Bei den Männern entschied einmal mehr die Anzahl der Innerzehner: Der Sieg ging an den Österreicher Alexander Schmirl mit 598 Punkten (41x), hauchdünn vor dem Polen Andrzej Burda, der drei Innerzehner weniger aufwies. Pascal Bachmann-Senti komplettierte das Podest ebenfalls mit 598 Punkten und 37 Innerzehnern auf Rang drei.
Gilles Dufaux klassierte sich mit 596 Punkten auf Rang 8, Simon Maag erreichte mit 595 Punkten den 10. Platz. In der Teamwertung siegten die Schweizer klar mit 1789 Ringen vor Österreich und Tschechien.
Anja Bachmann-Senti mit Punktemaximum
Bei den Frauen überzeugte einmal mehr Anja Bachmann-Senti mit dem Punktemaximum von 600 Zählern. Die Seeländerin liess nichts anbrennen und hielt ihre Konkurrentin Karolina Romanczyk (598) aus Polen klar in Schach. Dahinter belegte Marta Szabo (597) Rang drei. Sarina Hitz (596) verpasste das Podest äusserst knapp und musste sich mit der undankbaren vierten Position begnügen.
Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt bei den Frauenwettkämpfen an dieser EM: Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl werden die Titelkämpfe als Grand Prix und nicht als offizielle Europameisterschaft gewertet. Beim Liegendwettkampf am Sonntag waren lediglich elf Athletinnen am Start, bei den Männern hingegen fast 30.














