Insgesamt werden 36 Olympia-Quotenplätze vergeben, je drei in den zwölf olympischen Einzelwettbewerben. Die Konkurrenz ist entsprechend gross: Wer in Doha einen Quotenplatz für sein Land sichern will, muss grundsätzlich einen Podestplatz erreichen. Dabei gilt: Ein Quotenplatz gehört der Nation und nicht der Athletin oder dem Athleten, die oder der ihn gewonnen hat. Wer die Schweiz 2028 in Los Angeles tatsächlich vertreten darf, entscheidet sich erst später.
Starke Schweizerinnen im Dreistellungsmatch
Besonders grosse Hoffnungen ruhen auf den Schweizer Gewehrschützinnen. Mit Olympiasiegerin Chiara Leone sowie den Schwestern Emely und Vivien Jäggi verfügt die Schweiz im Dreistellungsmatch Gewehr 50m über drei Athletinnen von internationalem Spitzenformat. Emely und Vivien Jäggi belegen in der Weltrangliste die Plätze drei und fünf. Beim jüngsten Weltcup in Kairo unterstrichen Chiara Leone mit Rang vier und Emely Jäggi mit Platz fünf ihre gute Form.
Mit dem Luftgewehr treten neben den Jäggi-Schwestern auch Audrey Gogniat, die Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2024 in Paris, an.
Bei den Männern vertreten Jan Lochbihler, Christoph Dürr und Fabio Wyrsch die Schweizer Gewehrschützen.
Mit der Luftpistole gehen Jason Solari und Cédric Grisoni an den Start. Solari hat seine internationale Konkurrenzfähigkeit in diesem Jahr mit EM-Bronze und einem zweiten Platz beim Weltcup in München eindrücklich unter Beweis gestellt. Komplettiert wird die Schweizer Delegation durch Adrian Schaub, den amtierenden Weltmeister mit der Standardpistole 25m. Er tritt in Doha mit der Standard- und Zentralfeuerpistole an.
Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Dienstag, 3. November, mit dem Luftgewehr. Am 9. November steht der Dreistellungsmatch der Frauen auf dem Programm, zwei Tage später kämpfen die Männer um die Medaillen.
Der Schweizer Schiesssportverband berichtet während der gesamten Weltmeisterschaft auf seiner Website und über seine Social-Media-Kanäle laufend über die Wettkämpfe und Resultate des Schweizer Teams.