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Finale del Campionato svizzero gruppi al fucile 50m, 1. e 2 luglio 2017, Guntelsey Thun

Balsthal e Cottens sono i campioni svizzeri

I campioni svizzeri di Balsthal.
I campioni svizzeri di Balsthal.

01.07.2017 - Le finali del campionato svizzero gruppi al fucile 50m si sono conclusi sia tra gli elite che tra gli juniores con una piccola sorpresa. Balsthal e Cottens hanno conquistato il loro primo titolo.

 

Risultati

 

Come ottavo gruppo qualificato, Balsthal si era garantito un posto in finale appena appena. Dopo la qualifica, a cui hanno partecipato 40 gruppi di 5 tiratori, poco lasciava indicare sabato 1. luglio allo stand Guntelsey di Thun che il quintetto solettese avrebbe potuto conquistare il titolo. Invece Marco Baumgartner, Marc-André Häfeli, Joel Lehmann, Patrick Krenger e il partecipante alle Olimpiadi Jan Lochbihler hanno sfruttato in finale la loro tranquillità. Già il fatto di essere giunti in finale, per Balsthal era un successo. Tutto ciò che veniva in più era un regalo. I cinque solettesi si sono piazzati subito in testa e hanno difeso il loro vantaggio fino alla fine. Con 509.2 punti si sono aggiudicati il titolo per la prima volta. Al secondo rango segue Büren-Oberdorf (Jean Claude Zihlmann, Petra e Patrik Lustenberger, Peter Birchler e Nina Christen) con 507.1 punti. Bronzo è andato al quintetto di Fribourg Amis PC. Fabien e Stéphane Broillet, Steve Sciboz, Gilles Dufaux e Aurélie Grangier ha superato il campione in carica Alterswil con 506.1 punti contro 505.0, seguono Villmergen (502.1), Thörishaus (501.7), Wila-Turbenthal (500.2) e Zürich-Stadt (498.5).

 

Se tra gli elite la finale è stata abbastanza chiara, tra gli juniores (il 2 luglio) la competizione è stata come un giallo. Il quartetto di Pfäffikon am Etzel con Ian Rogenmoser, Rebecca e Muriel Züger e Sandra Meier ha condotto per molto le danze. Solo con l’ultimo colpo di finale, i giovani di Cottens et Environs ha preso la testa ed è stato necessario uno Shoot-off. Thomas Frioud, Emile Verdon, Jérémy Chardonnens e Ludovic Rohrbasser hanno ottenuto 37.8 punti: un risultato più che battibile. Ma i favoriti di Pfäffikon, che avevano dominato in qualifica, hanno ottenuto 0.2 punti di meno. L’oro è dunque andato nel Canton Friborgo. Per gli juniores di Cottens si tratta del primo titolo, nel 1993 gli elite avevano ottenuto la vittoria al fucile 50m. Dietro Pfäffikon am Etzel il bronzo è andato nel Canton Uri. I campioni in carica di Zürich-Neumünster si sono salvati con un buon rush finale al quarto rango.

 

 

Risultati Campionato svizzero a gruppi fucile 50m del 1. luglio (elite) e 2 luglio (juniores) al poligono Guntelsey di Thun

