Federazione sportiva svizzera di tiro

Die Favoriten setzen sich durch

Die Bezirksmeister 2019 (von links): Rolf Furrer (Beinwil), Daniel Bucher (Boswil) Werner Häfliger (Beinwil), Fabian Keusch (Boswil).

Die Bezirksmeister 2019 (von links): Rolf Furrer (Beinwil), Daniel Bucher (Boswil) Werner Häfliger (Beinwil), Fabian Keusch (Boswil).

Bei wunderbarem Wetter fand am Samstag, 26. Oktober, auf den Schiessständen Beinwil und Benzenschwil das Bezirksendschiessen statt. Eine Einladung dazu bekam jeder Schütze, der die 6 bis 8 Schützenfeste in der Jahresmeisterschaft im Bezirk Muri absolviert hatte. In diesem Jahr waren es sage und schreibe 243 Schützinnen und Schützen.

Die Resultate aus der Jahresmeisterschaft werden dabei mitgenommen, und trotzdem waren noch nicht alle Entscheidungen vor dem Final gefallen, was den Wettkampf umso spannender machte. Für alle Teilnehmer in den hinteren Rängen war zumindest noch der Sieg auf der Tagesrangliste das grosse Ziel.

 

Grosses Interesse an der Bezirksmeisterschaft

Eine Stunde vor Wettkampfbeginn waren die ersten Schützen noch etwas skeptisch, ob der Final würde reibungslos abgehalten werden können, belegte doch noch leichter Nebel die Scheiben. Um 13 Uhr war dieser dann glücklicherweise verschwunden, und die Schützen konnten bei besten Bedingungen die Schiessläger beziehen. Es gab in allen vier Kategorien sehr starke Resultate. So hatten im Feld A mit den Sportwaffen sechs Schützen 115 Punkte und mehr. Bei den Ordonnanzschützen waren es 19 Schützen, welche Resultate über 110 Punkte erreichten. Bei den Jungschützen starteten an diesem Final 33 Schützen. Drei davon erreichten ebenfalls 110 und mehr Punkte.

 

Keine Überraschungen bei den Bezirksmeistern

Nachdem die Resultate in den verschiedenen Kategorien bekannt waren, konnte den Bezirksmeistern gratuliert werden. In der Kategorie A (Sportwaffen) durfte sich Rolf Furrer aus Beinwil feiern lassen. In der Kategorie D (Sturmgewehr 57 aufgerüstet) konnte Daniel Bucher aus Boswil und in der Kategorie E (Ordonnanzgewehre) Werner Häfliger aus Beinwil den Pokal in die Höhe stemmen. Somit wurde immer jener Schütze Bezirksmeister, der bereits vor dem Final in Führung war. Bei den Jungschützen wurden jedoch etwas mehr Nerven gezeigt. So lag Jonas Keusch aus Boswil vor dem Final noch 2 Punkte vor Fabian Keusch, ebenfalls aus Boswil. Jonas erwischte jedoch keinen super Tag und erzielte ein Resultat von 100 Punkten. Fabian wiederum konnte mit 113 Punkten sowohl den Tagessieg wie auch den Titel als Bezirksmeister an sich reissen.

 

Altmeister und Seriensieger

Zwei Schützen müssen besonders hervorgehoben werden: Es sind dies Josef Wengert aus Rottenschwil und Daniel Bucher aus Boswil. Wengert erreichte mit 81 Jahren an diesem Finaltag sehr gute 115 Punkte und konnte sich somit als Tagessieger in seiner Kategorie feiern lassen. Er belegte zudem in der Jahresmeisterschaft bei den Ordonnanzgewehren den hervorragenden 2. Rang. Somit war er in den letzten fünf Jahren in der Bezirksmeisterschaft nie schlechter als Vierter, was eine grossartige Leistung ist für dieses Alter.

Daniel Bucher wiederum ist der Seriensieger schlechthin, sozusagen der Roger Federer des Schiessens im Freiamt. Er konnte sich in den letzten zehn Jahren ganze sieben Mal mit dem Bezirksmeistertitel schmücken, was ein konstant sehr hohes Niveau bedeutet.

Den beiden Schützen, wie auch allen anderen Teilnehmern am Finaltag recht herzliche Gratulation zu ihren Erfolgen. Alle Resultate vom Final und von der Jahresmeisterschaft sind auf www.bsvmuri.ch aufgeschaltet.

 

Absenden

Am Abend trafen sich 140 Schützinnen und Schützen zum Absenden in Beinwil. Dabei wurden sie von der FSG Beinwil/Freiamt sehr gut bewirtet. Alle Schützen durften noch einmal von ihren guten Saisonresultaten schwärmen, und es wurden Pläne für die nächste Schiesssaison geschmiedet. Die Medaillengewinner und die Tagessieger konnten ihre Preise entgegennehmen und wurden entsprechend von ihren Vereinen gefeiert. Auch die Tombola, welche alle Jahre zugunsten der Nachwuchsförderung von Markus Mathis organisiert wird, fand wieder sehr guten Anklang.