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Campionati europei fucile/pistola 10m a Györ (HUN), 16-26 febbraio 2018

Le tiratrici al fucile e gli juniores alla pistola salvano l'onore della Svizzera

Questi sguardi soddisfatti si sono visti<br>raramente a questi CM:<br> Nina Christen, Petra<br>Lustenberger e Andrea Brühlmann<br>(da sin.)
Questi sguardi soddisfatti si sono visti
raramente a questi CM:
Nina Christen, Petra
Lustenberger e Andrea Brühlmann
(da sin.)

18.02.2018 - Il quarto rango nella gara a team delle donne abbellisce il risultato dei tiratori svizzeri agli europei 10m di Györ (HUN). Punti positivi arrivano dai pistoleri, soprattutto dagli juniores. Altri risultati sono però state delle sorprese.

 
Risultati

 

Nina Christen, Andrea Brühlmann e Petra Lustenberger hanno ottenuto un buon risultato all'ultimo giorno di gara dei CE 10m a Györ (HUN): le tiratrici hanno ottenuto una prima finale grazie al 5. rango di qualifica. Nei quarti di finale, le tre tiratrici hanno dimostrato nervi d'acciaio: hanno lottato fino all'ultimo colpo con le polacche superandole per due decimi ed accedendo così alla semifinale. Qui si sono scontrate con le rumene che avevano superato le russe ai quarti. Il team rumeno ha superato le nostre per 17:9.
Nella gara per la medaglia di bronzo, la vittoria è andata alle Ucraine che hanno condotto da subito le danze. Nel penultimo turno erano però in pari ma alla fine le ucraine hanno vinto per 21:19 e le nostre hanno terminato al buon 4. rango. 


Diethelm Gerber e Loetscher mancano di poco la finale

I CE sono stati amari per Heidi Diethelm Gerber: le è mancato un sol punto con i suoi 570 (13. rango) per essere tra la migliori 8. Per la quinta volta alla turgoviese non è riuscito l'accesso alla finale di un CE 10m. A Maribor (SLO) 2017 ha terminato al 10. rango, a Györ 2016 11., ai due CE precedenti sempre al 9. rango.
Buona la prestazione di Sandro Loetscher che ha ottneuto 578 punti terminando 11., anche a lui è mancato un punto per la finale. 


Tiratori al fucile: occasioni perse

I tiratori e tiratrici al fucile – ad eccezione del quarto rango nella gara a team delle donne – non hanno soddisfatto le attese. Tra le donne Nina Christen con 621.9 punti è giunta 26. individuale. Petra Lustenberger ha terminato 36. (621.0), seguita da Andrea Brühlmann (47. con 620.1).
Alto il livello in questa gara e dunque anche per Jan Lochbihler, Christoph Dürr e Pascal Loretan niente da fare. Nella classifica indivuduale nessuno di loro ha terminato tra i primi 30. 


Buone prestazioni degli juniores alla pistola

Buona prestazione quella dello juniores Marvin Flückiger. In qualifica ha ottenuto 574 punti, 5. rango. In finale Flückiger ha terminato ad un ottimo sesto rango. Il tiratore della Svizzera orientale può gareggiare alla pari dei migliori internazionali. 
Già il 18 febbraio 2018 si sono tenuti a Györ, prima dell'inizio ufficiale dei CE le gare di qualifica per gli Youth Olympic Games (YOG). Jason Solari ha avuto un'ottima prestazione: il ticinese ha vinto alla pistola 10m assicurando dunque un cartellino per la Svizzera per i YOG di Buenos Aires 2018. (cpe)

 

 

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Berichterstattung vom 25.2.

Vierter Rang für die Schweizer Luftgewehrschützinnen

Erst der letzte Shoot-Out brachte im Kampf um Bronze des Teamwettbewerbs Gewehr 10m Frauen an der EM in Györ (HUN) die Entscheidung: Nina Christen, Petra Lustenberger und Andrea Brühlmann mussten sich dem Team aus der Ukraine geschlagen geben und klassierten sich auf dem vierten Schlussrang. Die sehr gute Leistung zeigt, dass die Schweizer Schützinnen auf höchster Ebene mithalten können.

 

Resultate
Teamwettkampf Pistole 10m Männer: Qualifikation, Final
Teamwettkampf Pistole 10m Frauen: Qualifikation, Final
Teamwettkampf Gewehr 10m Frauen: Qualifikation, Viertelfinal, Halbinfal, Final
Teamwettkampf Gewehr 10m Männer: Qualifikation, Final


Endlich! Die Frauen Luftgewehr demonstrierten am sechsten und letzten Wettkampftag der EM in Györ (HUN), wie's geht: Nina Christen, Andrea Brühlmann und Petra Lustenberger zeigten im Teamwettbewerb der Frauen Gewehr über den ganzen Wettkampf hindurch eine sehr gute Leistung. Bereits die Qualifikation sorgte für Aufatmen bei der Schweizer Delegation: Die drei Schützinnen waren die ersten, die den Bann brachen und für die erste Finalqualifikation der Schweizer Elite überhaupt sorgten. In der Qualifikation klassierten sich die drei Athletinnen auf Rang fünf. Stark war Nina Christen, die Zweite wurde und 314.5 Punkte schoss, dies bei 57 Konkurrentinnen. Andrea Brühlmann folgte auf Rang 35 (309.6), Petra Lustenberger klassierte sich mit einem Punkt weniger auf Rang 40.
Im Viertelfinale bewiesen die drei Schützinnen Nerven aus Stahl: Im bis am Schluss heissumkämpften Duell gegen das Team aus Polen setzten sich die Eidgenossinnen schliesslich mit zwei Zehnteln Vorsprung (620.9) durch und qualifizierten sich so für den Halbfinal. Hier trafen sie auf die bärenstarken Rumäninnen, die im Viertelfinale die Russinnen aus dem Rennen geworfen hatten. Dem Team aus Rumänien mussten sich die Eidgenossinnen mit 17:9 geschlagen geben.
Der anschliessende Wettkampf um die Bronzemedaille gegen die Ukraine wog von Beginn bis Ende auf Messers Schneide, das Niveau war ungemein hoch. In der vorletzten Runde lagen beide Teams gleich auf. Die letzte Partie sollte entscheiden – am Ende hatten die Ukrainerinnen die Nase vorn und gewannen 21:19. So klassierten sich die Schweizerinnen am Ende auf Rang vier.
Gold ging an das Team aus Rumänien, Silber holten sich die Däninnen.
Auch wenn es am Ende nicht für Edelmetall gereicht hat: Die sehr gute Leistung von Nina Christen, Petra Lustenberger und Andrea Brühlmann zeigt, dass sich die Schweizer Luftgewehrschützinnen auf höchster Ebene mithalten können und sich mit der Weltspitze auf Augenhöhe befinden.

Schnappschuss aus dem Wettkampf um die Bronzemedaille gegen
die Ukraine: Brühlmann, Christen, Lustenberger (v.l.)


Teamwettkampf Gewehr Männer

Am Freitagnachmittag bestritten die Luftgewehrmänner den Teamwettkampf. Es sollte nicht ihre EM sein – die Schweizer klassierten sich in der Teamqualifikation mit einem Total von 929.4 Punkten auf Rang 12, dies bei insgesamt 14 startenden Teams. 3.7 Punkte fehlten auf Rang acht, der die Finalqualifikation bedeutet hätte. Christoph Dürr schoss in der Einzelwertung 310.2 Punkte, was Rang 28 ergab. Es folgt Jan Lochbihler mit gleichviel geschossenen Zählern auf Rang 29, Pascal Loretan klassierte sich auf dem 35. Platz mit 309 Punkten – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 42 Athleten.

Den Final gewann das Team aus Russland, Silber ging an Kroatien, Bronze sicherte sich Ungarn.
 


