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ISSF Weltcup München, 23. bis 28 Mai 2018

Schweizer Mixed-Teams ohne Finalchancen

Nina Christen und Christoph Dürr klassierten<br> sich im Mixed-Wettkampf auf Rang 36
Nina Christen und Christoph Dürr klassierten
sich im Mixed-Wettkampf auf Rang 36

24.05.2018 - Zum Abschluss des Weltcups München standen die Mixed-Wettkämpfe mit Gewehr und Pistole 10m auf dem Programm. Auch hier zeigte sich: Die Schweizer Schützen konnten in der bayerischen Metropole nicht mit der Weltelite auf Augenhöhe mithalten. Für einen Lichtblick sorgte Christoph Dürr mit einer sehr guten individuellen Leistung.

 

Resultatebuch



 

Resultate Abschlusstag

Mixed-Wettkampf Gewehr 10m: Qualifikation, Final
Mixed-Wettkampf Pistole 10m: Qualifikation, Final

 

Im Mixed-Wettkampf Gewehr 10m, der am Montagmorgen, 28.5 über die Bühne ging, sollte es für die beiden Schweizer Teams nicht reichen, in den beiden Ablösungen je unter die besten fünf Teams vorzustossen, was die Finalteilnahme bedeutet hätte. Team Schweiz 2 mit Nina Christen und Christoph Dürr erzielte ein Total von 830.8 Punkten und klassierte sich schliesslich in der Qualifikation auf Rang 36. Die Differenz zu den fünftplatzierten Russen betrug 7.4 Zähler.
Nina Christen erzielte mit 417.4 Punkten ein ordentliches Resultat – an einem optimalen Tag kann die Nidwaldnerin jedoch sicher mehr. Für einen Lichtblick aus Schweizer Sicht sorgte ihr Teampartner Christoph Dürr mit 413.4 Zählern. Im Vergleich zum letzten Weltcup in Fort Benning (USA) zum Beispiel steigerte er sich um satte 4.8 Punkte. «Ich bin sehr zufrieden, das war top,», sagt denn auch Gewehr-Trainerin Gaby Bühlman. «Um heute ganz nach oben vorzustossen, fehlten ihm allein die hohen Zehner.» Dies sei vielversprechend für die Zukunft.
Dürr zieht insgesamt eine positive Bilanz von seinem Einsatz in München: Vor allem in der Dreistellung habe er seine persönlichen Ziele übertroffen. «Das gibt mir insgesamt Selbstvertrauen für die kommenden Herausforderungen», sagt Dürr.

Das Team Schweiz 1 mit Jan Lochbihler und Petra Lustenberger blieb unter seinen Möglichkeiten: Lochbihler erzielte 414.8 Punkte, Lustenberger 413.4. Mit einem Total von 828.2 Zählern reihten sich die beiden Schweizer Schützen so auf Rang 47 der Qualifikation ein – dies bei insgesamt 74 Mannschaften.

Im Finale ging Gold an das Team Russland 1 (499.6), Silber und Bronze gingen an die Mannschaften aus China (497.9/433.1)

Team Schweiz 1 mit Petra Lustenberger und Jan Lochbilher
beendete den Mixed-Wettkampf auf dem 47. Platz


Mixed-Wettkampf Pistole 10m: Steve Demierre mit solider Leistung

Am Montagmittag bestritten Heidi Diethelm Gerber und Steve Demierre den Mixed-Wettkampf mit der Luftpistole. Eine Finalteilname lag jedoch auch hier ausser Reichweite: Die beiden klassierten sich mit einem Total von 759 Punkten auf Rang 12 in der ersten Ablösung. Die Differenz auf Rang fünf betrug sechs Punkte.
Auch am letzten Wettkampftag in München konnte Diethelm Gerber ihren schon seit geraumer Zeit anhaltenden Kampf mit suboptimalen Starts nicht zu ihren Gunsten entscheiden: Im zehnten Schuss kassierte sie eine Acht, 90 lautete ihre erste Passe. Die Thurgauerin kämpfte, 95 und 98 waren die Resultate in der zweiten und dritten Serie. Dann jedoch setzte es eine 7 im ersten Schuss der letzten Passe (92). Schliesslich erzielte Diethelm Gerber ein Total von 375 Punkten – zu wenig für sie, zu wenig, um mit der Weltelite in München ernsthaft mitreden zu können.
Steve Demierre vermochte nicht an seine hervorragende Leistung vom Einzelwettbewerb anzuknüpfen, als er nur ganz knapp am Finaleinzug vorbeischrammte. Der Fribourger zeigte jedoch eine solide und konstante Leistung: In allen Passen erzielte er 96 Punkte, was ein Total von 384 Punkten ergab.

Den Final entschied das Team aus der Ukraine 481), vor Serbien 480.8) und China (416.5).

Im Mixed-Wettkampf Pistole 10m konnten Heidi Diethelm
Gerber und Steve Demierre nicht um die Finalqualifikation
mitreden

 

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Berichterstattung vom 27.5.

Nina Christen wird in München 27.

