Nicht alles lief am Finaltag in der schönen Sporthalle in Avenches reibungslos. Erstmals wurde die neue SIUS-Anlage eingesetzt. Und weil die notwendigen Programme für die Finalwettkämpfe wohl nie zuvor getestet wurden, war die Resultatübertragung vor allem für die Zuschauer praktisch inexistent. Im Verlauf des Tages wurden die Kinderkrankheiten allerdings von den EDV-Verantwortlichen geheilt.
Die Duelle um den Meistertitel der Elite waren wie gewohnt jeweils heiss umstritten. Bereits nach der Gruppenphase war für Gossau und Glarnerland Ende. In den Halbfinals setzte sich Nidwalden gegen Thörishaus durch, Olten gegen Tafers. Thörishaus bekam Trost mit dem knappen Sieg im kleinen Final noch Bronze. Im letzten Jahr war die Entscheidung um den Titel noch knapp ausgefallen. Diesmal hielt Olten Nidwalden von Beginn weg auf Distanz und schoss Finalrekord. Lohn für die Leistung ist der vierte Titel in Serie.
Trun und Altendorf bleiben oben
In der Auf-/Abstiegsrunde konnten die vier NLB-Vertreter ihr in den Heimrunden gezeigtes Potenzial in den ersten Begenungen nicht ganz abrufen und konnten so Trun und Altendorf nicht richtig fordern. Im Klassierungsdurchgang brauchte Trun allerdings auch etwas Glück, denn Wettingen-Würenlos musste sich nur knapp geschlagen geben. Auch Altendorf musste um den Ligaerhalt gegen Vully-Broye bis zum letzten Schuss um den Ligaerhalt zittern.
Junioren: Gold für Uster
Dass es bei den Junioren ebenfalls spannend verlaufen wird, hatte sich schon in den Heimrunden angekündig, denn kein Team hatte konstant hoch geliefert. Das blieb auch in den Gruppenspielen ähnlich. Die besten Ergebnisse kamen von Uster und Uri. Im Finaldurchgang zeigte Usters Sextett keine Schwächen und siegte mit 12 Punkten Vorsprung. Winistorf, Meister der letzten drei Jahre, gewann Silber, Uri Bronze
Kniend: Viel Spannung
Zum Tagesabschluss fielen die Entscheidungen Kniend. Bei den Veteranen holte sich Dani Reichenbach den Titel vor Rolf Denzler und dem unverwüstlichen Paul Gantenbein. In der Openkategorie (Elite+Senioren) schoss Joëlle Baumgartner am konstantesten und holte Gold vor Stella May und Christian Wismer. Punktgleich auf Rang vier landete Erdembileg Shajinbat.
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