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Eidgenössisches Feldschiessen, 8. bis 10. Juni 2018

127’324 Teilnehmer am Feldschiessen

Stellvertretend für die 127'324 Schützen <br>in der ganzen Schweiz eine Szene im <br>Schiessstand Wishalde in Baar ZG.
Stellvertretend für die 127'324 Schützen
in der ganzen Schweiz eine Szene im
Schiessstand Wishalde in Baar ZG.

10.06.2018 - Das Eidgenössische Feldschiessen hat nichts von seiner Attraktivität eingebüsst. Vom 8. bis 10. Juni haben in der ganzen Schweiz 127’324 Menschen in einem Schiessstand das Feldschiessen-Programm geschossen. Das sind zwar 575 Teilnehmer weniger als im Vorjahr. Dennoch ist man im Schweizer Schiesssportverband sehr zufrieden.

 

Statistik

Medienmitteilung

Impressionen

 

Einmal mehr hatte der Wettergott ein Einsehen mit den Schützinnen und Schützen: Abgesehen vom einen oder anderen Gewitter fand das Eidgenössische Feldschiessen bei Sonnenschein statt. Das färbte auf die Stimmung in den Schiessständen in der ganzen Schweiz ab. Überall kam richtige Volksfeststimmung auf. Mit Kick-off-Veranstaltungen und mit viel Prominenz war das Eidgenössische Feldschiessen schon in den Tagen zuvor eingeläutet worden. Besonders zelebriert wird der Breitensport-Grossanlass jeweils im Kanton Freiburg. Dort wird das Feldschiessen in den verschiedenen Bezirken zentral durchgeführt.

Prozentual eine hohe Zunahme an Teilnehmern konnten die Kantone Tessin (+15,19 Prozent), Jura (+13,30) und Neuenburg (+10,82) vermelden. Dagegen hat das Feldschiessen in den Kantonen Thurgau (-12,83 Prozent), Uri (-11,29) und Basel-Land (-5,64) etwas an Zuspruch verloren.

Das Eidgenössische Feldschiessen, dessen Geschichte auf das Jahr 1872 (Gewehr) und 1919 (Pistole) zurückgeht, ist landesweit als volksnaher Grossanlass rundum positiv verlaufen. Es kann weiterhin als gutes Zeichen gewertet werden, dass eine grosse Zahl an Schweizerinnen und Schweizern aus allen Bevölkerungsschichten und Altersstufen am Feldschiessen teilnimmt und damit ein Bekenntnis zur Schweiz und ihren Traditionen abgibt. Gerade im Hinblick auf die politische Debatte über die Verschärfung des Waffengesetzes stärkt eine hohe Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen den Rücken der Schützinnen und Schützen, die sich für ihr Hobby einsetzen werden.

 


Vorschau

 

Das grösste Schützenfest der Welt

 

Vom 8. bis 10. Juni werden rund 130'000 Schützinnen und Schützen am Eidgenössischen Feldschiessen um das begehrte Kranzabzeichen schiessen. Doch letztlich geht es beim grössten Schützenfest der Welt primär um die Freude am Schiesssport und das Bewahren einer Tradition.

 

Im Jahr 1872 wurde das Feldschiessen (damals nur für Gewehr) erstmals durchgeführt. 1919 stiessen die Pistolenschützen hinzu. Bis heute hat sich an der Faszination Feldschiessen nichts geändert. Für alle Schützinnen und Schützen sind die drei Tage im Juni ein fixes Datum im Terminkalender. Auch dieses Jahr erwarten die Schweizer Schützenvereine über 130’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die damit ihre Freude am Schiesssport unter Beweis stellen. Denn die Teilnahme kommt beim Eidgenössischen Feldschiessen vor dem Rang.

 

Lockt die Schweizerinnen und Schweizer in den Schiessstand!

Bereits haben in zahlreichen Kantonen und auf verschiedenen Schiessständen Kick-off-Veranstaltungen und Vorschiessen stattgefunden, die deutlich machen, dass der Schiesssport nach wie vor eine grosse Bedeutung hat. Das ist gerade in Zeiten, in welchen der Schiesssport in der Schweiz durch das neue Waffengesetz in Gefahr ist, ungemein wichtig. Eine hohe Teilnehmerzahl ist auch ein politisches Statement. Deshalb erfolgt auch der Aufruf an alle Schützinnen und Schützen, so viele Teilnehmer wie möglich in den Schiessstand zu locken und somit dem Bekenntnis zu unserem Land, zu unseren Traditionen und zu unserem Milizsystem Nachdruck zu verleihen. (van)

 

Gesucht: die besten Fotos vom Feldschiessen

Am traditionellen Feldschiessen wird einerseits mit Gewehr und Pistole auf Scheiben, andererseits mit der Kamera geschossen. Die unzähligen Helferinnen und Helfer sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer halten das grösste Schützenfest der Welt bildlich fest. Diese Bilder zeigen wir gerne auf swissshooting.ch, auf unserer Facebook-Seite und im nächsten Magazin «Schiessen Schweiz». Senden Sie Ihre Schnappschüsse an redaktion@swissshooting.ch. Wir freuen uns auf viele Zusendungen.
 

 

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