Der Olympia-Kick-off vom 19. bis 20. August stellte Teamarbeit, Vertrauen und gemeinsames Problemlösen ins Zentrum – Fähigkeiten, die auch auf dem Weg nach Los Angeles gefragt sein werden. Los ging es in Engelberg auf dem Klettersteig Brunnistöckli, danach folgte der Aufstieg zur Rugghubelhütte, wo die Gruppe übernachtete.
Mit dabei waren Cédric Grisoni, Chiara Leone, Christoph Dürr, Martina Herrli, Vivien Jäggi, Fabio Wyrsch, Jan Lochbihler, Jannis Bader, Marta Szabo, Sarina Hitz, Muriel Züger und Annina Arpagaus-Tomaschett. Neu dabei war Martina Herrli, welche schrittweise den Übergang vom Nachwuchs zur Elite vollzieht. Emely Jäggi musste krankheitsbedingt passen, Audrey Gogniat befand sich bereits in den USA und Jason Solari war in den Ferien.
Am zweiten Tag ging es zurück ins Tal und weiter an den Trübsee. Dort warteten verschiedene Teamaufgaben. Mal waren Köpfchen und ein gutes Gedächtnis gefragt, mal Kommunikation, Koordination oder die Fähigkeit, gemeinsam eine Lösung zu finden. Und weil nicht jede Aufgabe auf Anhieb gelang, kamen auch die Muskeln zum Einsatz: Für fehlende Informationen musste die Gruppe gemeinsam Liegestütz-Strecksprünge absolvieren.
«Die Athletinnen und Athleten haben aufeinander geschaut, ihre Stärken und Schwächen erkannt und sich gegenseitig unterstützt», sagt Joel Strübi, Leiter Bereich Spitzensport. «Ich glaube, dass wir mit diesen beiden Tagen den Startschuss gegeben haben – und das Gefühl, in welche Richtung es geht: gemeinsam nach Los Angeles.»
Zum Abschluss erhielten die Athletinnen und Athleten eine persönliche «Road-to-Los-Angeles»-Karte. Bei jedem Wettkampf, an dem Quotenplätze für die Olympischen Spiele vergeben werden, erhält die Karte einen Stempel und begleitet die Athletinnen und Athleten damit durch die kommenden knapp zwei Jahre. Das letzte Feld blieb noch leer. Es trägt nur ein Wort: «SELEKTIONIERT».
Der erste Wettkampf auf diesem Weg lässt nicht lange auf sich warten: An der Weltmeisterschaft im November in Doha zählen erstmals Resultate für die Olympia-Selektion 2028.


















