Schweizer Schiesssportverband

Sexuelle Übergriffe

Der Schweizer Schiesssportverband setzt sich für fairen, respektvollen und gewalt-freien Sport ein. Daher ist der SSV bemüht, neben den präventiven Massnahmen sowohl Grenzverletzungen zu thematisieren als auch mit geeigneten Massnahmen darauf zu reagieren.

Dabei entstehen persönliche Kontakte und auch körperliche Berührungen, die meisten davon im gegenseitigen Einverständnis. In diesem Umfeld sind sexuelle Ausbeutung und sexuelle Grenzverletzungen ein Thema, dem sich der Schweizer Schiesssportverband SSV stellt. Zwischen Athletinnen und Athleten und Trainerinnen und Trainer besteht ein Vertrauensverhältnis, das auch Züge eines Abhängigkeitsverhältnisses haben kann.

Der Schweizer Schiesssportverband setzt sich für fairen, respektvollen und gewaltfreien Sport ein. Daher ist der SSV bemüht, neben den präventiven Massnahmen sowohl Grenzverletzungen zu thematisieren als auch mit geeigneten Massnahmen darauf zu reagieren.

 

Vorgehen im Verdachtsfall und Interventionsplan
Ein Opfer, eine Drittperson und selbst Täter oder Fehlbare können bei sexuellen Übergriffen, bei Verdacht und in Grenzfällen wie folgt vorgehen (siehe auch Interventionsschema unten):

  • die eigenen Gefühle ernst nehmen (oftmals gibt es keine festen Beweise, nur Indizien)
  • Ruhe bewahren und nichts überstürzen (überlegtes Hinschauen)
  • sich Notizen machen (Gefühle könnten verflüchtigen)
  • bei sexuellen Übergriffen Betroffene oder verdächtigte Person nicht direkt auf eigenen Verdacht ansprechen (Beweismaterial könnte verschwinden)
  • Informieren der verantwortlichen Kontaktperson des Vereins oder des Präventionsbeauftragten des SSV
  • Bei einfachen Grenzverletzungen, die nicht sexuell motiviert sind, spricht die Kontaktperson des Vereins die verursachende Person direkt auf ihre Beobachtungen an. Es ist wichtig solche Missgeschicke offen anzusprechen und auf den Kodex zu verweisen.

 

Kontaktpersonen

Grafik

Interventionsplan sexuelle Übergriffe

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