Schweizer Schiesssportverband

EM-Bronze für Ambrosini

Freude herrscht: Claudia Ambrosini (links) mit Trainerin Claudia Loher und EM-Maskottchen.

Freude herrscht: Claudia Ambrosini (links) mit Trainerin Claudia Loher und EM-Maskottchen.

Juniorin Alice Ambrosini hat bei der Europameisterschaft in Osijek (CRO) mit der Sportpistole 25m eine herausragende Leistung gezeigt und die Bronzemedaille gewonnen. Nach einer beeindruckenden Qualifikation mit 572 Punkten, die sie auf den vierten Platz brachte, sicherte sich Ambrosini im Finale den dritten Rang.

Ambrosini zeigte bereits im Präzisionsteil am 4. Juni ihr Können und positionierte sich mit 285 Punkten auf dem vierten Rang. Diese starke Leistung setzte sie im Schnellfeuerteil fort und erzielte 287 Punkte, wodurch sie ihre Position verteidigen konnte. Mit einem Gesamtergebnis von 572 Punkten qualifizierte sich Ambrosini souverän für das Finale.

Im Kampf der besten Acht bewies Ambrosini dann erneut ihre Nervenstärke und ihr Können. Mit insgesamt 19 Punkten sicherte sie sich den dritten Platz und somit die Bronzemedaille. Vor ihr platzierten sich Alice Rocco aus Italien mit 22 Punkten und die Lettin Alise Dvariske, die mit 23 Punkten Gold gewann.

 

4.6.2024

Leder für Schweizer Gewehr-Juniorinnen 

Harter Kampf für die Schweizer Gewehr-Juniorinnen im Trio-Wettkampf in der Dreistellung: Im Bronzemedaillenmatch reichte es nicht für Edelmetall. Die Juniorinnen aus Norwegen waren schlicht zu stark.

Junioren Head-Coach Philippe von Känel ist stolz auf die Gewehr-Juniorinnen: «Sie haben sich im Bronzemedaillenmatch gegen die starken Norwegerinnen sehr gut geschlagen. Sie waren einerseits nervös, andererseits fehlen noch die Erfahrung und die Routine.»

Kampfbereite norwegerinnen
Im Trio Dreistellungswettkampf zeigten die Juniorinnen aus Norwegen siegessicher. Bereits in der ersten Runde schoss das Trio hohe 10er. Ekaterina Chenikova (liegend), Alexia Tela (stehend) und Anouk Fässler (kniend) glichen in der nächsten Runde aus. Aber die Norwegerinnen liessen sich nicht lumpen und entschieden bis zum 10:2 alle Runden für sich. Die EM-Frischlinge aus der Schweiz schienen chancenlos. Dann taute die jüngste Schweizerin – die 15-jährige Ekaterina Chenikova – auf und schoss eine 10.8. Damit ging diese Runde an die Schweiz (10:4). Das liess das norwegische Trio nicht auf sich sitzen und holte sich die nächsten beiden Punkte (12:4). Dann bäumte sich Alexia Tela – amtierende Vize-Junioren-Europameisterin 10m – auf und schoss eine 10.7, was den Schweizerinnen die nächsten beiden Punkte sicherte (12:6). Dann holte das Trio aus Norwegen zum k.o.-Schlag aus und siegte mit 16:6.

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Anouk Fässler beste Schweizer Juniorin
Am Vormittag massen sich die Gewehr-Juniorinnen im Liegend-Wettkampf über 50m. Dabei erzielte die St. Gallerin Anouk Fässler mit 622.1 Punkten und Rang 5 das beste Schweizer Ergebnis.
Auf den weiteren Rängen klassierten sich Ekaterina Chenikova (616.2), Alexia Tela (615.8) und Alina Schmid (612.2).
In der Teamwertung wurden Anouk Fässler, Alexia Tela und Aline Schmid mit insgesamt 1850.1 Zählern Fünfte.



Sonntag, 2. Juni 2024
Chenikova beste Schweizer Juniorin

Beim EM-Auftakt des Nachwuchses reichte es den Schweizer Juniorinnen noch nicht aufs Podest. Im Dreistellungswettkampf verpassten die Neuenburgerin Ekaterina Chenikova und die amtierende Junioren-Weltmeisterin Vivien Jäggi knapp den Final.

Ekaterina Chenikova, die zum ersten Mal EM-Luft schnupperte, machte bei ihrem Debüt eine gute Figur. Die Neuenburgerin war schon auf der Zielgeraden in Richtung Final des Dreistellungswettkampfs über 50m. Doch am Ende fehlte der 15-Jährigen nur noch ein Punkt und sie klassierte sich im 9. Rang.
Ebenso bei der Junioren-Weltmeisterin Vivien Jäggi: Der Solothurnerin fehlte auch nur ein Punkt für den Final. Sie wurde Zehnte.
«Den Juniorinnen fehlt es an Erfahrung. Für alle war es die erste EM», sagte Junioren Head-Coach Philippe von Känel. «Weiter waren die Bedingungen ungünstig. Es war für die Schützinnen schwer, den Wind und das Licht einzuschätzen und den richtigen Weg zu finden. Dennoch ist es eine gute Lehre für die WM im Herbst in Lima», erklärte von Känel. Das Team werde den Wettkampf analysieren und die Erkenntnisse daraus für den kommenden Liegend- und Trio-Wettkampf mitzunehmen.
In der Teamwertung wurden Vivien Jäggi, Alexia Tela und Anouk Fässler Achte.

Ab zu den Matura-Abschlussprüfungen
Auf den weiteren Rängen klassierten sich Alina Schmid und Martina Herrli. Letztere und Vivien Jäggi waren extra für diesen einen Wettkampf angereist. Denn am Montag erwarten die beiden die Matura-Abschlussprüfungen. «Im Allgemeinen sind die Maturaprüfungen natürlich eine grosse Belastung», sagte Vivien Jäggi nach der Qualifikation. «Aber im Wettkampf selbst spielten sie gar keine Rolle. In diesem Moment hatte die EM vollste Priorität», betonte Jäggi. Nun könne sie sich wieder auf die Prüfungen fokussieren. Deshalb blieb auch Head-Coach Burger einen Tag länger als geplant in Osijek; um die beiden im Anschluss sicher nach Hause zu bringen.

Impressionen EM Juniorinnen und Junioren

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