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Selezione per i mondiali juniores fucile/pistola a Suhl (GER), 22-29 giugno 2017

Letzter Schweizer Einsatz an der Junioren-WM

Das Mixed-Team Luftgewehr:
Julia<br>Oberholzer und Fabio Wyrsch
Das Mixed-Team Luftgewehr: Julia
Oberholzer und Fabio Wyrsch

26.06.2017 - Zum Abschluss der Junioren-WM im Suhl stand der Mixed-Wettkampf Luftgewehr 10m auf dem Programm, den Julia Oberholzer und Fabio Wyrsch bestritten. Für beide Schützen lag eine Finalteilnahme jedoch nicht in Reichweite.

 

Resultate

 

Auch beim letzten Einsatz der Schweizer Schützen an der Junioren-WM im deutschen Suhl sollte es nicht für eine Finalqualifikation reichen. Julia Oberholzer und Fabio Wyrsch traten beide in der ersten Ablösung des Mixed-Wettkampfs Luftgewehr an, der übrigens nicht zum offiziellen WM-Programm zählt. Oberholzer schoss 254.4 Punkte, Wyrsch erzielte 256.1 Zähler.
Gerade bei Julia Oberholzer ging es nach ihrem missglückten Auftritt am dritten Wettkampftag vom 26.6. (Luftgewehr 10m; 402.8 Punkte) darum, zu erkennen, wo genau die Gründe lagen. «Julia hatte gerade zu Beginn etwa zu viel Bewegung auf dem Körper, war dadurch unruhig», sagt Gewehr-Trainerin Oriana Scheuss. Sei der Körper in Bewegung, folgten Risikoschüsse – unter Trainingsbedingungen könne man so 10er schiessen, an einem Wettkampf – gerade an einer WM – funktioniere dies nicht.
Gegen Ende des Wettbewerbs bekam Oberholzer das Problem dann in den Griff, es folgten in der letzten Passe (52.5) dann auch prompt die Zehner. Um ein gutes Resultat zu erreichen, war es dann jedoch zu spät. «Mir war wichtig, Julia etwas mitgeben zu können, an dem sie in Zukunft konkret arbeiten kann», so Scheuss. Das sei heute oberstes Ziel gewesen. Dies gelte auch für Fabio Wyrsch – wirklich gute Schüssen erzielte der Urner ebenfalls erst ganz zu Schluss in der letzten Passe (52.4).

An der erstmals durchgeführten Junioren-WM im deutschen Suhl schaffte es damit keiner der Schweizer Schützen in einen Final. Einzig die Kleinkalibergewehrschützen sorgen gleich zum Auftakt der WM für positive Akzente, in dem die Juniorinnen wie ihre männlichen Kollegen in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld jeweils den vierten Rang in der Teamwertung belegten – bei den Damen waren es bloss 1.5 Punkte, welche sie vom Gewinn der Bronzemedaille trennten. Ansonsten wurde den Schweizer Schützinnen und Schützen jedoch  aufgezeigt: Momentan ist der Abstand zu gross, um mit der internationalen Elite mithalten zu können.
«Da gibt es nichts schönzureden», hält Oriana Scheuss fest. Jetzt müsse man über die Bücher gehen und überprüfen, wo genau der Hebel angesetzt werden muss – bei den Athletinnen und Athleten wie auch auf Trainerseite. Dies gelte auf allen Stufen der Nachwuchsarbeit, also auch in den Vereinen über die Kantonalverbände bis hin zu den Labelstandorten. «Ich denke, dass hier das Zusammenspiel in Zukunft grundsätzlich noch besser greifen muss», so Scheuss. Man sei insgesamt auf gutem Weg, aber es sei klar: «Es braucht Zeit, um die Lücke zu Weltspitze zu schliessen, das ist eine längerfristige Geschichte», bilanziert Scheuss. (cpe)
 

Impression vom Final Mixed Event Luftgewehr 10m

 

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Berichterstattung vom 27.6.

