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Delegiertenversammlung des Luzerner Kantonalen Schützenvereins

Fritz Steinmann ist neu im Kantonalvorstand

Sie wurden mit der Verdienstmedaille <br>für langjährige Vorstandstätigkeit <br>und ihr Engagement im <br>Nachwuchsbereich geehrt.
Sie wurden mit der Verdienstmedaille
für langjährige Vorstandstätigkeit
und ihr Engagement im
Nachwuchsbereich geehrt.

20.03.2017 - An der DV des Luzerner Kantonalen Schützenvereins (LKSV) vom Samstag, 18. März, in Willisau wurde Fritz Steinmann von der Feldschützengesellschaft Roggliswil einstimmig in den Kantonalvorstand gewählt. Neben der Behandlung der statuarischen Geschäften standen die Ehrungen der erfolgreichsten Schützinnen und Schützen des Kantons im Zentrum.

 

LKSV-Präsident Christian Zimmermann konnte am Samstagnachmittag, 18. März, in der Festhalle Willisau 191 stimmberechtigte Delegierte und insgesamt 300 Personen zur DV begrüssen. Die statuarischen Geschäfte waren unbestritten und wurden allesamt einstimmig angenommen. So auch die Rechnung 2016, die mit einem Fehlbetrag von gut 16’000 Franken schliesst. Für 2017 ist ein leicht positiver Abschluss budgetiert (Plus von 3000 Franken).

Traditionell an der DV wurden die erfolgreichsten Luzerner Schützinnen und Schützen des vergangenen Jahres geehrt. So gingen 2016 insgesamt acht SM-Medaillen in den Kanton Luzern. Gleich drei Medaillen gingen aufs Konto von Gewehrschützin Bettina Bucher. Corinne Birrer, Guido Muff, Rolf Hodel, Erwin Stalder und Timo Studer zeichneten für das weitere Edelmetall verantwortlich. Geehrt wurden auch die Schützinnen und Schützen, die im Einzel oder mit der Mannschaft neue Kantonalrekorde erzielten: Janine Frei (WV Pfaffnau, Juniorinnen, Gewehr, 10 Meter), sowie Bettina Bucher, Othmar Schmid und Rolf Hodel (Mannschaft, 300 Meter, Freie Waffe) und Timo Studer, Erwin Stalder und Franz Grüter (Mannschaft, 300 Meter, Standardgewehr, 2-Stellung) schafften dieses Kunststück im Jahr 2016. Für den Sieg an der Schweizerischen Sektionsmeisterschaft der Pistolenschützen wurden die Schützen Malters ausgezeichnet.

 

Die Luzerner SM-Medaillengewinner des Jahres 2016.

 

Erfolgreicher Nachwuchs

Gleich mehrere Ehrungen gab es auch für den Schützen-Nachwuchs aus dem Kanton: Die Jahresmeisterschaft der Jungschützen entschied Janine Frei vor Daniel Bolliger (Ruswil) und Philipp Hodel (Luthern) für sich. Auch Manuel Jung (Eschenbach) und Alex Baumann (Schützen Lindenberg) wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet. Die Jahresmeisterschaft der Jugendlichen gewann Lars Steinmann vor Eliane Wirz (beide FSG Roggliswil) und Samuel Rösli (WV Pfaffnau). Den Zinnteller für besondere Leistungen bei den Jungschützen erhielten Manuel Jung, Daniel Bolliger, Philipp Hodel, Janine Frei und Lukas Koch (Hasle). Und für ihre guten Leistungen am Zentralschweizer Final in Flüelen wurden Céline Grüter (SV Willisau-Land, Rang 2), Philipp Hodel (Luthern, Rang 4) und Dean Meier (Ermensee, Rang 5) geehrt.

 

Neues Ehrenmitglied

Neben den sportlichen Leistungen wurden auch mehrere Funktionäre für ihre Verdienste rund um das Schiesswesen im Kanton Luzern geehrt. Walter Häfliger von der FSG Ettiswil wurde von den Delegierten einstimmig zum LKSV-Ehrenmitglied ernannt. Er engagierte sich während 33 Jahren im Vorstand der FSG Ettiswil und zuletzt auch elf Jahre als Chef Nachwuchs im Vorstand des LKSV. Künftig ist er für das Schützenarchiv zuständig, das sich nach dem Brand im Untertor in Willisau, neu am Standort des alten Zeughauses im Ostergau, Willisau, befindet.

