Fédération sportive suisse de tir

Markus Rickli gewinnt den Gönnerhauptpreis

Daniel und Rolf Grünig bei der Preisübergabe an Gewinner Markus Rickli.

Daniel und Rolf Grünig bei der Preisübergabe an Gewinner Markus Rickli.

Markus Rickli aus Hindelbank ist der Gewinner des GöV-Hauptpreises 2020. In den Räumen der Spenderfirma Grünig&Elmiger in Malters wurde ihm der wertvolle Preis, ein Aluschaft K1im Wert von rund 3500 Euro, übergeben.

Die Glücksgöttin der Gönnervereinigung der Schützennational-mannschaften (GöV) zieht logischerweise immer Gewinner, die sich im Schiesssport stark engagieren. Das kann kaum anders sein, denn «Otto und Vreni Normalschütze» interessieren sich ja leider kaum oder gar nicht für die international erfolgreichen Schweizer Schützinnen und Schützen, fanen lieber für einen Eishockey- oder Fussballklub, oder für Ski- oder Tennisstars. Dabei könnten sie mit der Beitragszahlung von nur mindestens 20 Franken zu grossen Gewinnern werden. In diesem Jahr zog die GöV-Glücksfee  bei der Verlosung die Nummer 956 der GöV-Mitgliederliste. Unter dieser Nummer registriert ist, Datenschutz hin oder her, Markus Rickli, Obermoosweg 6, Hindelbank. Bei der telefonischen Gewinnvoranmeldung hat der 59-Jährige mächtig gestaunt und sich noch mächtiger gefreut: «Ich bin zwar Pistolenschütze und werde mit diesem K1-Gewehrschaft aus Malters kaum etwas anfangen können, aber für dieses Superding finde ich bestimmt einen Abnehmer.»

40 Jahre Vorstand

Angefangen hat die Schützenkarriere von Markus Rickli aber nicht mit der Pistole. «Ganz normal habe ich als 17-Jähriger einen Jungschützenkurs besucht und wurde da wohl mit dem Schützenvirus angesteckt», erinnert sich Rickli. Es dauerte keine fünf Jahre und er musste in seinem Verein, den Arbeiterschützen Ostermundigen, bereits als Jungschützenleiter einspringen. «Unser Leiter hat kurzfristig den Bettel hingeschmissen, und ich hatte im April nach der RS, gerade den JS-Leiterkurs in Magglingen besucht.» Aus dem kurzen Einsatz wurden doch zehn Jahre Jungschützenleiter. Jährlich wurden von Rickli und seinen Helfern fünfunddreissig bis fünfzig Jugendliche ausgebildet. Dann war im Oberfeld in Ostermundigen für die Schützen bald Schluss. Die Schiessanlage wurde zu Gunsten von spekulativem Wohnbau geschlossen. Die Vorstandsarbeit für Markus Rickli war aber noch nicht vorbei. In verschiedensten Funktionen war er bis zur Vereinsauflösung weiter engagiert. Kumuliert dürften das rund 40 Vorstandsjahre ergeben.

Als in Ostermundigen endgültig Schiessschluss war, war für Markus Rickli nur mit dem Gewehrschiessen Schluss. Bei den Revolverschützen Hindelbank und den Stadtschützen Burgdorf fand er ein neues Betätigungsfeld, in dem er vor allem als Schütze erfolgreich ist. Als Pistolenschütze war er bereits über 25m und 50m an einigen Schützenfesten Sieger und auch mit seiner Gruppe schon an nationalen und kantonalen Finals. Als Lupi-Schütze 10m Auflage wurde er Kantonalmeister und verpasste an der SM das Podest als Vierter seiner Kategorie nur hauchdünn. «Da liegt noch mehr drin, wenn ich noch mehr ins Training investieren kann», ist der Preisgewinner überzeugt. Derzeit ist er mit seiner mechanischen Werkstatt aber noch zu gut ausgelastet, um mehr Zeit für den Sport zu haben. «In wenigen Jahren komme ich ins Pensionsalter, dann finde ich dafür Zeit und vielleicht auch für ein Vorstandsmandat.»

Der K1-Gewehrschaft

Auch wenn Pistolenschütze Markus Rickli mit dem GöV-Preis nicht viel anfangen kann, findet er das Engagement der Gönnervereinigung und der Preissponsoren super. «Ich bin überzeugt, diesen Superschaft im Wert von 3500 Euro, der praktisch mit allen gängigen Systemen kompatibel ist, verkaufen zu können. Bei einem Nachwuchstalent würde ich bestimmt auch einen guten Preis vereinbaren.» (Max Flückiger)

Interessenten melden sich bei Markus Rickli per Email: marickli@bluewin.ch

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