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In der Qualifikation zeigte Jäggi eine solide Leistung. Mit 631.3 Punkten sicherte sie sich den siebten Platz und damit die Teilnahme am Final der besten acht Schützinnen. Die Konkurrenz lag allerdings eng beisammen: Auf die erste nicht für den Final qualifizierte Schützin, die Französin Manon Herbulot, hatte Jäggi lediglich 0.5 Punkte Vorsprung. An der Spitze überzeugte die Norwegerin Jeanette Hegg Duestad mit 635.6 Punkten.
Chiara Leone klassierte sich mit 629.6 Punkten auf Rang 17, Vivien Jäggi erreichte mit 627.3 Punkten Rang 43.

Im Final geriet Jäggi von Beginn an ins Hintertreffen. Nach den ersten fünf Schüssen lag sie mit 51.3 Punkten auf Rang acht. Auch in der zweiten Fünferserie konnte sie den Rückstand nicht verkürzen. Nach zehn Schüssen standen 102.7 Punkte zu Buche, 1.2 Punkte hinter den drei nächstplatzierten Konkurrentinnen.
Damit stand Jäggi in den beiden folgenden Einzelschüssen unter Druck. Trotz eines starken letzten Schusses von 10.8 Punkten gelang es ihr nicht mehr, den achten Platz zu verlassen. Nach zwölf Schüssen schied Jäggi mit 123.4 Punkten aus. Auf die siebtplatzierte Ukrainerin Mariia Stashko fehlten ihr 1.3 Punkte.

Einen Doppelsieg feierte Serbien: Aleksandra Stojadinovic gewann Gold mit 250.6 Punkten vor Andjelija Stevanovic (250.3). Bronze ging an die Japanerin Misaki Nobata.

Für Jäggi war es nach Rang fünf in der Dreistellung bereits der zweite Weltcup-Final in Kairo. Mit dem Luftgewehr hatte sie in diesem Jahr in Granada und München trotz guter Qualifikationsresultate die Finalteilnahme noch verpasst.

Mit dem Final Gewehr 10m Frauen ging zugleich der letzte Wettkampf des ISSF-Weltcups in Kairo zu Ende.

Gewehrschützen verpassen Top Acht in Kairo
Nach dem Kniend- und Liegendteil hatte sich insbesondere Jan Lochbihler eine ausgezeichnete Ausgangslage geschaffen. Er erzielte kniend 199 Punkte und schoss liegend das Maximum von 200 Punkten. Auch Dürr überzeugte mit 198 Punkten kniend und 200 Punkten liegend. Fabio Wyrsch kam nach den ersten 40 Schüssen auf 396 Punkte.

Nun entschied wie immer das Stehendschiessen. Lochbihler erzielte in den beiden Serien 95 und 94 Punkte. Nach der ersten Serie lag er noch unter den besten acht, doch mit insgesamt 189 Punkten stehend reichte es am Ende nicht für den Final. Mit 588 Punkten belegte er Rang 20. Auch Dürr konnte seine gute Ausgangslage nicht nutzen. Mit 96 und 94 Punkten in den beiden Stehendserien erreichte er insgesamt ebenfalls 588 Punkte und klassierte sich dank der höheren Anzahl Innenzehner auf Rang 18. Fabio Wyrsch erzielte stehend 191 Punkte und belegte mit insgesamt 587 Punkten Rang 22.

Besonders bei Dürr zeigt sich, dass mehr möglich gewesen wäre. Noch am Vortag hatte er in der Elimination 594 Punkte erzielt, darunter 197 stehend. Beim Weltcup in München hatte er sich mit 593 Punkten für den Final qualifiziert und dort Rang vier belegt. Die Finalhürde lag in Kairo bei 590 Punkten und damit im Rahmen der bisherigen Weltcupsaison. Qauli-Sieger Lucas Krysz (FRA) erzielte 592 Punkte.

 

 

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