Kein Schweizer im Final

In der Dreistellung 3x40 hat es am vierten Wettkampftag der Junioren-WM in Suhl kein Schweizer Schütze in den Final geschafft. Bester Eidgenosse wurde Manuel Lüscher.


Im Dreistellungsmatch vertraten an Tag vier der Junioren-WM im deutschen Suhl Manuel Lüscher (Ennetbürgen), Fabio Wyrsch (Schattdorf) und Christian Alther (Grub) die Schweizer Farben. In der Königsdisziplin Gewehr 50m Dreistellung zeigte sich jedoch, dass der Schweizer Schützennachwuchs momentan nicht mit der internationalen Elite mithalten kann. Bester Eidgenosse wurde Manuel Lüscher, der ein Total von 1154 Zählern erzielte und sich so in der Qualifikation auf Rang 28 klassierte. Fabio Wyrsch schoss 1143 Punkte, was Platz 52 bedeute, gefolgt von Christian Alther (59./1137).

1166 Punkte – dies hätte man schiessen müssen, um den Einzug ins Final zu erreichen. Ein Resultat, das Manuel Lüscher an einem optimalen Tag schaffen kann. Erst kürzlich schoss er in Pforzheim 1161 Punkte und siegte überlegen – aber eben, ein Junioren-Wettkampf ist etwas anderes als eine Weltmeisterschaft. «Manuel war vor allem stehend heute einfach körperlich sehr unruhig», sagt Gewehr-Trainerin Oriana Scheuss. Bei Christian Alther lagen die Schwierigkeiten mehr auf der mentalen Ebene: «Er muss lernen, die Handbremse an wichtigen Wettkämpfen zu lösen, eine gewisse Lockerheit zu gewinnen.» Dies sei seine kommende Aufgabe. Aber unter dem Strich habe er heute das gebracht, was momentan für ihn möglich sei – dies gelte auch für Fabio Wyrsch, der für Sven Riedo nachnominiert wurde und in Suhl seinen ersten internationalen Titelwettkampf absolvierte.

12 Punkte trennten Manuel Lüscher von Rang acht und der Finalteilnahme



Fazit des vierten Wettkampftages: «Die Wettkämpfe hier an der ersten Junioren-WM überhaupt sind für uns emminent wichtig», sagt Oriana Scheuss. Man sammle in einem hochkarätig besetzten internationalen Umfeld wichtige Erfahrungen, gewinne Erkenntnisse – gerade in Hinblick auf die anstehende EM in Baku sei dies unabdingar, um erfolgreich sein zu können. Im Dreistellungsmatch werden dann erneut Manuel Lüscher und Christian Alther antreten, an Stelle von Fabio Wyrsch wird Sven Riedo antreten. «Aber Eins ist klar: Wir haben noch viel Arbeit vor uns», resümiert Scheuss.

Im Finale übrigens hatte erneut ein Chinese die Nase vorn: Yukun Liu gewann Gold, Silber holte sich Filip Nepejchal aus Tschechien, Bronze der Norweger Henrik Larsen. (cpe)

Fabio Wyrsch schoss 1143 Punkte und klassierte sich auf Rang 52.
 
Christian Alther erzielte 1137 Zähler und wurde 59.


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Berichterstattung vom 26.7.

Sarina Hitz wird beste Schweizer Luftgewehrschützin

Luftgewehr 10m: Am dritten Wettkampftag der Junioren-WM in Suhl finden sich die Schweizer Farben in der zweiten Hälfte der Tabelle. Dennoch gab es Lichtblicke.

