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Rifle Trophy Suhl, 10. bis 12. August

Mixed-Teams bleiben chancenlos

Auch Fabienne Füglister konnte nicht <br>verhindern, dass die Schweizer <br>Luftgewehr-Duos mit den letzten <br>beiden Plätzen vorlieb nehmen <br>mussten. (Archivbild)
Auch Fabienne Füglister konnte nicht
verhindern, dass die Schweizer
Luftgewehr-Duos mit den letzten
beiden Plätzen vorlieb nehmen
mussten. (Archivbild)

12.08.2018 - Zum Abschluss der Rifle Trophy in Suhl konnten die beiden Schweizer Duos im Mixed-Wettkampf nicht kaschieren, dass sie mit dem Luftgewehr nicht auf Augenhöhe mit der Weltspitze sind. Die beiden Teams landeten am Ende der Rangliste.

 

Resultate:
Gewehr 10m Mixed: Qualifikation, Final

 

Nach den ernüchternen Resultaten im Einzelwettkampf mit dem Luftgewehr war klar, dass die Schweizer auch in den Mixed-Wettkämpfen wohl kaum um den Sieg mitreden würden. Es wäre ein Exploit nötig gewesen, um zu den besten fünf Teams und damit zu den Finalteilnehmern zu gehören. Dieser Exploit blieb am Abschlusstag der Rifle Trophy Suhl aus. Die beiden Schweizer Duos landeten auf den Rängen 10 und 11 und damit am Ende der Rangliste. Für das Team Schweiz 1 mit Fabienne Füglister und Christian Alther war der Wettkampf mit 199.9 Punkten in der ersten Serie bereits gelaufen. Der Rest lief unter dem Motto Schadensbegrenzung. Dies gelang nur bedingt. Am Ende hatte das Duo 813.4 Punkte auf dem Konto. Etwas besser kam Schweiz 2 mit Nadja Kübler und Pascal Bachmann in die Gänge. Mit 204.9 Punkten gelang ein ansehnlicher Start. Doch um vorne mitreden zu können, wären pro Serie rund 207 Punkte nötig. Weil Schweiz 2 in den folgenden Serien etwas abbaute, standen am Schluss 818.8 Punkte zu Buche. Auf das neuntklassierte Duo Bayern 2 hatte Schweiz 2 einen Rückstand von 4.9 Punkten. Auf den fünften Rang (und damit den letzten Finalplatz) fehlten neun Punkte. An der Ranglistenspitze machten die beiden deutschen Teams den Qualifikationssieg untereinander aus. Deutschland 1 siegte mit 836.0 Punkten vor Deutschland 2 mit 833.6. Im Final tauschten die beiden Teams die Plätze: Deutschland 2 mit Isabella Straub und Maximilian Dallinger gewannen mit 502.4 Punkten vor ihren Landsleuten Julia Simon und Julian Justus (498.4). Bronze ging an das tschechische Duo Nikola Mazurova und David Hrckulak. (van)

 


Berichterstattung vom 11. August

 

Achtungserfolg für Pascal Bachmann

 

Mit dem Luftgewehr lief es den Schweizern überhaupt nicht, weitaus besser schnitten die Eidgenossen an der Rifle Trophy in Suhl im Liegendmatch mit dem Kleinkalibergewehr ab.

 

Resultate:
Gewehr 50m liegend Männer
Gewehr 50m liegend Frauen
Gewehr 10m Männer: Qualifikation, Final
Gewehr 10m Frauen: Qualifikation, Final

 

Im Liegendmatch Gewehr 50m waren die Schweizer so nah an den Medaillen wie vorher noch nie. Pascal Bachmann (Wila ZH) fehlten lediglich 0.9 Punkte auf den dritten Rang. Der Zürcher zeigte einen ausgeglichenen Wettkampf und erzielte 619.9 Punkte. Der drittklassierte Franzose Jérémy Monnier hatte nach 60 Schuss 620.8 Punkte auf dem Konto. Noch besser waren - einmal mehr an der Rifle Trophy - die Deutschen. Daniel Brodmeier gewann mit 624.4 Punkten vor seinem Landsmann Christoph Kaulich (621.9). Auch der zweite Schweizer am Start, der St. Galler Christian Alther (Grub), konnte eine gute Leistung abliefern. Er belegte mit 617.8 Punkten den 9. Rang.