Am vierten Wettkampftag des ISSF-Weltcups in München lag für Nina Christen Nina der Final in der Dreistellung Gewehr 50m durchaus in Reichweite. Als beste Schweizer Schützin klassierte sich die Nidwaldnerin mit 1170 Punkten am Ende auf Rang 27 in der Qualifikation.

 

Resultate

Gewehr 50m Dreistellung Frauen: Qualifikation, Final
Pistole 10m Frauen: Qualifikation, Final
Olympische Schnellfeuerpistole 25m: Qualifikation, Final

 

Nina Christen war an diesem Sonntagmorgen, 27. Mai, parat. Die Nidwaldnerin war im Dreistellungsmatch von Beginn an präsent und schoss knieend 393 Punkte. Liegend drehte die NLZ-Athletin dann richtig auf: 99/99/99 und 100 lauteten ihre Passen. Zu diesem Zeitpunkt lag Christen in den Top 10, der erste Finaleinzug am Weltcup in München für die Eidgenossen schien möglich. Dass die Nidwaldnerin und mit ihr die Schweizer Delegation nicht zum entsprechenden emotionalen Höhenflug ansetzten konnten, hängt mir der simplen Tatsache zusammen, dass der Dreistellungswettkampf wie immer mit den letzten 40 Schuss entschieden wird. Es ist nicht so, dass Christen stehend eingebrochen wäre, aber 380 Punkte sind auf diesem hohen Niveau einfach zu wenig, um mit der Weltelite ganz zuoberst mithalten zu können. 1176 Punkte schoss die Achtplatzierte Iranerin Elaheh Ahmadi – satte sechs mehr als Nina Christen, die sich so auf Rang 27 der Qualifikation einreihte. Wie lautet die Bilanz der Athletin? «Ich habe gut geschossen, mit den 1170 Punkten wie gestern an der Elimination bin ich mit meiner persönlichen Leistung zufrieden.» Zum Vergleich: Christen konnte sich gegenüber dem Weltcup in Changwon (KOR) vom April dieses Jahres um ganze 10 Punkte steigern. «Wichtig ist für mich, dass hier in München die Sicherheit und auch die nötige Gelassenheit da war», so Christen.

Ganz unmittelbar nach dem Wettkampf zeigte sich Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport, konsterniert: «Man macht vieles gut, aber steht doch, zumindest was die Rangliste betrifft, am Schluss nirgends», meinte er angesichts der Tabelle. Nach etwas zeitlichem Abstand hielt er jedoch fest: «Kein Zweifel, Nina hat eine gute Leistung gezeigt.» Und der Tatsache, dass das internationale Niveau von Jahr zu Jahr höher wird, müsse man sich einfach bewusst sein – und sich ihr stellen. «Würden die Damen noch 3x20 schiessen, hätte Nina heute 585 Punkte erzielt», so Burger. «Mit einem Punkt mehr reichte das ihr an den Olympischen Spielen in Rio noch für Platz zwei in der Qualifikation.» Dennoch sei man auf dem richtigen Weg: «Wir brauchen unter anderem mehr Wettkämpfe und individuelle Leistungskontrolle», sagt Burger. Jeder einzelne Athlet müsse wissen, wo er stehe – und entsprechend «hart an sich arbeiten.»

Neben Nina Christen traten im Dreistellungswettkampf noch zwei weitere Schweizer Schützinnen an: Marina Schnider erzielte mit 1161 Punkten (382/399/380) ein ordentliches Resultat und steigerte sich gegenüber der Elimination um einen Punkt. Dies ergab Rang 54 in der Qualifikation. Petra Lustenberger büsste gegenüber der Elimination insgesamt drei Punkte ein: Sie konnte sich zwar Kniend und Liegend um insgesamt sechs Punkte steigern, kassierte jedoch im ersten Stehendschuss eine Sieben (91 in der ersten Passe). Dies warf sie unweigerlich zurück. Stehend erzielte sie ingesamt neun Punkte weniger als in der Elimination. Mit einem Total von 1157 Punkten ergab dies am Ende den enttäuschenden 63 Rang. Insgesamt bestritten 75 Athletinnen die Qualifikation.

Im Final ging Gold an Elaheh Ahmadi aus dem Iran (455.4), Silber holte sich Dongqi Chen aus China (454.1), Bronze deren Landsmännin Binbin Zhang (444).

 

Marina Schnider wird 54. Petra Lustenberger klassierte sich auf Rang 63

 