Auf internationalem Parket wichtige Erfahrungen gesammelt: So kann Fabio Wyrsch seinen Einsatz an der Junioren-WM in Suhl abhaken. Der Urner trat als einziger Schweizer Schütze in der Disziplin Gewehr 10m an und schoss 607.8 Punkte, was den 89 Schussrang bedeutete. Es war ein unruhiger Wettkampf für Wyrsch, in dem er nur in wenigen Momenten seine Fähigkeiten abrufen konnte – dann kamen auch sofort die Zehner. Aber diese Phasen dauerten an Wyrsch’s erstem internationalem Titelwettkampf einfach zu kurz.
Direkt nach dem Wettkampf war Wyrsch seine Enttäuschung denn auch anzusehen. «Er hat sicher mehr erwartet», sagt Gewehr-Trainerin Oriana Scheuss. Aber genau mit solchen Enttäuschungen müsse man lernen, umzugehen. Es gelte, die nötigen Strategien zu entwickeln, die es einem erlaubten, auch an einem nicht optimal verlaufenden Wettkampf trotzdem hoch zu schiessen. «Jetzt geht es darum, dieses für ihn sicher enttäuschende Resultat wegzustecken, sich aufzurichten und weiterzumachen», so Scheuss.
Gold und Bornze gingen an zwei Kroaten: Miran Maricic (266.5) und Borna Petanjek (225.8). Silber holte sich Yukun Liu aus China (246.5).

 

Fabio Wyrsch bestritt als einziger Schweizer Schütze den Wettkampf Luftgewehr 10m



Drei Lufgewehrschützinnen im Einsatz

Am dritten Wettkampftag bestreiten auch die Luftgewehrschützinnen ihren Wettbewerb. In der 1. Ablösung erzielte Chiara Leone 408.5 Punkte (Rang 75), eine Leistung, die unter ihren Möglichkeiten liegt. «Das Resultat ist unbefriedigend», sagt Trainer Erich Sutter. Dennoch: Leone habe von der Strategie her gut gearbeitet. «Sie hatte die Aufgabe, wenn es nicht rund läuft, abzubrechen und ihre Taktik neu auszurichten.» Genau dies habe sie – zum Beispiel nach einem schlechten Schuss (8.9) – gemacht. Prompt schoss sie im nächsten Versuch eine 10.9., weitere 10er folgten. Allerdings reichte dies dann nicht mehr für ein gutes Gesamtergebnis, hierfür war die vorherigen Resultate, vor allem in der zweiten Passe (100.5), zu tief. Aber ihr Verhalten zeige, dass Leone schon über eine gewisse Wettkampfreife verfüge: «Sie kann, wenn es nicht läuft, richtig reagieren, und das ist positiv», so Sutter.

Dies gilt auch für Sarina Hitz: Die Thurgauerin trat in der zweiten Ablösung an und erzielte 408.9 Zähler, was Rang 73 in der Qualifikation bedeutete – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 131 Athletinnen. Mit diesem Resultat wurde Hitz beste Schweizer Schützin. «Ich bin mit ihrem Wettkampf sehr zufrieden, vor allem in Anbetracht dessen, dass Sarina ihren ersten grossen internationalen Luftgewehrwettbewerb bestritten hat», sagt Oriana Scheuss. Sie habe pausiert, zum Beispiel Trockenanschläge gemacht und sich neu fokussiert, wenn sie gemerkt habe, das etwas nicht ganz stimmte. «Vor allem taktisch war dies reine reife Leistung», bilanziert Scheuss.

Es gibt Tage, an denen läuft es einfach nicht: Diese Erfahrung musste die dritte Schweizer Schützin Julia Oberholzer machen, die  mit 402.8 Punkten die Qualifikation auf Rang 110 beendete. «Heute hat nichts zusammengepasst», so Scheuss. Das Trainerteam werde nun in aller Ruhe analysieren, wo genau der Bruch passierte – in der Probe lief der Neftenbacherin noch alles nach Wunsch.
Oberholzer wird an der Junioren-WM noch einmal zum Einsatz kommen: Am Mittwoch, 28.6 im Mixed Event Luftgewehr. (cpe).
Im Finale Luftgewehr sah das Podest wie folgt aus: Gold ging an die Chinesin Yingjie Zhu (250.3), Silber an die Deutsche Anna Janssen (249) und Bronze sicherte sich Yimei Chen, ebenfalls aus China (227.7).

