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Schnellfeuerwettkämpfe mit der 5-schüssigen Luftpistole

Das sind die Schnellfeuer-Schweizermeister

Die Schnellfeuerschützen machten <br>in Luzern die Schweizermeister <br>unter sich aus.
Die Schnellfeuerschützen machten
in Luzern die Schweizermeister
unter sich aus.

26.03.2017 - Am Samstag, 25. März, wurde die Schiess-Sport-Halle Allmend in Luzern zum Hotspot der Pistolen-Schnellfeuerschützen. Mit der 5-schüssigen Luftpistole wurden in den Disziplinen «Standard» und «Klappscheibe» die Sieger im Verbandswettkampf sowie die Schweizermeister gekürt.

 

Resultate, Impressionen

 

Das Schiessen mit der 5-schüssigen Luftpistole ist schnell und dynamisch. Während im «Standard»-Programm pro Schütze auf eine einzelne Zielscheibe geschossen wird, sind das in der «Klappscheiben»-Disziplin deren Fünf: Innert 10 Sekunden müssen 5 Treffer auf 5 Scheiben verteilt werden. Eine Punktzahl gibt es nicht, es werden nach jedem Durchgang die Anzahl Treffer gezählt. Im «Standard»-Wettkampf sind es ebenfalls 5 Schüsse in 10 Sekunden, diese jedoch auf die gleiche Scheibe, mit dem bekannten Punktzahlen-Schema von 1 bis 10.

Die Stimmung am diesjährigen Final des Verbandswettkampfes und der Schweizermeisterschaften war freundschaftlich und kompetitiv zugleich. Bei den einen Wettkämpfern sah man eine Gelassenheit an, während andere sichtlich angespannt waren. Nicht selten sah man in den Hallen und Gängen des Luzern Indoor eine spontane Lagebesprechung unter Team-Mitgliedern, eine Motivationsrede oder Punktebesprechung zwischen den Ablösungen. Man hat ja schliesslich hohe Erwartungen, an das Resultat und vorallem auch an sich selbst. So auch Renato Kissling von den Pistolenschützen Niederhasli – auch wenn er sich für dieses Jahr ein bisschen mehr erhofft hatte, so sieht er darin auch das Schöne am Wettkampf: «Es gibt immer ein nächstes Jahr, man kann sich immer noch steigern.»

Kissling belegte in der Schweizermeisterschaft Klappscheiben den 11. Rang. Der Meistertitel ging an Christof Gerber aus Gondiswil, der sich zwar Sylvain Rosset geschlagen geben musste, doch Rosset ist als Ausländer nicht berechtigt, den Titel eines Schweizermeisters zu tragen. Im Standard-Programm war Kissling Neunter. Hier ging der Titel an David Schafroth (Hindelbank). Bei den Frauen hiess die Schweizermeisterin zweimal Corine Serra-Tosio (Chambéry). Doppelmeister ist auch Dominik Manser (Thal) in der Altersklasse U21. Bei den U21 ging der Klappscheiben-Titel an Daniela Schenk (Eggiwil), im Standard-Programm triumphierte Saskia Eileen Schober (Müllheim).

Zufrieden sein können nicht nur die frisch gekürten Meister, auch Paul Gertsch, Wettkampfchef des Schnellfeuerwettkampfs 10m und Organisator des Finals, konnte mit einem Lachen aus Luzern abreisen. Unter seiner kompetenten Führung konnte der Final ohne Verzögerung und ohne Zwischenfälle über die Bühne gebracht werden. (Alex Papadopoulos)

partner FST

 

 

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