Teamwettkampf Gewehr Herren (v.l.): Pascal Loretan,
Christoph Dürr und Jan Lochbihler

 


Pistolen-Teamwettbewerb Frauen: Chancen verschossen

Am Freitagmorgen bestritten die Pistolenschützinnen und -schützen ihre Mannschaftswettbewerbe. Die Frauen Luftpistole zeigten unisono eine enttäuschende Leistung und verpassten den Finaleinzug. Auch die Männer Luftpistole konnten nicht um Finalplätze mitreden. Eine gute Leistung zeigte zumindest Steven Demierre.

Mit einer Medaille musste man nicht rechnen – dass die Frauen Luftpistole jedoch den Sprung in die besten Acht schaffen, durfte und konnte man für diesen Teamwettbewerb an der EM in Györ aus Schweizer Sicht erwarten. Es war an diesem Sonntagmorgen aber definitiv nicht der Tag von Heidi Diethelm Gerber, Rebecca Villiger und Sandra Stark. Die drei Athletinnen zeigten unisono nicht das, was sie im Normalfall können. Bereits zu Beginn des Wettkampfs haperte es: Heidi Diethelm Gerber etwa schoss in der ersten Passe 92 Punkte, Villiger 94 und Sandra Stark 88. Letztere fing sich in der zweiten Passe auf, erzielte 94, aber über den ganzen Wettkampf gesehen steckte heute der Wurm drin. Schliesslich klassierte sich das Schweizer Team mit einem Total von 826 Punkten auf dem zweitletzten 10. Rang – sechs Punkte fehlten zur Finalqualifikation.

«Das kann es natürlich nicht sein», so Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport, sichtlich enttäuscht nach Wettkampfende. Jetzt sei bei den Athletinnen selbstkritische Reflektion angesagt. Etwas später fügt er hinzu: Eine Rolle spielte eventuell auch, dass bei Heidi Diethelm Gerber die Spannung nicht mehr da gewesen sei. «Es ist sicherlich schwierig, die Enttäuschung nach dem gestrigen verpassten Finaleinug so rasch zu verarbeiten», so Burger.

Im Finale gewann das Team aus Russland Gold, Silber ging an Deutschland, Bronze holte Serbien.
 

Im Teamwettbwerb klassierten sich die Frauen Pistole
auf dem 10. Rang.

 


Teamwettbewerb Pistole Männer

An einen Sprung unter die besten Acht war auch im Teamwettkampf Luftpistole der Männer nicht zu denken, trotzdem gab es Hoffnungsfunken: Steven Demierres (Auboranges FR) Start verlief noch suboptimal (92 in der ersten Passe), dann aber legte er los: Seine 99 in Passe zwei waren ganz stark, in der dritten folgen 97. Verglichen mit dem Einzelwettkampf und vor allem dem Mixed-Wettbewerb, zeigte Demierre, dass er es besser kann. Schliesslich klassierte er sich in der Einzelwertung auf dem ansprechenden 16 Rang, dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 51 Athleten. Sandro Loetscher (Gelterkinden BL) konnte heute nicht an seine gute gestrige Leistung im Einzelwettbewerb anknüpfen und schoss 282 Punkte (Rang 44 in der Einzelwertung), gefolgt von Dylan Diethelm (48./279). So beendeten die Männer Pistole den Teamwettkampf mit einem Total von 849 Punkten im hinteren Teil der Tabelle auf Rang 15, acht Punkte fehlten zur Finalqualifikation. Insgesamt bestritten 17 Teams den Wettkampf.

«In den letzten 20 Schuss demonstrierte Steven, dass er mit den Weltspitze mithalten kann», sagt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV. Die Erfahrungen, die alle drei Pistolenschützen hier an der EM sammeln, werden sich für die Zukunft früher oder später auszahlen. Steven Demierre ergänzt: «Es ist für mich nur hier möglich, zu lernen, wie man trotz des Druckes an einer EM den Wettkampf so unbefangen wie möglich solch einen Wettbewerb bewältig.»

Gold ging im Final an das Team aus der Ukraine, Silber holten sich die Serben, Bronze an das Team aus Deutschland.

Impression nach Wettkampfende: Steve Demierre, Trainer
Pistole Claudia Loher, Leiter Bereich Spitzensport SSV
Daniel Burger (v.l.)

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Berichterstattung vom 24.2.

Diethelm Gerber und Loetscher schrammen am Final vorbei

Das war knapp: Heidi Diethelm Gerber verpasst um einen Punkt den Einzug ins Finale Pistole 10m. Die Thurgauerin klassierte sich am fünften Tag der EM in Györ (HUN) auf dem 13. Rang. Bei den Männern Pistole setzte Sandro Loetscher mit Rang 11 und einer Leistung über den Erwartungen einen erfreulichen Akzent. Auch ihm fehlte bloss ein Punkt, um unter die besten Acht zu kommen.

Resultate
Pistole 10m Frauen: Qualifikation, Final
Pistole 10m Männer: Qualifikation, Final
Mixed-Wettkampf Gewehr 10m: Qualifikation, Final


Bis zum Schluss gekämpft, aber an einer Luftdruck-EM soll
es einfach mit der Finalqualifkation nicht klappen: Heidi
Diethelm Gerber.

 

Das ist bitter. Zum fünften Mal in Folge bleibt Heidi Diethelm Gerber der Einzug ins Finale einer Luftdruck-EM verwehrt. In Maribor (SLO) 2017 war es der 10. Schlussrang, an der EM in Györ 2016 Platz 11, an den beiden Europameisterschaften zuvor jeweils Platz neun. Am fünften Wettkampftag der EM in Györ vom 24. Februar 2018 sollte es nun der 13. Schlussrang werden.
Diethelm Gerber startete mit je 95 in den ersten beiden Passen. Es folgte eine optimale Dritte (97). Die 91 (3x8) in der vierten Passe steckte sie weg und kämpfte sich wieder heran: In Passe fünf schoss sie sechs Zehner. Bis zwei Minuten vor Ende des Wettkampfs war Diethelm Gerber auf Finalkurs, in der letzten Passe schoss sie sieben 10er. Erst der 8er im zweitletzten Schuss verwehrte Diethelm Geber den langersehnten Einzug unter die besten Acht. Schliesslich klassierte sich die Märstetterin mit einem Total von 570 Zählern auf dem 13. Schlussrang – ein Punkt fehlt auf Rang acht und damit zum Sprung unter die besten Acht. Ein Hürde, welche Diethelm Gerber von ihrem Können her allemal zu erreichen vermag. Auch die 583 der Erstplatzierten Ukrainerin Olena Kostevych sind für sie an einem idealen Wettkampftag machbar.
Die beiden weiteren Schweizer Schützinnen im Bunde, Rebecca Villiger und Sandra Stark, erzielten in der Qualifikation folgende Resultate: Villiger schoss 558 Punkte, was Rang 44 bedeutete, Stark klassierte sich mit 550 Zählern auf Rang 59 – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 71 Athletinnen. «Beide haben Kampfgeist bewiesen, das bewerte ich positiv», so Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV. Heidi Diethelm Gerber habe mit ihrer Klasse bis zum Schluss gekämpft, wie bei ihr nicht anders zu erwarten gewesen sei. «Dass ihr erneut so knapp der Finaleinzug verwehrt bleibt, ist natürlich hart», so Burger.

Gold ging im Final an die Französin Celine Goberville (240.2), Silber holte die Serbin Zorana Arunovic (239.8), Bronze ihre Landsmännin Bobana Momcilovic Velickovic (219.)

Rebecca Villiger beendete die Qualifikaton als 44. Sandra Stark klassierte sich auf Rang 59.



