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Final Schweizer Gruppenmeisterschaft Pistole 10m, 7. April 2018, Wil SG

Schmitten-Flamatt und St. Antönien sind Meister

Nando (links), Dario und Sina Flütsch <br>haben für St. Antönien den ersten <br>Gruppenmeistertitel bei den Junioren <br>geholt.
Nando (links), Dario und Sina Flütsch
haben für St. Antönien den ersten
Gruppenmeistertitel bei den Junioren
geholt.

07.04.2018 - Mit Schmitten-Flamatt bei der Elite und St. Antönien (im Bild) bei den Junioren haben am Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft Pistole 10m zwei Teams triumphiert, mit denen man rechnen durfte. Andere Mitfavoriten sind überraschend früh gescheitert – oder gar nicht angetreten.

 

Resultate

Impressionen

 

Montagny-Cousset hat im Vorjahr in überzeugender Manier den Schweizer Gruppenmeistertitel Pistole 10m bei den Junioren gewonnen. Auch in der diesjährigen Qualifikation gab es an den Romands kein Vorbeikommen. Doch als am Finaltag, 7. April 2018, um 10.50 Uhr die zehn für den Final qualifizierten Junioren-Teams zum Halbfinal antraten, blieben die Stände von Montagny-Cousset leer. Das Trio hatte sich nur wenige Tage vor dem Finaltag abgemeldet, weil der eine oder andere Schütze in den Ferien weilte. Ersatz war so kurzfristig nicht mehr aufzutreiben. An Qualität hat der Wettkampf der Junioren deswegen nicht verloren. Die verbliebenen neun Trios zeigten hochstehenden Schiesssport – allen voran die Gruppen aus St. Fiden-St. Gallen und St. Antönien, notabene die zweit- und drittklassierten Teams der Qualifikation und des letztjährigen Finals. Wenig verwunderlich also, dass diese beiden Gruppen den Titel unter sich ausmachten. St. Antönien hatte sich mit dem Sieg in der Qualifikation (1105 Punkte gegenüber 1095 von St. Fiden-St.Gallen) in die Favoritenrolle gerückt. «Ich habe befürchtet, dass meine Schützlinge diesen Rhythmus nicht durchhalten können», sagte Trainer Jann Adank nach geschlagener Finalschlacht. Er sollte sich täuschen. Die drei jungen Bündner – alle mit Nachnamen Flütsch – knüpften nahtlos an die Leistung im Halbfinal an. Der Vorsprung auf die St. Galler wuchs ab dem 16. Schuss kontinuierlich auf über zehn Punkte an. Da konnte sich das Flütsch-Trio das den Nerven geschuldete Nachlassen in den letzten zwei Schüssen problemlos leisten. Mit 698.9 Punkten siegten sie klar vor St. Fiden-St. Gallen (690.7) und dem Damen-Trio aus Rüschegg-Gambach. Insbesondere St. Antönien-Trainer Jann Adank und sein Kollege Christian Luck war die Freude über die Titel-Premiere anzusehen. Adank konnte während des Finals kaum ruhig sitzen, umso befreiender war sein Juchzer, nachdem der Sieg feststand.

 

Das siegreiche Quartett aus Schmitten-Flamatt.

 

Schmitten-Flamatt ohne Fehl und Tadel

Schon früh entschieden war der Final bei der Elite. Schmitten-Flamatt hatte schon nach zehn Schuss neun Punkte Vorsprung und zog in der Folge einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Die Titelverteidigung war nie in Gefahr. Umso spannender war das Rennen um die Plätze zwei und drei. Zu Beginn sah es danach aus, als ob Sargans und Teufen – hinter Schmitten-Flamatt die Zweit- und Drittplatzierten im Halbfinal – die Medaillen unter sich ausmachen würden. Doch beide Teams fingen eine Baisse ein. Sargans erholte sich davon nicht mehr und schied als fünftplatziertes Team aus. Teufen hingegen konnte das Zwischentief überwinden und arbeitete sich wieder nach vorne. Im letzten Moment fingen die vier Appenzeller die Gruppe aus Itingen ab und verwies sie dank 0.8 Punkten mehr auf den vierten Rang. Nicht mehr einzuholen waren die vier Schützen aus Lausanne. Die Romands gewannen mit 917.8 Punkten Silber, 19 Zähler hinter Sieger Schmitten-Flamatt.

Andere mitfavorisierte Teams schieden bereits im Halbfinal aus. So zog Qualifikationssieger Weinfelden mit Olympiamedaillengewinnerin Heidi Diethelm Gerber und ihrem Sohn Dylan Diethelm einen schwarzen Tag ein. Die Thurgauer belegten im Halbfinal nur den 11. Rang. Auch Wil mit Kaderschützin Sandra Stark scheiterte im Halbfinal. Allerdings fehlte den Hausherren nur ganz wenig. Mit 1462 Punkten belegten sie den neunten Rang, einen Zähler hinter dem finalberechtigten 8. Platz. Ein wenig trösten konnten sie sich mit einem einmal mehr perfekt organisierten Gruppenmeisterschaftsfinal in der Wiler Schiessanlage Thurau. (van)

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