Fédération sportive suisse de tir

Knapp am Final vorbei

Fabio Wyrsch

Fabio Wyrsch

Fabio Wyrsch und Christoph Dürr haben zum Auftakt der Europameisterschaft 25/50m in Osijek (CRO) den Finaleinzug im Dreistellungswettkampf über 50m knapp verpasst.

Nach 196 Punkten von Christoph Dürr und 197 Punkten von Fabio Wyrsch in der ersten Serie kniend gerieten die Schweizer in einem äusserst hochstehenden Teilnehmerfeld früh unter Zugzwang. Die frühen Punktverluste erwiesen sich als Hypothek.

Mit starken Leistungen im Liegendanschlag kämpften sich Dürr und Wyrsch jedoch in Reichweite der Finalplätze zurück: Dürr zeigte mit 199 Punkten liegend die stärkste Schweizer Serie des Tages. Stehend erzielte der Ostschweizer 97 und 96 Punkte. Er klassierte sich mit einem Total von 588 Punkten und 30 Innenzehnern auf Rang 14. Fabio Wyrsch erreichte ebenfalls 588 Punkte und 30 Innenzehner, wurde dank der besseren letzten Serie jedoch auf Rang 13 klassiert. Der Urner schoss stehend 97 und 98 Punkte.
Für den Finaleinzug waren 589 Punkte und 33 Innenzehner erforderlich.

Jan Lochbihler lag nach kniend und liegend ebenfalls noch in Reichweite einer besseren Klassierung. Im Stehendanschlag brach der Solothurner jedoch mit zwei 93er-Serien ein. Mit insgesamt 580 Punkten belegte er Rang 48.

Auch in der Teamwertung wurde es knapp: Das Trio Dürr, Wyrsch und Lochbihler klassierte sich am Ende auf Rang 6 mit dem Total von 1756. Auf Bronze fehlten lediglich zwei Punkte.

Sieger der Qualifikation wurde der Ukraine Serhii Kulish mit 594 Zählern. Insgesamt bestritten 66 Athleten den Wettkampf.

«Im Nachhinein etwas bitter»
«Ja, der Wettkampfstart war alles andere als optimal. 96 ist für mich zu tief», sagte Christoph Dürr nach dem Wettkampf. Vielleicht habe ihm in der ersten Serie die letzte Ruhe etwas gefehlt, zudem habe er sich teilweise zu stark auf den Wind konzentriert. «Drei 9.9er waren auch etwas Pech.»

Dass am Ende nur ein Punkt und ein Innenzehner auf den Final fehlten, sei «im Nachhinein etwas bitter». Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs und seines Gefühls im Training habe er gewusst, «dass etwas möglich ist – aber es sollte heute halt nicht sein».

Ähnlich äusserte sich Dürr auch zur Teamwertung: «Auch dort knapp neben dem Podest. Es ist schon etwas bitter.» Trotzdem blickt er optimistisch nach vorne: «Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir haben noch ein paar Wettkämpfe vor uns. Jetzt schauen wir, was die nächsten Tage bringen.»

 

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Dürr Lochbihler
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