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Schnellfeuer-Cup Suhl, 14. bis 16. August 2018

Sandro Loetscher wird Zwölfter

Belegte am letzten Wettkampftag<br>Rang 12: Sandro Loetscher (hier am<br>ISSF Weltcup München 2018).
Belegte am letzten Wettkampftag
Rang 12: Sandro Loetscher (hier am
ISSF Weltcup München 2018).

15.08.2018 - Zum Abschluss des Schnellfeuer-Cups in Suhl zeigte Sandro Loetscher eine solide Leistung. Der Sprung unter die ersten Sechs und damit die Finalqualifikation lag jedoch ausser Reichweite.


Qualifikation, Final

 

Am dritten und letzten Wettkampftag des Schnellfeuercups im deutschen Suhl vom 16. August trat Sandro Loetscher zum zweiten Teil des zweiten Wettbewerbs an. Nach dem gestrigen ersten Teil des Programms lag der Baselbieter mit 289 Punkten auf dem guten Rang 11 des Zwischenklassements. Der Rückstand auf den sechsten Platz, der die Finalqualifikation bedeudete, betrug vier Punkte. Für Spannung war angesichts der Fähigkeiten von Loetscher mit der Schnellfeuerpistole am letzten Wettkampfeinsatz also durchaus gesorgt. Der Baselbieter zeigte dann im zweiten Teil zwar eine solide Leistung, vermochte jedoch nicht sein volles Potential abzurufen: 95, 96 und 95 lauteten seine Passen – zu wenig, um angesichts der hochkarätig besetzten Konkurrenz um eine Finalqualifikation ernsthaft mitreden zu können. Mit einem Total von 575 Punkten klassierte sich Loetscher so am Schluss auf Rang 12, dies bei insgesamt 30 gestarteten Pistolenschützen. Sieben Punkte trennten den Baselbieter zur Finalqualifikation.

Ein hervorragendes Resultat schoss im zweiten Teil mit 295 Punkten Olympiasieger Christian Reitz, der die Qualifikation mit einem Total von 592 auf dem ersten Rang beendete, gefolgt von dem Franzosen Clément Bessaguet (592) und dem Deutschen Mathias Putzmann (586).
Im Final schliesslich hatte der Franzose Quiquampoix (FRA) in einem hart umkämpften Duell (36 Punkte) gegen Christian Reitz (33 Punkte) die Nase vorn, Bronze ging an den Deutschen Oliver Geis. Für den Olympiazweiten Quiquampoix ist dies nach seinem gestrigen Sieg bereits die zweite Goldmedaille. (cpe)

 

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Berichterstattung vom 15.8.18

Aufholjagd wird nicht belohnt

Nach seinem verhaltenen Start in den ersten Wettkampf am Schnellfeuer-Cup in Suhl konnte sich Sandro Loetscher am zweiten Tag steigern. Ein Finalplatz lag aber nicht mehr in Reichweite.

 

Qualifikation, Final

 

Dass der Baselbieter Sandro Loetscher das Potenzial hat, sich auch in einem starken Feld für einen Final zu qualifizieren, weiss man schon länger. Am ersten Tag des Schnellfeuer-Cups in Suhl konnte der Rümlinger sein Potenzial aber nicht abrufen. Mit 280 Punkten klassierte er sich lediglich auf dem 24. Zwischenrang. Im zweiten Wettkampfteil stellte er nun aber unter Beweis, dass er mehr kann. Sandro Loetscher blies mit 289 (95, 99, 95) geschossenen Zählern zur Aufholjagd. Diese Leistungssteigerung brachte ihn vom 24. auf den 17. Rang. Hätte er an beiden Tagen 289 Punkte erzielt, wäre er zumindest in die Nähe der Finalplätze gekommen. Mit seinen 569 Zählern blieb er 11 Punkte hinter dem sechsten Rang. Doch nicht nur Loetscher hatte in Suhl etwas gutzumachen. Auch Olympiasieger Christian Reitz und der Olympiasechste Riccardo Mazzetti lagen nach der Hälfte des Wettkampfs ausserhalb der Finalränge. Beide korrigierten das am zweiten Tag. Der Deutsche Christian Reitz schoss mit 298 (99, 100, 99) Punkten ein Traumergebnis. Mit 589 Punkten und 20 Innenzehnern kam er dennoch «nur» auf Qualifikationsrang 3. Vor ihm lagen die beiden Franzosen Clément Bessaguet (593) und Jean Quiquampoix (589, 25 Innenzehner). Riccardo Mazzetti wurde mit 580 Punkten Sechster und komplettierte zusammen mit Martin Strnad (CZE) und Aaron Sauter (GER) das Finalfeld. Die beiden Franzosen drückten auch dem Final den Stempel auf. Der Olympiazweite Quiquampoix setzte sich in einem packenden Duell mit 33 Punkten vor Landsmann Bessaguet (29) durch. Riccardo Mazzetti komplettierte das Podest vor Martin Strnad sowie den beiden Deutschen Christian Reitz und Aaron Sauter.