Finale elite: 1. Balsthal (Marco Baumgartner, Marc-André Häfeli, Joel Lehmann, Patrick Krenger, Jan Lochbihler) 509.2; 2. Büren-Oberdorf (Jean Claude Zihlmann, Patrik Lustenberger, Peter Birchler, Nina Christen, Petra Lustenberger) 507.1; 3. Fribourg Amis PC (Fabien Broillet, Stéphane Broillet, Steve Sciboz, Gilles Dufaux, Aurélie Grangier) 506.1; 4. Alterswil (Samantha Gugler, Marco Poffet, Stephan Hänggi, Simon Beyeler, Irene Beyeler) 505.0; 5. Villmergen (Bettina Bereuter, Anne Chapuis, Armin Köchli, Rafael Bereuter, Jürg Luginbühl) 502.1; 6. Thörishaus (Beat Müller, Rudolf Grimm, Fabienne Füglister, Claude-Alain Delley, Vanessa Hofstetter) 501.7; 7. Wila-Turbenthal (Karin Neff, Mario Ferrini, Christian Wismer, Pascal Bachmann, Kurt Maag) 500.2; 8. Zürich-Stadt (Markus Beusch, Martina Landis, Sam Andersson, Silvia Guignard, Franziska Stark) 498.5.
Qualifica: 1. Thörishaus 2037.8; 2. Villmergen 2037.0; 3. Büren-Oberdorf 2034.8; 4. Alterswil 2032.4; 5. Fribourg Amis PC 2029.0; 6. Zürich Stadt 2025.9; 7. Wila-Turbenthal 2019.6; 8. Balsthal 2019.5; 9. Domat/Ems 2019.1; 10. Uri 2016.5. Dei 40 gruppi partecipanti, i migliori 8 si qualificano per la finale.

Finale juniores: 1. Cottens et Environs (Thomas Frioud, Emile Verdon, Jérémy Chardonnens, Ludovic Rohrbasser) 397.4, Shoot-off 37.8; 2. Pfäffikon am Etzel (Ian Rogenmoser, Rebecca Züger, Sandra Meier, Muriel Züger) 397.4, Shoot-off 37.6; 3. Uri (Kilian Imholz, Jana Gisler, Flavio Indergand, Fabio Wyrsch) 397.0; 4. Zürich-Neumünster (Chantal Meier, Salome Koller, Oliver Hunziker, Yasmin Hoyos) 395.6; 5. Büren-Oberdorf (Samuel Christen, Patrick Fischer, Roman Durrer, Alice Mathis) 392.9; 6. Rubigen (Jennifer Gasser, David Gautschi, Daria Müller, Lukas Roth) 392.7; 7. Lützelflüh (Johann Bigler, Michael Sommer, Yannick Schuler, Mirco Steiner) 392.6; 8. Buochs-Ennetbürgen (Luzia Keiser, Christoph Waser, Erika Keiser, Manuel Lüscher) 390.1.
Qualifica: 1. Pfäffikon am Etzel 1607.2; 2. Rubigen 1595.7; 3. Zürich-Neumünster 1593.8; 4. Uri 1586.1; 5. Lützelflüh 1583.0; 6. Cottens et Environs 1582.3; 7. Buochs-Ennetbürgen 1582.2; 8. Büren-Oberdorf 1577.9; 9. Fribourg 1577.3; 10. Grabs 1576.6. Dei 20 gruppi partecipanti, i migliori 8 si qualificano per la finale.

 


Final Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 50m Junioren, 2. Juli 2017

 

Cottens geht als Sieger aus dem Krimi hervor

 

Mit dem letzten Schuss schlossen die Junioren von Cottens et Environs im Final der Schweizer Junioren-Gruppenmeisterschaft 50m zum führenden Pfäffikon am Etzel auf. Im Stechen setzten sich die Romands mit 0,2 Punkten Vorsprung durch.

 

Resultate: Qualifikation, Final

Impressionen

 

«Wir wollten viele kleine Fehler vermeiden und so ein möglichst optimales, grosses Ganzes erreichen», hielt Equipenchef Marcel Zürcher nach dem Final an der Gruppenmeisterschaft 50m der Junioren in der Thuner Guntelsey fest. Eine fast schon philosophische Beschreibung dessen, was letztlich effektiv zum Sieg seines Freiburger Quartetts von Cottens et Environs führte. Das Kleine am besten gemacht haben Thomas Frioud, Emile Verdon, Jérémy Chardonnens und Ludovic Rohrbasser. Diese glorreichen Vier behielt die Nerven und setzten sich im «Shoot-off» gegenüber Pfäffikon am Etzel hauchdünn um 0.2. Punkte durch.

