Ziele festgelegt, sagte Frischknecht. Das Festigen und der zielgerichtete Ausbau der Verbandsstrukturen waren und sind immer noch ein erforderliches Vorhaben der Verbandsführung. Für den Präsidenten des BSV war auch die Nähe zu der Basis, zu den Schützen und Vereinen von enormer Wichtigkeit. Ebenso ist sein Ziel den Verband auf einer «gesunden» finanziellen Stufe zu halten. Für ihn als Präsident von einem Verband mit rund 5000 Mitgliedern, davon immerhin 2600 Lizenzierten, sei es unerlässlich seine Aufgabe mehr in die Führung als in die Verwaltung zu verlagern, betonte Frischknecht.


Spesenreglement des BSV

An der 1. Bündner Präsidentenkonferenz des BSV vom November 2017 in Tomils wurden die Anwesenden bereits mit detaillierten Angaben über Anpassungen der Aufwands-entschädigungen und Beitragserhöhungen informiert. In Falera wurde das neue Spesenreglement vom Schützenrat genehmigt und danach auch von den Delegierten. Der Mehraufwand an Aufwandsentschädigungen und Spesen beträgt 11‘000 Franken. Ebenso diskussionslos wurde der Ausbau des Sekretariats zu einer professionellen Geschäftsstelle für den BSV genehmigt, mit jährlichen Mehrkosten von ebenfalls 11‘000 Franken. Damit sind für den BSV aber auch für die Nachfolgereglungen von Vorstands-Mitgliedern die Weichen (das finden von geeigneten Nachfolgern wird einfacher) für eine sichere Zukunft gestellt. Die gesamten Mehraufwendungen werden mit einer Erhöhung der jährlichen Lizenzbeiträge ausgeglichen.

 

Kantonales auf Kurs

Neu in den Vorstand des BSV gewählt wurde Lars Färber (Felsberg). Der Sportschütze ist seit Jahren mit dem Schiesswesen verbunden und wird im Vorstand des BSV verantwortlich sein für die neue geschaffene Abteilung Gewehr 10 Meter. Im Weiteren wurde eine Abteilung Kommunikation instaliert, welche sich vor allem mit dem Nutzen der Neuen Medien und mit dem Sponsoring (Sponsoringkonzept) des BSV beschäftigen wird. Alle statutarischen Geschäfte und Anträge, mit den Schwerpunkten Jahresbericht und Finanzwesen, gemäss den Vorgaben des Vorstandes wurden gutgeheissen. Das Bündner Kantonalschützenfest im Juni 2018 in der Surselva ist auf Kurs. Marcus Caduff der OK Präsident informierte die auf vollen Touren laufenden und schon sehr weit fortgeschrittenen Vorbereitungen des Kantonalfestes. Angemeldet sind bereits über 7‘000 Schützen aus der ganzen Schweiz, wobei die 300 Meter-Distanz fast ausgebucht ist. Dagegen an Kapazität vorhanden ist noch auf den Distanzen Pistole und Gewehr 50 Meter.

 

Viel Lob für die Schützen

 

Wie immer nutzten prominente Gäste für einen Auftritt das Renderpult. Martin Aebli, der Standespräsident betonte es brauche gerade in der heutigen modernen Welt solche Organisationen wie die Schützenvereine. Sie stehen für Werte und Traditionen der Schweiz denn auch in Graubünden leben die Schützenvereine immer noch. Regierungsrat Christian Rathgeb, machte auf die Wichtigkeit der Schützenvereine für die Armee aufmerksam. Er bedankte sich auch bei den vielen Helfern und Helferinnen welche für ein gutes gelingen des 25. Bündner Kantonalschützenfest im Juni 2018 in der Surselva verantwortlich sein werden. Was das neue Waffengesetz betreffe stehe die Regierung klar hinter den Schützen und gegen die Übernahme der EU – Waffenrichtlinie. Vollen Lobes für die Schützen war auch Wendelin Casutt, der Gemeindepräsident von Falera. In der Surselva habe das Schiessen in der Gesellschaft seit Jahrzehnte einen festen Platz und auch eine grosse Tradition. Auch das Schiesswesen brauche gute Rahmenbedingunen und dafür zuständig soll die Politik sein, meinte Casutt. Divisionär Lucas Caduff, der Kommandant der Territorialzone 3 versicherte dass das Obligatorische aber auch das Feldschiessen weiterhin bestehen bleiben. Im Sicherheitsystem Schweiz und in der Armee seien die Schützen ein starker Pfeiler, betonte Caduff. (Gion Nutegn Stgier)

 

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