Auch Nadja Kübler (Gerlikon TG) und Fabienne Füglister (Aeschi SO) konnten sich im Liegendmatch Gewehr 50m behaupten. Die beiden Schweizerinnen belegten die Ränge 7 und 8. Nadja Kübler erzielte 617.9 Punkte, Füglister konnte nach 60 Schuss 616.3 Punkte verbuchen. Ein Podestplatz lag nicht in Reichweite: Dafür wären 622.3 Punkte nötig gewesen. Der Sieg ging an die Deutsche Isabella Straub mit 626.3 Punkten vor Lucie Brazdova (CZE) mit 624.6 und Amelie Kleinmanns (GER) mit 622.3 Zählern.

 

Luftgewehr: Schweizer landen am Ende der Rangliste

Das hatten sich Christian Alther (Grub SG) und Pascal Bachmann (Wila ZH) sicher anders vorgestellt: Dass es gegen starke Gegner schwierig sein würde, im Luftgewehr-Wettkampf einen Finalplatz zu erreichen, war zwar zu erwarten, dass es den beiden Schweizern an der Rifle Trophy in Suhl nur zu den letzten beiden Plätzen gereicht hat, ist aber doch enttäuschend. Pascal Bachmann zeigte in fünf der sechs Serien einen soliden Wettkampf, die 98.2 Punkte in der dritten Serie kosteten ihn aber eine Klassierung um Rang 12 herum. Mit 611.0 Punkten belegte er letztlich den 15. Rang. Gar nichts gelingen wollte Christian Alther. Der St. Galler musste froh sein, die 600er-Marke zu knacken. Mit 600.2 Punkten musste er sich mit dem 16. und letzten Rang zufrieden geben. Für einen Finalplatz wären 620.9 Punkte nötig gewesen. Qualifikationssieger wurde der Deutsche Julian Justus mit 626.4 Zählern. Im Final konnte Justus nicht an diese Leistung anknüpfen. Er fiel als erster aus der Entscheidung. Die beiden anderen Deutschen im Final sprangen in die Bresche. Maximilian Dallinger siegte mit 248.9 Punkten vor Landsmann André Link mit 247.4. Bronze ging an den Tschechen Petr Nymbursky.

 

Pascal Bachmann (links) und Christian Alther konnten im Luftgewehr-Wettkampf nicht um Finalplätze mitreden.

 

Nicht viel besser lief es den Schweizer Frauen. Fabienne Füglister (Aeschi SO) und Nadja Kübler (Gerlikon TG) sahen im Luftgewehr-Wettkampf die Finalplätze nur von Ferne. Näher dran an einer Klassierung unter den ersten Acht war Fabienne Füglister. Sie begann mit 101.0 Punkten verhalten, konnte sich danach aber steigern. Mit 618.1 Punkten klassierte sie sich auf dem 12. Rang. Für den Finaleinzug fehlten ihr fünf Zähler. Einen Wettkampf zum Vergessen erlebte Nadja Kübler. Die international unerfahrene Thurgauerin landete mit 602.4 Punkten auf dem 15. und damit letzten Platz. An der Ranglistenspitze machten die Deutschen die Musik. Julia Simon war mit 627.9 Punkten Qualifikationsbeste gefolgt von ihren Landsfrauen Selina Gschwandtner, Isabella Straub und Jolyn Beer. Im Final war die deutsche Dominanz ähnlich: Julia Simon siegte mit 251.3 Punkten vor Jolyn Beer (249.7) und Selina Gschwandtner. (van)

 


Berichterstattung vom 10. August

 

Rang 8 für Nadja Kübler

 

Guter Start für das Schweizer Quartett an der Rifle Trophy in Suhl: Nadja Kübler qualifizierte sich für den Final Gewehr 50m Dreistellung, obwohl sie in der Stehend-Stellung nicht mit der Konkurrenz mithalten konnte.

