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Frühjahrestreffen 300-Meter in Visp

Zum 50. Mal messen sich die 300m-Schützen am Walliser Frühjahrestreffen

Wer siegt am 50. Frühjahrestreffen <br>und geht damit in die Geschichte ein?
Wer siegt am 50. Frühjahrestreffen
und geht damit in die Geschichte ein?

23.03.2018 - 1969 trafen sich Schützen von fünf Vereinen (Visp-Sport, Gampel, Stalden, Lalden und Embd) zum ersten Frühjahrestreffen 300-Meter. Die alten Protokollbücher würdigen die Geburt dieses Wettkampfs nur mit wenigen Sätzen. Das Komitee des Bezirksschützenverbandes Visp war zwar erfreut über diese Initiative, befürchtete aber – so ein Zitat aus dem Jahr 1969 – «auch Mehrarbeit in Form von neuen Reglementen».

 

Weitere Informationen auf der Website des Bezirksschützenverbands Visp

 

Schon bald zeigte die Erfolgskurve des Frühjahrestreffens (FJT) steil nach oben. 1980 nahmen in Visp bereits 59 Fünfergruppen daran teil, zwei Jahre später sogar schon 88 Quintette und ein Jahr später (1983) wurde mit 93 Gruppen der Höchststand erreicht. Ein ganzer Tag soll fast nicht genügt haben, um den Anlass im «Schwarzen Graben» in Visp über die Bühne zu bringen und es wurde das Einnachten befürchtet, bevor der Final geschossen werden konnte.

Nach vielen guten Jahren begann die Zahl der teilnehmenden Gruppen stetig zu sinken. 2017 nahmen gerade noch 105 Schützen in 21 Gruppen den Weg nach Visp unter die Räder. Die oft herbeibeschworene Nachhaltigkeit nach einem Grossereignis (ESF 2015) glänzte auch hier durch Abwesenheit. Die Gründe für den Rückgang liegen auf der Hand: Schliessung von zahlreichen Schiessständen und Vereinen in den Dörfern, Verkleinerung der Armee, Riesenangebot an neuen Sportarten für die Jugend, Überalterung der Schützen.


Neuer Modus für 2018

An der DV 2018 des BSV Visp in Staldenried wurde einstimmig ein Versuch verabschiedet, dem FJT zu neuem Aufschwung zu verhelfen. Ein «offener» Wettkampf soll es am 14. April 2018 sein, ohne starren Zeitplan und ohne Gruppenfinal. Die Einladung ergeht an alle Schweizer Gruppen und Einzelschützen aus nah und fern.
Anstelle des bisherigen Gruppenfinals treten die 16 besten Einzelschützen/innen nach zwei Runden SGM-Programm in ihrer Gruppe oder eben einzeln in den Feldern A und D am Nachmittag zu einem Final mit Eliminationsmodus an: Nach 6 Schuss für alle muss nach jedem folgenden Schuss der/die Letztrangierte aufstehen und zurücktreten. Das verspricht für die Zuschauer Spannung! 

Aber die traditionelle Gruppenrangliste soll – ohne Final – beibehalten werden. Die teilnehmenden Gruppen schiessen zwei Runden hintereinander oder mit einer kurzen bzw. langen Pause. So soll auch mehr Zeit für Kameradschaft zur Verfügung stehen. Für die drei besten Gruppen A/D  und die drei besten Einzelschützen A/D gibt es Naturalpreise zu gewinnen. 

Den beiden organisierenden Vereinen – Sportschützen Visp-Eyholz und dem BSV Visp – ist zu wünschen, dass diese Idee bei den Schützen aus nah und fern auf Interesse stösst. Es wäre nämlich schade, würde das FJT – wie soeben das letzte Breitmaul-Nashorn – dann wohl für immer aus dem Walliser Schützenkalender verschwinden. (Francis Pianzola)

 

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