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ZH: Fortbildungskurs für J&S-Leiter

Neue Impulse und Erfahrungsaustausch

22.12.2014 - Zum Saisonabschlussfand der Fortbildungskurs für die J+S Leiter Sportschiessen und die Trainer B/C Gewehr statt. Die Teilnehmer erfuhren viel Neues zum Thema „Sportmotorisches Lernen von Sensorik zu Motorik". Total nahmen 65 Teilnehmer an den beiden FBK in der Kaserne Bülach teil.

Am zwei Samstagen, 6. und 20. Dezember 2014 trafen sich die Teilnehmer des Fortbildungskurses J+S Leiter Sportschiessen beziehungsweise Trainer B/C Gewehr 50m in der Kaserne Bülach. Alle zwei Jahre werden die entsprechenden Leiter und Trainer vom Ressortleiter Kaderausbildung des Zürcher Schiesssportverbandes (ZHSV) Heinz Bolliger Aufgeboten, um ihr Wissen aufzufrischen und zu erneuern. René Koller, Abteilungschef Ausbildung des Zürcher Schiesssportverbands begrüsste die Teilnehmer, anschliessend startete Referent Dino Tartaruga sein Programm mit dem Theorieteil zum sportmotorischen Lernen. Weitere Themen auf dem Tagesprogramm waren die motorische Entwicklung und das Talent sowie das motorische Lernen. Tartaruga, Sportstudent, J+S-Experte und neu beim Schweizer Schiesssportverband (SSV) zuständig für Diagnostik / Sportwissenschaft wusste, die komplexen Zusammenhänge zwischen Sensorik und Motorik anhand von Live-Experimenten zu veranschaulichen sowie zu erklären, wie J+S-Leiter und Trainer das motorische Lernen ihrer Schützlinge begünstigen, unterstützen und beeinflussen können. Ausserdem vermittelte er ein differenziertes Verständnis des Begriffes Talent. „Der J+S-Leiter hat im Unterschied zum Jungschützenleiter auch die Aufgabe, zur Entwicklung des Jugendlichen beizutragen und soll das Schiessen als Sport vermitteln“, erklärt Tartaruga. Besonders wichtig erscheint gerade Letzteres auch dem Teilnehmer Constantin Hürlimann vom SV Höri. Das Schiessen sei besonders durch die Medien negativ aufgeladen und brauche daher Förderung. Man müsse um die Anerkennung des Schiesswesens als Sport kämpfen. Das will er auch seinen Schützlingen weitergeben. Niklaus Birchmeier von den Sportschützen Siggenthal sieht sich dank des Kurses bestätigt in seiner Arbeit mit den Jungschützen. „Ich finde es wichtig, dass die Jugendlichen sich spüren und hierfür sind gerade koordinative Übungen wichtig“, sagte er.

Was die einzelnen Teilnehmer aus dem Kurs mitnehmen, ist jedem selber überlassen. Tartaruga seinerseits sieht den wichtigsten Teil in der Gruppenarbeit vom Nachmittag. „Hier sollen sich die Trainer und Leiter austauschen und Probleme mit ihren Schützlingen besprechen können.“ Das im Theorieteil Vermittelte soll dabei in die Diskussion einfliessen, sagt der Sportstudent weiter. Am Ende des Tages können die Leiter und Trainer auf alle Fälle mit einem ganzen Korb voller neuer Erkenntnisse, Ideen, Impulsen und Tipps von Gleichgesinnten nach Hause gehen und sich in die Arbeit mit dem Nachwuchs stürzen – die gerade für den Schiesssport so wichtig ist.

Monika Cadosch

SSV-Partner

 

 

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