Sandro Loetscher: Parat am Tag X

Am frühen Samstagmittag griffen die Männer in den Pistolenwettbewerb ein. Und auch hier war es bloss ein Punkt, der am Schluss zur Teilnahme am Final fehlte. Sandro Loetscher zeigte eine Leistung, die durchaus über den Erwartungen lag, erzielte 578 Zähler und klassierte sich auf dem guten 11. Rang. Ganz stark waren Passen drei und sechs, in denen der Geltenkindener (BL) je 99 Punkte erzielte. «Hätte mir jemand vor dieser EM diese Punktzahl garantiert – ich hätte ohne zu Zögern unterschrieben», sagt Loetscher sichtlich zufrieden kurz nach dem Wettkampf. Auf internationalem Parkett läge seine Leistung heute rund 10 Punkte über dem Schnitt. So erzielte Loetscher etwa am H&P Cup in München Ende Januar 2018 569 Punkte, was damals Rang 68 ergab. Hier in Györ konnte der Schweizer sein Leistungsvermögen am Tag X also abrufen. «Heute hat einfach alles gepasst», bilanziert Loetscher. Pistolentrainer Matthias Hahn fügt hinzu: «Sehr gut hat mir gefallen, wie Sandro während des ganzen Wettbewerbs über gearbeitet hat.» Er hätte das, was man sich vorgenommen habe, konsequent und adäquat umgesetzt, so Hahn.
Weiterer Schweizer Schütze war Steve Demierre, der achtbare 572 Punkte erzielte, sich damit aber nur auf Rang 31 einreihen konnte. Dylan Diethelm konnte nicht an seine gestrige gute Leistung im Mixed-Wettkampf anknüpfen und klasssierte sich mit einem Total von 560 Zählern auf Rang 67. Insgesamt waren 80 Schützen zur Qualifikation angetreten.

Im Final war es der Türke Yusuf Dikec (241.6), der sich Gold holte, Silber ging an den Russen Artem Chernousov (239.8), Bronze gewann Joao Costa aus Portugal (218.8).
 

Im entscheidenden Moment sein Leistungsvermögen abgerufen:
Sandro Loetscher wird an der EM bester Schweizer Pistolenschütze
Elite (Bild oben)

 

Steve Demierre reihte sich auf Rang 31 der Qualifikation ein. Dylan Diethelm klassierte sich auf Rang 67.

 

Mixed-Wettkampf Gewehr 10m

Im Mixed-Wettkampf, der am Freitagnachmittag über die Bühne ging, sollte es für die beiden Schweizer Teams nicht reichen, unter die besten fünf Teams vorzustossen, was die Finalteilnahme bedeutet hätte. Team Schweiz 1 mit Nina Christen und Jan Lochbihler lag jedoch bis 10 Minuten vor Schluss auf Kurs. In seiner vierten Serie setzte es jedoch bei Schuss 36 und 37 je eine 9.6 – was auf diesem Niveau umgehend bestraft wird. Schlussendlich klassierten sich Christen und Lochbihler mit einem Total von 831.5 Punkten auf Rang 17 – dies bei insgesamt 45 teilnehmenden Mannschaften. 3.6 Punkte fehlten zur Finalteilnahme. Nina Christen übrigens schoss ordentliche 417.1 Punkte – in der Einzelwertung ergab dies für sie Rang 22. Insgesamt bestritten 90 Athletinnen und Athleten den Wettkampf.
Immerhin: Bei Jan Lochbihler war ein Aufwärtstrend festzustellbar. Der Solothurner kämpfte bereits am gestrigen Einzelwettkampf mit starkem Unwohlsein. «Heute gings etwas besser, ich denke, dass ich morgen Sonntag beim Mannschaftswettbewerb wieder auf die Spur komme», gibt sich Lochbihler zuversichtlich.
Team Schweiz 2 mit Christoh Dürr und Petra Lustenberger landete auf Rang 42 der Qualifikation, dies mit einem Total von 822 Punkten.

Muss man erwähnen, dass eine Mannschaft aus Russland (Team 2/498.3) den Teamwettbwerb gewann? Silber ging an Serbien 1 (495), Bronze an Ukraine 1 (390).

Team Schweiz 1 mit Nina Christen und Jan Lochbihler klassierte sich auf Rang 17 - dies bei insgesamt 45 teilnehmenden Mannschaften. Petra Lustenberger und Christoph Dürr beendeten die Qualifikation auf dem 42. Platz.

 

 

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Berichterstattung vom 23.2.
 

Nina Christen wird als beste Schweizer Gewehrschützin 26.

Ernüchternder Start für die Gewehr-Elite an der EM in Györ (HUN): Im Einzelwettkampf Gewehr 10m Herren klassierte sich keiner der drei Eidgenossen unter den ersten 30. Bester Schweizer Schütze wurde Pascal Loretan auf Rang 44. Besser sieht es bei den  Frauen aus, auch wenn nicht alles nach Wunsch lief: Nina Christen klassierte sich auf Rang 26. Petra Lustenberger folgt auf Rang 36, Andrea Brühlmann wird 47. Für einen Lichtblick sorge am Freitagabend Dylan Diethelm im Mixed-Wettkampf Pistole.


Resultate
Gewehr 10m Männer: Qualifikation, Final
Gewehr 10m Frauen: Qualifikation, Final
Mixed-Wettkampf Pistole 10m: Qualifikation, Final


Ob es am Druck lag, an eben diesem einen Tag an der EM in Györ (HUN) ihr Potential voll auszuschöpfen, oder Fortuna, die Nina Christen am Freitagnachmittag in der Qualifikation Frauen Gewehr nicht hold war: Die Nidwaldnerin beendete den Wettkampf am Freitagnachmittag, 23. Februar,  schliesslich mit 621. 9 Punkten auf Rang 26 und musste ihre zweifellos berechtigten Finalträume begraben. «Das war mein Ziel, klar, von dem her bin ich schon enttäuscht», meinte Christen kurz nach dem Wettbewerb. Sie hätte die ganze Zeit über am Wettkampf ein schlechtes Timing gehabt. Am Boden zerstört war sie jedoch nicht. Rang 26 sei keine «Katastrophe», es gehe weiter. Grosses Ziel Christens – wie könnte es anders sein – ist die WM in Südkorea im September dieses Jahres.
Hätte Christen ihr Leistungsvermögen heute abrufen können, wäre eine Finalqualifikation allemal drin gelegen. Zur Erinnerung: Christen holte am H&N Cup in München Ende Januar Gold, in der Qualifikation siegte sie und schoss einen neuen Schweizerrekord mit 629 Punkten. Am heutigen Wettkampf in Györ lag die Hürde, um unter die besten acht zu kommen, bei 625 Zählern.
Für die zweite Schweizer Schützin im Bunde, Petra Lustenberger, sah es bis zum 45. Schuss gut aus für die Finalqualifikation. «Der anreihende Schuss misslang mir jedoch völlig», so Lustenberger. Die 8.9 nahm sie unweigerlich aus dem Rennen und spülte sie im Zwischen-Klassement nach hinten. Die Rothenburgerin erzielte so neun Zehntel Punkte weniger als Christen und klassierte sich auf Rang 36, gefolgt von Andrea Brühlmann mit 620.1 Zählern auf Rang 47. «Grosser Respekt vor Andrea, die das erste Mal seit längerer Zeit wieder an einer EM teilnahm. Angesichts dessen bin ich mit ihrem Resultat sehr zufrieden», sagt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV.

Den Final dann entschied die Dänin Stine Nielsen für sich (249.1), Silber ging an die Polin Katarzyna Komorowska (248.7), Bronze an die Niederländerin Manon Smeets (226.8).

 

Petra Lustenberger wird 36. Andrea Brühlmann klassierte sich auf Rang 47.

 

Keine Finalchancen für Schweizer Luftgewehrmänner

Die Trauben im Wettbewerb der Männer Luftgewehr hingen an dieser EM – wie nicht anders zu erwarten – sehr hoch.  626.1 Ringe benötige man am frühen Freitagnachmittag für die Finalqualifikation, 624.5 Punkte für die Top 20. Der Anspruch, dass einer der drei Gewehrschützen letztgenannte Hürde schafft, durfte und musste dennoch Anspruch aus Schweizer Sicht sein. Allein, heute sahen Jan Lochbihler, Christoph Dürr und Pascal Loretan die acht Finalplätze nur aus weiter Ferne. Der Beste am Qualifikationswettkampf war Pascal Loretan mit 619.4 Punkten, was Rang 44 bedeute. Christoph Dürr folgt auf Rang 49 mit 618.7 Zähler, Jan Lochbihler klassierte sich mit 617.6 Zählern auf dem 53. Rang. Anzumerken ist, dass der Solothurner den ganzen Wettbewerb über mit starkem Unwohlsein zu kämpfen hatte.
Die Weltelite schoss heute in anderen Sphären: Die Qualifikation gewann der Norweger Henrik Larssen mit 632.1 geschossenen Ringen.
Unmittelbar nach dem Wettkampf konstatierte Pascal Loretan bei sich «gemischte Gefühle». Natürlich sei er mit der Platzierung nicht zufrieden, «wenn man nicht mehr erwarten würde, müsste man ja gar nicht erst hierherkommen.» Positiv bewerte er die Tatsache, dass er für seine Verhältnisse gut gestartet sei. Hier habe es in dieser Saison des öfteren gehapert. Auch Loretans Blick richtet sich aber bereits in die Zukunft. «Es gilt nun, konsequent weiterzuarbeiten mit Blick auf die WM in Südkorea», hält der Fribourger fest.