Heidi Diehelm Gerber erneut mit Startschwierigkeiten

Am vierten Wettkampftag in München stand neben den Gewehrschützinnen auch Heidi Diethelm Gerber im Einsatz. Gleich als der Wettkampf mit der Luftpistole begann, galt es, die Daumen zu drücken: Die Thurgauerin hat seit geraumer Zeit mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, so an der EM in EM in Györ (HUN) im Februar und an den beiden Weltcups in Changwon (KOR) und Fort Benninge (USA) im April 2018 respektive Mitte Mai dieses Jahres. In München startete Diethelm Gerber gut, sie legte sechs 10er hin – aber dann folgte eine Acht im letzten Schuss in der ersten Serie (95). «Ich denke, das war der Faden bereits gerissen», sagt die Athletin kurz nach dem Wettkampf. Auf Grund der fehlenden Sicherheit mit der Luftpistole sei sie nachher «mental einfach nicht mehr parat gewesen.» Eins ist klar: Es war nicht so, dass die nachher aufgeben hat: Wer Heidi Diethelm Gerber kennt, weiss, dass sie bis am Schluss kämpft. 94/95/94/94 und wiederum 95 lauteten die folgenden Passen, was ein Total von 567 Punkten und Rang 50 in der Qualifikation bedeutete, dies bei insgesamt 122 gestarteten Athletinnen. «Wenn dir die nötige Sicherheit fehlt, kannst du nicht richtig angreifen», ergänzt Ehemann und Trainer Ernst Gerber. Auch die drei 9,9er in der 3. Serie «nerven dann gerade in solch einer Situation besonders.»
Der Weltcup in München war der letzte vor der anstehenden WM in Korea im September 2018. Jetzt gelte es erst einmal, Abstand von Training und Wettkämpfen zu gewinnen und «den Kopf zu lüften», hält Diethelm Gerber fest. Ihr internationales Wettkampfprogramm hatte es in den letzten Monaten in sich. Diethelm Gerber nimmt sich bewusst eine kleine Auszeit. «Dann muss man die richtigen Schlüsse ziehen, um erfolgreich weitermachen zu können», hält Diethelm Gerber fest.

Gold ging im Finale an Olena Kostevych aus der Ukraine (240.1), Silber an die Chinesin Qian Wang (238.9) und Bronze sicherte sich die Koreanerin Minjung Kim (219.5).
 

Heidi Diethelm Gerber klassierte sich mit der Luftpistole auf Rang 50.

 

Olympische Schnellfeuerpistole: Sandro Loetscher steigert sich

Am Sonntagmorgen trat Sandro Loetscher zum zweiten Wettkampfteil mit der olympischen Schnellfeuerpistole an. Der Baselbieter zeigte eine solide Leistung und konnte sich im Vergleich zum ersten Teil um drei Punkte steigern, 98/97 und 92 lauteten seine Passen. Insgesamt ergab dies ein Total von 571 Punkten, was am Ende den 29. Rang in der Qualifikation bedeutete – dies bei ingesamt 71 gestarteten Athleten.
Loetschers Gefühlslage nach dem Wettkampf war ambivalent: Zum einen sei es positiv, dass er heute mit der gewohnten Sicherheit den Wettbewerb bestreiten konnte – wobei der eine 8er im letzten Schuss der zweiten Serie «einfach idiotisch» gewesen sei, so Loetscher. «Wichtig war aber wie gesagt, dass ich heute das Pferd geritten habe, und nicht umgekehrt, so wie gestern», betont Loetscher. Trotzdem war der Baselbieter mit seiner Leistung nicht zufrieden, er kann mehr. Woran lags? «In der Schweiz fehlt einfach die nötige Wettkampfhärte.» Er habe schlicht zu wenig Möglichkeit, sich in einem fordernden Umfeld messen zu können, «das soll jetzt aber keine Ausrede sein.»
Ist es auch nicht – in der Schweiz erreichen in der Disziplin Olympische Schnellfeuerpistole nur eine Handvoll Schützen eine Punktezahl von 570 oder mehr. Loetscher weiss, dass es Bemühungen gibt, internationale Trainingsgemeinschaften zu etablieren. Etwas, dass der Baselbieter Pistolenschützen sehr begrüssen würde. (cpe)
 

Sandro Loetscher verbesserte sich im zweiten Wettkampfteil der Disziplin
olympische Schnellfeuerpistole um drei Punkte

 

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Berichterstattung vom 26.5.

Keine Finalchancen für Schweizer Luftgewehrmänner

Im Luftgewehrwettkampf lag eine Finalqualifikation für die drei Schweizer Schützen ausser Reichweite. Jan Lochbihler legte mit 624.8 Punkten ein sehr ordentliches Resultat hin, die internationale Konkurrenz schoss jedoch in anderen Sphären.


Resultate

Gewehr 10m Männer: Qualifikation, Final
Gewehr 50m Dreistellung Frauen: Elimination 1, Elimination 2
Olympische Schnellfeuerpistole 25m: Qualifikation (1. Hälfte)

 


Bester Eidgenosse mit dem Luftgewehr: Jan Lochbihler

Die Trauben im Wettbewerb der Männer Luftgewehr hingen am dritten Wettkampftag (25.5.) des ISSF-Weltcups in München – wie nicht anders zu erwarten – sehr hoch. Sage und schreibe 629.2 Ringe benötige man am für die Finalqualifikation, 627.7 Punkte für die Top 20. Jan Lochbihler kämpfte sich zwar gerade in der zweiten und dritten Passe (105,6 und 105,1) an letztere heran – diese gute Leisung konnte er jedoch nicht bis zum Schluss durchziehen: In den letzten beiden Passen erzielte er 102.7 respektive 103 Punkte. Am Ende ergab dies ein Total von 624.8 Zählern. Damit steigerte sich der Solothurner zum Beispiel im Vergleich zum Weltcup in Changwon (KOR) von Ende April 2018 um 2.9 Punkte. «Ich habe eigentlich einen guten Wettkampf geliefert», sagt Lochbihler, «aber die Platzierung ist dann schon frustrierend.» Lochbihler klassierte sich auf Rang 47 – 4.4 Punkte fehlten auf Rang acht. Die Konkurrenz schoss heute beinahe in einer anderen Dimension, allen voran die beiden erstplatzierten Russen: Vladimir Maslennikov erzielte in der Qualifikation 632.8 Punkte, sein Landsmann Sergey Kamenskiy 631.3.
Auch Christoph Dürr steigerte sich im Vergleich zu seinem letzten Weltcup-Einsatz in Fort Benning Mitte Mai, konkret um zwei Zähler: Mit 620 Punkten klassierte sich der junge Schütze (Jahrgang 1996) so auf Rang 76. Der dritte Eidgenosse im Bunde, Pascal Loretan, vermochte auch an seinem letzten Einsatz in München bei weitem nicht sein Potential abzurufen. Loretan erzielte 616.4 Punkte, was Rang 97 ergab – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 123 Athleten.