 


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Berichterstattung vom 25.6.

Sarina Hitz wird im Dreistellungsmatch beste Schweizer Schützin

Am zweiten Wettkampftag der Junioren-WM in Suhl klassierte sich Sarina Hitz in der Dreistellung 3x20 als beste Schweizerin auf dem 34. Rang. Valentina Caluori erzielte kniend ein Weltklasseresultat.


Es fing sehr gut an am zweiten Wettkampftag der Junioren-WM im deutschen Suhl: Valentina Caluori legte im Dreistellungsmatch einen perfekten Start hin und erzielte kniend mit 197 Punkten ein Weltklasseresultat sowie notabene eine persönliche Bestleistung. Damit lag sie im Zwischenklassement weit vorne. Liegend fehlten der Bündnerin dann aber die 10er (192 Zähler), stehend schoss Caluori 180 Punkte und erzielte schliesslich ein Total von 569 Zählern, was am Ende Rang 48 bedeutete.
 «197 Punkte kniend sind natürlich sensationell – allerdings ist dies nicht spurlos an ihr vorbeigegangen», sagt Gewehr-Trainerin Oriana Scheuss. Man müsse lernen, auch ein solches Resultat «auszublenden» und sich dann voll auf die nächste Stellung zu konzentrieren. Aber auch dies gehöre zum Lernprozess. «Man muss seine Strategie und Taktik konsequent durchzuziehen, das ist der entscheidende Punkt», fügt Trainer Erich Sutter hinzu.

Beste Schweizer Schützin wurde mit einem Total von 574 Punkten Sarina Hitz, womit sich die Thurgauerin auf Rang 34 klassierte – sieben Punkte fehlten schlussendlich zur Finalteilnahme. Mit 191 Punkten kniend zeigte Hitz zu Beginn des Wettkampfs eine solide Leistung, liegend hatte sie in der ersten Hälfte eine Baisse, kam dann aber zurück (189 Punkte). «Liegend hat Sarina am Anfang schlicht nicht den Rank gefunden», sagt Trainer Stefan May. Positiv zu bewerten sei, dass sie sich fangen «und dies in die nächste Stellung mitnehmen konnte.» Tatsächlich zeigte Hitz dann stehend mit 194 Punkten eine sehr gute Leistung.
Die dritte Schweizer Schützin im Bunde, Muriel Züger, klassierte sich mit einem Total von 566 Punkten auf Rang 57. «Rein vom Resultat her hat sich Muriel unter Wert geschlagen, sie kann definitiv mehr», hält Oriana Scheuss fest.

Das Podest teilten sich übrigens drei Chinesinnen: Yingjie Zhu (1./455.3), Xinyi Peng (2./455.1) und Ying Gao (3./443.7)

In der Teamwertung schliesslich klassierten sich die Schweizer Schützinnen auf Rang 13 – dies bei insgesamt 20 Mannschaften.
Entsprechend ambivalent fällt dann auch das Schlussfazit von Trainerin Oriana Scheuss aus: «Es ist schwierig zu sagen: Zum Leben ist es zu wenig, zum Sterben zu viel», meint Scheuss. Dennoch: Über weite Strecken hätten die Juniorinnen gut gearbeitet. «Sie haben Fehler gemacht, diese muss man ihnen – gerade den Neulingen – aber auch zugestehen.» Wichtig sei ihr, dass sie in den Nachbesprechungen selbstkritisch waren und sich bereits jetzt überlegten, was man verbessern könne. «Die gewonnenen Erkenntnisse mitnehmen und weitermachen – um genau das geht es jetzt», bilanziert Scheuss.

Holten sich während des Wettkampfs Ratschläge von den Trainern: Sarina Hitz (links) und Valentina
Caluori.