Die Resultate des Finals unterstreichen zum wiederholten Male die Dominanz der Athleten aus Russland an dieser EM: 1. Vladimir Maslennikov (251.1). 2. wurde sein Landsmann Alexander Dryagin (248.2). 3. Petar Gorsa (CRO/ 227)


Wurde bester Schweizer Schütze Gewehr 10m auf
Rang 44: Pascal Loretan (Bild oben)

Christoph Dürr, hier im Gespräch mit Gewehrtrainerin Oriana Scheuss, wurde 49. Jan Lochbihler klassierte sich auf Rang 53.

 

Mixed-Wettkampf Pistole: Dylan Diethelm sorgt für Lichtblick

Am Freitagabend dann gingen die Mixed-Wettkämpfe Pistole 10m über die Bühne. Die Schweiz ging mit zwei Mannschaften an den Start. Team 1 mit Heidi Diethelm Gerber und Steve Demierre klassierten sich mit einem Total von 756 Punkten auf Rang 23 – dies bei insgesamt 50 teilnehmenden Mannschaften. «Ich habe solide angefangen», sagte die Thurgauerin nach etwas zeitlichem Abstand zum Wettbewerb. 95/95 und 97 lauteten die ersten Passen. In der vierten sollten dann 93 folgen, woraus ein Total von380 Zählern folgte. «Es fehlten in der letzten Passe halt einfach die 10-er». Und die brauche es einfach auf diesem hohen Niveau, hält Diethelm Gerber nüchtern fest. «Für morgen besteht also Luft nach oben», meint sie abschliessend zuversichtlich und mit einem Lachen. Auch ihr Partner im Teamwettkampf, Steve Demierre blieb heute unter seinen Möglichkeiten und hatte ebenfalls mit dem Schluss zu kämpfen: 92 lautete seine letzte Passe, was ein Total von 376 Punkten ergab.

Heidi Diethelm Gerber und Steve Demierre klassierten sich im
Mixed-Wettkampf auf Rang 23. Insgesamt bestritten 50
Mannschaften den Wettkampf.

 

Das Team 2 der Schweiz weckte mit seinem Auftritt – um es gleich vorwegzunehmen – Optimismus für die anstehenden Einzelwettbewerbe. Vor allem Dylan Diethelm zeigte bei seinem ersten Auftritt an einer EM eine wirklich gute Leistung: Mit Passen von 95/90/97 und 98 schoss er ein Total von 380 Punkten. Zusammen mit seiner Teamkollegin Rebeca Villiger, die 372 Punkte erzielte, sollte das am Ende mit einem Total von 752 Punkten für Rang 30 in der Qualifikation sorgen. «Das gibt mir ganz klar Zuversicht für die morgigen Wettkämpfe», sagte Dylan Diethelm unmittelbar nach dem Wettkampf. Auch seine Mutter, Heidi Diethelm Gerber, war sichtlich stolz. Und Daniel Burger fügte hinzu: «Für mich war seine Leistung das Highlight des Tages.»

Am Finale ging der Sieg an das Team aus Russland (482.8), Silber an die Serben (480) und Bronze sicherten sich die Ukrainer (416.6).

Rebecca Villiger und Dylan Diethelm im Einsatz: Am Schluss
resultierte der 30. Platz im Teamwettbewerb.

 

 

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Berichterstattung vom 22.2.18

Finalteilnahme ausser Reichweite

Im Teamwettkampf Gewehr Juniorinnen der EM klassierten sich die Schweizer Schützinnen am dritten Wettkampftag der EM in Györ (HUN) auf dem enttäuschenden 15. Rang.


Resultate
Teamwettkampf Gewehr 10m Juniorinnen: Qualifikation, Final
Teamwettkampf Gewehr 10m Junioren: Qualifikation, Final

 

Der dritte Wettkampftag der Europameisterschaften begann am Donnerstagmittag, 22. Februar, aus Schweizer Sicht ernüchternd. Den Teamwettbewerb beendeten die drei Schweizer Gewehrschützinnen Julia Oberholzer, Lisa Suremann und Sarina Hitz abgeschlagen mit 921.6 Punkten auf dem 15. Platz – dies bei insgesamt 19 Teams, die angetreten waren. Die Teamwettkämpfe aller Disziplinen werden übrigens an der EM in Györ das erste Mal als eigenständige Wettbewerbe durchgeführt.
Julia Oberholzer erzielte als beste Schweizer Schützin 310.7 Punkte, was eine ordentliche Leistung war. Dies zeigt auch die Einzelwertung, in der sich die Neftenbacherin auf Rang 15 klassierte – dies bei insgesamt 57 Konkurrentinnen. EM-Debütantin Sarina Hitz schoss 306.9 Zähler. Nicht wunschgemäss lief es Lisa Suremann: Ihre 97.7 in der 2. Serie sollten die Finalträume der Schweizerinnen abrupt beenden. Mit 304 Punkten klassierte sich die Mönchaltorferin, die im vorgestrigen Einzelwettbewerb noch beste Schweizer Gewehrschützin war, auf Rang 53.


Teamwettkampf Gewehr Junioren: Schlüsse für die Zukunft

Am Donnerstagnachmittag absolvierten dann die Junioren Gewehr ihren Teamwettkampf. Dabei klassierten sich Sven Riedo (308.7), Fabio Wyrsch (308) und Lukas Roth (304.7) auf dem 12 Rang – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 14 Teams. Mit ihrem Gesamtresultat von 921.4. Zählern fehlten ihnen 5.1 Punke auf Rang acht und die Finalqualifikation. Diese gewann die Mannschaft aus Tschechien mit 931.6 Punkten.
Die drei Schweizer Junioren wären rein von den geforderten Richtwerten her nicht für die EM in Györ selektioniert geworden. «Das war heute eine Richtschnur, um Erfahrungen zu sammeln und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen», so Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV. Letzteres gelte nicht zuletzt auch für den Trainerstab. Die Leistungen und Resultate an dieser EM gelten als Richtwerte für die Selektion der kommenden Weltmeisterschaften im September 2018 in Südkorea. «An diese WM werden nur Athletinnen und Athleten fahren, welche effektiv über das Potential verfügen, sich angesichts des zu erwartenden hohen Niveaus auch durchzusetzen», so Burger. (cpe)
 

Teamwettbewerb Gewehr Junioren (v.l.): Sven
Riedo, Fabio Wyrsch und Lukas Roth

 

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Berichterstattung vom 21.2.18

Marvin Flückiger wird sehr guter Sechster

Marvin Flückiger klassiert sich an den Europameisterschaften Gewehr/Pistole 10m in Györ (HUN) in der Disziplin Pistole 10m Junioren auf dem sehr guten sechsten Schlussrang. Der Ostschweizer unterstreicht mit seiner Leistung, dass sich die Schweizer Pistolenschützen mit der internationalen Elite auf Augenhöhe befinden.