Im Finale holte sich Illia Charheika aus Weissrussland Gold (249.5), Silber ging an den Russen Vladimir Maslennikov (248.8), Bronze sicherte sich Shao-Chuan Lu aus China (227.9).
 

Auf internationalem Parkett wichtige Erfahrungen sammeln: Christoph Dürr Pascal Loretan (mit Luftgewehrtrainerin Gaby Bühlmann) konnte in München bei weitem nicht sein Potential abrufen

 


Gewehr 50m Dreistellung: Alle drei Schweizerinnen überstehen die Elimination

Nina Christen, Petra Lustenberger und Marina Schnider bestritten am Samstagnachmittag die Elimination im Dreistellungwettkampf. Alle drei Schweizer Schützinnen konnten sich diskussionslos für den Wettkampf qualifizieren – allen voran NLZ-Athletin Christen. Die Nidwaldnerin gab sich keine Blösse, erzielte knieend 387, liegend 392 und stehend 391 Punkte. Mit einem Total von 1170 Zählern klassierte sich die Nidwaldnerin so auf Rang sieben in der zweiten Ablösung der Elimination. Petra Lustenberger schoss 1160 Punkte (Rang 24), dasselbe Resultat lieferte Marina Schnider ab, welche die erste Ablösung bereits am Samstagmorgen bestritt (Rang 28).

Die Qualifikation geht am Sonntagmorgen, 27. Mai ab 8.45 Uhr über die Bühne. «Von Nina Christen erwarte ich eine Klassierung in den Top 15, von Petra Lustenberger in den Top 25», sagt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport. «Gerade Nina muss und kann sich noch steigern.» Um einen allfällige Finalqualifikation zu erreichen, dürfte eine Hürde um 1174/1175 Punkte zu nehmen sein, meint Burger.
 


Olympische Schnellfeuerpistole: Sandro Loetscher lässt Punkte liegen

Bereits am Samstagmorgen bestritt Sandro Loetscher den ersten Wettkampfteil mit der olympischen Schnellfeuerpistole. In der ersten Serie startete der Baselbieter solide und schoss 97 Punkte, in der zweiten 96. Zu Beginn der dritten Serie musste er aufgrund eines Munitionsfehlers eine Zwangspause einlegen und im anschliessenden Durchgang alleine antreten. Hier schoss Loetscher 91 Zähler, was ein Total von 284 Punkten ergab. So klassierte er sich auf Rang 32 der ersten Hälfte der Qualifikation, dies bei insgesamt 71 gestarteten Athleten.
«Mit diesem Resultat kann ich nicht zufrieden sein, kein Zweifel», sagte Loetscher unmittelbar nach dem Wettkampf. 290 Punkte sei sein Anspruch, dies sei ein «realistisches Ziel.» Hat ihn das Malheur mit dem Munitionsfehler aus dem Konzept gebracht? Loetscher winkt ab. Das sei nicht der Punkt. «Mir fehlt hier in München in den Wettkämpfen einfach die nötige Abgeklärtheit, da ist momentan leider einfach so», hält er fest. Die Pistole hätte mit ihm gemacht was sie will – «und nicht umgekehrt.» Trotzdem gibt der Baselbieter nicht klein bei: «Morgen ist ein neuer Tag», sagt Loetscher bestimmt.

Der zweite Teil der Qualifikation wird am Sonntag, 27.5. stattfinden.



«Morgen ist ein neuer Tag»: Sandro Loetscher (links) nach dem
Wettkampf mit Pistolen-Trainer Matthias Hahn

 

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Berichterstattung vom 25.5.

Steve Demierre verpasst haarscharf den Finaleinzug

Das war definitiv nichts für schwache Nerven: Steve Demierre verpasste am zweiten Wettkampftag des Weltcups in München nach einer sehr guten Leistung mit der Luftpistole (580 Punkte) nur hauchdünn den Finaleinzug – vier Innenzehner betrug die Differenz auf Rang acht.


