Schweizer Schiesssportverband

Die Rückkehr der Schnellfeuerpistole

Der SSV fördert die Schnellfeuerpistolen-Wettkämpfe.

Der SSV fördert die Schnellfeuerpistolen-Wettkämpfe.

Lange fristete die Schnellfeuerpistole in der Schweiz ein Schattendasein. Nun will der SSV die olympische Disziplin gezielt wiederbeleben: Mit neuen Wettkämpfen, Ausbildungsinitiativen und klaren Zielen für die internationale Bühne.

Die Schnellfeuerpistole spielte im Schweizer Schiesssport lange nur eine Nebenrolle. Mit neuen Wettkämpfen und Ausbildungsinitiativen will der SSV die olympische Disziplin nun wieder stärker fördern und international konkurrenzfähig machen. Dies insbesondere, um langfristig international erfolgreich zu bleiben. «Als olympische Disziplin gehört die Schnellfeuerpistole gefördert. Der Zeitpunkt ist günstig, da wir mit Tobias Piechaczek, dem bald startenden Abteilungsleiter Pistole, über personelle Ressourcen und Erfahrungen verfügen, um erfolgreich durchstarten zu können», sagt Joël Strübi, Leiter Spitzensport und Nachwuchsförderung beim SSV.

Nachwuchs im Fokus
Weiter sehe sich der SSV in der Pflicht, auch die Junioren in den olympischen Disziplinen auszubilden. «Die nationale Breite braucht es um international Erfolge zu haben. Darum mobilisieren und fördern wir in der Breite und in den Strukturen des Spitzensports und der Nachwuchsförderung. Zudem ist die Schnellfeuerpistole international gesehen die Königsdisziplin der Pistolenschützen. Mithilfe der Förderung dieser sehr attraktiven Disziplin, möchten wir auch die Vereine und Kantone dabei unterstützen, wieder vermehrt Mitglieder zu gewinnen», ergänzt Claudia Loher, Nationaltrainerin Pistole.

Vereine gefordert
Geplant sind neue Schnellfeuer-Wettkämpfe sowie Schiesskurse für Trainer. Essenziell sei dabei auch die Unterstützung der Vereine, da diese die Schnellfeuerpistole aktiv fördern müssen. Denn so lange in der Breite kein Interesse an dieser Disziplin bestehe, sei es schwierig, aus dem Nichts ein Kader auf die Beine zu stellen. «Wir haben noch einen langen Weg vor uns bis zur internationalen Spitze, da dürfen wir uns keine Illusionen machen. Das Niveau international hat sich erhöht und diejenigen Nationen, die konstant gefördert haben, sind uns noch weit voraus. Wir sind also auf der Aufholjagd, aber ein Sprint wird es nicht», erklärt der Leiter des Bereichs Spitzensport und Nachwuchsförderung weiter.
Allerdings rechnet Strübi damit, dass ab 2030 auch mit der Schnellfeuerpistole Finalteilnahmen an internationalen Wettkämpfen möglich sind. (rge)

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