Home  ->   Actualités  ->   News

Ein Dank an die Ehrenamtlichen

Die SSV-Ehrenamtlichen haben den <br>SSV-Partner RUAG Ammotec am <br>Ehrenamtlichen-Anlass genauer <br>kennengelernt.
Die SSV-Ehrenamtlichen haben den
SSV-Partner RUAG Ammotec am
Ehrenamtlichen-Anlass genauer
kennengelernt.

22.06.2018 - Der Schweizer Schiesssport wäre inexistent, würden sich nicht unzählige Ehrenamtliche mit viel Herzblut dafür einsetzen. Das gilt sowohl auf Stufe Verein, als auch im nationalen Verband. Als kleines Dankeschön für ihre eminent wichtige Arbeit hat der Schweizer Schiesssportverband seine Ehrenamtlichen am Freitag, 22. Juni, nach Thun eingeladen.

 

Impressionen

 

Mit dem Ehrenamtlichen-Anlass schlägt der SSV quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits dankt er damit den Funktionären, Richtern, Abteilungsleitern, Wettkampfchefs, Rechnungsprüfern, etc. für ihr unverzichtbares Engagement für den Schweizer Schiesssport, andererseits ist es eine willkommene Gelegenheit, bewährte Partner zu besuchen. Einer dieser Partner ist RUAG Ammotec. Die Thuner Munitionsschmiede produziert unter anderem die GP11, unter dem Dach der RUAG sind aber auch Munitionshersteller wie RWS, Norma oder Geco organisiert. Die Führung im RUAG-Werk in Thun war also nichts anderes als ein Besuch unter Freunden. Die RUAG Ammotec – vertreten durch Marketing Communication Manager Gregory Schick sowie Sales Manager Markus Hurni – empfing die rund 20 SSV-Gäste vor dem Produktionsgebäude.

 

Fritz Egger (rechts) zeigte den SSV-Ehrenamtlichen die beeindruckende Munitionssammlung der RUAG Ammotec.

 

Nach einer kurzen Einführung in die imposante Firmenstruktur der RUAG Holding machten sich die Ehrenamtlichen in zwei Gruppen daran, die RUAG noch etwas besser kennenzulernen. Drei Posten wurden angesteuert: In der Produktion war zu sehen, was es alles braucht, damit jede einzelne Patrone ihr Ziel trifft. Wie sich die Munition im Verlauf der Jahre entwickelt hat, wurde in der Munitionssammlung von Fritz Egger vor Augen geführt. Diese eindrückliche Kollektion der RUAG-Geschichte beinhaltet aber weit mehr als Patronen. Zu sehen sind auch Kuriositäten wie die Gasschutzmaske für Ross und Hund oder die erste «Handgranate»: eine Kugel aus getrocknetem Kuhmist, die vor dem Werfen angezündet wurde. Verwendet wurde diese doch recht ungewöhnliche Waffe im 15. Jahrhundert. Beeindruckend war die Sammlung Am Rhyn, eine Kollektion seltener Waffen mit unschätzbarem Wert. Zu bestaunen sind beispielsweise eine Para Maschinenpistole, von der genau drei Stück produziert wurden, ein Revolver aus der Bourbaki-Armee oder das Gewehr der Geheimarmee P26, das nur dank dem überaus hartnäckigen Einsatz von Fritz Egger in Thun gelandet ist.

 

Eigentlich viel zu schön, um in der Versenkung zu verschwinden: Die Waffensammlung der RUAG Defence.

 

Ebenso eindrücklich wie die Munitionssammlung der RUAG Ammotec ist die Waffensammlung der RUAG Defence. Den SSV-Ehrenamtlichen kam die Ehre zu, als letzte Gruppe durch die eindrückliche und weltweit einmalige Kollektion mit über 1000 Revolvern und Gewehren zu flanieren. Die Sammlung ist reich an Unikaten, an Modellgewehren und an Prototypen. Beispielsweise eine Borchardt/Luger Pistole aus dem Jahr 1898, die einmal aus dem Museum verschwunden war und auf dem Schwarzmarkt für 600'000 US-Dollar (!) angeboten wurde. Doch trotz des historisch einzigartigen Werts verschwindet die Waffensammlung nun für unbestimmte Zeit in einem Keller. Die Freude, die Sammlung noch sehen zu dürfen, vermischte sich mit der Trauer, dass solche Preziosen nun nicht mehr gezeigt werden sollen.

 

Kostspielige Rarität: die Para Maschinenpistole aus dem Jahr 1898.

 

Beim abschliessenden gemeinsamen Nachtessen im Zunfthaus zu Metzgern mitten in der Thuner Altstadt konnten die Eindrücke des Tages nochmals miteinander diskutiert werden. Selbstverständlich drehten sich die Gespräche im altehrwürdigen Zunftsaal aber auch um die EU-Waffenrichtlinie, um die anstehenden Wettkämpfe – und um das WM-Spiel Schweiz-Serbien. Es passte zum Tag, dass die Schweizer Fussballer sich ebenso treffsicher präsentierten wie die Schweizer Schützen. (van)

partenaire FST

 

 

Member
Swiss Olympic ISSF
Fédération sportive suisse de tir
Lidostrasse 6
6006 Lucerne
tél.: 041 / 370 82 06
fax : 041 / 370 57 17
info@swissshooting.ch