Resultate

Gewehr 50m Dreistellung Männer: Qualifikation, Final
Pistole 10m Männer: Qualifikation, Final
Sportpistole 25m Frauen: Qualifikation, Final

 

Im Dreistellungsmatch der Männer lag auch Jan Lochbihler bis kurz vor Schluss auf Finalkurs, erst eine Baisse in der letzten Passe stehend warf ihn aus dem Rennen (Rang 21). Heidi Diethelm Gerber schliesslich zeigte mit 294 Punkten im Schnellfeuerteil Sportpistole 25m eine hervorragende Leistung, der Thurgauerin fehlten letztendlich jedoch zwei Punkte zur Finalqualifikation. Aber alles schön der Reihe nach.

 

Es war ein Wechselbad der Gefühle: Kurz vor Schluss stieg beim Wettkampf Gewehr 10m die Resultate-Anzeigetafel aus. Dann erschienen die Daten wieder, und für einen Moment schien es, dass Steve Demierre den Finaleinzug geschafft hatte. Teamkollege Marvin Flückiger gratulierte bereits, als die Anzeige erneut änderte und das definitive Resultat feststand: Der Fribourger klassierte sich auf Rang neun – nur vier Innenzehner betrug die Differenz auf den achten Rang.
Demierre zeigte über den ganzen Wettbewerb hindurch, zu was er fähig ist: Er startete mit 96 in der ersten Passe. Es folgten eine hervorragende zweite (99) und eine optimale dritte (97). In den beiden folgenden Passen erzielte Demierre je 96 Punkte und lag bis wenige Minuten vor Ende des Wettkampfs auf Finalkurs, erst die zwei 8er im viert- und drittletzten Schuss verwehrten Demierre schliesslich den Finaleinzug.
«Jetzt grad ist es sehr hart, das ist klar. Dennoch bin ich sehr stolz auf meine Leistung», sagte Steve Demierre unmittelbar nach dem Wettkampf. Ähnlich war die Gefühlslage bei Pistolentrainer Matthias Hahn: «Natürlich ist man im Moment enttäuscht, aber was Steve heute gezeigt hat, war Weltklasse.»

Erzielte sein bisher bestes Resultat an einem Weltcup: Steve Demierre

Die Resultate der weiteren Schweizer Pistolenschützen: Marvin Flückiger, der in München seine Weltcup-Premiere erlebte, schoss ein Total von 573 Punkten, was Rang 51 in der Qualifikation bedeutete. Wie lautete das Fazit des jungen Ostschweizers? Er sei froh, dass er seinen ersten Weltcup «hinter sich» habe, meint er lächelnd. «Vom Resultat her bin ich jedoch nicht zufrieden», so Flückiger. Zwei Punkte mehr sei schon sein Anspruch. Er sei vielleicht zu «verbissen» gewesen, hätte «zu viel kontrollieren» wollen, die nötige Lockerheit habe gefehlt. Aber genau daraus werde er in Zukunft die nötigen Schlüsse ziehen, resümiert Flückiger.
Nicht wunschgemäss lief es dem dritten Schweizer im Bunde, Sandro Loetscher. Er schoss ein Total von 562 Punkten und klassierte sich auf Rang 109 – dies bei insgesamt 135 startenden Athleten.

Gold ging an Oleh Omelchuk aus der Ukraine (243.6/WR), Silber holte sich der Deutsche Christian Reitz (242.2) und Bronze Qifeng Pu aus China (221.1)


Marvin Flückiger (links) nach seinem 1. Weltcupeinsatz im Gespräch
mit Pistolentrainer Sepp Kläger

 

«Von einer Aufholjagd will ich nicht sprechen»

Bereits am Freitagmittag bestritt Heidi Diethelm Gerber den Schnellfeuerteil der Qualifikation Sportpistole 25m. Dabei offenbarte die Thurgauerin ihre ganze Klasse und rief eine hervorragende Leistung ab: 99, 96 und 99 lauteten die Passen – die Hypothek aus der ersten Qualifikationshälfte, in der Diethelm Gerber die entscheidenden Punkte liegen liess, war jedoch zu gross, um den Finaleinzug doch noch zu schaffen: Schliesslich erzielte sie ein Total von 580 Punkten und Platz 14 in der Qualifikation. «Nein, von einer Aufholjagd will ich nicht sprechen, schliesslich hat es eben nicht für den Final gereicht», sagt Heidi Diethelm Gerber schmunzelnd. In der Präzision «müsse man einfach 290 Punkte machen», hält sie nüchtern fest. Dennoch sei es insgesamt, vor allem, «wie ich heute gearbeitet habe, ein guter Wettkampf gewesen», bilanziert Diethelm Gerber.

Gold und Silber holten sich im Finale zwei Chinesinnen: Yaxuan Xiong (31) und Yushi Yao (29). Bronze ging an Olena Kostevych (24).
 

