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Thurgauer Kantonalschützenfest 2018

Offizieller Tag im Hinterthurgau

Bundesrat Ueli Maurer während seiner<br> Rede in Aadorf.
Bundesrat Ueli Maurer während seiner
Rede in Aadorf.

30.06.2018 - Bundesrat Ueli Maurer beehrt das 70. Thurgauer Kantonalschützenfest, und erteilt auch gleich Tips für's Leben.

Seit dem 21. Juni ist das 70. Thurgauer Kantonalschützenfest nun schon im "Treffpunkt Hinterthurgau" im Gange. Dort, wo das Thurgauerlied einen Status geniesst, der sich manch einer für die Nationalhymne wünschen würde. Auf den Schiessplätzen Aadorf, Wängi-Tuttwil, Oberwangen, Münchwilen, Tobel, Brunau, Nollen-Hosenruck und Märwil rund um das Festzentrum Sirnach herum haben schon 3'000 Schützinnen und Schützen ihr Programm absolviert, 7'000 haben sich angemeldet - das OK ist rundum zufrieden. Nicht nur seien die Schützen zahlreich erschienen, erläutert OK-Präsident Bruno Lüscher, die durchschnittlichen Ausgaben zeigen auch, wie gerne man am Standort Thurgau und seinen schönen Anlagen schiesst. Besonders stolz sei er auf die vielen Besucher aus der Romandie, was, besonders zu Zeiten von Lehrplan-Debatten um die Zukunft des Faches Französisch ein besonders Zeichen sei. Ein kleiner Scherz am Rande.


Die anwesenden Gäste lauschen dem Vortrag von OK-Präsident Bruno Lüscher.

Hoher Besuch zeigt Nähe zum Thurgau

Unter den aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern in der architektonisch beeindruckenden Gemeindehalle von Aadorf befinden sich Grössen aus Politik, Militär und Sport - darunter Bundesrat und Finanzvorsteher Ueli Maurer, Regierungsratspräsidentin Cornelia Komposch, SSV-Vizepräsident Paul Röthlisberger sowie die SSV-Topathletinnen Heidi Diethelm Gerber und Sandra Stark. Ersterer hielt im Aussenbereich, auf dem Platz vor der Gemeindehalle, welcher dankbarerweise durch flächendeckende Sonnenschirme abgedeckt wurde, eine gelungene Lobesrede auf die Kantonalenschützenfeste, betonte die Wichtigkeit des Militärdienstes für junge Männer als Schule des Lebens und der Disziplin, und gab noch ein paar humorvolle Anekdoten mit auf den Weg. So erinnerte Bundesrat Maurer an seine Zeit als VBS-Vorsteher, als er einer kleinen Zahl von Verteidigungsminister-Kollegen ein Schützenfest zeigte, was diese nervös werden und nach Bodyguards fragen liess. Ebenso erläuterte Bundesrat Maurer, dass er hervorragende Erinnerungen an das Thurgau habe, da er nach langer Ehe noch immer findet, dass es hier die schönsten Frauen gibt (Anmerkung: Bundesrat Maurer ist mit einer Thurgauerin verheiratet).


Geschützt vor der prallen Sonne hören die Ehrengäste den Rednern zu.

Das altbekannte, unbequeme Thema

Genauso kollegial und fröhlich das Klima auch war, so wahr es auch ehrlich: Samthandschuhe wurden keine angezogen. Auf eine Rede von Regierungsratspräsidentin Cornelia Komposch zugunsten des neuen Waffengesetzes als notwendiges Übel folgte eine passionierte Rede von SSV-Vizepräsident Paul Röthlisberger über die Fehlschlüsse in der Debatte um das Waffenrecht, die sogenannte rote Linie, und appelierte an das Gewissen und den Verstand des Publikums. Von respektvollem Umgang kann die Rede sein - von Ehrfurcht vom anwesenden Bundesrat jedoch definitiv nicht.

Um die Stimmung zum Schluss des offiziellen Anlasses nochmals aufzulockern, zog das OK noch ein künstlerisch-sportliches Schmankerl aus dem Ärmel: Die Nachwuchsdelegation des Vereins "4er Kunstrad Sirnach" trug auf der Bühne ihr Können vor, zum tosenden Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauer, welche sichtlich begeistert waren. Ein absolut gelungener Abschluss zum Offiziellen Tag im "Treffpunkt Hinterthurgau". (alp)


SSV-Vizepräsident Paul Röthlisberger informiert über das EU-Waffenrecht.


Phenomenale Leistung der Nachwuchstalente des "4er Kunstrad Sirnach".


Reger Betrieb im Schützenhaus Aadorf.


Stilvoll eingerichtetes Festzentrum in Sirnach samt "Kronleuchter".

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