Fédération sportive suisse de tir

Wertvolle Erfahrungen gesammelt

Das Schweizer Team in Ungarn (v.l.): Peter Gilgen, Daniel Bienz, Ramona Elsener, Jonas Schmid.

Das Schweizer Team in Ungarn (v.l.): Peter Gilgen, Daniel Bienz, Ramona Elsener, Jonas Schmid.

Die Schweizer Target Sprint Athletinnen und Athleten Ramona Elsener (TS-Team Glattfelden), Jonas Schmid (TS-Team Zwillikon) und der Junior Daniel Bienz (TS-Team Zwillikon) haben die Chance genutzt und sich in die Startlisten für die ISSF Target Sprint Hungarian Open, die vom 16. bis 18. Juni im ungarischen Miskolc ausgetragen wurden, eingeschrieben.

Die drei Sportlerinnen und Sportler haben mit ihrem Coach Peter Gilgen (Hombrechtikon) die Strapazen auf sich genommen, nach Ungarn zu reisen, um sich dort der Herausforderung zu stellen, sich in internationalem Umfeld zu messen und sich ein Bild über ihr eigenes Leistungsniveau zu machen.

Ziel erreicht
«Der Aufwand und die Strapazen haben sich auf jeden Fall gelohnt», sagte Delegationsleiter Peter Gilgen, der im Zürcher Schiesssportverband ZHSV für den Bereich Target Sprint verantwortlich ist und ergänzt sichtlich zufrieden: «Die Motivation und der Einsatz von Ramona, Jonas und Daniel war sehr gross. Mit viel Ehrgeiz wurden hohe persönliche Ziele gesteckt, die grösstenteils auch erreicht werden konnten!»

Tapfer gekämpft
Die Wettkämpfe haben klar gezeigt, dass der Vorsprung der Leader-Nationen England, Deutschland und Italien (in diesen Ländern ist Target Sprint schon seit vielen Jahren sehr populär und weit verbreitet) zu den anderen Nationen noch beträchtlich ist. Gleichzeitig kann aber auch festgestellt werden, dass die Abstände kleiner werden und die «Neulinge», zu denen u.a. Ungarn, Singapur und auch die Schweiz gezählt werden, geringer werden.
Das Schweizer Team hat gut und tapfer gekämpft. Jonas Schmid konnte über den gesamten Wettkampf mit konstanten Leistungen aufwarten. Mit Laufzeiten von 4’58" und 5’01" erreichte er die Totalzeit von 9’59", was ihm in der Kategorie «Men» den respektablen fünften Schlussrang einbrachte.
Ramona Elsener
kann ebenso stolz auf ihre Leistungen sein. Mit Laufzeiten von 6’24" und 6’46" erreichte sie die Totalzeit von 13’10" und reihte sich damit auf Platz sechs in der international besetzten Rangliste der Kategorie «Women» ein.
Der Junior Daniel Bienz war eigentlich gut unterwegs und schloss den ersten Lauf mit 5’35" ab. Im zweiten Durchgang hatte er mit Problemen in den Schiesssequenzen zu kämpfen, was ihn dann einiges an Zeit gekostet hat. Mit 6’45" im zweiten Lauf und einer Totalzeit von 12’20" musste sich Bienz dann mit dem elften Schlussrang in der Kategorie «Junior/Men» zufrieden geben.

Mixed-Wettkampf mit Hitchcock-Finale
Nicht nur in den Einzelwettbewerben wurden fantastische Zeiten gelaufen. Auch in den Mixed-Wettkämpfen wurden Leistungen höchster Güte gezeigt und der Final hätte spannender nicht sein können. Die Entscheidung viel auf den letzten Metern.
Das in Führung liegende italienische Team (Lecher/Unterpertinger) wurde vom deutschen Team (Schmid/Gruber) knapp vor der Ziellinie abgefangen. Gold ging damit einer Schlusszeit von 7’17" an Deutschland, während sich Italien mit 7’18" mit Silber zufrieden geben musste.
Bei den Junioren stellte ebenfalls Deutschland das stärkste Team. Cruchten/Lammer dominierten den Wettkampf und gewannen Gold mit 7’18". Es wird ein besonderer Leckerbissen sein, die beiden Spitzensportler am Internationalen Target Sprint Wettkampf in Hombrechtikon/ZH (30.06.-02.07.2023) begrüssen zu dürfen.

 

Die Target Sprint Family
Die ungarischen Organisatoren haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Die Infrastruktur, die Wettkampforganisation und alle rund um die Hungarian Open angebotenen Dienstleistungen waren hochstehend und professionell und wurden höchstens noch von der ungarischen Gastfreundschaft überboten. «Alle Teams waren wie eine grosse Familie und von der ersten Minute an fühlten wir uns aufgenommen und als Teil der grossen Target Sprint Familie», erklärte Gilgen sichtlich zufrieden.
Gilgen zeigte sich auch beeindruckt über den Umstand, dass alle Athletinnen und Athleten, aber auch die Trainer und Betreuer jederzeit bereitwillig den aktiven Erfahrungsaustausch unterstützten – und dies obwohl sie sich in den Wettkämpfen als harte Gegner gegenüber standen und sich nichts schenkten.

Fazit
«Die Reise nach Ungarn hat sich gelohnt», erklärte Gilgen. «Die Wettkampferfahrungen, der Umgang mit den Nerven bei internationalen Wettkämpfen, die Optimierung der Wettkampfvorbereitungen und vieles mehr ist in unseren Erfahrungsrucksack eingeflossen und viele der gelernten und erfahrenen Punkte werden wir in den kommenden Tagen und Wochen zu verarbeiten haben», so Gilgen weiter.
Die nächste internationale Herausforderung ist bereits geplant und steht kurz bevor. Vom 30. Juni bis am 02. Juli wird Hombrechtikon/ZH – unter der Leitung von Peter Gilgen und seinem Team – der internationale Target Sprint Wettkampf ausgetragen. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld hat sich in die Startlisten eingetragen und man darf sich auf interessante und spannende Wettkämpfe freuen.

Alle Informationen und eine ausführliche Bildergalerie rund um die Hungarian Open sind online verfügbar unter: ZHSV.ch/News/2023/TS-HUN (Markus Roth)

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