Liess im Schnellfeuerteil Sportpistole 25m gar nichts anbrennen:
Heidi Diethelm Gerber

 

Jan Lochbihlers geplatzter Traum vom Final

Wessen Herz für den Schiesssport schlägt, machte im Dreistellungswettkampf der Männer eine Achterbahn der Gefühle durch. Wohl in keiner anderen Sportart ist die Grenze zwischen Triumph und Niederlage, zwischen Freude und Betrübnis so dünn. Durch dieses Wechselbad der Emotionen allen voran ging Jan Lochbihler. Bis zu Beginn der Stehend-Disziplin lag der NLZ-Athlet voll auf Finalkurs, bis kurz vor Schluss noch auf Rang zwei der Qualifikation. Knieend erzielte er ein Total von 394 Punkten, liegend gar 399, 100/100/99 und wiederum 100 lauteten hier seine Passen. Keine Überraschung, Lochbihler zählt in den Riemendisziplinen zur Weltklasse, das ist bekannt. Aber auch stehend zeigte er über die ersten drei Passen hinweg eine solide Leistung, der Einbruch geschah in der vierten Serie, in der er zwei 8er Schoss, die erste gleich zu Beginn. Doch Lochbihler kämpfte, konnte sich wieder sammeln und legte im viert- und drittletzten Schuss je eine 10 hin. Allein, es sollte nicht mehr reichen, der Traum vom Final war geplatzt. Mit 1173 Punkten belegte Lochbihler Rang 21, fünf Punkte fehlten auf den achten Platz.
«Mir fehlt stehend einfach noch dieses letzte, ganz tiefe Vertrauen in meine Fähigkeiten», sagt Jan Lochbihler. Fest steht, dass er in enger Zusammenarbeit mit dem Trainerteam vor rund einem Jahr seine Technik in diversen Aspekten völlig umgestellt hat. «Aber es steht für mich fest, dass ich auf dem richtigen Weg bin», es brauche Zeit, «aber daran werde ich intensiv arbeiten», hält Lochbihler fest.

Die Resultate der beiden weiteren Schweizer Schützen: Christoph Dürr konnte sich im Vergleich zur Elimination um einen Punkte steigern und klassierte sich so mit einem Total von insgesamt 1167 Zählern auf Rang 53. «Er ist ein junger Athlet, mit seiner Leistung bin ich absolut zufrieden», sagt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport. Suboptimal lief es dem dritten Schweizer im Bunde, Pascal Loretan: Er schoss 1149 Punkte und landete abgeschlagen auf dem 75. und letzten Platz.

Final: Gold ging an Haoran Yang aus China (465.3/WR), Silber sicherte sich der Russe Sergey Kemenskiy (463.4) und Bronze Marco de Nicole aus Italien (447.7). (cpe)
 

Austausch: Jan Lochbihler während des Wettkampfs mit Gewehr-Trainerin Gaby Bühlmann Christoph Dürr platzierte sich mit 1167 Punkten auf Rang 53 im Dreistellungswettkampf



 

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Berichterstattung vom 24.5.

Weltcup München: Die Wettkämpfe sind eröffnet

In der Qualifikation Gewehr 10m der Damen gelang keiner der drei Schweizer Schützinnen den Sprung unter die letzen Acht. Petra Lustenberger klassierte sich als Beste auf Rang 44. Wie hoch das Niveau insgesamt auch dieses Jahr in München ist, zeigt der neue Weltrekord, der in der Elimination 50m Dreistellung der Männer erzielt wurde.


Resultate

Gewehr 10m Frauen: Qualifikation, Final
Sportpistole 25m Frauen: Qualifikation (Präzision)
Gewehr 50m Dreistellung Männer: 1. Elimination, 2. Elimination
 

Am Donnerstagmorgen, 24. Mai, startete der ISSF-Weltcup in München. Drei Luftgewehrschützinnen eröffneten die Wettkämpfe aus Schweizer Sicht. In der ersten Ablösung blieben jedoch alle unter der Marke von 626.6 Punkten – diese zu knacken wäre nötig gewesen, um den Sprung unter die besten Acht und damit eine allfällige Finalqualifikation zu schaffen. An einem optimalen Tag ist dies eine Hürde, welche für die Eidgenossinnen zu bewältigen ist – an diesem ersten Wettkampftag sollte es jedoch nicht reichen. Petra Lustenberger schoss ein Total von 624 Zählern, was am Schluss den 44. Rang in der Qualifikation bedeuteten sollte – 5.1 Punkte fehlten letztendlich zum Finaleinzug. Nina Christen folgt mit 622 Punkten auf Platz 66, die dritte Schweizer Schützin im Bunde, Marina Schnider, erzielte 621.7 Zähler, was Rang 72 ergab. Sehr viele Athletinnen bestritten den Wettkampf, insgesamt waren es 146 Schützinnen.


«Zumindest unser absolutes Minimal-Ziel – das sind 618 Punkte, was einen Schnitt von 10.3 betrüge – haben alle drei erreicht», sagt Gewehrtrainerin Gaby Bühlmann. Wenn dies respektive ein Resultat darüber hinaus konstant geschossen wird, «kommt irgendwann ein Reisser nach oben und bringt uns ganz nach oben», ist die Gewehrtrainerin überzeugt.
«Ganz oben» war am Weltcup in München übrigens Ying-Shin Lin aus Taiwan, die im Finale Gold holte (250.3), gefolgt von der Chinesin Mingyang Wu (249.8) und der Dänin Rikke Maeng Ibsen (229).


