EM in Meraker: Verspätung für Schweizer Team
Richtig geplant - falsch geschneit
Einen Tag später als geplant kann der erste Teil der Delegation zur 10m-EM nach Meraker (No) reisen. Die Schneefälle rund um Zürich haben den Flugplan über den Haufen geworfen.
Delegationsleiter Urs Weibel (Chef Spitzensport) war noch am Morgen auf dem Flughafen Kloten guten Mutes, dass die Reise nach Norwegen trotz der ergiebigen Schneefälle und der vereisten Pisten planmässig über die Rollbahn gehen würde. Alles war - auch dank der Unterstützung durch eine "Flughafen-Fee" - bereit, doch die ankommende Maschine musste witterungsbedingt nach Basel umgelietet werden. Damit wurde der Flug gestrichen.
Danach schien es, als könnte die Equipe nach Kopenhagen umgebucht werden, doch neun Schützen und Schützinnen mit Übergepäck, Pistolen, Munition und Gewehren lassen sich bei Platzknappheit nicht im Multipack verlegen. So müssen die Schweizer Trainer, Junioren und Juniorinnen, welche die YOG-Wettkämpfe bestreiten, in einem Zürcher Hotel schlafen und am Morgen in aller Frühe reisen. Sollte alles programmgemäss verlaufen, könnte am Nachmittag das Training bestritten werden.
06.03.2010
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