 


Luftpistolenschützen sammeln wichtige Erfahrungen

Am zweiten Wettkampftag der Junioren-WM traten auch die Luftpistolenschützen in Aktion. Jason Solari wurde mit 558 Punkten auf Rang 61 bester Eidgenosse. Die Resultate der weiteren Schweizer lauten wie folgt: Cedric Wenger klassierte sich mit 555 Punkten auf  Platz 68, Adrian Schaub mit 544 Zählern auf Rang 86. Gold holte sich Boram Choe aus Korea, Silber der Ukrainer Pavlo Korostylov und Bronze ging an an den den Italiener Paolo Monna.

Die drei Schweizer Schützen hatten im Vorfeld den Selektionswert jeweils nicht erreicht. Dennoch hatte sich der SSV entschieden, ein Luftpistolen-Team zu stellen, um den drei jungen Schützen eine Startmöglichkeit in einer olympischen Disziplin zu geben und sie so für die Zukunft zu fördern. Explizit unter diesem Gesichtspunkt zeigte sich Pistolentrainern Claudia Loher zumindest zum Teil zufrieden – zum Beispiel, was die Leistung von Jason Solari betrifft, der seit Oktober 2016 im Kader ist. «Für mich war das ein guter Wettkampf, weil Jason vor allem im technischen Bereich unsere Vorgaben umgesetzt hat.» Die nun gewonnen Erkenntnisse seien zudem vor allem wichtig in Hinblick auf die kommende EM in Baku, an der Solari im Rahmen des Qualifikationswettbewerbs für die Youth Olympic Games im kommenden Jahr teilnehmen werde.

Was die Leistung von Cedric Wenger und Adrian Schaub betrifft: «Beide hätten mehr machen müssen», so Loher. Sie stünden momentan in Abschlussprüfungen, und das habe sich negativ ausgewirkt. Angesichts dessen sei sie aber dennoch mit der Leistung von Wenger zufrieden, er habe das abgerufen, was zur Zeit möglich sei.
Anders sieht es bei Adrian Schaub aus: «Hier müssen wir nicht gross diskutieren», so Loher. Seine heutige Leistung sei offenbar ein Spiegel dieser Doppelbelastung. «Er kann das besser.»

Loher gibt sich aber auch selbstkritisch: Wenger wie Schaub hätten sich auf Grund der schulischen Belastung schlicht zu wenig adäquat auf die WM in Suhl vorbereiten können. «Es ist unabdingbar, dass man von Trainerseite her Junioren, die sich in solch einer Situation befinden, in Zukunft in ihrer Planung besser unterstützt.» (cpe)

 

Jason Solari im Moment kurz vor Aufnahme des Wettkampfs

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Berichterstattung vom 24.6.


Gelungener Start für die Schweizer Nachwuchstalente

Die Schweizer Juniorinnen zeigten am ersten Wettkampftag der Junioren-WM in Suhl eine starke Leistung und klassieren sich in der Teamwertung Gewehr liegend 50m auf dem 4. Rang. Die gleiche Platzierung erreichten in derselben Disziplin ihre männlichen Kollegen.


Unter guten äusseren Bedingungen waren es die Gewehrschützinnen, die aus Schweizer Sicht an der Junioren-WM im deutschen Suhl das Wettkampfgeschehen eröffneten – und sie zeigten eine starke Leistung: Im Teamwettbewerb Gewehr liegend 50m klassierten sich Muriel Züger, Valentina Caluori und Sarina Hitz auf dem vierten Schlussrang – nur 1.5 Punkte trennten die Schweizerinnen vom Gewinn der Bronzemedaille, die sich das Team aus China sicherte. Beste Schweizer Schützin wurde Muriel Züger, die sich mit 618.2 Punkten auf dem 14. Schlussrang klassierte.
«Das war ein gelungener Wettkampf», sagt Muriel Züger. «Ich habe ihn so durchgezogen, wie ich mir das vorgenommen habe.» Knapp hinter Züger, mit gerade mal vier Zehntel Rückstand, klassierte sich Valentina Caluori auf Rang 15. Sabrina Hitz schoss 610.5 Punkte und folgt auf Platz 39.
Gold ging an die Tschechin Katerina Kolarinkova (624.9), Silber holte sich Anastasiia Galanshina aus Russland (621.6) und die Bronzemedaille gewann die Norwegerin Jeanette Duestad (620.6).

