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Rifle Trophy Schwadernau

Zwei 4. Plätze für die Schweiz

Jan Lochbihler schaffte es in der<br> Dreistellung nicht aufs Podest.
Jan Lochbihler schaffte es in der
Dreistellung nicht aufs Podest.

13.05.2018 - Jan Lochbihler (Dreistellung) und Pascal Loretan (G10m) wurden jeweils Vierter in den Finals an der Rifle Trophy in Schwadernau. Petra Lustenberger erreichte zweimal den Final. Diesen verpassten die Schweizer Teams im Mixed-Wettbewerb am Sonntag.

Resultate

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Am ersten Wettkampftag der Rifle Trophy in Schwadernau erreichte in allen vier Wettkämpfen jeweils ein Schweizer Schütze oder eine Schützin den Final. Dabei blieb dem Schweizer Team jedoch ein Rang unter den besten Drei versagt. Zweimal landeten die Schweizer Männer jeweils auf dem vierten Rang. Am Vormittag erreichte Pascal Loretan (Düdingen FR) diese Platzierung im Wettbewerb Gewehr 10m. Vor ihm lagen im Final der Tscheche Radek Tichy auf Rang 3, der Franzose Etienne Germond als Zweiter und der siegreiche Österreicher Martin Strempfl mit hervorragenden 252.1 Punkten. Strempfl war bereits in der Qualifikation der Beste mit 629.2 Zählern gewesen. Die beiden anderen Schweizer kamen dort nicht auf Touren. Jan Lochbihler (Holderbank SO) erreichte mit 620.2 Punkten Rang 14, Pascal Bachmann (Wila ZH) belegte mit 603.5 den letzten Rang unter 22 Teilnehmern.

Pascal Loretan im Final G10m in Schwadernau.


Am Nachmittag zog Jan Lochbihler mit Loretan gleich. Im Dreistellungswettbewerb Gewehr 50m 3x40 landete der Solothurner ebenfalls auf dem undankbaren Platz direkt neben einem Podestrang. Diesen vergab Lochbihler, der das zweitbeste Qualifikationsresultat von 1174 Punkten erzielt hatte, im Final mit einer 7.8 im 42. Schuss stehend. Mit einer 10.1 danach musste er dem drittplatzierten Italiener Marco Suppini, der mit 1177 Zählern das Bestresultat in der Qualifikation geschossen hatte, dann doch mit mehr als zwei Punkten den Vortritt lassen. Die ersten beiden Plätze machten der Franzose Mikael D'Halluin und Thomas Mathis unter sich aus – mit dem besseren Ende für den Österreicher. Dieser siegte mit fast zwei Punkten Vorsprung, obwohl er sich im letzten Schuss eine 8.7 anschreiben lassen musste. Pascal Loretan mit 1163 und Simon Beyeler (Schwarzenburg BE) mit 1162 Punkten hatten den Finaleinzug in der Qualifikation der Dreistellung nur um zwei bzw. drei Zähler verpasst. Pascal Bachmann wurde mit 1137 Punkten 21. unter 23 Startenden.

Petra Lustenberger rettet zweimal die Ehre für die Frauen

Petra Lustenberger im Final Gewehr 10m.


Die Frauen bestritten am Vormittag den Dreistellungswettbewerb G50m 3x40 und schossen nachmittags mit dem Luftgewehr. In beiden Wettkämpfen erreichte jeweils Petra Lustenberger (Rothenburg LU) den Final der besten Acht: in der Dreistellung erreichte die Innerschweizerin mit 1157 Punkten den Final als Achte. Mit nur einem Zähler weniger platzierte sich Marina Schnider (Ennetbürgen NW) auf Rang 9. Den Sieg im Final machten zwei Deutsche unter sich aus: Beate Köstel setzte sich mit 457.3 Zählern vor Eva Maria Rösken (453.7) durch, den dritten Rang holte die Französin Judith Gomez. Petra Lustenberger wurde letztlich Siebte. In der Qualifikation Gewehr 10m am Nachmittag erzielte Lustenberger mit das sechstbeste Ergebnis mit 622.6 Punkten. Marina Schnider verpasste mit 621.3 Zählern wiederum hauchdünn um einen Zehntel als Neunte den Einzug in den Final.  Dort setzte sich die Vertreterin von Bayern, Sabrina Hössl, mit  250.2 Punkten deutlich durch vor Jade Bordet aus Frankreich und Katharina Auer aus Österreich. Petra Lustenberger belegt den achten Finalrang. Fabienne Füglister (Aeschi SO) rangiert mit 617.6 Punkten auf Platz 17 in der Qualifikation Gewehr 10m.

Mixed Teams fehlte nur wenig zum Finaleinzug

Petra Lustenberger und Pascal Loretan im Mixed-Teamwettbewerb.


Weitere Bilder vom zweiten Wettkampftag

Am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag der Rifle Trophy in Schwadernau, stand allein der Mixed-Teamwettbewerb auf dem Programm. Dabei verpassten die beiden Schweizer Duos den Vorstoss unter die besten Fünf. Vor allem Team Schweiz 1 mit Petra Lustenberger und Pascal Loretan fehlte nur wenig für den Finaleinzug. 830.4 Punkte waren dafür nötig, Schweiz 1 kam auf 829.9 Zähler. Hätte Petra Lustenberger statt mit 10.2 mit einer 10.8 oder 10.9 ausgeschossen, hätte dies gereicht, um nebst Österreich 1 mit G10m-Sieger Martin Strempfl und Marie-Theres Auer, die 830.1 Punkte erzielten, auch noch Italien 1 auf Rang 5 abzufangen. Somit konnte sich dann das Duo Marco Suppini und Alessandra Luciani im Final den Sieg holen, hauchdünn mit 0.2 Zählern Vorsprung auf Österreich 2 mit Dreistellungssieger Thomas Mathis und Katharina Auer, die Dritte im Einzelwettkampf geworden war. Platz drei ging ans französische Duo Etienne Germond und Jade Bordet, die beide im Einzel Podestplätze (Rang 2) geholt hatten. Ein Platz unter den ersten Drei blieb damit einzig der Schweiz als Gastgeberland an der ersten Rifle Trophy in diesem Jahr versagt. Neben den Doppelsiegern Deutschland (einer davon ging an Bayern, das eine eigene Abordnung stellte) und Österreich sowie Mixed-Teamsieger Italien holten auch Frankreich, das in allen Wettbewerben unter den besten Drei war, und die Tschechen (einmal) Podestplätze an der Rifle Trophy in Schwadernau. In der Mannschaftswertung (siehe Resultatbuch) landet die Schweiz doch noch auf Platz 6 vor Tschechien. (atp)

Bald keine grossen Wettkämpfe mehr auf der Anlage in Schwadernau?

       

Die Schweiz bzw. der SSV organisiert alle drei Jahre einen Wettbewerb im Rahmen der Rifle Trophy. Nach 2015 zeichnete jetzt zum zweiten Mal August Wyss für die Organisation verantwortlich. Ob der nächste Anlass wieder auf der Anlage an der Aare ausgetragen werden kann, ist derzeit unsicher. Denn die Standortgemeinde macht den Schützen nach Auskunft von Standwart Walter Oesch immer mehr Auflagen. Bereits mussten die Schiesszeiten reduziert werden. Auch bezüglich Verkehr auf der Zufahrtsstrasse und Lärm würden des öftern Vorbehalte geäussert aus der Nachbarschaft. Laut Oesch besteht ein Baurecht bis 2072 für die Anlage. (atp)

Im Visier: die Schiessanlage in Schwadernau.  

 

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