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Der SSV unterstützt Swiss Olympic

Heidi Diethelm Gerber im Fernsehstudio <br>zusammen mit Moderator Jann Billeter. <br>Die No-Billag-Initiative könnte ein <br>solches Foto verunmöglichen.
Heidi Diethelm Gerber im Fernsehstudio
zusammen mit Moderator Jann Billeter.
Die No-Billag-Initiative könnte ein
solches Foto verunmöglichen.

21.12.2017 - Am 4. März 2018 stimmen wir über die No-Billag-Initiative ab. Die Initiative will die Gebühren für Radio und Fernsehen in der Schweiz abschaffen und die Sendekonzessionen an den Meistbietenden versteigern. Eine Annahme der Initiative wäre das Ende der SRG, wie wir sie heute kennen. Ebenso stünden 34 private Radio- und Fernsehstationen vor dem Aus. Das hätte auch negative Auswirkungen auf die Schweizer Sportlandschaft.

 

Positionspapier von Swiss Olympic

 

Deshalb engagiert sich Swiss Olympic als Dachverband aller Sportverbände aktiv gegen die Initiative. Der Schweizer Schiesssportverband als Mitglied von Swiss Olympic unterstützt diese Bemühungen, auch wenn der Schiesssport im Vergleich zu anderen Sportarten wenig Beachtung erhält. Trotzdem zählt auch der Schiesssport zu den rund 100 Sportarten, über die die SRG mit ihren Radio- und Fernsehprogrammen in den vergangenen Jahren berichtet hat. Für den Schiesssport ist dies eine wichtige Plattform. 

Insbesondere dank Heidi Diethelm Gerber und ihrem Triumph an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 hat der Schiesssport wieder etwas mehr Beachtung gefunden. Zur Erinnerung: Die Finalwettkämpfe in Rio mit Heidi Diethelm Gerber und mit Nina Christen wurden von SRF live übertragen. Auch von der EM 2017 in Baku berichtete das Schweizer Fernsehen. Zuletzt war ein SRF-Team am Finale des Shooting Masters vor Ort.

 

Heidi Diethelm Gerber im Schweizer Fernsehen: Die No-Billag-Initiative gefährdet Sportübertragungen. Betroffen wäre auch der Schiesssport.

 

Würde die Initiative angenommen, wären solche Beiträge über den Schiesssport in Gefahr. Durch die Initiative soll dem Bund verboten werden, Radio- und Fernsehsender zu unterstützen. Ohne Unterstützung des Bundes für Radio und Fernsehen und damit ohne eine starke SRG sowie ohne über 30 regionale Radio- und Fernsehstationen würde der Sport in teure Bezahlangebote verschoben, wie das im Ausland zum Teil schon der Fall ist. Das würde auch dazu führen, dass vor allem die populärsten Sportarten im Fernsehen stattfinden, die auch gewinnbringend kommerzialisiert werden können. Und es würde deutlich schwieriger, die Übertragungsrechte für weltweite Grossanlässe zu erhalten und so die Schweizer Athletinnen und Athleten bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften hautnah zu verfolgen. Der Schiesssport würde wohl im Fernsehen kaum mehr stattfinden.

partenaire FST

 

 

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