Entsprechend zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge zeigte sich denn auch Gewehrtrainerin Oriana Scheuss. Der knappe Rückstand auf den dritten Rang zeige: «Wir sind dran.» Muriel Züger sei über die ganze Dauer ihres Wettkampfs präsent gewesen und hätte von der ersten bis zur letzten Sekunde fokussiert gearbeitet. Auch die Leistungen von Valentina Caluori und Sarina Hitz bewertet Scheuss positiv, vor allem eingedenk der Tatsache, dass sie das erste Mal überhaupt an einem internationalen Titelwettkampf teilnehmen.

Wurde Gewehr 50m liegend beste Schweizerin: Muriel Züger


Auch Junioren im Teamwettbewerb Vierte

Dasselbe gilt auch für Ludovic Rohrbasser und Ivo Weber, ebenfalls Neulige auf diesem Wettkampfniveau. Die beiden Schweizer Schützen bestritten in einem starken Teilnehmerfeld zusammen mit Manuel Lüscher am späten Samstagmorgen wie die Damen den Wettkampf Gewehr 50m liegend - jedoch bei deutlich windigeren Wetterverhältnissen. Die drei Eidgenossen wurden im Teamwettbewerb ebenfalls Vierte – allerding war ihr Rückstand auf die Drittplatzierten Russen mit 4.7 Punkten nicht so eine knappe Angelegenheit wie bei den Juniorinnen. Insgesamt legten sie jedoch eine geschlossene Mannschaftsleistung hin: Rohrbasser schoss 617.6 Punkte (Rang 21), Lüscher folgt mit gerade Mal einen Zehntel Rückstand (Rang 22) und Ivo Weber schoss 616 Punkte (Rang 27).
Den Final schliesslich gewann der Finne Cristian Friman, Silber sicherte sich Dragomir Iordache aus Rumänien, Bronze der Chinese Yukun Liu.

Fazit: «Die Athletinnen und Athleten haben zum einem grossen Teil die Vorgaben umgesetzt, die wir im Vorfeld der WM besprochen haben», sagt Oriana Scheuss. Positiv bewertet die Trainerin Gewehr zudem, dass der Auftritt der Junioren insgesamt «entschlossen und mutig» war, dies hätte man sich fest vorgenommen. Die beiden vierten Ränge in der Teamwertung zeigten schlicht, «dass alle ihren Job gemacht haben, nicht mehr und nicht weniger.»  
Hinzu komme: Die Erfahrungen, welche die einzelenen Schützinnen und Schützen an der ersten Junioren-WM sammeln können, seien enorm wichtig – gerade auch in Hinblick auf die anstehende EM in Baku im Sommer 2017. Jetzt gelte es, konsequent weiterzuarbeiten. «Heute trennten uns bloss 1.5 Punkte vom Gewinn einer Medaille», so Scheuss, «früher oder später wird es klappen», ist die Gewehrtrainerin überzeugt. (cpe)
 

Unmittelbar nach dem Wettkampf Gewehr 50m liegend: Trainerin Oriana Scheuss im Gespräch mit Manuel Lüscher


 

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Berichterstattung vom 23.6.


Eröffnung der Junioren-WM in Suhl

Die Junioren-Weltmeisterschaften im deutschen Suhl wurden am Freitagabend feierlich eröffnet. Insgesamt  12 Schweizer Nachwuchstalente bestreiten die Wettkämpfe, die am Samstag, 24. Juni 2017 beginnen werden.


