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Thurgauer Meisterschützen 2018

Podest Pistole 25m (v.l.): Windler Markus,<br>Stark Sandra und Hug Armin
Podest Pistole 25m (v.l.): Windler Markus,
Stark Sandra und Hug Armin

15.10.2018 - Unter der Leitung von Jakob Windler, Ressortleiter Pistole, und Charly Wirth, RL Gewehr, lud der Thurgauer Kantonalschützenverband am vergangenen Samstag die Schützinnen und Schützen zum Final des Wettbewerbs «Thurgauer Meisterschütze» ein.

 

Spannende Ausgangslage in allen Kategorien

Bei den Gewehrschützen ist die Spitze dicht beieinander. Im Feld A mit den Sportgewehren liegen zwischen dem ersten und dem achten Qualifikationsplatz nur sieben, in der Kategorie D mit den Ordonnanzgewehren neun Punkte. Gleiches gilt für die Pistolenschützen. Zwischen dem ersten und dem letzten Startplatz beträgt die Differenz auf 25 m 21 und auf 50 m 14 Punkte. Die Nachwuchsschützinnen und -Schützen mit dem Sturmgewehr 90 bewegen sich in einem etwas grösseren Feld. Zwischen dem ersten und dem achten Qualifikationsrang liegt eine Differenz von 25 Punkten. Mit diesen Vorzeichen waren in allen Finaldurchgängen hochstehende und spannende Wettkämpfe angesagt.


Nachwuchsschützen mit starken Nerven

Dass ein hinterer Qualifikationsrang nicht unbedingt eine Hypothek bedeutet, haben die Schützin Cheyenne Eugster und er Schütze Luca Bosshard, beide SG Balterswil-Ifwil, bewiesen. Ursprünglich nicht qualifiziert, rutschten beide infolge Abwesenheiten in die Qualifikationsränge. Auf dem 6.Rang gestartet rollte Luca Bosshard das Feld von hinten auf. Mit einer 99er Mouche als Finalschuss machte er alles klar und setzte sich mit 31 Punkten Vorsprung klar an die Spitze der Rangliste. Damit ist er nach 2014 zum zweiten Mal Meisterschütze in der Kategorie Nachwuchs. Eine solche Steigerung gelang auch seiner Vereinskameradin, Cheyenne Eugster. Sie startete ab dem 7. Qualifikationsrang und kämpfte sich im Final. Schuss um Schuss nach vorne. Mit dem 2. Schlussrang machte sie sich an ihrem Geburtstag selbst das schönste Geschenk. Den dritten Platz belegt Nadia Studer, SG Mauren-Berg.


Zweikampf zwischen Vater und Tochter im Feld A

Die Schützinnen und Schützen in der Kategorie A waren insbesondere auf den Wettkampf zwischen Vater Daniel und Tochter Jessica Hollenstein, beide SG Bettwiesen, konzentriert. Mit 464 Punkten aus der Qualifikation lag der Vater drei Punkte und 5 Ränge vor seiner Tochter. Schuss um Schuss baute er seinen Vorsprung aus. In der Schlussrangliste finden sich hinter dem Meisterschützen 2018, Benny Götsch, SG Bürglen, und dem zweitplatzierten Stefan Brühlmann, Tälischützen Arbon-Roggwil, Daniel Hollenstein auf Rang drei und seine Tochter auf Rang vier.

Podest 300m Kat A (v.l.); Brühlmann Stefan, Götsch Benny,
und Hollenstein Daniel

 

Bruderduell im Feld D

Auch in der Kategorie D mit den Ordonnanzgewehren ergab sich eine Besonderheit. Auf Startplatz drei stieg Rino Bilger gegen seinen auf Rang fünf liegenden Bruder Marc Bilger, beide SG Fischingen, in den Wettkampf. Im Finalschiessen tauschten die beiden den Rang. Marc Bilger beendete das Bruderduell auf Rang fünf und sein Bruder Rino Bilger auf Rang sieben. Als Meisterschütze konnte in dieser Kategorie Stefan Hut, SG Bürglen, ausgezeichnet werden. Vor dem letzten Schuss noch mit 14 Punkten in Führung liegend, zeigte der Sieger und nachmalige Meisterschütze beim Finalschuss noch Nerven. Mit 79 wurde sein Schuss gewertet. Da auch sein Verfolger mit dem mit 89 Punkten gewerteten Treffer nicht den besten Schuss abgab, verblieben ihm am Schluss noch vier Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Remo Schmied, SG Illhart. Auf Rang drei positionierte sich Albert Koller, SG Tobel.


Wängi und Diessenhofen dominieren bei den Pistolenschützen

Infolge etlicher Abwesenheiten konnten bei den Pistolenschützen nicht alle Startplätze gefüllt werden. Auf die Distanz 25 m standen eine Schützin und sieben Schützen an der Ladebank. Vier aus Diessenhofen, drei aus Wängi und einer aus Sirnach. Alle Augen richteten sich auf Sandra Stark, PS Wängi, Mitglied des Nationalkaders. Sandra liess sich durch nichts aus der Ruhe bringen und verteidigte ihren ersten Qualifikationsrang bis zum letzten Schuss. Auf Rang zwei platzierte sich der sehr stark schiessende Markus Windler, PS Diessenhofen, gefolgt vom Vereinskameraden der Meisterschützin 2018, Armin Hug.

Auf die Distanz 50 m waren nur fünf Plätze belegt. Markus Berner, PS Amriswil, der erstplatzierte der Qualifikation konnte seinen Platz nicht verteidigen und das Resultat des Superfinals vom vergangenen Samstag nicht wiederholen. Er musste sich von Arthur Lienhard, PS Diessenhofen, welcher vom letzten Qualifikationsplatz gestartet den Titel Meisterschütze erkämpfte, geschlagen geben. Der bis zur Ausmarchung der Podestplätze in Führung liegende Tobias Josef, SG Wängi schoss sich mit einer 47 im dritten Finalschuss selbst aus dem Rennen um den Titel des Meisterschützen. Er belegt den dritten Schlussrang. (Peter K. Rüegg)

Podest Pistole 50m (v.l.): Berner Markus, Lienhard Arthur
und Josef Tobias

 

Alle Resultate unter www.tksv.ch

 

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