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Freude über WM-Gold: Chiara Leone und Emely Jäggi (im Bild) gewannen gemeinsam mit Vivien Jäggi den Teamwettbewerb im 50m-Liegendmatch.

Die Entscheidung über die Teammedaillen fiel im Rahmen der Elimination für den Einzelwettkampf. Mit 1871.0 Punkten sicherten sich die Schweizerinnen den Weltmeistertitel und verwiesen Norwegen (1868.6) und Dänemark (1867.7) auf die weiteren Podestplätze.

Leone mit starkem Resultat
Das beste Schweizer Einzelresultat erzielte Olympiasiegerin Chiara Leone. Die Aargauerin kam auf 626.4 Punkte und belegte damit den vierten Rang in ihrer Eliminationsgruppe. Besonders stark waren ihre erste und vierte Serie mit jeweils 105.0 Punkten.

Auch die beiden Jäggi-Schwestern trugen mit soliden Leistungen zum Schweizer Erfolg bei. Vivien Jäggi erzielte 622.6 Punkte und überzeugte insbesondere mit einer starken Schlussserie von 105.2 Punkten. Ihre Schwester Emely steuerte 622.0 Punkte zum Gesamtergebnis bei.

Wie hoch die Teamleistung einzustufen ist, zeigt ein Vergleich mit der letztjährigen Weltmeisterschaft in Kairo. Damals gewann Südkorea den Titel mit 1872.8 Punkten. Die Schweizerinnen lagen in Doha nur 1.8 Punkte unter dieser Marke.

Am Samstag kämpfen die Schweizerinnen um Einzelmedaillen
Für Leone und die Jäggi-Schwestern geht die Weltmeisterschaft bereits morgen, Samstag, 7. November, weiter. Dann steht im Liegendmatch Gewehr 50m die Entscheidung im Einzel auf dem Programm. Ebenso werden die Männer ihren Wettkampf liegend bestreiten.

«Unsere Frauen sind sehr stark unterwegs»
Joël Strübi, Leiter Spitzensport, sprach von einem spannenden Wettkampf. «Chiara und Emely haben stark vorgelegt, womit viel Druck auf Vivien lag, die schönste Medaille heimzubringen.» Besonders freue ihn der Titelgewinn, weil die Schützinnen im Liegendmatch zuletzt nicht mehr ganz so erfolgreich gewesen seien. Nach Gold 2023 habe es im vergangenen Jahr nur zu Rang sechs gereicht. Der heutige Erfolg sei verdient und bestätige die starke Form der Athletinnen, die sich bereits in der Vorbereitung und bei den letzten Wettkämpfen gezeigt habe. Strübi ist zuversichtlich, dass die Goldmedaille den Schützinnen das nötige Vertrauen für den bevorstehenden Dreistellungsmatch gibt, um einen der begehrten Olympia-Quotenplätze zu gewinnen.

 

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