Etwas später als die Luftgewehrdamen griff auch Heidi Diethelm Gerber ins Wettkampfgeschehen ein. In der ersten Qualifikationshälfte mit der Pistole 25m klassierte sich die Märstetterin in der Präzision dabei mit einem Total von 286 Punkten auf dem 31. Rang – dies bei einem ebenfalls grossen Teilnehmerfeld von insgesamt 94 Athletinnen. 94, 97 und 95 lauten die Passen von Diethelm Gerber – vier Punkte fehlten auf Rang acht. Bereits zum vierten Mal in Folge an einem Weltcup musste sie auf eine Randscheibe schiessen, «dies ergab dann Seitenprobleme», weiss Ehemann und Trainer Ernst Gerber. «Für Heidi sind das natürlich nur Ausreden», fügt er hinzu. Tatsache sei, dass es heute im Präzisionsteil nicht ganz rund gelaufen sei. «Sie ist mit allem unter 290 nicht zufrieden», weiss Gerber. Die fehlenden drei bis vier Punkte aufzuholen, um den Finaleinzug zu schaffen, werde schwierig. «Aber morgen ist ein anderer Tag, Heidi wird kämpfen, so viel steht fest», so Gerber.

Der Schnellfeuerteil der Qualifikation Sportpistole 25m wird am Freitagmorgen, 25. Mai über die Bühne gehen.

Trägt bei den Pistolenschützinnen als einzige die Schweizer
Farben am Weltcup in München: Heidi Diehelm-Gerber

 

Gewehr 50m Dreistellung Männer: Alle drei Schweizer Schützen bestehen Elimination

Am Donnerstagnachmittag bestritten Jan Lochbihler und Pascal Loretan die 2. Elimination im Dreistellungswettkampf der Männer. Beide Schützen schafften wie erwartet diese Hürde – erfreulicherweise auch Christoph Dürr, der bereits am Morgen die 1. Elimination erfolgreich bewältigte. Allen voran war es Jan Lochbihler, der eine gute Leistung zeigte und ein Total von 1176 Punkten schoss, «sicher eines meiner besten Resultate an einem Weltcup.» Von dem her sei er zufrieden, klar. Aber: «Es war bloss die Elimination», so Lochbihler. Um in der Qualifikation zu bestehen, müsse er nochmals einen Zacken zulegen, «dem bin ich mir bewusst.» Christoph Dürr schoss 1166 Punkte, Pascal Loretan erzielte 1159 Zähler. Von Jan und Pascal habe er dies so erwartet, «dass auch Christoph den Sprung in die Qualifikation schafft, ist angesichts dieses brutal hohen Niveaus hier in München durchaus keine Selbstverständlichkeit», sagt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV.

A propos «brutal hohes» Niveau: Bereits in der 1. Elimination fiel der erste Weltrekord: Der Chinese Haoran Yang erzielte ein Total von 1187 Punkten – und nur wenige Stunden später, in Elimination 2, wurde dieser vom Russen Sergey Kamenskiy egalisiert. (cpe)

Tipps vom Trainer: Jan Lochbihler (rechts) und Daniel Burger, Leiter
Bereich Spitzensport beim SSV

 

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Vorschau vom 23.5.

Stelldichein der Weltelite

Wohl kein anderer Wettkampf ist so hochkarätig besetzt wie der der Weltcup München. Mit dabei in der Bayern-Metropole sind auch 10 Schweizer Schützinnen und Schützen.

 

Exakt 800 Schützinnen und Schützen aus 81 Nationen werden vom 23. bis 29. Mai 2018 am ISSF Weltcup in München teilnehmen. Unter ihnen die absoluten Top-Stars der internationalen Gewehr- und Pistolen-Szene. Beispiel gefällig? Allein 18 olympische Medaillengewinner von Rio 216 sind in München am Start, unter ihnen die Olympiasieger Anna Korakaki (GRE, Sportpistole 25m), Xuan Vinh Hoang (VIE, Pistole 10m) oder Jongoh Jin (KOR), Freie Pistole 50m).

In diesem ungemeinen starken Teilnehmerfeld werden sich an den fünf Wettkampftagen auch 10 Schweizerinnen und Schweizer mit der Weltelite messen. Bei den Gewehrschützinnen sind es die beiden NLZ-Athletinnen Nina Christen (Wolfenschiessen) und Petra Lustenberger (Rothenburg). Es ist zu hoffen, dass sich die beiden Spitzenathletinnen gegenseitig zu Top-Leistungen pushen werden. Komplettiert wird das Frauen-Gewehrteam durch die erfahrene Schützin Marina Schnider (Ennetbürgen).
Bereits im Vorfeld konnten die Schweizerinnen in München übrigens Wettkamfpluft schnuppern: Im Liegendwettbewerb («Grand Prix»), der nicht zum offiziellen Weltcup zählt und am 23. Mai über die Bühne ging, platzierten sich die drei Schweizer Schützinnen bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 36 Athletinnen wie folgt: Petra Lustenberger schoss 616.1 Punkte (Rang 23), gefolgt von Marina Schnider mit 614, 6 Zähler (25. Platz) und Nina Christen mit 612.8 (Rang 29). «Für mich war das nicht zuletzt einfach eine Trainingeinheit für die kommende CISM-WM, nicht mehr und nicht weniger», sagt Christen.
Dies bestätigt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV - und ergänzt: «Dieser Grand Prix und auch die Resultate sind letztendlich sekundär.» Die ISSF beraume dem Training für den Dreistellungswettkampf zu wenig Zeit ein. «Von dem her haben wir den Grand Prix einfach als zusätzliche Trainingsmöglichkeit genutzt, so Burger. Ob man in Zukunft weiter daran teilnehmen werde, stehe «in den Sternen», so Burger. Das Stargeld könne man eventuell auch sinnvoller einsetzen. Die meisten der absoluten Top-Schützen übrigens blieben dem «Grand Prix» fern.