Resultate
Pistole 10m Juniorinnen: Qualifikation, Final
Mixed-Wettkampf Gewehr 10m Junioren: Qualifikation, Final
Pistole 10m Junioren: Qualifikation, Final


Marvin Flückiger startete die Qualifikation hochfokussiert und zeigte über den ganzen Wettbewerb hinweg eine konstante Leistung: 95/96/97/95/96 und 95 lauteten seine Passen. Mit dieser starken Leistung klassierte sich der Ostschweizer Schütze mit einem Total von 574 Punkten auf dem sehr guten 5. Platz. «Ich bin zufrieden, habe aber Luft nach oben», meinte Flückiger kurz nach dem Wettkampf. «Die nächste Runde kann folgen.» Erfreut zeigte sich auch Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV. Aufgrund seiner in letzter Zeit erbrachten Leistungen auf internationalen Parkett hätte man eine Finalteilnahme erwartet. «Das Marvin Flückiger sie tatsächlich liefert, ist eine eindrückliche Darbietung.»

Im Finale dann sollte es nicht für den Sprung aufs Podest reichen. Flückiger, der das erste Mal überhaupt an einer EM mit den besten Acht um Gold, Silber und Bronze kämpfte, klassierte sich schliesslich auf dem starken sechsten Rang. «Ich war zu Beginn etwas nervös», so Flückiger unmittelbar nach dem Wettkampf. Alles in allem sei er aber mit dieser Platzierung natürlich doch «sehr zufrieden.» Ebenso Pistolen-Trainerin Claudia Loher: «Klar, dies war eine sehr gute Leistung.» Das Resultate unterstreiche, dass man sich mit der internationalen Elite auf Augenhöhe befinde. Vor allem aber werde es Marvin Flückiger den «nötigen Biss» geben, um in Zukunft ganz oben mitreden zu können.
Den Final dominieten die Russen: Gold ging an Anton Aristarkhov (239.7), Silber holte sich Alexander Petrov (238.9) und Bronze Aleksandr Kondrashin (217.).

Mit der Weltelite auf Augenhöhe: Marvin Flückiger


Nicht nach Wunsch verlief es dem zweiten Pistolenschützen, Jason Solari.  Solari startete optimal, 96 Punkte lautete seine erste Passe. Dann folgten 91 Punkte in der zweiten, zweimal je 96 in den beiden drauffolgenden und in der letzten Passe erzielte Solari 92 Punkte, was ein Total von 563 Zählern ergab. Die zweite und letzte Passe, in denen er Punkte liess, liessen es auf diesem Niveau nicht mehr zu, dass Solari um den Finaleinzug mitreden konnte; neun Punkte fehlten konkret hierzu. Der Tessiner klassierte sich in der Qualifikation schliesslich im Mittelfeld auf Rang 33 – dies bei insgesamt 60 Mitkonkurrenten.

 
Empfang am Flughafen Zürich für Solari

A pro-pos Solari: Der SSV empfängt ihn, Marvin Flückiger und Anna Bastian am Donnerstag, 22. Februar 2018 am Flughafen Zürich. Der Flug LX 1577 von Wien landet um 12.20 Uhr. Eigentlicher Grund für den Empfang ist der Sieg von Solari am Qualifikationswettkampf in Györ von vergangenem Sonntag für die Youth Olympic Games in Buenos Aires 2018. Er sicherte der Schweiz damit einen Quotenplatz. Selbstverständlich gilt es, auch Marvin Flückiger und der 15-jährigen Nachwuchshoffnung Anna Bastian einen herzlichen Empfgang zu bereiten.
 

Jason Solari klassierte sich auf Rang 33. Am Donnerstag,
21.2., wird er am Flughafen Zürich feierlich vom SSV
empfangen. Der Tessiner sicherte der Schweiz einen Quoten-
platz an den Youth Olympic Games in Buenos Aires 2018.

 

 

Wettkampf Juniorinnen Pistole

Bereits am Mittwochmorgen ging der Wettkampf Juniorinnen Pistole 10m über die Bühne. Als einzige Schweizer Schützin vertrat Anna Bastian die Schweizer Farben. Die Fibourgerin klassierte sich in der Qualifikation auf dem 35. Platz. Anna Bastian blieb am zweiten Wettkampftag der EM in Györ (HUN) unter ihren Möglichkeiten: Sie startete mit 93 Punkten, in der zweiten Passe folgten 91, in der dritten 92, dann 90. Angesichts der hochkarätigen Konkurrenz wirken sich ein paar verlorene Punkte unmittelbar aus. «Komm, gib Gas, Anna», hörten man Pistolentrainerin Claudia Loher leise sagen. In der zweitletzten Passe steigerte sich Bastian, erzielte 94 Punkte, in der letzten dann 93 – dies ergab am Ende ein Total von 553 Punkten. Damit klassierte sich die Fribourgerin auf Rang 35 in der Qualifikation – dies bei insgesamt 58 gestarteten Schützinnen. Für einen Finalplatz wären 10 Zähler mehr nötig gewesen. Eine Marke, die für Anna Bastian normalerweise zweifellos machbar ist. Die Qualifikation gewann die Bulgarin Miroslava Mincheva mit 567 Punkten.

Clauldia Loher zeigte sich unmittelbar nach dem Wettkampf zufrieden. «Für mich war wichtig zu sehen, dass Anna bis am Schuss gekämpft hat.» Angesichts des fehlenden Aufbautrainings aufgrund einer Beeinträchtigung am rechten Unterarm, an dem Bastian seit Monaten laborierte, habe sie «ihren Job gut gemacht», so Loher.

Im Finale ging Gold an Denisa Bezdecna aus Tschechien (236.8), Silber holte sich die Bulgarin Miroslava Mincheva (232.5) und Bronze sicherte sich Iana Enina aus Russland (213.3).


Junioren-Mixed-Wettkampf Gewehr

Am Mittwochmittag ging dann der Mixed-Wettkampf Gewehr der Junioren über die Bühne. Für die beiden Schweizer Teams, die antraten, lag das Erreichen des Finals ausser Reichweite. Team Schweiz 2 mit Lisa Suremann (413 Punkte) und Sven Riedo (410.8 Punkte) klassierten sich mit einem Total von 823.8 Zählern auf Rang 16 in der Qualifikation. 5.6 Punkte fehlten auf Rang fünf und die Finalteilnahme. Team Schweiz 1 mit Julia Oberholzer und Fabio Wyrsch folgen auf Rang 24 mit einem Total von 821.5 Punkten (Oberholzer: 412.8 / Wyrsch: 408.7). Bärenstark waren die Leistungen der beiden erstplatzierten Teams, notabene Osteuropäern: Team Tschechien 1 schoss ein Total von 834.8, Russland 1 erzielte 1.4 Punkte weniger.
Das Finale wurde wie so oft an der EM in Györ von Russen dominiert, welche sich Gold und Silber holten (498.4 und 494.4). Bronze holte sich das Team aus Norwegen (430).

«Lisa Suremann und Sven Riedo haben das gebracht, was man von ihnen erwarten durfte», sagt Daniel Burger kurz nach Ende des Wettkampfs. Team 1 zeigte nicht ganz das, «zu was sie an einem guten Tag fähig sind». Die führenden Luftdruck-Nationen spielten in einer anderen Liga, «das hat uns der Wettkampf heute glasklar aufgezeigt», bilanziert Burger. (cpe)

Team Schweiz 2 mit Lisa Suremann und Sven Riedo klassierte sich auf Rang 16 - dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 36 Mannschaften. Beendeten die Qualifikation auf Rang 24: Team Schweiz 1 mit Julia Oberholzer und Fabio Wyrsch

 

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Berichterstattung vom 20.2.

Anna Bastian und Marvin Flückiger verpassen Finaleinzug

Im Junioren-Mixed-Wettkampf Pistole klassierten sich Anna Bastian und Marvin Flückiger auf dem zehnten Schlussrang. Der Auftritt der beiden Schweizer Schützen weckt Hoffnung für die kommenden Einzelwettbewerbe.
 