Das Schwyzer-Viererteam von Pfäffikon am Etzel mit Ian Roggenmoser, Rebecca und Muriel Züger sowie Sandra Meier hatte die zwei Qualifikationsrunden à je 20 Schuss (2 Schützen kniend, 2 liegend) zuvor dominiert. Dies vor Rubigen und den Titelverteidigern von Zürich-Neumünster. Cottens lag nach diesem «Vorkampf» nur auf Rang 6. Im 10-schüssigen Final drehten die vier Jungs aus dem Saanebezirk dann jedoch mächtig auf.

Bei Halbzeit lagen die Westschweizer noch 3.5 Punkte hinter den vorausfliegenden Schwyzern. Einen Schuss vor Ultimo waren es 1.5 und nach dem zehnten Schuss hatten die Vorjahresvierten zu den mitfavorisierten Innerschweizern aufgeschlossen. «Finalement» reichte es dann gar zum Sieg. «Wir legen viel Wert auf mentales Training», sagt Zürcher. Mit Erfolg. Die 37.8 Punkte im Shoot-off waren zwar nicht wirklich eine Granate; da freilich auch bei der Konkurrenz die Nerven im alles entscheidenden Moment zu galoppieren begannen, reichte es trotzdem. «Mit dem Sieg rechnen durften wir nicht», so Cottens-Teamchef Marcel Zürcher. «Wie Sie sehen liegen, die Resultate extrem eng beisammen.» Allein: «Steht man einmal im Final der besten Acht, ist alles möglich. Das hat man ja bei der Elite tags zuvor gesehen.» Dort gewann völlig überraschend Balsthal, das als Achter in den Final eingezogen war.

 

Cottens ist der neue Schweizer Junioren-Gruppenmeister.

 

Wie 1993

Emile Verdon, Jérémy Chardonnens und Ludovic Rohrbasser – der Bäcker-, der Polymechaniker-Lehrling und der Student, alle 18-jährig – sowie Nesthäkchen und Schüler Thomas Frioud (16) von den Tireurs Sportifs Cottens & Environs haben mit ihrem Sieg für ein Ausrufezeichen in der Klub-Historie gesorgt. Und das nur wenige Tage, nachdem Teamleader Rohrbasser, der im Final mit 100.7 ein starkes Kniend-Resultat erzielte, erstmals an einer Junioren-WM am Start war. Im Liegendmatch reichte es dem Romand im fränkischen Suhl zum 21. Rang.

1993 hatten Sportschützen aus dem Molassehügelland des Freiburger Mittelandes den Titel in der 50m-Gruppenmeisterschaft schon einmal mit der Elite gewonnen. Und jetzt also zum ersten Mal bei den Junioren. «Im Final waren wir schon öfter; jetzt hat es zum ersten Mal geklappt.» Das gleiche Cottens-Quartett hatte im Vorjahr, wie angetönt, das Podest nur knapp verpasst.

Stichwort Podest. Dieses vervollständigten letztlich 0.4 Punkte hinter den Besten Kilian Imholz, Jana Gisler, Flavio Indergand und Fabio Wyrsch aus Uri. Wyrsch, auch Mitglied des Nachwuchs-Kaders und mit Rohrbasser zuletzt mehrfacher Medaillengewinner am Alpencup in Bologna, meinte später, dass er nach dem achten Schuss mitbekommen habe, dass sein Team wieder auf Rang 3 lag. «Da dachte ich mir, jetzt ist es Zeit, noch einmal nachzulegen.» Gesagt getan. Nach einer Berg- und Talfahrt – zwischenzeitlich lag Uri auf Rang 7 – ging die Edelmetall-Rechnung noch prima auf.

