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Lapua European Cup Final 300m Zagreb (CRO), 10. bis 12. Oktober 2018

Marcel Ackermann schrammt an Bronze vorbei

Lag bis kurz vor Schluss auf Bronzekurs:<br>Marcel Ackermann (Archivbild).
Lag bis kurz vor Schluss auf Bronzekurs:
Marcel Ackermann (Archivbild).

10.10.2018 - Am letzten Wettkampftag des Lapua Europacup-Finals in Zagreb (CRO) verpasste Marcel Ackermann nur knapp den Sprung aufs Podest: Lediglich ein Punkt trennte den Routinier vom Gewinn der Bronzemedaille mit dem Gewehr 300m liegend. Bei den Damen klassierte sich Silvia Guignard als beste Schweizerin auf Rang acht.

 

Resultate:
Gewehr 300m liegend Frauen
Gewehr 300m liegend Männer
Gewehr 300m liegend European Cup Super Final

 

Auch wenn die 300m-Disziplinen traditionell eine Domäne der Schweizer Schützen sind: Der Gewinn von Medaillen ist kein Selbstläufer. Die europäische Elite liegt extrem dicht beieinander, Nuancen entscheiden darüber, ob ein Athlet den Sprung aufs Podest schafft oder sich mit der ledernen Medaille begnügen muss. So erging es am letzten Wettkampftag (12.10.18) des Lapua Europacup-Finals auch Marcel Ackermann.
Der Liegendspezialist, der an der WM in Changwon (KOR) mit dem Team Silber geholt hatte, startete gut und zeigte den ganzen Wettkampf hindurch eine sehr konstante Leistung: 99, 99, 98 und 99 lauteten die ersten vier Serien – gekrönt von zwei nachfolgenden, makellosen 100er-Passen. Damit forderte Ackermann Robert Markoja (SLO) heraus, der sich mit Ackermann um den Bronzeplatz duellierte. Um sich Edelmetall zu sichern, musste Markoja in den letzten fünf Schüssen fünf Zehner erzielen, um den Schweizer auf Distanz zu halten. Das gelang dem Slowenen. Ersicherte sich mit einem Total von 596 Punkten und einem Zähler Vorsprung auf Ackermann die Bronzemedaille.
Die beiden weiteren Schweizer Gewehrschützen klassierten sich wie folgt: Gilles Duffaux erzielte 593 Punkte (Rang 11), Andrea Rossi folgt mit 586 Zählern auf dem zweitletzten, 19. Rang.

Gold ging an Rémi Moreno-Flores aus Frankreich (597-41x), Silber holte sich der Pole Daniel Romancyk (597-35x).


Gewehr 300m liegend Damen: Silvia Guignard erneut beste Schweizerin

Bereits am Freitagmorgen bestritten die Frauen den Liegendwettkampf. Nachdem Silvia Guignard an der WM in Changwon in dieser Disziplin Bronze holte und am vorgestrigen Auftakttag (10.10.18) des Europacup-Finals im Dreistellungsmatch die Silbermedaille gewann, war die Zürcherin klar eine der Favoritinnen. Heute sollte es jedoch nicht für einen Sprung unter die besten Drei reichen. Guignard zeigte aber eine solide und konstante Leistung, mit Ausnahme der fünften Passe (97) schoss sie in jeder Serie 99 Punkte. Mit einem Total von 592 Zählern klassierte sich Guignard so auf dem achten Schlussrang. Dicht dahinter folgt Teamkollegin Marina Schnider mit nur einen Punkt Rückstand. Myriam Brühwiler erzielte 589 Punkte, was Rang 12 bedeutete – dies bei insgesamt 16 gestarteten Athletinnen.