Resultate
Gewehr 10m Juniorinnen: Qualifikation, Final
Gewehr 10m Junioren: Qualifikation, Final
Mixed-Wettkampf Pistole 10m Junioren: Qualifikation Team, Qualifikation Einzel, Final

Lange sah es so aus, als ob Anna Bastian und Marvin Flückiger am frühen Dienstagabend den Bann brechen würden und am Eröffnungstag der Europameisterschaften Gewehr/Pistole 10m in Györ (HUN) als erste Schweizer Schützen eine Finalqualifikation schaffen würden. Marvin Flückiger zeigte insgesamt eine sehr gute Leistung: 97, 96, 96 und 98 lauteten seine Passen, was ein Total von 387 Punkten ergab. In der Einzelwertung klassierte sich der Ostschweizer so auf Rang vier, nur einen Punkt hinter dem Erstplatzierten Deutschen Robin Walter. Auch die 15-jährige Anna Bastian startete gut, 94 und 92 waren ihre ersten beiden Passen. Dann lief es nicht mehr wunschgemäss und «Anna kam etwas in Zeitnot», so Pistolentrainerin Claudia Loher. Zusammen mit den beiden letzten Passen (90/89) ergab dies ein Total von 365 Punkten, was die junge Fribourgerin auf den 64. Platz zurückwarf. Schlussendlich klassierten sich die beiden Pistolenschützen im Teamwettbewerb mit einem Total von 752 Punkten auf dem zehnten Rang, drei Punkte fehlten auf Rang füng, der die Finalteilnahme bedeutet hätte  dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 34 Teams.
Den Final übrigens entschied dasjenige aus Russland für sich (480.7), Silber ging an Bulgarien 2 (472.1), Bronze ebenfalls an Bulgarien (Team 1/411.5).

Insgesamt zeigte sich Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV, mit der gezeigten Leistung jedoch zufrieden. Nicht zuletzt auch eingedenk der Tatsache, dass für Anna Bastian aufgrund einer Beeinträchtigung im rechten Unterarm, die schon über einen längeren Zeitraum andauere, ein Aufbautraining für die EM in Györ schlicht unmöglich gewesen sei. «Bei solch einer jungen Athletin wirkt sich dies aus, das ist logisch», so Burger. Sehr positiv bewertete Burger auch die Leistung von Marvin Flückiger, den heute «absolut nichts aus der Ruhe gebracht» und seinen Wettkampf «vorbildlich durchgezogen» hätte.

Am Mittwoch, 21. Februar, gehen in Györ die Einzelwettbewerbe der Junioren Pistole über die Bühne. Für Anna Bastian beginnt der Wettkampf um 9.45 Uhr, Marvin Flückiger und Jason Solari (der am Sonntag, 18. Februar in Györ den Qualifikationswettkampf für die Youth Olympic Games Buenos Aires 2018 gewann) starten ihren Wettbewerb um 13.45 Uhr. Auf den Auftritt der drei Schweizer Pistolenschützen darf man also gespannt sein.


Juniorinnen Gewehr 10m: Lisa Suremann mit solider Leistung

Bereits am Dienstagmorgen standen die drei Juniorinnen Gewehr 10m im Einsatz. Keine der drei Schweizer Schützinnen schaffte den Einzug ins Finale. 1.4 Punkte fehlten Lisa Suremann am Ende für die Finalqualifikation. Mit 622.1 Punkten legte die Mönchaltorferin (ZH) so insgesamt eine solide Leistung hin und wurde beste Schweizer Schützin. Während des gesamten Wettkampfs wurde Suremann von Dino Tartaruga aufs genauste beochbachtet. «Lisa hat heute einen sehr disziplinierten Wettkampf abgeliefert», so der Verantwortliche für Leistungsdiagnostik Spitzensport beim SSV. Sie habe von Anfang an gewusst, was sie wolle, und dies von Beginn an umgesetzt.

Wurde beste Schweizer Juniorin Gewehr 10:
Lisa Suremann

Die zweite Schweizer Schützin im Bunde, Julia Oberholzer, klassierte sich in der Qualifikation mit 620.4 Punkten auf dem 22. Rang. Bei ihr wäre an einem idealen Tag sicher mehr drin gelegen. Zur Erinnerung: Im Dezember 2017 schoss die Neftenbacherin (ZH) am RIAC in Luxemburg mit 630.4 Punkten ein absolutes Weltklasseresultat.
EM-Debütantin Sarina Hitz (Mauren TG) schliesslich beendete die Qualifikation mit 610.5 Punkten auf Rang 61.

Finale: 1. Anna Janssen (GER/250.3), 2. Anastasiia Dereviagina (RUS/249.2), 3. Marija Malic (SRB/226.8).

Julia Oberzholter klassierte sich auf Rang 22. EM-Debütantin Sarina Hitze beendete die Qualifikation auf dem 61. Platz.


Daniel Burger: «Gut, aber nicht gut genug.»

«Gut, aber nicht genug.»: So lautete denn auch das Fazit von Daniel Burger kurz nach Ende des Wettkampfs. Zufrieden zeigte er sich aber mit der Leistung von Lisa Suremann, die heute eine Leistung über den Erwartungen gezeigt hätte. Bei Julia Oberholzer sei eher das Gegenteil der Fall gewesen. Natürlich sei die Leistung von Oberholzer am RIAC grossartig gewesen. «Aber wir müssen unsere Durchschnittswerte hochbringen, um international bestehen zu können», so Burger, ein «Ausreisser» nach oben genüge nicht. Heute wäre durchaus mehr drin gelegen – dies zeigten die 623.5 Punkte, die heute für den Finaleinzug gereicht hätte, ebenso die 625.7 Zähler der Erstplatzierten Marija Malic. Die Serbin wurde im anschliessenden Finale Dritte (226.8), Silber holte sich die Russin Anastaiia Dereviagina (249.2), Gold ging an Anna Janssen aus Deutschland (250.3).

Am späteren Dienstagnachmittag ging die EM dann auch für die Junioren Gewehr los. Die Schweizer Schützen konnten in Györ jedoch nicht um die Finalteilnahme mitreden. Bester Eidgenosse wurde Fabio Wyrsch mit 617.8 Punkten. Der Urner legte einen guten Start hin, konnte dies aber nicht über den ganzen Wettkampf hin durchziehen. Der Abstand zu Rang acht und damit zur Finalqualifikation betrug am Ende 3.4 Punkte. «An einem idealen Tag hat Fabio das Zeugs dazu, die Finalqualifikation zu schaffen», sagt Gewehrtrainerin Oriana Scheuss. Tatsächlich schoss Wyrsch am H&N Cup in München Ende Januar 623.7 Punkte – heute jedoch an der EM sollte es kein idealer Tag sein.
Die Klassierungen der weiteren Schweizer Schützen: Sven Riedo schoss 614.9 Punkte (Rang 35), Lukas Roth erzielte 614.1 Zähler (Rang 38) – dies bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 61 Schützen. Sieger in der Qualifikation wurde der Tscheche Filip Nepejchal (628.6 Punkte). Dieser holte sich im Final Silber (249), Gold sicherte sich der Russe Ilia Marsov (249.2), Bronze ging an dessen Landsmann Grigorii Shamakov (226.8).

Fabio Wyrsch holte sich während des Wettkampf
Tips von Trainerin Oriana Scheuss. Am Schluss
wurde der Urner bester Schweizer mit 617.8 Punkten
(Rang 21).

«Es ist, wie es ist», hielt Daniel Burger kurz nach Ende des Wettbewerbs der Junioren Gewehr fest. Und fügte hinzu: «Der Nachwuchs trainiert bei uns in der Schweiz insgesamt zu wenig.» Wohlgemerkt: Der Vergleich betreffe Nationen wie Deutschland oder Dänemark, nicht Russland oder andere osteuropäische Nationen. In der Schweiz seien das zwischen sechs und zehn Stunden, bei den anderen 15 bis 20 Stunden die Woche. «Hier müssen wir, hier muss jeder einzelne Athlet und jede Athletin den Hebel ansetzten», ist Burger überzeugt. (cpe)

Sven Riedo klassierte sich auf Rang 35 (614.9 Punkte) Lukas Roth belegte in der Qualifikation den 38. Rang (614.1 Punkte)

 

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Berichterstattung vom 19.2.18

Die EM in Györ ist eröffnet

Die Europameisterschaften Gewehr und Pistole 10m in Györ (HUN) wurden am Montagabend, 19. Februar 2018, feierlich eröffnet. Die Wettbewerbe beginnen offiziell am Dienstag, wenn die Schweizer Juniorinnen und Junioren Gewehr und Pistole ins Wettkampfgeschehen eingreifen.

