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Schweizer Gruppenmeisterschaft Pistole 50m

Schmitten-Flamatt glücklicher Gewinner unter drei punktgleichen Teams

Podest SGM P50m mit (vl.) St. Fiden (2.),<br>Siegerteam aus Schmitten-Flamatt und<br> den drittplatzierten Stadtzürchern.
Podest SGM P50m mit (vl.) St. Fiden (2.),
Siegerteam aus Schmitten-Flamatt und
den drittplatzierten Stadtzürchern.

06.10.2018 - Der Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft Pistole 50m endete mit einer Premiere: gleich drei Teams waren punktgleich. Dank der besseren Einzelleistung siegte Schmitten-Flamatt vor St. Fiden und Zürich-Stadt.

Resultate

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Am Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft (SGM) Pistole 50m in Buchs AG hielt die Spannung bis zum letzten Schuss an. Der Stadtzürcher Jakob Progsch hatte als letzter Schütze im Stand noch einen Schuss abzufeuern. Zu diesem Zeitpunkt lagen zwei Teams mit jeweils 375 Punkten an der Spitze: Schmitten-Flamatt und die Sanktgaller aus St. Fiden. Zürich-Stadt hätte auf 376 Zähler kommen können, wenn Progsch noch eine Zehn geschossen hätte. Doch es resultierte eine Neun, womit gleich drei Teams den Wettkampf mit der gleichen Punktzahl abschlossen, was eine Premiere darstellt in der Geschichte der SGM P50m, so Dölf Fuchs, Abteilungsleiter Pistole im SSV. Über die Rangierung entschied folglich das beste Einzelresultat eines Schützen in der Endausmarchung. Dieses lieferte der Freiburger Laurent Stritt mit 98 Zählern und sicherte Schmitten-Flamatt damit den Sieg.

Sieger und Zweiter über Hoffnungslauf aufs Podest

Dieser kam für das Freiburger Quartett völlig unerwartet, und entsprechend gross war ihre Freude über den Erfolg. Denn die vier Schützen waren am Vormittag mit mässigen 361 Zählern in den Finalwettkampf gestartet und mussten daher den Hoffnungslauf bestreiten. Im Halbfinal steigerten sich die Schmittener auf 371 Punkte und holten sich so die Teilnahme an der Endausmarchung. Auch St. Fiden musste ein zweites Mal antreten, um unter die besten 19 von 39 Teams zu kommen, die zum Finalwettkampf angetreten waren. Die 96 Zähler von Andreas Riedener verhalfen den jungen Ostschweizern letztlich zur Silbermedaille. Für die Gruppe von Zürich-Stadt, die mit 1139 Punkten das Bestresultat aller drei Hauptrunden in der Qualifikation geliefert hatte und am Finaltag den ersten Viertelfinal souverän für sich entschied, verblieb letzlich mit dem Höchstresultat von 95 Punkten von Andy Vera Martin nur der dritte Rang unter den drei allesamt punktgleichen Medaillengewinnern.

Andreas Kissling (Oberbuchsiten) mit bester Einzelleistung

Die nachfolgenden Ränge belegten Teufen, Genf als Titelverteidiger – die Genfer reisten mit drei Gruppen zum Finalwettkampf an, wovon zwei unter die 19 Besten kamen und die zweite den 9. Rang einnimt – und die Gruppe aus dem baselländischen Itingen auf Platz 6. Die Baselbieter schlossen die Hauptrunden als Zweitbeste ab. Die im Vorjahr zweitplatzierte Gruppe aus dem aargauischen Wohlen beendete den Wettkampf dieses Jahr auf Platz 11. Das 2017 drittplatzierte Montagny-Cousset, das 2015 den SGM-P50-Titel letztmals ins Freiburgische geholt hatte, schied in diesem Jahr frühzeitig aus. Nicht besser erging es Uster, dem Meister von 2016, und dem damals zweitplatzierten Malters. Uster verpasste den Direkteinzug in die Schlussrunde nur ganz knapp. Bei Punktgleichheit mit Oberbuchsiten entschied für die Solothurner, dass Andreas Kissling das Tagesbestresultat von 99 Punkten erreichte. Im Endkampf vermochte Kissling seine Leistung mit 98 Zählern fast zu bestätigen. Das brachte die ehemalige Meistergruppe heuer aber nicht über Platz 18 hinaus im Finalwettkampf, an dem Teams aus 17 Kantonen teilnahmen. Das Bündnerland war mit Rhäzüns vertreten, das Tessin mit einer Gruppe aus dem Hauptort Bellinzona.

Von über 1400 Teilnehmern ein Drittel unter 30 Jahre alt

Wie Dölf Fuchs beim offiziellen Empfang in der Schützenstube hervorhob, war Andreas Kissling bereits der beste Pistolenschütze mit 292 Punkten in der Vorausscheidung. Brilliert hatte dort mit 290 Zählern mit der Pistole auf 50m auch der junge Tessiner Jason Solari, der nächste Woche nun die Schweizer Farben mit der Luftpistole an den Youth Olympic Games in Buenos Aires vertreten wird. Gemäss dem Abteilungleiter Pistole ist die Teilnehmerzahl an der SGM-P50 «nicht mehr so hoch wie früher». Doch hätten immerhin 321 Gruppen alle drei Hauptrunden absolviert. Von den über 1400 Teilnehmern dabei sei fast ein Drittel unter 30 Jahre alt gewesen, was Dölf Fuchs zuversichtlich stimmt. Andreas Tschopp

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