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21. JU+VE-Final in der Schiessanlage Guntelsey Thun

368 Junge und 211 Veteranen am JU+VE-Final

Podest Meisterfinal G300m A-U17<br>Sport: 2. Nico Müller, 1. Jaqueline Hafner,<br>3. Luca Girsberger
Podest Meisterfinal G300m A-U17
Sport: 2. Nico Müller, 1. Jaqueline Hafner,
3. Luca Girsberger

27.10.2018 - 475 300m-Schützen und 104 Pistolenschützen, aufgeteilt auf 368 Junge und 211 Veteranen, fanden sich zum 21. JU+V-Final von Samstag, 27.10 2018, in der Thuner Guntelsey ein. OK-Präsident Peter Trauffer erwähnte, dass sich 729 Schützinnen und Schützen für den Final qualifiziert hatten. Trauffer sprach den rund 100 Helfern des Oberländer Veteranenverbandes und weiteren Unterstützern seinen Dank aus, ohne die ein solcher Anlass nicht denkbar sei. Des Weiteren begrüsste er zahlreiche Gäste aus Militär, VSSV, SSV, Kantonalverbänden und natürlich auch die Vertreter der wichtigen Sponsoren zum Begrüssungs- und Gästeapéro.

 

Gesamtrangliste, Meisterfinalrangliste

Weitere Podestfotos

 

Der Präsident des Verbands Schweizer Schützenveteranen VSSV, Bernhard Lampert, erwähnte bei seiner Begrüssung speziell den Ehrenpräsidenten des VSSV, Heinz Häsler, der diesen beliebten Schiessanlassen ins Leben gerufen hatte. Ziel des JU-VE-Finals war und ist weiterhin, der Jugend eine Plattform zu bieten, sich zu präsentieren, zu empfehlen und die Veteranen herauszufordern. Dies ist nur möglich durch das OK unter Peter Trauffer, den vielen Helferinnen und Helfern und nicht zuletzt dank der treuen Sponsoren. Es sind dies die RUAG Ammotec, der SSV, die Kantone Bern und St. Gallen, die Veteranenverbände der Kantone Aargau, Solothurn, Thurgau und die Ehrenmitglieder des VSSV. Die USS hat erneut den Apéro offeriert.

Bernhard Lampert erwähnte, dass der SSV beabsichtige, den jeweils am Sonntag nach dem samstäglichen JU-VE-Final stattfindenden SSM-Final nach dem Auslaufen der Medaillen nicht mehr durchzuführen. Somit müssten die Kosten für das Festzelt und die übrige Infrastruktur dann zu 100 Prozent durch den JU-VE-Final getragen werden. Aufs Festzelt könne bei einem solchen Grossanlass nicht verzichtet werden. Somit müssten andernorts Abstriche gemacht werden – jedoch nicht bei den Kontingenten der Schützen und noch weniger bei den Junioren, betonte Lampert. Vorstellbar wäre, den Jungen das Schiessen weiterhin gratis anzubieten, jedoch für die Verpflegung und Getränke die gleichen Preise wie bei den Veteranen zu verlangen.

Das Aufgelegt-Schiessen 50/25/10m mit der Sportpistole wird im VSSV ab 2018 resp. 2020 eingeführt. Es wird aber nie eine Wettkampfdisziplin im Rahmen des JU-VE-Finals werden, da hier keine Konkurrenz mit den Jungen ausgetragen werden kann.


Daurregen hatte keinen grossen Einfluss auf die Resultate

Es wurde natürlich auch geschossen. Nach dem heissen Sommer und Herbst waren die Schützinnen und Schützen dankbar für die kühleren Temperaturen am Final. Auf die Resultate hatte auch der Dauerregen keinen grossen Einfluss.

Leider konnten zwei Schützen den Meisterfinal wegen dem veralteten Reglement, das an die Qualifizierten versandt wurde, nicht schiessen. Nach dem neuen Reglement, das am Final für alle sichtbar im Stand ausgehängt war, durften diejenigen Schützen mit den meisten 10ern, 9ern usw. die Meisterfinals bestreiten. Wo gearbeitet wird, geschehen Fehler.