Wettkampfprogramm


Györ liegt im westlichen Pannonien, der kleinen UngarischenTiefebene, auf halben Weg zwischen Wien und Budapest, Hier, genauer in der Audi-Arena, gingen am Montagabend die Feierlichkeiten zur Eröffnung der Europameisterschaften Gewehr und Pistole 10m in Györ über die Bühne. Eröffnet wurde der festliche Akt durch den Einzug der Fahnenträger, bestehend aus Angehörigen einer Ehrengarde der ungarischen Armee. Bürgermeister Zsolt Borkai hiess die Sportler und Funktionäre aus 48 europäischen Ländern zur EM willkommen, die nach 2016 bereits zum zweiten Mal in Györ stattfindet. Grussbotschaften kamen von der ungarischen Regierung, unter anderem durch Peter Jenik, Stabschef des Stellvertretenden Ungarischen Ministerpräsidenten Zsolt Semjén. Für Auflockerung des offiziellen Teils sorgten diverse musikalische Darbietungen und Tanzeinlagen. Schiesslich wandte sich ESC-Präsident Vladimir Lisin ans Publikum und erklärte die Luftdruck-EM 2018 offiziell für eröffnet. Insgesamt nehmen 650 Athletinnen und Athleten an den Wettbewerben teil.

 

Fahnenparade: Der Einzug der Schweizer Fahne (oben links) und das Hiessen der EM-Flagge
(oben rechts).


Peter Jenik ( unten links) Stabschef des Stellvertretenden Ungarischen Ministerpräsidenten, überbrachte
die Grüsse der Ungarischen Regierung. ESC-Präsident Vladimir Lisin (rechts unten) erklärte die EM
schliesslich für eröffnet.

 

 


Die Konkurrenz ist hochkarätig besetzt

Einer davon ist bereits vor der offiziellen Eröffnung am gestrigen Sonntag, 18. Februar über die Bühne gegangen – und für die Eidgenossen begann er mit einem Paukenschlag: Jason Solari gewann den Qualifikationswettkampf für die Youth Olympic Games Buenos Aires 2018 und sicherte der Schweiz damit einen Quotenplatz (siehe Bericht unten).
«Das einer unserer Athleten dies geschafft hat, ist natürlich eine Riesensache» hält Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV, fest.
Welches sind nun seine Erwartungen für die EM in Györ? «Wir haben verschieden Möglichkeiten respektive Athleten, die mit der internationalen Elite mithalten können», so Burger. Er wolle nicht immer alles auf Nina Christen legen, aber klar stehe sie an auch an dieser EM im Fokus, so Burger – genau wie Heidi Diethelm-Gerber. Auch Petra Lustenberger sei in Form, «da liegt viel drin.»
Auf der anderen Seite sei er Realist, sagt Burger. Das Niveau an der EM werde extrem hoch sein – nicht anders als am ebenso hochkarätig besetzten H&N Cup in München von Ende Januar. Damals hätten etwa die Herren Gewehr, sprich Jan Lochbihler, Pascal Loretan und Christoph Dürr, in der Qualifikation Werte nahe am Schweizerrekord von 629.2 Punkten schiessen müssen, um den Finaleinzug zu schaffen – dies dürfte wohl auch an der EM in Györ der Fall sein, «dem muss man sich einfach bewusst sein», sagt Burger.
Von guten Platzierungen dürfe man generell bei den Juniorinnen und Junioren ausgehen. «Mit Jason Solari und Marvin Flückiger zum Beispiel haben wir mit der Luftpistole zwei Athleten im Feld, welche um Finalplätze und im Idealfall um Medaillen mitreden werden», so Burger. (cpe)
 

Die Stimmung am Vorabend der ersten offieziellen Wettkämpfe
ist gut: Das Team der Juniorinnnen und Junioren Gewehr und Pistole

 

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Berichterstattung vom Qualifikationswettkampf für die Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires

Sieg für Jason Solari und Quotenplatz für die Schweiz

Was für ein Erfolg: Jason Solari sorgt für den perfekten Schweizer Start an den Europameisterschaften in Györ. Der junge Tessiner gewinnt den Qualifikationswettkampf für die Youth Olympic Games Buenos Aires 2018 und sichert der Schweiz damit einen Quotenplatz.

Resultate
Luftpistole 10m Junioren: Qualifikation, Final
Luftpistole 10m Juniorinnen: Qualifikation, Final
Luftgewehr 10m Juniorinnen: Qualifikation, Final

Jason Solari muss Nerven aus Stahl haben: Der junge Tessiner trumpfte an den Qualifikationswettkämpfen für die Youth Olympic Games (YOG) 2018 in Buenos Aires zum Start der Europameisterschaften in Györ (HUN) gross auf, gewann den Wettkampf mit der Luftpistole und sicherte damit der Schweiz einen Quotenplatz für die YOG. Die Ausgangslage vor dem Final war klar: Vier Nationen kämpfen um drei Argentinien-Tickets. Die zwei Deutschen waren bereits aus dem Rennen, da sich Deutschland bereits an den Qualifikationswettkämpfen anlässlich der Europameisterschaften 2017 in Baku einen Platz gesichert hatte. Es blieben drei Ukrainer, ein Russe, ein Tscheche und Solari. Der Tessiner begann im Final stark, musste aber lange um seinen Quotenplatz zittern. Denn zunächst schieden die beiden Deutschen und ein Ukrainer aus. Der Kampf ging weiter. Doch Solari zeigte eine bärenstarke Leistung und ging nach 18 Schüssen in Führung. Gleichzeitig schied der Russe aus. Damit war klar: Jason Solari hat den Quotenplatz auf sicher. Doch damit gab er sich nicht zufrieden. Im Gegenteil: Der Tessiner aus Malvaglia legte gar noch einen Zacken zu und liess mit 236.1 Punkten alle seine Konkurrenten deutlich hinter sich. Er gewann mit 2.9 Punkten Vorsprung auf den Ukrainer Dmytro Honta. Dritter wurde dessen Landsmann Ihor Solovei. Der Tscheche Pavel Schejbal musste zwar mit Rang 4 vorlieb nehmen, durfte sich aber über den dritten Quotenplatz freuen.

 

Daumen hoch: Jason Solari freut sich nach der Qualifikation über den Finaleinzug.

 

Solaris Nervenstärke war bereits in der Qualifikation gefragt, musste er doch lange um den Finaleinzug zittern. Mit 93 Zählern in er ersten Serie erwischte er keinen optimalen Start. Dieses Manko machte er mit 97 Punkten in der zweiten Passe aber gleich wieder wett. In der zweitletzten Serie gelang ihm nochmals dasselbe Resultat. Das war auch bitter nötig, um den Italiener Simone Saravalli und den Letten Rihards Zorge auf Distanz zu halten. Mit 566 Punkten schaffte der junge Tessiner als Achter den Finaleinzug dank einem Zähler mehr.

 
Fehlstart für Anna Bastian
 
Nicht ganz so rund lief es Anna Bastian (Villaz-Saint-Pierre). Die junge Pistolenschützin startete als einzige Schweizerin in den YOG-Qualifikationswettkampf mit der Luftpistole. Die Fribourgerin erwischte mit 88 Punkten in der ersten Serie einen Fehlstart. Auf diesem Niveau werden ein paar verlorene Punkte nicht verziehen. Mit 92, 94 und 91 Punkten in den folgenden Serien konnte sie sich zwar etwas steigern. 365 Punkte reichten aber nur für Rang 21. Für einen Finalplatz wären neun Zähler mehr nötig gewesen. Eine Hürde, die für Anna Bastian normalerweise in Reichweite liegt. Der Sieg ging an die Spanierin Gloria Fernandez, die ihrem Land damit einen Quotenplatz für die YOG 2018 in Buenos Aires sicherte. Die weiteren Tickets gingen an Deutschland und Georgien.
 
