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Geschichte

1824 Gründung des Schweizerischen Schützenvereins SSV mit dem Zweck, «ein Band zu ziehen um die Herzen der Eidgenossen und gleichzeitig zur Förderung und Vervollkommnung der schönen und zur Verteidigung der Eidgenossenschaft höchst wichtigen Kunst des Scharfschiessens beizutragen.» 1. Eidg. Schützenfest in Aarau 
1872 Der erste Vorläufer des heutigen Feldschiessens findet auf dem Twannberg statt. 1921 werden Anerkennungskarten eingeführt, 1935 Kranz-abzeichen. Seit 1968 wird das heutige Programm geschossen. 
1882 Nachdem seit Mitte des 19. Jahrhunderts verschiedene Publikationsorgane veröffentlicht worden waren, erklärt das ZK des SSV die «Schweizerische Schützenzeitung» zum offiziellen Verbandsorgan. 
1885 Gründung des Schweiz. Schützenmuseums in Bern (1939 Einweihung des Eigenheims)  
1890 Besondere Vereine zur Erfüllung der ausserdienstlichen Schiesspflicht schliessen sich zum Grütli-Schützenverband zusammen (ab 1917 Schweiz. Arbeiterschützenbund SASB). 
1892 In den Statuten wird festgelegt, dass der SSV aus Kantonalverbänden besteht und die Einzelmitglieder/-sektionen nicht mehr direkt dem eidg. Verband angehören. 
1897 Eine Gruppe von Matchschützen aus der Schweiz nimmt erstmals an einem internationalen 300-m-Wettkampf in Lyon teil.  In den folgenden Jahren erreichen sie wiederholt grosse Erfolge, meist angeführt von Konrad Stäheli (bester Schütze aller Zeiten mit total 22 Weltmeister-Titeln, 300m und Pistole). 
1898 Gründung des Eidg. Flobertschützenverbandes (ab 1933 Eidg. Kleinkaliberschützenverband EKSV, ab 1978 Schweiz. Sportschützenverband SSSV) 
1899 1. Eidg. Flobertschützenfest in Biel. Man einigt sich auf die Schussdistanz von 50m, nachdem vorher unterschiedlich auf 20m, 30m, 50m, 60m geschossen worden war.  
1921 Gründung des Schweiz. Revolver- und Pistolen-Schützenverbandes SRPV 
1922 Die 1. Eidg. Schiesskommission wird mit dem Ziel ins Leben gerufen, gewisse Regeln aufzustellen und dem Wildwuchs einen Riegel zu schieben. Gründung des Schweiz. Matchschützen-Verbandes SMV, der 1923 dem Internationalen Olympischen Komitee beitritt.
1939 Wegen fehlender 300-m-Munition findet kein Eidg. Feldschiessen statt. 1. Kleinkaliber-Volksschiessen 
1965 Gründung der Schweiz. Damen-Match-Schützen-Vereinigung SDMV, die sich 1968 dem SSV anschliesst, 1993 auflöst und in den Schweiz. Matchschützen-Verband integriert wird. 
1966 Die Schweiz wird unerwartet Weltmeister im Luftgewehrschiessen. Danach werden erstmals Juniorenkurse angeboten.
1972 An den Olympischen Spielen in München wird letztmals mit 300-m-Gewehren geschossen.
1974 Weltmeisterschaften in Thun 
1975 Inbetriebsetzung des Zentralsekretariates im Haus der Schützen am Seeufer in Luzern
1984 Daniel Nipkow gewinnt an den Olympische Spielen in Los Angeles die Silbermedaille im 3-Stellungswettkampf. 
1988 Die Verbände SSV, SMV, SRPV und SSSV schliessen eine Vereinbarung über die Organisation des leistungssportlichen Schiessens ab.
1995 Zusammenschluss des SRPV mit dem SSV, der fortan Schweiz. Schützenverband heisst.
2000 An den Olympischen Spielen in Sydney sichert sich Michel Ansermet die Silbermedaille mit der Schnellfeuerpistole. 
2002 Zusammenschluss der drei Verbände SSV, SSSV und SASB zum Schweizer Schiesssportverband. An den Weltmeisterschaften in Lahti holt sich Marcel Bürge drei Titel und wird Weltschütze des Jahres.
2003

Sportschiessen findet Aufnahme bei Jugend & Sport.

162‘000 Schützinnen und Schützen haben am Feldschiessen teilgenommen.

2005

Das Eidgenössische Schützenfest in Frauenfeld.

2006

Erstmals wurden drei regionale Nachwuchsfinals und ein Jugendtag SSV als Abschluss der Nachwuchskurse durchgeführt.

Mit Rita Fuhrer wählt die Delegiertenversammlung in Frauenfeld erstmals eine Frau ins SSV-Präsidium.

2008

In Winterthur werden die Europameisterschaften Gewehr/Pistole 10m durchgeführt.

2009

Lukas Grunder zum Schweizer Nachwuchsathlet des Jahres gewählt.

2010

Eidgenössisches Schützenfest in Aarau.

2011 Heidi Diethelm wird Europameisterin (Pistole 25m), 2013 konnte sie ihren Titel verteidigen.
2012 Das offizielle Verbandsorgan «Schiessen Schweiz» erscheint neu als Magazin.
2014 Der SSV zählt 132‘162 Mitglieder, davon sind 64‘753 lizenziert (5830 Junioren).
 

 

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