Die deutsche Stadt Suhl, im Süden des Bundeslandes Thüringen gelegen, bezeichnet sich auf Grund ihrer langen Tradition der Jagdwaffenherstellung als «Waffenstadt». Hier, genauer gesagt auf dem «Platz der deutschen Einheit» gingen am Freitagabend, 23. Juni die Feierlichkeiten zur Eröffnung der erstmals durchgeführten Junioren-Weltmeisterschaften über die Bühne. Jens Triebel, der Bürgermeister von Suhl, hiess die Sportler und Funktionäre aus 64 Nationen zu den Wettkämpfen willkommen. Neben weiteren Rednern wandte sich auch ISSF-Vizepräsident Gary L. Anderson ans Publikum und erklärte die Junioren-WM 2017 offiziell für eröffnet. Insgesamt nehmen über 800 Athletinnen und Athleten an den Wettbewerben teil. Das Schweizer Team reist mit insgesamt 12 Schützinnen und Schützen an die WM (der ebenfalls selektionierte Sven Riedo konnte aus schulischen Gründen nicht an die WM fahren).
Fahnenträgerin für die Schweiz war Julia Oberholzer. «Es erfüllt mich schon mit Stolz, die Schweiz aber vor allem unser Team repräsentieren zu dürfen», sagt die Neftenbacherin. Ihre persönlichen Ziele? «Ich will zum einen meine Leistung von der EM in Maribor bestätigen», (damals klassierte sich die Luftgewehrschützin mit 413.5 Punkten auf Rang 15) «und primär einfach einen wirklich guten Wettkampf abliefern.»

Die Wettkämpfe beginnen am Samstagmorgen, 24. Juni – dies auch gleich mit Schweizer Beteiligung in der Disziplin Gewehr 50m liegend. Die Juniorinnen bestreiten ihren Wettkampf ab 9.15 Uhr, die Junioren von 11 Uhr an. Der Final Junioren beginnt um 13.30 Uhr. (cpe)
 

Impressionen von der Eröffnungsfeier: Einzug der Schweizer Fahne (links), Gary L. Anderson,
ISSF-Vizepräsident und ehem. Doppel-Olympia-Sieger erklärt die 1. Junioren-WM für eröffnet
(rechts) und unten: Keiner zu jung, um den Schiesssport zu supporten.

 

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5.5.

14 speranze al via per la Svizzera

Il team degli allenatori della Federazione sportiva svizzera di tiro (FST) ha selezionato la squadra per i campionati del mondo juniores che si terranno la prima volta. Avranno luogo a Suhl in Germania.

Il team degli allenatori sotto la direzione di Daniel Burger, responsabile dello sport d'elite e speranze. Circa 50 si allenano regolarmente in un centro regionale riconosciuto della federazione sportiva svizzera di tiro a Lucerna, Teufen, Filzbach e Schwadernau come pure ai punti d'appoggio in Romandia e in ticino. A due gare di selezione, i due Shooting Masters in aprile, hanno dovuto dimostrare le loro capacità e raggiungere i limiti di selezione fissati. Per poter essere ammessi, si doveva raggiungere il limite di selezione come tiratore individuale o come team.

 

In quasi tutte le discipline al fucile le selezioni erano chiare. Si sono qualificati Muriel Züger (Galgenen SZ), Valentina Caluori (Rhäzüns GR) e Sarina Hitz (Mauren TG) al fucile 50m sia a terra sia nelle tre posizioni ottenendo il risultato di squadra richiesto. Gareggeranno dunque ai mondialli nelle due discipline. A livello individuale, solo Muriel Züger ha raggiunto il limite nel match a terra. Al fucile 10m, solo Sarina Hitz delle tre tiratrici di squadra sarà in gara; il team al fucile 10m sarà completato da Julia Oberholzer (Neftenbach ZH) e Chiara Leone (Frick AG). Entrambe erano già state in gara agli europei di Maribor (SLO) in marzo con il fucile 10m. Anche al fucile 10m la qualifica è avvenuta grazie al limite di squadra.

