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Final im Walliser Kleinkaliber-Mannschaftscup

Hauchdünne Entscheidungen in den Walliser Cup-Halbfinals

Das Siegerteam aus Glis (hinten <br>von links): Christoph Stoffel, Roland <br>Dirren, Mario Bregy. Vorne von <br>links: Norbert Wyder, Romeo <br>Zentriegen, Markus Eyholzer.
Das Siegerteam aus Glis (hinten
von links): Christoph Stoffel, Roland
Dirren, Mario Bregy. Vorne von
links: Norbert Wyder, Romeo
Zentriegen, Markus Eyholzer.

04.10.2018 - Als einer der letzten Wettkämpfe wurde am vergangenen Sonntag in Brig der Cup-Final im Kleinkaliber-Mannschaftscup ausgetragen. Insider sagten es voraus: Diese Direktbegegnungen leben von Spannung und sehr engen Abständen zwischen den jeweiligen Sextetten. So war es auch 2018. Einmal mehr entschied das Reglement, wer in den Cupfinal einziehen durfte.

 

Resultate

 

Im ersten Halbfinal trafen die beiden Lokalmatadoren Briglina und Glis aufeinander. Nach je sechs Schützen fiel das Resultat äusserst knapp aus: Die SG Glis mit Mario Bregy (193), Markus Eyholzer (193), Christof Stoffel (191), Roland Dirren (191), Norbert Wyder (193) und Romeo Zentriegen (196) kam auf ein Total von 1157 von 1200 Punkten. Briglina fehlte mit 1156 Punkten ergo ein einziger Punkt: Herbert Blatter (195), Markus Brix (194), Christian Bumann (195), Fabian Zumstein (191), Martin Imhof (194) und Erwin Pfaffen (187) wurden auf dem imaginären Zielstrich noch abgefangen.

Der zweite Halbfinal war noch einen Hauch spannender. Leukergrund und Zermatt brachten es nach je 120 Schuss fertig, auf dasselbe Total (1144:1144) zu kommen. Die bessere Einzelpasse musste entscheiden. Dafür sorgte Nicole Zurbriggen (Leukergrund) mit ihren souveränen 198 Punkten. Daniel Dorsaz’ 197 Punkte sollten nicht ganz reichen, dies trotz einer glatten Hunderter-Passe. Bei Leukergrund trugen Benjamin Bayard (190), Erich Bilgischer (197), der junge Joel Montani (182), Diego Jäger (190) und Urs Amacker ihren Teil zum Finaleinzug bei. Aaron Arnold (189), Roby Lochmatter (191), Alois Andenmatten (188), Raphael Julen (196) und Beat Julen (183) gaben zwar ihr Bestes, aber im Schiessport entscheiden oft Millimeter.

 

SG Glis ist Cupsieger 2018

Im Final um Platz 1 war dann die ganze Spannung wie weggeblasen. Obwohl der Begriff Kantersieg im Schiessport nicht existiert, fiel die Entscheidung doch sehr klar zugunsten von Glis aus. Mit einer kompakten Leistung zwischen 190 und 197 Zählern kürten sich die sechs Gliser zu Cupsiegern 2018. Leukergrund kam – wohl etwas ermüdet – nurmehr auf 1127 Punkte.

Im kleinen Final war nach je drei Schützen schon ziemlich klar, wer den Sieg davontragen würde. Briglina liess Zermatt das Nachsehen und siegte deutlich 1169:1142. Damit stellten die Brigliner das Tageshöchstresultat auf. Martin Imhof (Briglina) bewies dabei sein Können mit 199 Punkten. (Francis Pianzola)

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