Noch krasser als Uri floppte und toppte im Final Titelverteidiger Zürich-Neumünster. Nach einem soliden Start stürzten die Zürcher mit dem 6. Schuss auf den letzten Platz ab. Im Tiefland angekommen konnte es nur noch besser werden. Das galt denn in dem Fall auch für die entthronten Meister. Ganz nach dem Motto: «Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehts», verbesserten sich die Neumünsterer mit einem starken Finish noch auf Rang 4. Summa summarum – ein hochspannender, attraktiver Final. (Michael Schenk)

 


Final Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 50m Elite, 1. Juli 2017

 

Balsthal ist Schweizer Gruppenmeister

 

Als achtplatziertes Team war Balsthal in den Final gerutscht. Doch dort gab es am Solothurner Quintett kein Vorbeikommen: Balsthal ist neuer Schweizer Gruppenmeister Gewehr 50m vor Büren-Oberdorf und Fribourg Amis PC.

 

Resultate Qualifikation

Resultate Final

Impressionen

 

Was für ein Erfolg für Balsthal: Das Quintett mit Marco Baumgartner, Marc-André Häfeli, Joel Lehmann, Patrick Krenger und Jan Lochbihler holte sich am Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal sensationell den Titel. Balsthal gehörte zwar in den letzten Jahren immer zur erweiterten Spitze, Titelkandidat waren die Solothurner aber nicht. Auch am Final vom 1. Juli in der Thuner Guntelsey wies zunächst nichts auf einen solchen Erfolg hin. In den beiden Qualifikationsrunden musste Balsthal um die Finalteilnahme zittern. Letztlich reichten die 2019.5 Punkte für den achten und damit letzten finalberechtigten Rang. «Für uns war schon die Finalteilnahme ein grosser Erfolg», sagte Lochbihler nach dem Final. Entsprechend locker gingen es die fünf Schützen aus Balsthal im Final an. Und das zahlte sich aus: Balsthal setzte sich früh an die Spitze, baute den Vorsprung aus und musste erst in den letzten zwei Finalschüssen die Konkurrenz etwas näherkommen lassen. Vielleicht kam dann angesichts des Zwischenstands doch noch etwas Nervosität auf. Mit 509.2 Punkten wies Balsthal am Schluss aber nach wie vor komfortable 2.1 Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Büren-Oberdorf aus. Jean-Claude Zihlmann, Petra und Patrik Lustenberger, Peter Birchler und Nina Christen mussten ihrerseits lange um die Medaille zittern. Am Ende setzten sich die Innerschweizer aber gegen Fribourg Amis PC mit Fabien und Stéphane Broillet, Steve Sciboz, Gilles Dufaux und Aurélie Grangier mit 507.1 gegenüber 506.1 Punkten durch. Fribourg seinerseits verwies Titelverteidiger und Rekordmeister Alterswil (505.0) auf den vierten Rang. Dahinter folgten Villmergen (502.1), Thörishaus (501.7), Wila-Turbenthal (500.2) und Zürich-Stadt (498.5) auf den weiteren Rängen.

 

Das Podest mit Büren-Oberdorf (2., links), Balsthal und Fribourg. Davor stehen Vertreter der fünft- bis achtklassierten Gruppen mit ihren Diplomen.

 

Morgens um 9 Uhr waren in der Thuner Guntelsey 40 Gruppen zum Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft gestartet. Jedes Quintett schickte zwei Kniend- und drei Liegend-Schützen in den Wettkampf. Thörishaus, Villmergen, Büren-Oberdorf, Alterswil, Fribourg Amis PC und Zürich-Stadt liessen schon bald keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie im Final um die Medaillen mitreden werden. Doch dahinter wurde es wie oben geschildert eng: Wila-Turbenthal mit 2019.6 sowie Balsthal mit 2019.5 Punkten konnten sich nur knapp von Domat/Ems mit 2019.1 Punkten absetzen. Das Bündner Quintett mit der österreichischen Topschützin und Olympia-Teilnehmerin Olivia Hofmann musste nach der Qualifikation die Heimreise antreten. Jan Lochbihler und seine Kollegen dagegen setzten zum Höhenflug an – mit bekanntem Ausgang. (van)

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