I tre juniores al fucile si sono qualificati sia per la squadra che individualmente: Manuel Lüscher (Ennetbürgen NW), Christian Alther (Grub SG) e Sven Riedo (St. Ursen FR) saranno in gara nelle tre posizioni. I tre hanno potenziale. Manuel Lüscher gareggerà anche a terra, dove saranno al via anche Ivo Weber (Belp BE) e Ludovic Rohrbasser (Neyruz FR) – l'unico romando della delegazione. Al fucile 10m, né il limite di gruppo né quello individuale è stato raggiunto. Ciò nonostante i selezionatori hanno deciso di far gareggiare Fabio Wyrsch (Schattdorf UR), hrazie al suo potenziale.Alla fine dei mondiali dovrebbe gareggiare con una juniores nella gara mista. 

 

Non rosea è la situazione alla pistola. Nessuno ha raggiunto i limiti richiesti. La Svizzera non parteciperà dunque alle gare juniores donne, ma ha però deciso di gareggiare con un team tra gli juniores per promuovere il futuro. Questo team sarà formato da Adrian Schaub (Zunzgen BL), Cedric Wenger (Rüschegg BE) e Jason Solari (Malvaglia TI). (van)

 

Gli atleti selezionati

Donne juniores fucile 50m tre posizioni (3x20) e a terra

Valentina Caluori

02.05.1999, Rhäzüns (GR)

Sarina
Hitz

05.09.2000,
Mauren (TG)

Muriel
Züger

14.01.1998, Galgenen (SZ)

 

Donne juniores fucile 10m

Sarina
Hitz

05.09.2000,
Mauren (TG)

Chiara
Leone

 

15.06.1998, Frick (AG)

Julia Oberholzer

 

28.11.1998, Neftenbach (ZH)

 

Juniores fucile 50m tre posizioni (3x20)

Christian Alther

01.06.1997, Grub (SG)

Manuel Lüscher

04.07.1997, Ennetbürgen (NW)

Sven
Riedo

03.02.1999,
St. Ursen (FR)

 

Juniores fucile 50m a terra

Manuel Lüscher

04.07.1997, Ennetbürgen (NW)

Ludovic Rohrbasser

18.02.1999, Neyruz (FR)

Ivo
Weber

25.09.1999, Belp (BE)

 

Juniores fucile 10m

Fabio Wyrsch

18.03.1998, Schattdorf (UR)
       

 

Juniores pistola10m

Adrian Schaub

26.12.1997, Zunzgen (BL)

Jason
Solari

08.01.2000, Malvaglia (TI)

Cedric Wenger

08.01.1997, Rüschegg (BE)

 

 

Il programma dei CM (senza garanzia)

  Qualifikation Final
Samstag, 24. Juni 2017
Gewehr 50m liegend Juniorinnen 9.15-10.05 Uhr kein Final
Gewehr 50m liegend Junioren 11.00-11.50 Uhr 13.00 Uhr
     
Sonntag, 25. Juni 2017
Luftpistole 10m Junioren

8.15-9.30 Uhr (1. Ablösung)
10.30-11.45 Uhr (2. Ablösung)

15.30 Uhr
Gewehr 50m Dreistellung Juniorinnen 9.00-10.45 Uhr 11.45 Uhr
     
Montag, 26. Juni 2017
Luftgewehr 10m Junioren

8.15-9.30 Uhr (1. Ablösung)
10.30-11.45 Uhr (2. Ablösung)

12.30 Uhr
Luftgewehr 10m Juniorinnen

12.45-13.35 Uhr (1. Ablösung)
14.30-15.20 Uhr (2. Ablösung)

15.45 Uhr
     
Dienstag, 27. Juni 2017
Gewehr 50m Dreistellung Junioren 9.00-11.45 Uhr 12.30 Uhr
     
Mittwoch, 28. Juni 2017
Mixed Event Luftgewehr 10m

9.15-10.30 Uhr (1. Ablösung)
11.15-12.30 Uhr (2. Ablösung)

13.00 Uhr

 

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