 

Resultate:
Gewehr 50m 3x40 Männer: Qualifikation, Final
Gewehr 50m 3x40 Frauen: Qualifikation, Final

 

Klein, aber fein: So sind die Teilnehmerfelder an den Wettkämpfen der Rifle Trophy. Das ist auch im thüringischen Suhl nicht anders, wo sich vom 10. bis 12. August Schützinnen und Schützen aus Deutschland, Bayern, Frankreich, Tschechien, Österreich und der Schweiz messen. Im ersten Wettkampf, dem Kleinkaliber-Dreistellungsmatch der Frauen, zogen sich die beiden Schweizerinnen über weite Strecken achtbar aus der Affäre. Nadja Kübler (Gerlikon TG) und Fabienne Füglister (Aeschi SO) waren nach den Kniend- und Liegend-Passen gar auf Finalkurs. Letztlich reichte es nur der Thurgauerin für den Einzug unter die besten Acht. Kübler startete mit 390 Punkten kniend stark. Damit war sie in bester Gesellschaft: Zusammen mit der deutschen Weltcupsiegerin Jolyn Beer lag sie an der Spitze des Klassements. Füglister fand sich mit 385 Punkten auf dem 7. Zwischenrang wieder. Liegend kämpften die beiden Eidgenossinnen ebenfalls vorne mit: Kübler erzielte 394 Punkte, Füglister 395. Das war gleichbedeutend mit den Rängen 3 und 5 im Zwischenklassement. Doch entschieden wird ein Dreistellungsmatch in den 40 Stehend-Schüssen. Und hier konnte das Schweizer Duo das Niveau der Konkurrenz nicht mehr mitgehen. Im Gegenteil: in dieser Stellung lieferten die beiden Schweizerinnen die schwächsten Leistungen aller Teilnehmerinnen ab. Nadja Kübler erzielte 372 Zähler, konnte aber von ihrem Polster zehren: Mit 1156 Punkten schaffte sie den Finaleinzug gerade noch. Für Fabienne Füglister hingegen, die stehend 371 Punkte schoss, reichte es nicht mehr. Mit 1151 Punkten fiel sie auf den 13. Rang (bei 15 Schützinnen) zurück. 

Im Final konnte Nadja Kübler die Unsicherheiten im Stehend-Schiessen nicht ablegen. Während sie kniend und liegend mit der Konkurrenz mithalten konnte, war sie in den Stehend-Passen nicht mehr auf Augenhöhe. 46.1 und 45.7 Punkte in den beiden 5er-Serien stehend sind zu wenig, um an einer Rifle Trophy um Medaillen mitreden zu können. Die junge Thurgauerin fiel mit 391.1 Punkten als erste Athletin aus der Entscheidung und musste sich mit Rang 8 begnügen. Der Sieg ging an die Favoritin aus Deutschland: Jolyn Beer siegte mit 459.5 Punkten.

Ohne Finalplätze blieben die Schweizer Männer. Christian Alther (Grub SG) belegte im Dreistellungswettkampf Gewehr 50m mit 1150 Punkten den 15. Rang. Pascal Bachmann (Wila ZH) folgte mit 1147 einen Rang dahinter. Für eine Finalqualifikation wären 1162 Punkte nötig gewesen. Den Männern ging es nicht anders als den Frauen: Kniend und liegend konnten sie mit der Konkurrenz Schritt halten, in den Stehend-Passen verloren sie aber den Anschluss an die Spitze. Alther erzielte kniend respektable 387 und liegend 394 Punkte. Stehend kam er lediglich auf 369 Zähler. In denselben Sphären bewegte sich Pascal Bachmann mit 385 kniend, 394 liegend sowie 368 stehend. Der Sieg ging an den Deutschen Daniel Brodmeier, der im Final 457.1 Punkte und damit den Tschechen Filip Nepejchal und den Österreicher Gernot Rumpler auf die weiteren Podestplätze verwies. (van)

 

Hier war die Welt für Fabienne Füglister (links) und Nadja Kübler (rechts) noch in Ordnung. Kniend gehörten sie zu den besten Schützinnen an der Rifle Trophy in Suhl.

 

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