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Emely Jäggi und Fabio Wyrsch (Foto: Jürgen Heise)

Nach den Einzelwettkämpfen vom Dienstag stand am Mittwoch auf der Lusail Shooting Range in Doha die Mixed-Team-Konkurrenz mit dem Luftgewehr auf dem Programm. Insgesamt 65 Duos waren gemeldet, darunter zwei Schweizer Teams. Beide konnten nicht in den Kampf um die vier Finalplätze eingreifen.

Wyrsch zeigt sich nach schwierigem Vortag zufrieden
Das bessere Schweizer Resultat erzielten Emely Jäggi und Fabio Wyrsch. Das Duo startete mit 210.8 Punkten solide in die Qualifikation, musste in der zweiten Serie mit 207.5 Punkten jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Mit 210.2 Punkten in der abschliessenden Serie konnten sich die beiden wieder steigern. Am Ende standen 628.5 Punkte und der 28. Rang auf der Anzeige. Für den Finaleinzug fehlte dem Duo 5.0 Punkte.

Trotz des verpassten Finals zeigte sich Wyrsch mit seiner persönlichen Leistung zufrieden. Wyrsch steuerte mit 314.3 Punkten das beste Schweizer-Einzelresultat bei. Im Vergleich zum Einzelwettkampf vom Vortag seien dies «Welten» gewesen. «Ich hatte gestern einen sehr schlechten Tag erwischt, kam nie in die richtige Position und fand nicht richtig in den Wettkampf», erklärt der Urner. Den Auftakt habe er jedoch gut abhaken und sich neu auf den Mixed-Team-Wettkampf konzentrieren können.

Gogniat und Lochbihler verlieren in der Schlussserie an Boden
Audrey Gogniat und Jan Lochbihler mussten sich mit dem 43. Rang (625.4) begnügen. Nach einem Auftakt mit 208.9 Punkten konnte sich das Duo in der zweiten Serie auf 210.0 Punkte steigern. In der abschliessenden Serie gelang es den beiden jedoch nicht, dieses Niveau zu halten. Mit 206.5 Punkten fiel das Ergebnis deutlich tiefer aus. Gogniat, die am Vortag im Einzel mit Rang 12 und lediglich 0.9 Punkten Rückstand auf den Final überzeugt hatte, erzielte 313.9 Punkte. Lochbihler kam auf 311.5 Punkte.

Südkorea setzte sich mit 634.4 Punkten an die Spitze der Qualifikation, knapp vor China mit 634.2 Punkten. Die weiteren Finalplätze sicherten sich das zweite chinesische Team und Ungarn mit jeweils 633.5 Punkten.

Hohe Temperaturen als zusätzliche Herausforderung
Neben der starken internationalen Konkurrenz stellen auch die klimatischen Bedingungen in Katar die Athletinnen und Athleten vor Herausforderungen. In Doha herrschen derzeit Temperaturen von rund 36 Grad. Während die 10m-Halle gemäss Wyrsch sehr gut klimatisiert ist, dürften die hohen Aussentemperaturen bei den bevorstehenden Kleinkaliberwettkämpfen stärker ins Gewicht fallen.

Das Schweizer Team hat sich allerdings frühzeitig auf die Bedingungen vorbereitet. Bereits im September absolvierte die Delegation ein Trainingslager in Katar, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten und den hohen Temperaturen vertraut zu machen.

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