Die jährlich stattfindende Zusammenkunft dient dazu, wichtige Themen des internationalen Schiesssports gemeinsam zu diskutieren und Positionen auszutauschen.
Ein Schwerpunkt bildeten die neuen ISSF-Bestimmungen zur Gewehrbekleidung. Seit dem 1. Januar 2026 gelten bei internationalen Wettkämpfen angepasste Toleranzen bei der Steifigkeit von Jacken und Hosen. Im Zentrum der Diskussion stand dabei auch die Frage, wie die neuen Vorgaben auf nationaler Ebene in den Wettkampfbetrieb integriert werden können.
Weitere Themen waren die Bemühungen um die Anerkennung des Schützenwesens als immaterielles Kulturgut auf europäischer Ebene sowie aktuelle Entwicklungen rund um das Waffenrecht. Ebenfalls diskutiert wurde die Entwicklung der Disziplin Target Sprint.
Auch ein Ausblick auf die Olympischen Spiele 2028 stand auf der Traktandenliste. Die Schiesssportwettkämpfe sollen im Long Beach Sports Park ausgetragen werden. Die Teilnehmenden bewerteten die geplanten Anlagen und die Einbindung des Schiesssports in das olympische Programm positiv.
Für den SSV-Präsidenten unterstreicht das Treffen die Bedeutung des direkten Austauschs unter den Verbänden: «Dies ist sehr wertvoll. Er hilft, Entwicklungen im internationalen Schiesssport frühzeitig zu erkennen und die Interessen des Schiesssports gemeinsam zu vertreten», sagt Filippini. (cpe/mit Material des DSB)