Die Goldmedaille gewann die Deutsche Eva Roesken (596), Silber ging an Elin Ahlin aus Schweden (595-37x), die Dänin Charlotte Jakobsen sicherte sich Bronze (595-34x)


Im Anschluss an die beiden Einzelwettkämpfe wurde das erste Mal an einem Europacup-Final ein sogenannter Super-Final durchgeführt. Zehn Zweier-Teams der besten 20 Schützinnen und Schützen wurden zusammengewürfelt, um einen Liegenwettkampf durchzuführen. Nach fünf Serien schieden die schlechtern fünf Teams aus. Dann wurden fünf weitere Runden ausgetragen, je das Team mit der geringsten Punktezahl war aus dem Rennen. Hier die Resultate der drei Teams mit Schweizer Beteiligung: Die beiden Altmeister Marcel Ackermann und Rajmond Debevec (SLO) plazierten sich auf Rang fünf. Gilles Dufaux und Andrea Rossi wurden Sechste, das Team mit Silvia Guignard und Elin Ahlin (SWE) klassierte sich auf dem siebten Rang. (cpe)

 

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Berichterstattung vom 11.10.18

Andrea Rossi wird Fünfter

Am zweiten Tag des Lapua Europacup-Finals in Zagreb (CRO) verpasste Andrea Rossi im Dreistellungsmatch Gewehr 300m das Podest um zwei Ränge. Gilles Dufaux klassierte sich auf dem achten Platz.


Resultate:

Gewehr 300m 3x40 Männer

 


Andrea Rossi und Gilles Dufaux traten am Donnerstagmorgen, 11. Oktober zum Dreistellungsmatch Gewehr 300m an. Wie am gestrigen Auftakttag sollte keinem der beiden Eidgenossen der Sprung aufs Podest gelingen, phasenweise jedoch zeigten die beiden Gewehrschützen einen sehr guten Wettkampf.

Gilles Dufaux lag lange Zeit auf Podestkurs, kniend schossen nur der Slowene Robert Markoja und Karl Olsson aus Schweden besser. Liegend unterstrich der Fribourger mit drei 100er-Passen, warum er in dieser Disziplin amtierender Schweizermeister ist. Stehend dann allerdings konnte Dufaux diese sehr gute Leistung nicht durchziehen: bereits die erste Passe (93) warf in zurück, die insgesamt 381 Punkte beendeten den Traum vom Gewinn einer Medaille. Mit einem Total von 1165 Punkten klassierte sich Dufaux auf Rang acht der Tabelle.

Fünf Punkte trennten den zweiten Schweizer Schützen im Bunde, Andrea Rossi, vom Gewinn der Bronzemedaille. Der Tessiner zeigte kniend mit 386 Punkten eine solide Leistung, liegend dann gelang ihm das Kunststück, je dreimal makellose 100 Punkte zu schiessen. Stehend erzielte er 381 Zähler, was ein Total von 1166 Punkten und den guten fünften Schlussrang ergab. Der viertplatzierte Robert Markoja wies gleich viel Punkte aber drei Innenzehner mehr aus.

Wie eng die europäische 300-Elite zusammen ist, zeigen die Resultate der drei Erstplatzierten: Gold ging an den Österreicher Gernot Rumpler (1171-49x), Silber holte sich Karl Olsson (1171-46x), Bronze sicherte sich Peter Sidi aus Ungarn (1171-44x). (cpe)

Andrea Rossi zeigte eine phasenweise eine starke
Leistung (Archivbild).

 

 

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Berichterstattung vom 10.10.18

Silvia Guignard gewinnt Silber

Zum Auftakt des Lapua Europacup-Finals in Zagreb (CRO) gab es bei der Schweizer Delegation allen Grund zum Jubeln: Silvia Guignard holte sich im Dreistellungsmatch Gewehr 300m die Silbermedaille. Bei den Männern wurde Gilles Dufaux mit dem Standardgewehr 300m 3x20 Vierter.