 
Anna Bastian konnte nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen.

 

Ohne Final- und Quotenplatz blieben auch die beiden Luftgewehrschützinnen Sarina Hitz (Mauren TG) und Kim Sturny (Tafers FR). Sarina Hitz fehlten mit ihren 412.2 Zählern nur 2.7 Punkte für den Finaleinzug. Sie wurde mit dem 17. Rang belohnt. Kim Sturny zeigte an ihrem ersten internationalen Wettkampf ebenfalls eine starke Leistung. Ihre 409.2 Punkte reichten für den 28. Rang.
 
 
Sarina Hitz zeigte eine gute Leistung. Zu mehr als Rang 17 reichte es ihr trotzdem nicht. Mit Rang 28 legte Kim Sturny eine gute Premiere auf internationalem Parkett hin.

 

 
Während für Kim Sturny das Abenteuer Europameisterschaften damit beendet ist, geht es für Sarina Hitz, Anna Bastian und Jason Solari weiter. Sie kämpfen am Dienstag und Mittwoch um Junioren-Europameisterschaftsmedaillen. (van)
 
 
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Vorschau vom 30.1.18
 
Der erste Saisonhöhepunkt

22 Athletinnen und Athleten werden die Schweizer Farben an den Europameisterschaften Luftgewehr und Luftpistole sowie an den Qualifikationswettkämpfen für die Youth Olympic Games in Györ (16. bis 26. Februar) vertreten. Die Vorbereitungswettkämpfe haben gezeigt, dass das Niveau enorm hoch sein wird.

 

Nach 2016 ist Györ erneut Austragungsort der Europameisterschaften Luftgewehr und Luftpistole 10m. Die Schweizer haben gute Erinnerungen an die ungarische Provinzstadt auf halbem Weg zwischen Wien und Budapest: Vor knapp zwei Jahren gewann Juniorin Sarah Hornung Silber mit dem Luftgewehr, sowie zusammen mit Christoph Dürr Silber im Junioren-Mixed-Wettkampf. Luftgewehrschützin Petra Lustenberger sicherte sich zudem mit Bronze einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Während Sarah Hornung zurückgetreten ist, werden Petra Lustenberger und Christoph Dürr im Februar 2018 erneut nach Györ reisen. Beide haben sich an den Selektionswettkämpfen des Schweizer Schiesssportverbands durchgesetzt.

 

Die Messlatte liegt hoch

In den Vorbereitungswettkämpfen – insbesondere am hochkarätig besetzten H&N Cup in München – konnten die beiden allerdings nicht mit der Weltspitze mithalten. Besser gelang dies Nina Christen. Sie feierte in der Bayern-Metropole einen Sieg und einen neuen Schweizerrekord. Damit zählt sie auch in Györ zu den Medaillenkandidatinnen. Petra Lustenberger und Andrea Brühlmann, die das Frauen-Team komplettiert, müssen zulegen, um eine Finalchance zu haben. Dasselbe gilt für die Schweizer Männer. Jan Lochbihler, Pascal Loretan und Christoph Dürr müssen in der Qualifikation Werte nahe am Schweizerrekord von 629.2 Punkten schiessen, damit sie um die Finalplätze kämpfen können.

Ein sicherer Wert in Györ dürfte erneut Heidi Diethelm Gerber sein. Die routinierte Pistolenschützin wird unter normalen Umständen ein Wort um die besten acht Plätze mitreden können. Für Sandra Stark, Rebecca Villiger sowie das Männer-Trio mit Steve Demierre, Dylan Diethelm und Sandro Loetscher wird es darum gehen, Erfahrungen zu sammeln und sich den Finalplätzen anzunähern.

 

Nachwuchs mit viel Potenzial

Einiges zuzutrauen ist den Schweizer Juniorinnen und Junioren – sowohl in den Gewehr- wie auch den Pistolen-Disziplinen. Juniorin Julia Oberholzer konnte am RIAC Luxemburg im Dezember 2017 mit (inoffiziellen) 630.4 Punkten glänzen. Lisa Suremann und Sarina Hitz können sich an einem guten Tag ebenfalls weit vorne klassieren. Bei den Junioren hat Fabio Wyrsch am H&N Cup in München bewiesen, dass er auf Tuchfühlung mit der Weltspitze ist. Mit einem neunten Platz hat er die Finalqualifikation hauchdünn verpasst. Lukas Roth und Sven Riedo konnten zwar nicht ganz mithalten. Ein Exploit ist aber auch bei ihnen möglich.

Grosse Hoffnungen dürfen die Schweizer Schiesssportfans in den Pistolen-Nachwuchs setzen. Die erst 15-jährige Anna Bastian hat sowohl am RIAC Luxemburg, als auch am H&N Cup in München ihr grosses Potenzial unter Beweis gestellt. Gleiches gilt für Jason Solari. Ein fulminantes Comeback hat Marvin Flückiger gegeben. Nach einer einjährigen internationalen Wettkampfpause hat er sich am H&N Cup mit dem Sieg in der Qualifikation und dem vierten Finalrang die EM-Qualifikation gesichert.

 

Startplätze für die Youth Olympic Games

Im Rahmen der Europameisterschaften in Györ finden auch Qualifikationswettkämpfe für die Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires statt. An den Europameisterschaften in Baku im Juli 2017 haben Sarina Hitz (Luftgewehr) sowie Anna Bastian und Jason Solari (beide Luftpistole) erstmals um Quotenplätze geschossen. Die drei werden in Györ einen zweiten Anlauf nehmen. Zum Team gehört neu auch Luftgewehr-Juniorin Kim Sturny (Nichte des Gewehr-300m-Liegend-Weltmeisters Norbert Sturny), die aber (anders als die anderen drei) an den Europameisterschaften nicht teilnehmen wird. (van)

 

Das Schweizer Team in Györ

Frauen Luftgewehr 10m

Andrea 
Brühlmann

18.01.1984,
Arbon (TG)

Nina
Christen

07.02.1994,
Wolfenschiessen (NW)

Petra 
Lustenberger

12.11.1990
Rothenburg (LU)

 

 

Männer Luftgewehr 10m

Christoph 
Dürr

28.04.1996,
Gams (SG)

 

Jan 
Lochbihler

03.03.1992,
Holderbank (SO)

Pascal Loretan

20.01.1989,
Düdingen (FR)

 

Juniorinnen Luftgewehr 10m

Sarina 
Hitz

05.09.2000,
Mauren (TG)

Lisa
Suremann

24.09.1999, Mönchaltorf (ZH)

Julia 
Oberholzer

28.11.1998, Neftenbach (ZH)

 

Junioren Luftgewehr 10m

Sven
Riedo

03.02.1999, 
St. Ursen (FR)

Lukas 
Roth

04.05.1999, 
Rubigen (BE)

Fabio 
Wyrsch

18.03.1998, 
Schattdorf (UR)

 

Frauen Luftpistole 10m

Heidi 
Diethelm
Gerber

20.03.1969, 
Märstetten (TG)

Sandra 
Stark

16.12.1988, 
Münchwilen (TG)

Rebecca 
Villiger

03.11.1996, 
Bad Ragaz (SG)

 

Männer Luftpistole 10m

Steve
Demierre

20.02.1975, 
Auboranges (FR)

Dylan
Diethelm

20.11.1993, 
Weinfelden (TG)

Sandro Loetscher

05.11.1992, 
Gelterkinden (BL)

 

Juniorinnen Luftpistole 10m

 

Junioren Luftpistole 10m

Anna 
Bastian

20.04.2002, 
Villaz-Saint-Pierre (FR)

Jason 
Solari

08.01.2000, 
Malvaglia (TI)

Marvin 
Flückiger

10.03.1998, 
Zuzwil (SG)

 

 

Qualifikation Youth Olympic Games (YOG)

   

- Anna Bastian (Luftpistole)
- Jason Solari (Luftpistole)
- Sarina Hitz (Luftgewehr)

Kim 
Sturny

05.06.2001, 
Tafers (FR)
Luftgewehr

 

 

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