Neben Walter Häfliger wurden auch Carmen Scheidegger (Chefin Auszeichnungen), Jörg Traber, Bruno Jaeggi (Archivar) und Wilfried Glembock (Chef Pistole) für ihre Verdienste ums Luzerner Schiesswesen geehrt. Mit den Verdienstmedaillen für langjähriges Engagement im Vorstand oder in der Nachwuchsförderung wurden Werner Amstutz, Niklaus Kurmann und Xaver Winiger (alle SV Ballwil), Sandra Burri-Blättler (FS Emmen), Adrian Hodel, Christoph Isenegger, Markus Lienhard, Ferdi und Ludwig Stadelmann (alle AS Udligenswil), Kurt Kunz (FSG Ettiswil), Roger Müller und Marie-Theres Portmann (beide FS Emmen, Pistolenclub) und Josef Schnider (FSG Flühli-Sörenberg) ausgezeichnet. 

 

Walter Häfliger (Mitte) wurde einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. LKSV-Präsident Christian Zimmermann (links) und Vize-Präsident Theo Janssen gratulieren.

 

Offene Chargen im Vorstand

Einstimmig in den Kantonalvorstand gewählt wurde Fritz Steinmann von der FSG Roggliswil. Er wird sich bereits in diesem Jahr in das Amt des Chefs Breitensport einarbeiten. 2018 übernimmt er das Amt dann definitiv von Markus Eiholzer. Es war aber die einzige positive Meldung, die Präsident Christian Zimmermann in Bezug auf die Besetzung der Vorstandsämter machen konnte. Die Chargen Chef Pistole, Chef Funktionärsausbildung und Chef Nachwuchs bleiben vorerst vakant. Er appellierte an die Vereine, bei der Besetzung der vakanten Ämter aktiv mitzuhelfen. Neu im dreiköpfigen Revisorenteam Einsitz nimmt Peter Aregger vom SV Willisau-Land.

 

LKSV-Präsident Christian Zimmermann (rechts) heisst Fritz Steinmann im Vorstand willkommen.

 

Prominente Gäste

Wie immer an der DV des LKSV waren auch zahlreiche Gäste aus Politik und Armee anwesend. So wandten sich Brigadier Stefan Christen, Regierungsrat Paul Winiker und SSV-Vorstandsmitglied Renato Steffen an die Anwesenden. Sie alle dankten den Delegierten für ihr Engagement zugunsten des Schiesswesens und thematisierten auch die von der EU geplante Verschärfung des Waffenrechts. Das Sportschiessen sei ein Grundpfeiler des Schweizer Milizsystems und damit ein Grundpfeiler der Sicherheit in der Schweiz, meinte etwa Regierungsrat Winiker. Dieser Grundpfeiler werde durch die geplante Verschärfung des Waffengesetzes gefährdet. Sollte das Parlament in Bern die Verschärfung nicht ablehnen, gelte es das Referendum zu ergreifen. «Wir müssen zusammenhalten und gegen diese Schwächung unseres Wehrwesens und unseres Milizsystems ankämpfen», so Winiker abschliessend.

Renato Steffen, Leiter des Projekts Zukunft Schiessport/Schiesswesen Luzern, informierte, dass das Luzerner Schiesswesen ab 2018/19 eine neue Struktur erhalten solle. Zu diesem Zweck werden Gespräche mit dem Kantonalvorstand, den Amtsverbänden und den Vertretern des Matchwesens geführt und Abklärungen getroffen.

Schliesslich informierte Philipp Bühler, OK-Vize-Präsident des Eidgenössischen Schützenfests 2020, über den Stand der Arbeiten. Er stellte das Kern-OK unter dem Präsidium von Regierungsrat Paul Winiker und die Abteilungsleiter vor. Vom 11. Juni bis 12. Juli 2020 werden auf den Schiessplätzen in und rund um Luzern rund 40’000 aktive Schützen und 25’000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz erwartet. Bühler appellierte an die Vereine, geeignete Personen für die Mitarbeit im OK zu melden, um so eine bestmögliche Organisation des Grossanlasses garantieren zu können.

Nach knapp zweieinhalb Stunden konnte Christian Zimmermann die vom Schützenverein Willisau-Land tadellos organisierte DV für beendet erklären und zum kulinarischen Teil mit Apéro und Nachtessen überleiten. (Patrik Birrer)

partner FST

 

 

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