 

Resultate:

Standardgewehr 300m 3x20 Männer
Gewehr 300m 3x40 Frauen


Nach dem die Schweizer Delegation an den Weltmeisterschaften in Changwon (KOR) vor wenigen Wochen in den 300m-Disziplinen insgesamt sieben Medaillen abräumten, waren die Hoffnungen hoch, dass die Eidgenossen auch in der kroatischen Hauptstadt erneut um Edelmetall mitreden werden – und das taten sie. Allen voran Silvia Guignard, die einen richtigen Lauf hat. Die Zürcherin hatte vom 4. bis 12. September sechs Medaillen an Titelwettkämpfen gewonnen: Zuerst wurde sie dreifache Schweizermeisterin, danach belegte sie an den Weltmeisterschaften in Changwon dreimal den Bronzeplatz. Und gleich an ihrem ersten Wettkampf des Europacup-Finals in Zagreb von Mittwoch, 10. Oktober, schlug Guignard erneut zu: In einem auf hohem Niveau ausgetragenen Wettbewerb mit dem Gewehr 300m 3x40 schoss sie ein Total von 1172 Punkten und sicherte sich so die Silbermedaille.
Dabei bewies die Schweizerin Nerven aus Stahl: Kurz vor Schluss auf Rang drei, fing Guignard mit dem letzten Schuss Eva Roeske noch ab und schaffte den Sprung auf den Silberplatz. Beide Schützinnen hattten 1172 Punkte und 44 Innenzehner auf dem Konto. Guignard setzte sich letzendlich dank der besseren, letzten Stehend-Passe durch.
Wie hoch das Niveau war, unterstreicht das Resultat der Siegerin Lisa Müller aus Deutschland: Ihre 1179 Punkte bedeuten einen neuen Europa-Rekord.
Auch Marina Schnider zeigte eine ansprechende Leistung: Die Nidwaldnerin erzielte ein Total von 1155 Punkten und klassierte sich auf dem sechsten Schlussrang. Die dritte Schweizer Gewehrschützin, Myriam Brühwiler, reihte sich mit 1147 Punkten auf dem 11. und letzten Rang ein.


Die Zürcherin Silvia Guignard krönt ihre erfolgreiche Saison
mit einer weiteren Medaille.

 

Standardgewehr 300m 3x20 Männer: Vierter Rang für Gilles Dufaux

Andrea Rossi und Gilles Dufaux bestritten bereits am Mittwochmorgen den Wettkampf mit dem Standardgewehr 300m 3x20. Letzterer war als amtierender Schweizer Vizemeister und nach dem Gewinn von Bronze im Dreistellungsmatch an der WM einer der Topfavoriten für den Sprung aufs Podest. Doch einer hatte was dagegen: Altmeister Peter Sidi aus Ungarn war mit 588 Punkten um drei Zähler besser als der Fribourger und holte sich so die Bronzemedaille. Entscheidend war die zweitletzte Stehend-Passe, wo Sidi um sechs Punkte besser schoss als Dufaux, der 93 Punkte erzielte. Abgesehen von diesem einen Ausreisser nach unten zeigte Dufaux eine gute Leistung mit einer hohen Zahl Innenzehner (25) und lag bis zur erwähnten zweitletzen Passe voll auf Kurs: zweimal je 98 lauteten seine Passen kniend, 99 und 100 liegend. In der letzten Passe stehend schoss Dufaux 97 Punkte, was ein Total von 585 Punkten und Rang vier ergab.
Der zweite Schweizer Schütze im Bunde, Andrea Rossi, erzielte ein Total von 580 Zählern. Auch bei ihm lief es stehend nicht optimal, 92 und 93 lauteten seine Passen. So klassierte sich Rossi auf dem siebten Schlussrang – dies bei insgesamt 11 gestarteten Athleten.

Gold sicherte sich der Norweger Simon Claussen (589), der so den gültigen Europarekord egalisierte. Silber ging an Karl Olsson  aus Schweden (588). (cpe)

 

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