Neu war ebenfalls, dass nach den Qualifikationen der Meisterfinal wieder bei «Null» anfing, will heissen, dass die Quali-Resultate nicht mitgezählt wurden.

Bei den Junioren Pistole 25m Kategorie D-U17 war der letztjährige Sieger wieder im Final, musste sich aber mit 90 Punkten nur mit Platz 5 zufriedengeben. Sieger wurde Elja Bächler mit 94 Punkten vor Maurin Müggler (92) und Ramon Mattle (92).
Gleich erging es Dominik Manser. Der letztjährige Sieger bei den Junioren P25 Kat. D-U21 RF&CF belegte mit 92 Punkten «nur» Platz 4. Siegerin wurde Sarah Durrer mit 94 Punkten vor Daniela Röthlisberger (93) und Markus Schenk (92).
Bei den Veteranen Pistole 25m Kategorie D-V RF&CF konnte Hans Rudolf Schneider mit 99 Punkten seinen Titel von 2017 verteidigen und siegte vor Hansruedi Gsell (98) und Andreas Schweizer mit 98 Zählern (dieser war im 2017 noch zweiter) und Eric Koch (98). Die drei Erstplatzierten sind alles ehemalige CISM-Weltmeister.
Die beiden Veteranen Gottlieb Holzer (Rang 1) mit 99 Punkten und Toni Hauser (Rang zwei mit 99 Zählern) erzielten beide ein Resultat mit einem Punkt unter dem Maximum. Bronze erzielte Luigi Casagrande mit 98 Zählern.
Auch bei den Veteranen Pistole 50m Kat. A-V FP konnte Markus Abt mit 95 Punken seinen letztjährigen Titel verteidigen. Walter Meier (2.) und Erwin Hilber (3.) erzielten beide je 93 Zähler.
Mit dem letztjährigern Sieger Harold Baur musste ein weiterer Schütze mit dem undankbaren vierten Platz 89 vorlieb nehmen. Thomas Iten setzte sich mit 91 Punkten vor Anneliese Z’Rotz (89) und Ueli Blatti (89) an die Spitze.
Bei den Veteranen Pistole 50m Kat. C-V OP konnte Alfred Hostettler seinen letztjährigen Titel zwar nicht verteidigen, schaffte es aber mit 89 Punkten noch auf den dritten Platz. Dafür schob sich der im 2017 auf dem achten Platz rangierte Hansruedi Witter dieses Jahr mit 92 Zählern an die Spitze, gefolgt von Manfred Bertini mit 90 Punkten.
Bei den Junioren 300m Kategorie A-U217 Stgw setzte sich Jaqueline Hafner mit 97 Punkten an die Spitze gefolgt von Nico Müller (95) und Luca Girsberger (95).
Auch bei den Junioren Kat. A-U21 Stagw fand sich der letztjährige zweitplatzierte Matteo Rebecchi mit 96 Punkten nur auf dem 4. Rang. Gewonnen wurde diese Disziplin von Simon Gebhardt (97) vor Alina Dunja Rüegg (96) und Muriel Züger (96).
Die neue Kategorie Junioren E-U17 Stgw90 gewann Patrick Heim mit 95 Punkten vor Luca Lendenmann (94) und Anna Lea Schärer (92).
Bei den Junioren Kategorie E-U21 Stgw90 fand sich Nico Raudszus mit 94 Punkten auf dem ersten Platz. Zweiter wurde Nicola Uetz (93) und dritter Simon Maag (92).

Die Rangierung wurde aufgrund der meisten 10er, 9er, 8er und bei Gleichheit dem Alter vorgenommen.

Leider lagen den Berichterstattern bei der Rangverkündigung der Pistolenschützen keine Ranglisten vor, was deren Arbeit doch um einiges erschwerte. (Aschi Nydegger)

 

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