Zurück zu den Schweizern Teilnehmern am Weltcup in München: Als einzige Schweizer Pistolenschützin geht hier Heidi Diethelm Gerber an den Start. Finalplätze – vor allem mit der Sportpistole 25m, ihrer Paradedisziplin – dürften das Ziel der Thurgauerin sein, die als einzige Schweizer Pistolenschützin in München an den Start geht. Von ihrer Klasse her dürfte Diethelm Gerber im Idealfall um Medaillen mitreden können.

Bei den Männern Gewehr tragen Jan Lochbihler (Holderbank), Christoph Dürr (Gams) und Pascal Loretan (Villaret) die Schweizer Farben. Im «inoffiziellen» Liegendwettkampf vom 23.5. zeigten die drei Schützen eine solide Leistung. Allen voran Jan Lochbihler, der 625.4 Punkte schoss und sich auf dem 8. Schlussrang qualifizierte – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 63 Athleten. Pascal Loretan erzielte 621.2 Zähler (Rang 35), Christoph Dürr folgt auf Rang 43 mit 619 Punkten. «Ich bin durchaus zufrieden», sagte Lochbihler unmittelbar nach dem Wettkampf. Vor allem angesichts der Tatsache, dass er seit geraumer Zeit liegend mit seinem Puls, resp. dessen Ausschlag auf den Gewehrlauf, zu kämpfen habe. Woher das Problem stamme, könne er schlicht nicht sagen – und das «nerve», so Lochbihler. Egal, er freue sich auf die kommenden Wettkämpfe, wobei er sich bewusst sei, dass das Niveau in München «extrem hoch» sei.
 

Bei den Herren Pistole treten Steve Demierre (Auboranges), Sandro Lötscher (Gelterkinden) und Marvin Flückiger (Zuzwil) gegen die internationale Konkurrenz an. Besonders gespannt sein darf man auf Flückiger, der das erste Mal überhaupt an einem Weltcup teilnimmt. An der Luftdruck-EM in Györ (HUN) im Februar dieses Jahres zeigte der Ostschweizer eine starke Leistung und klassierte sich bei den Junioren auf dem sehr guten sechsten Schlussrang. Aber auch Sandro Lötscher unterstrich damals mit einem Resultat von 578 Zählern und dem guten 11. Rang, zu was er fähig ist. (cpe)

 

 

Das Programm (ohne Gewähr)

 

Donnerstag, 24. Mai

Sportpistole 25m Frauen

  • 8.30h: Qualifikation Präzision (Heidi Diethelm Gerber)

Gewehr 10m Frauen

  • 8.45h: Qualifikation 1. Ablösung (Nina Christen, Petra Lustenberger, Marina Schnider)
  • 11.00h: Qualifikation 2. Ablösung
  • 13.30h: Final

Gewehr 50m Dreistellung Männer

  • 8.45h: 1. Elimination (Christoph Dürr)
  • 12.30h: 2. Elimination (Pascal Loretan, Jan Lochbihler)

 

Freitag, 25. Mai

Sportpistole 25m Frauen

  • 8.30h: Qualifikation Schnellfeuer (Heidi Diethelm Gerber)
  • 15.45h: Final

Pistole 10m Männer

  • 8.30h: Qualifikation 1. Ablösung
  • 11.15h: Qualifikation 2. Ablösung
  • 14:15h: Final

Gewehr 50m Dreistellung Männer

  • 8.45h: Qualifikation
  • 12.30h: Final

 

Samstag, 26. Mai

Olymp. Schnellfeuerpistole 25m Männer

  • 8.30h: Stage 1

Gewehr 10m Männer

  • 8.45h: Qualifikation 1. Ablösung
  • 11.00h: Qualifikation 2. Ablösung
  • 13.15: Final

 

Gewehr 50m Dreistellung Frauen

  • 8.45h: 1. Elimination
  • 12.30h: 2. Elimination

 

Sonntag, 27.5

Olymp. Schnellfeuerpistole 25m Männer

  • 8.30h: Stage 2


Pistole 10m Frauen

  • 8.45h: Qualifikation 1. Ablösung
  • 11.15h: Qualifikation 2. Ablösung
  • 14.15hh: Final


Gewehr 50m Dreistellung Frauen

  • 8.45: Qualifikation
    12.30h: Final

 

Montag, 28.5.

Mixed-Wettkampf Gewehr 10m

  • 8.45h: Qualifikation 1. Ablösung
  • 10.15h: Qualifikation 2. Ablösung
  • 12.00h: Final

 

Mixed-Wettkampf Pistole 10m

  • 11.45h: Qualifikation 1. Ablösung
  • 13.15h: Qualifikation 2. Ablösung
  • 15.00h: Final

 

 

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