Den Schwung vom Vormittag nahm Sandro Loetscher in den Nachmittag mit. Dann stand der erste Teil des zweiten Wettkampfs auf dem Programm. Mit 289 Punkten liegt der Baselbieter nach der Hälfte des Programms auf dem guten 11. Zwischenrang. Er liess unter anderen die Finalisten des ersten Wettkampfs Riccardo Mazzetti und Martin Strnad hinter sich. Auf den finalberechtigten sechsten Rang hat Sandro Loetscher einen Rückstand von vier Punkten. An der Spitze des zwischenklassements liegt Christian Reitz mit 297 Punkten. Auf Finalkurs sind auch dessen Landsmänner Christian Freckmann und Mathias Putzmann sowie die beiden Franzosen Clément Bessaguet und Jean Quiquampoix. Der Wettkampf wird am Donnerstagmorgen, 16. August, fortgesetzt. (van)

 


 

Berichterstattung vom 14. August

 

Verhaltener Start von Sandro Loetscher

 

Am Schnellfeuer-Cup im thüringischen Suhl misst sich die europäische Elite der Schnellfeuerpistolen-Schützen. Sandro Loetscher, der einzige Schweizer am Start, konnte am ersten Tag nicht sein ganzes Potenzial abrufen.

 

Resultate

Weitere Informationen

 

Der Schnellfeuer-Cup in der Waffenstadt Suhl findet zwar erst zum zweiten Mal statt. Für die europäischen Topathleten mit der Olympischen Schnellfeuerpistole ist der Ort im Thüringer Wald aber bereits ein fixes Ziel im Wettkampfkalender. Das zeigt ein Blick auf die Startliste, auf der sich unter anderem der Olympiasieger, der Olympiazweite und der Olympiasechste 2016 tummeln. Namentlich sind dies Christian Reitz (GER), Jean Quiquampoix (FRA) und Riccardo Mazzetti (ITA). Unter den 30 Startern befindet sich mit Sandro Loetscher (Rümlingen BL) auch ein Schweizer. Doch der Baselbieter tat sich im ersten Teil des ersten Wettkampfs schwer. Zwar startete er mit 97 Punkten auf Augenhöhe mit der Weltspitze. Mit 91 und 92 Punkten in den folgenden vier Serien verlor er jedoch den Anschluss an die absolute Spitze. Nach dem ersten Wettkampfteil liegt Loetscher mit 280 Punkten (5 Innenzehner) auf dem 24. Rang. Auf den finalberechtigten sechsten Rang hat er bereits einen Rückstand von 11 Zählern. Um den Qualifikationssieg duellieren sich zwei Franzosen. Neben dem oben genannten Jean Quiquampoix mischt Clément Bessaguet an der Spitze mit. Beide kommen auf ein Total von 296 Punkten. Olympiasieger Reitz liegt mit 291 Punkten auf Rang 8, Mazzetti folgt mit 290 Punkten auf Rang 10.

Der Wettkampf in Suhl wird am Mittwoch, 15. August, von 9 bis 11.20 Uhr mit dem zweiten Teil der Qualifikation fortgesetzt. Der Final findet von 12.30 bis 13.30 Uhr statt. Am Nachmittag folgt Teil 1 des zweiten Wettkampfs (15.00 bis 17.20 Uhr). Abgeschlossen wird der 2. Schnellfeuer-Cup Suhl am Donnerstag, 16. August mit dem zweiten Teil der Qualifikation (9.00 bis 11.20 Uhr) und dem Final des zweiten Wettkampfs (12.30 bis 13.30 Uhr). (van)

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